So viel Frankreich steckt in … Saarbrücken

Der Blick auf Saarbrücken von der Schlossterrasse. Foto: Hilke Maunder
Der Blick auf Saarbrücken von der Schlossterrasse. Foto: Hilke Maunder

Il a froid, sagt der Saarländer, er hat kalt: Schon die Sprache verrät, wie sehr Frankreich das kleinste deutsche Flächenland geprägt hat. Kein Wunder, ging es doch oft hin und her, verrät ein Besuch im Historischen Museum Saar.

Mehrsprachig hat es die Geschichte von Deutschland und Frankreich zwischen den Jahren 1870/71 und den späten 1950er-Jahren aufgearbeitet.

Dort könnt ihr lesen: „Drei Kriege und zwei Volksabstimmungen brachten zahlreiche Grenzverschiebungen mit sich, die dazu führten, dass ein um 1900 geborener Saarländer im Laufe seines Lebens fünf verschiedene Pässe besaß.“

Der Ehrenhof des Schlosses zu Saarbrücken mit seinem Brunnen. Foto: Hilke Maunder

Vor der Französischen Revolution glich das Saarland einem Flächenteppich, das vor allem die Grafen von Nassau-Saarbrücken, die Kurfürsten von Trier, die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken und der französische König beherrschten.

Ihr findet sie im Landeswappen des Saarlandes wieder. Die Territorien waren traditionell deutschsprachig, standen aber immer wieder unter französischem Einfluss, besonders im späten 17. Jahrhundert sowie zwischen der Französischen Revolution und dem Zweiten Pariser Frieden.

Grenz-Verschiebungen

Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71 wiederum schob die deutsch-französische Grenze weit in den Süden. Das gesamte heutige Département Moselle in Lothringen gehört von 1871 bis 1918 zum Deutschen Reich. Nach der „Schmach von Versailles“ verwaltete der Völkerbund von 1920 bis 1935 das Saargebiet.

Dennoch gehörte es erneut zum  französischen Wirtschaftsraum. Mit der Volksabstimmung vom 1. März 1935 kehrte das Saargebiet  als Saarland „heim ins Reich“.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Saarland französische Besatzungszone – und schon bald ausgegliedert. Frankreich entzog es dadurch der Kontrolle durch die Alliierten. Eine eigene Regierung und  eine eigene Verfassung sollten am 8. November 1947 aus dem Saarland einen eigenen, zumindest formell, autonomen Staat schaffen.

Frankreich gründete die Universität des Saarlandes, der Musikhochschule, die „Schule für Kunst und Handwerk“, den Vorläufer des Saarländischen Rundfunks, schuf eine eigenen Saarmesse und setzte architektonischen Akzenten – zum Beispiel mit dem Pingusson-Bau in Saarbrücken.

Doch die Saarländer folgten nicht dem Vorpreschen der Politik. Bei einer Volksabstimmung wählten sie 1955 die Bundesrepublik als neue Heimat.

Zwei Jahre später folgt die kleine Wiedervereinigung. Weitere zwei Jahre später, am 6. Juli 1959, ersetzte die D-Mark den Französischen Franc.

Das Neue Rathaus von Saarbücken. Foto: F. Bernarding/TZS

Vielsprachiges Bundesland

Heute bildet die das Saarland mit Luxemburg und Lothringen die europäische Großregion SaarLorLux.

Seine Hauptstadt ist Saarbrücken. Nicht nur mit seiner Dichte der deutsch-französischen Institutionen zeigt es: Der Élysée-Vertrag, in Paris unterzeichnet, wird im Saarland gelebt.

Das belegt auch die Frankreich-Strategie der Landesregierung. Innerhalb einer Generation – bis 2043 – will das Saarland mehrsprachig werden.

Französisch tritt als weitere Verkehrssprache neben die Amts- und Bildungssprache Deutsch. Weitere europäische Fremdsprachen sollen hinzukommen.

Das Saarland entwickelt sich so zum einzigen mehrsprachigen Bundesland der Bundesrepublik Deutschland.

Grenzenlos mobil

Für beste Verbindungen sorgt auch die Saarbahn, die seit 2002 als Tram zwischen hüben und drüben verkehrt. Wer jedoch nicht entlang der Trasse Riegelsberg – Saarbrücken – Sarreguemines (Lothringen) wohnt, hat im öffentlichen Nahverkehr mitunter beim Grenzpendeln Probleme.

Abhilfe schaffen soll das erste grenzüberschreitende Straßenbahnnetz der Welt, das die QuattroPole-Städte Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier künftig verbinden soll.

Die grenzenlose Mobilität ist nur ein Handlungsfeld, mit dem die vier Städte in drei Ländern mit drei Sprachen die Trennwirkungen der Grenzen für 530.000 Menschen überwinden wollen.

Die Hauptverwaltung von Villeroy & Boch in Mettlach. Foto: TZS

„Unbeirrbare Grenzgänger“

So hat die Wirtschaftswoche in diesem Beitrag die Macher einer Marke genannt, die seit 1748 im Herzen europäisch ist: Villeroy & Boch. Villeroy steht für Frankreich – und müsste korrekt „Willeroa“ ausgesprochen statt „Willereu“.

Vor sieben Generationen hatte ein gewisser Nicolas Villeroy in Vaudrevange (dem heutigen Wallerfangen im Saarland) im einstigen Herzogtum Lothringen eine Steingutfabrik gegründet.

Die von Boch haben zwar auch französische Wurzeln, sind aber Deutsche. François Boch begann 1748, Keramikgeschirr herzustellen. 1836 fusionierten beide ihre Unternehmen.
Porzellan von Villeroy & Boch in Mettlach. Foto: TZS

1842 folgte die echte Liebesheirat: Eugen Boch ehelichte Octavie Villeroy. Weder politische Gegensätze noch blutige Kriege bringen die Partner auseinander.

Villeroy & Boch sind seit fast 200 Jahren ein deutsch-französisches Unternehmen – und ein Global Player.

Doch auch der kleine Grenzverkehr lässt die Wirtschaft brummen. Frankreich ist größter Lieferant und größter Abnehmer für das Saarland.

Rund je ein Fünftel des Exports und des Imports entfallen auf Frankreich. Viele Saarbrücker Firmen haben ein zweites Standbein in Frankreich.

Rund 100 französische Firmen sind im Saarland aktiv; die meisten in und um Saarbrücken.

Wie Michelin. Oder bis 2012 Peugeot Deutschland. Als die Löwenmarke den traditionsreichen Standort Saarbrücken verließ, um in Köln die Deutschland-Zentrale mit der Schwestermarke Citroën zu teilen, waren 250 Mitarbeiter betroffen. Das Saarland hat einen seiner größten Steuerzahler verloren.

Im Mai 2019 erfolgter der erste Spatenstich für Nobilia. Der deutsche Küchenhersteller siedelt sich am Lisdorfer Berg mit einem großen Werk an. 500 Küchen pro Tag sollen ab Ende 2020 hergestellt werden. 1000 Arbeitsplätze entstehen.

Begünstigt wurde die Wahl von der Nähe zu Frankreich, dem mit 42 Prozent wichtigsten Auslandsmarkt der Nobilia-Exporte. Belgien folgt mit 13 Prozent an zweiter Stelle.

Pendeln gehört hier zum Arbeitsalltag ganz selbstverständlich hinzu. Besonders für die Franzosen oder die Deutschen, die „drüben“ wohnen. 18.000 französische Grenzgänger nutzen tagtäglich die Möglichkeit, die ihnen die geografische Lage bietet: Sie wohnen in Frankreich und arbeiten im Saarland.

Noch ein ein zartes Pflänzchen ist die grenzüberschreitende Ausbildung Saarland-Lothringen, die die Probleme auf beiden Seiten lösen soll. In Deutschland heißen die Bremsen Demographie und Kunden, die kein Deutsch sprechen. Auf französischer Seite sorgt die hohe Jugendarbeitslosigkeit für Probleme.

Das Saarlandmuseum. Foto: Hilke Maunder

Grenzüberschreitend studieren

Nur im Saarland, das als einziges deutsche Bundesland an Gymnasien Französisch als Pflichtfremdsprache vorschreibt, könnt ihr an der Universität des Saarlandes im Fach Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation einen Bachelor und sogar Master in grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation ablegen.

Seit dem Wintersemester 2006/07 gibt es bereits diesen Studiengang. Angeboten wird er in Kooperation mit der Université de Lorraine-Metz und der Universität Luxemburg.

Dennoch ist auch in Saarbrücken die Grenze noch immer auch eine Sprachgrenze, verbindet eher das Moselfränkische als das Französische. Dies zu überwinden, ist Ziel des wachsenden bilingualen Angebots von Kindergärten und Schulen.

Vorreiter ist darin seit 1961 das Deutsch-Französische Gymnasium in Saarbrücken als eine von drei Schulen dieser Art weltweit – neben Freiburg und Versailles. Außerdem bieten Gymnasien in Homburg, Illingen und Saarlouis das Abibac an.

Am Ufer der Saar sind hier und da noch Binnenschiffe vertäut. Auch Flusskreuzschiffer legen in Saarbrücken an. Foto: Hilke Maunder

Saarbrücke à la carte

Sehr französisch sind die Saarländer, und besonders auch die Menschen in Saarbrücken, beim Essen. Wie die Franzosen legen sie besonderes Augenmerk auf die Auswahl der Produkte, die in der Küche verwendet werden. Lokal müssen sie sein, und von allerbester Qualität.

Früher haben Bergleute und Stahlarbeiter rund um Saarbrücken schwer „geschafft“. Kein Wunder, dass im Saarland deftig und regional gekocht wurde. Mit Kartoffeln, auf saarländisch („Grumbeeren“) und Speck als Basis sollte diese Küche satt machen.

Die Raffinessen der französischen Küche schätzte man im Saarland bereits jedoch ab den 1950er-Jahren: Die cuisine zog in die Gastronomie ein und verfeinerte später auch den Alltag in den Familien.

Damals wie heute fahren die Saarländer nach Frankreich, die Franzosen nach Deutschland, um ihre Lieblingsgerichte zu genießen. Schnitzel und Currywurst schmecken auch den Franzosen. Mehr über die lokale Küche und die Genussregion Saarland erfahrt ihr in Saarbrücken à la carte.

361 Seiten lang ist das Mammutwerk mehrerer Autoren eine unterhaltsame wie spannende Zeitreise durch die Kulturgeschichte des Essens im Saarland. Prall gefüllt mit vielen Fotos und Zeitdokumenten, beschert der Band, ein herrliches Lesevergnügen – und überrascht mit vielen Einblicken (Bestell-Infos unten im Service).

Zum Genuss franco-allemand in Saarbrücken gehörten auch Pâtissiers wie Quanah Schott. Der Saarbrücker hat am DFG ein Bac L (Literatur) gemacht, bei Pierre Hermé gelernt und dort sein Handwerk zehn Jahre lang verfeinert. Zurück in in der Heimat, zaubert er Macarons und andere Leckereien in seinem Laden in der Mainzer Straße.

Ein Maître chocolatier und Meilleur ouvrier de France (MOF) ist Franck Kestener. In Saargemünd geboren, hat er Geschäfte nicht nur seiner Heimatstadt, sondern auch in Paris … und Saarbrücken.

Die „Französische Woche“ von Saarbrücken

Den Absatz französischer Produkte sollte ab 1960 die Französische Woche in Saarbrücken und dem Saarland fördern. Initiator war der Französische Generalkonsul. Wie diese Verkaufsschau jedes Frühjahr ein „Schaufenster Frankreichs“ in den saarländischen Alltag zauberte, verriet 2018 eine Ausstellung des Stadtarchivs Saarbrücken in Kooperation mit dem Frankreich-Zentrum der Universität des Saarlandes.

La Fin Demain auf dem Festival „Perspectives“. Foto: Jean-Claude Chaudy

Deutsch-französische Kulturfeste

Einzigartig deutsch-französisch ist auch das Festival Perspectives: Es ist das einzige Kulturfest, das sich seit 1978 sowohl deutsch- wie französischsprachiger Bühnenkunst widmet.

Die drei Träger des Festivals, die das Festival finanzieren, sind die Landeshauptstadt Saarbrücken, das Saarland und das Département Moselle.

Die drei Partner finanzieren seit 2002 das binationale Kulturfest, das an vielen Spielstätten grenzüberschreitend neben Tanz, Musik und Theaterauch Zirkus und Akrobatik zeigt.

Die französische und die deutsche Liedermacherszene trifft sich seit 2013 beim SR 2 RendezVous Chanson live während des Altstadtfestes von Saarbrücken.

Das SR 2 KulturRadio präsentiert Lieder zum Anhören und Zuhören im Innenhof der Stadtgalerie. Mit dabei sind Newcomer aus Frankreich und Künstler der Partnerstadt Nantes. Das Ganze gibt es umsonst und draußen.

Franzosen, die in Saarbrücken ins Theater gehen, können sich über einen ganz besonderen Service freuen: Das Staatstheater zeigt dort bei Opern-Aufführungen mitunter französische Untertitel.

Das Staatstheater von Saarbücken. Foto: Hilke Maunder

Grenzenloses Rubgby

Auch im Sport geht es in Saarbrücken grenzenlos zu. Besonders im Rugby. Der Stade Sarrois ist die einzige deutsche Mannschaft, die in Frankreich spielt.

Seit 2014 ist die Rugby-Herrenmannschaft in der Liga von Elsass-Lothringen sehr erfolgreich. Seit 2016 gibt es auch eine Frauenmannschaft. Sie spielt allerdings in der deutschen Regionalliga Süd-West und, ander als die Herren, 7er-Rugby.

Der deutsch-französische Garten

Grüne Oase mit Parkbahn, See und schönen Pflanzen: der Deutsch-Französische Garten. Foto: Hilke Maunder

Ganz in der Nähe des deutsch-französischen Grenzübergangs Goldene Bremm findet ihr am südwestlichen Stadtrand von Saarbrücken den Jardin Franco-Allemand.

Der Garten, der von deutschen und französischen Gartenarchitekten gemeinsam konzipiert wurde, sollte als Symbol für die angestrebte Freundschaft zwischen Frankreich und der jungen Bundesrepublik verstanden werden.

Saarbrücken: die Musikmuschel des Deutsch-Französischen Gartens. Foto: Hilke Maunder

Am 23. April 1960 eröffneten der damalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Premierminister Michel Debré diese erste und einzige „Deutsch-Französische Gartenschau“.

Die Formensprache jener Jahre hat der Landschaftspark heute bewusst bewahrt. Freut euch auf eine kleine Zeitreise im Grünen!

Das deutsch-französische Café von Saarbrücken findet ihr im Deutsch-Französischen Garten. Foto: Hilke Maunder

Frankreich & Saarbrücken: Was für Verbindungen!

Club des Affaire Saar Lorraine

Seit 1988 regt der deutsch-französische Wirtschaftsclub den Dialog in Wirtschaftsthemen an. Rund 150 Mitglieder aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg gehören ihm an.
http://clubaffaires.de

Deutsch-Französische Gymnasium Saarbrücken 

Die binationale Begegnungsschule wurde bereits gleich nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, als das Saarland französische Besatzungszone war und eine passende Bildungseinrichtung nötig wurde. Am 1. Dezember 1945 begann am Collège du Maréchal Ney in Saarbrücken der Unterricht.

Bereits 1952 hatte die Schule 1620 Schüler, wobei die saarländischen mit 860 mehr als die Hälfte ausmachten. aAls das Saarland wieder deutsch wurde, drohte 1956 die Schließung. Nach langwierigen Verhandlungen konnte sie am 25. September 1961 als Deutsch-Französisches Gymnasium neu eröffnet werden. Heute besuchen es – nahezu paritätisch aufteilt zwischen Deutschen und Franzosen – insgesamt rund 1000 Schüler.
https://dfg-lfa.org

Deutsch-französische Hochschule /L’Université franco-allemande

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) in Saarbrücken initiiert, evaluiert und fördert seit 1997 deutsch-französische Studiengänge. Sie bietet ein Netzwerk aus 185 Universitäten, Fachhochschulen und Grandes Écoles in mehr als 100 deutschen und französischen Städten an.

6400 Studenten sind dort eingeschrieben. Solch ein großes binationales Projekt gibt es sonst nirgends auf der Welt! Am 12. Juni 2019 feierte sie mit einem Festakt im Hamburger Rathaus ihr 20-jähriges Bestehen.
www.dfh-ufa.org

20 Jahre DFH_UFA: die Geburtstagstorte. v.l.: Alexander Lorz, David Capitant, Armin Laschet, Anne-Marie Descôtes, Anja Karliczek, Niels Annen, Dieter Lenzen. Foto: Hilke Maunder

Deutsch-Französische Gesellschaft Saar 

Als eine der größten Gesellschaften setzt sich die DFG Saar seit 1961 aktiv für die deutsch-französischen Beziehungen in Europa ein und fördert mit Vorträgen zu Kultur, Politik, Wirtschaft und Reise, Wanderungen und Geselligkeit den grenzüberschreitenden Dialog.
www.dfg-saar.de

Pro Tandem

Pro Tandem (ehemals: Deutsch-Französische Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung) in Saarbrücken hilft seit 1980 dabei, berufliche Erfahrung im Nachbarland zu sammeln. Wann und wo ihr Kenntnisse und Erfahrungen im Ausland gesammelt hat, dokumentiert der Europass Mobilität – kein richtiger Pass, sondern ein digitaler „Skills“-Ordner, dem mit fünf Dokumenten Bewerbungen innerhalb der EU einfach macht.
https://protandem.org

Deutsch-Französische Kulturrat

Der DFK hat zwei Aufgaben: Er ist ein beratendes Gremium bei bilateralen Kunst- Kulturprojekten. Und Ideenschmiede für bi- und trinationale Initiativen und Vorhaben.
www.dfkr.org

Deutsch Französisches Hochschulinstitut D.F.H.I. – I.S.F.A.T.E.S. 

Das Deutsch-Französische Hochschulinstitut für Technik und Wirtschaft/L’institut Supérieur Franco-Allemand de Techniques, d’Économie et de Sciences (DFHI/ISFATES) entstand 1978 durch die Kooperation der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes und der Universität Metz. Angeboten wird ein drei- bzw. fünfjährigen deutsch-französischen Studienzyklus mit alternierenden Studienorten in Metz, Saarbrücken und Luxemburg.
www.dfhi-isfates.eu

Französische Industrie- und Handelskammer in Deutschland 

Auch die Außenhandelskammer Frankreichs hat in Saarbrücken ihren Sitz.
www.ccfa.de

Institut français Saarbrücken

Das Institut Français bietet seit 1956, anfangs noch an der Universität des Saarlandes, Französischkurse mit Muttersprachlern und Sprachprüfungen an, ferner Beratung, Literatur & mehr in seiner Mediathek sowie ein breit gefächertes, kulturelles Veranstaltungsprogramm.
https://saarbruecken.institutfrancais.de

Saarbrücken à la carte*

Eine tolle kulinarische Zeitreise durch das Saarland. Zu den Autoren zählen Hans-Christian Herrmann, Holger Gettmann, Birgit Grauvogel, Eva Kell, Frank Roeder, Roland Schmitt, Ester Schneider und Hans-Walter Herrmann. Hans-Christian Herrmann gab es 2012 im Auftrag der Landeshauptstadt Saarbrücken heraus. Wer mag, kann das Buch hier* online bestellen.

* Durch den Kauf über den Referral Link, den ein Sternchen markiert, kannst Du unabhängigen Journalismus unterstützen und meine Webseite werbefrei halten. Für Dich entstehen keine Mehrkosten. Ganz herzlichen Dank – merci!

Saarländischer Rundfunk

Lisa Huth (r.) interviewte mich für ihr Hörfunk-Magazin „Ici et là“ im KulturRadio des Saarländischen Rundfunks. Foto: Hilke Maunder

Früher war Daniel Mollard die französische Stimme des Saarländischen Rundfunks. Heute sind es deutsche Kollegen wie Lisa Huth und Gerd Heger, die über die Grenzen blicken. Dazu gehören im Hörfunk die Sendungen Guten Abend und das deutsch-französische Magazin ici et là.

Die Sendung Domino bringt – nicht nur für Kinder – sonntags Nachrichten, Veranstaltungs- und Buchtipps zweisprachige auf Deutsch und Französisch.

Hört auch einmal bei RendezVous Chanson und Recherche rein! Im Fernsehen widmet sich Grenzenlos den deutsch-französischen Themen der Region.

Der Saarländische Rundfunk auf dem Halberg. Foto: Hilke Maunder

Stiftung für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit

Die Stiftung für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit wurde 1956 dem Deutsch-Französischen Kulturrat als rechtliche Heimat und Förderorgan für den kulturellen Austauschs zwischen Deutschland und Frankreich zur Seite gestellt.
www.stiftung-dfkultur.org

Union des Français de Sarre

In der Villa Europa von Saarbrücken findet ihr die Vereinigung Französischer Staatsbürger im Saarland, die mit Vorträgen Konzerten, Konversationskursen und Reisen den binationalen Dialog fördert und Exilfranzosen neben einer Heimat auch Gelegenheit zum Austausch bietet.
www.u-f-s.eu

Universität des Saarlandes

Ohne Frankreich gäbe es keine Uni an der Saar. Als „Brücke zwischen Frankreich und Deutschland“ öffnete die Universität des Saarlandes im November 1948 ihre Pforten. Vorausgegangen waren klinische Fortbildungskurse für Medizinstudenten im damaligen Homburger Landeskrankenhaus sowie die Eröffnung eines „Centre universitaire d’études supérieures“.
• www.uni-saarland.de


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8 Kommentare

  1. Hallo zusammen,
    mit der französischen Küche ab den 50 igern ist natürlich nicht richtig.
    Im Saarland wurde schon immer französich gekocht.
    Eigene Erfahrung bei Oma und Uroma unterstützt dies.Was leider verloren gegangen ist—- die Ruhe beim essen, man lässt sich nicht mehr so viel Zeit und es bleibt eben nur noch beim Glas Wein.
    bon appetit

  2. Hallo, ich habe beim Blättern in der Zeitung heute morgen eine Info gefunden, die total gut zu deinem Text passt! Ich hab sie einfach mal abgeschrieben.
    Marschall Ney in Saarlouis
    Er ist der berühmteste Sohn der Stadt Saarlouis: Marschall Michel Ney. Am 10. Januar vor 250 Jahren wurde er als Sohn eines Küfers im damaligen Sarre-Louis geboren und schaffte es bis zum angesehenen Marschall von Kaiser Napoleon. Zum Jubiläum ehrt ihn das Städtische Museum Saarlouis mit der Sonderausstellung „Maréchal Michel Ney – Stationen eines beherzten Lebens“. Die militärische Karriere ist nur ein Teil der Betrachtung. Der private Lebensweg und der stetige gesellschaftliche Aufstieg sind ebenso Thema der Ausstellung, wie auch das persönliche Verhältnis zwischen Ney und Napoleon. Ein Kapitel beschäftigt sich mit den tragischen letzten Monaten bis zu seiner Hinrichtung am 7. Dezember 1815. Die Ausstellung zeigt in neun Abschnitten insgesamt 230 Exponate. Zu sehen noch bis zum 10. Juni im Städtischen Museum Saarlouis.
    Deine Reihe ist super!

  3. Ich bin mir nicht sicher, ob viele Saarbrücker wissen, dass Frankreich so viel und so positiv ihre Stadt geprägt hat. Ohne Franzosen keine Uni und keine Macarons!

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