Formel 1 kehrt 2018 nach Frankreich zurück

Die Ferrarri-Challenge auf dem Circuit Paul Ricard
Zehn Jahre ist es her, nun kehrt er zurück: Im Sommer 2018 wird es wieder einen Grand Prix in Frankreich geben. Ausgetragen wird er am 24. Juni auf der Paul-Ricard-Rennstrecke bei Le Castellet. Jahrelang war um die Rückkehr der Königsklasse im Motorsport gepokert werden. Erst nach langen, vertraulichen Gesprächen hat Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone wieder einen Vertrag für die Formel 1 in Le Castellet unterzeichnet. Fünf Jahre lang, von 2017 bis 2022, wird das Département Var Gastgeber der Rennen sein.

2018 ist Frankreich zum 59. Mal F1-Gastgeber

Das letzte Formel-1-Renen war 2008 auf der Strecke in Magny-Cours im Westen des Burgunds ausgetragen worden. Insgesamt war Frankreich 58 Mal Gastgeber für der Formel 1. Allein 14 Grand Prix wurden zwischen 1971 und 1990 auf dem Circuit Paul Ricard nahe der Côte d’Azur ausgetragen.

Region profitiert

Zur Wiederaufnahme der Formel 1 erwartet die Unternehmensberatung Deloitte mehr als 66 000 Zuschauer erwartet werden, davon ein Drittel aus dem Ausland. Die Wirtschaft der Region PACA werde mit 65 Millionen Euro profitieren, so Deloitte in ihrer Studie. Die Kosten für die Rennen werden auf rund 30 Millionen Euro geschätzt.

Während der zehnjährigen F1-Pause herrscht auf der 5,8 km langen Rennstrecke dennoch Betrieb. So testete Mercedes beispielsweise Im September 2016 im Auftrag von Pirelli in Le Castellet die Reifen für die Formel-1-Saison 2017.

Fast wie Formel 1: Racing-Kicks im Urlaub

Euch reizt es, die Rennstrecke einmal selbst entlang zu heizen? Dann bucht einen „stage de pilotage“ bei GTDrive und rast im Lamborghini, Ferrari, Porsche oder Jaguar den Kurs entlang (Mindesalter 18 Jahre). Bereits mit 15 Jahren dürft ihr euch mit „begleiteten Fahrern“ im aufgemotzten Peugeot 208 oder Logan über den Beton sausen.

Wer ohne Adrenalinkicks die Rennstrecke kennenlernen möchte, bucht eine Führung per Navette oder wagt sich ganz emissionsfrei und umweltfreundlich im Segway auf die legendäre Strecke.

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Mein Reiseführer-Tipp

Südfrankreich kennt Ralf Nestmeyer wie seine Westentasche – und hat zur Region nicht nur zig Reiseführer verfasst, sondern auch Krimis wie „Roter La­ven­del“ und “ Die Toten vom Mont Ven­toux“. Auch seinem Côte d’Azur-Band kommt dieses Expertise zugute. Neben den klassischen Must-Sees von Saint-Tropez, Cannes, Antibes und Nizza hält er auch zahlreiche Tipps fürs bergige Hinteland parat. Und für  aktive Entdeckungen, mit Ge­birgs­wan­de­run­gen zu ein­sa­men Berg­se­en oder zu den Fels­zeich­nun­gen im Val­lée des Mer­veil­les. Klar, das auch die legendäre  Strand­wan­de­rung rund um die Halb­in­sel von Saint-Tro­pez nicht fehlt. Kurzum perfekt für alle, die gerne individuell und auch mal oft the beaten track unterwegs sind. Wer mag, kann den Band hier * direkt bestellen.

Ralf Nestmeyer, Côtes d’Azur Alpes Maritimes, Michael Müller Verlag, 9. Auflage 2018, 336 Seiten + herausnehmbare Karte (1:200.000); ISBN 978-3-95654-403-3

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