So viel Frankreich steckt in … München

München: Frauenkirche und Rathaus
München: Frauenkirche und Rathaus
München: Frauenkirche und Rathaus. Foto: Hilke maunder

Jeder 150. Münchner ist… ein Franzose! Denn schon im 14. Jahrhundert erkannt ein Bayer, dass ohne die Franzosen nichts läuft im Freistaat: Herzog Ludwig VII. der Gebartete von Bayern-Ingolstadt heiratete Anna von Bourbon, eine Hofdame seiner Schwester. Das spülte dank der Mitgift 130.000 Francs in die Kassen, sicherte eine Pension von 12.000 Francs und schenkte Ludwig eine halbe französische Grafschaft.

Seine Schwester Elisabeth, auch bekannt als Isabeau de Bavière, heiratete am 17. Juli 1385 in Amiens den jungen König Karl VI.  – und war so bis zu dessen Tod 1422 Königin von Frankreich. Als sie 1435 starb, wurde sie in der Grablege der französischen Könige, der Kathedrale von Saint-Dénis, beigelegt.

Philippe Auguste wiederum hatte im späten 12. Jahrhundert bereits die Qualitäten der Bayern und war – trotz kirchlichen Verbots – im Juni 1196 eine Verbindung mit Agnès von Andechs-Meranien, der Tochter des bayerischen Herzogs Bertold, eingegangen. Doch da an Liebe zu denken, wäre falsch: Heiraten war hohe Politik. Und das Jahrhunderte lang. Bayern brauchte Frankreich, um einen starken Gegenspieler für den Land- und Machthunger der Habsburger haben.

Das wusste auch Napoleon. „Seit Jahrhunderten war Frankreich der Verbündete Bayerns gegen die Angriffe Österreichs“, soll der Kaiser der Franzosen den bayerischen Soldaten vor der Schlacht bei Abensberg im April 1809 zugeworfen haben. Auch noch im frühen 19. Jahrhundert waren Allianzen mit Frankreich die beste Strategie der Selbsterhaltung gegenüber dem Nachbarn Österreich.

Mongelas & Maximilian

In jenen Jahren wurde ein Mann mit starken savoyardischen Wurzel in München, dessen Namen hier heute überall in München noch begegnet – auf Straßennamen, aber auch im Namen einen deutsch-französischen Gesellschaft: Maximilian Carl Joseph Franz de Paula Hieronymus Graf von Montgelas (1759-1838).

Fast 20 Jahren diente er dem Kurfürsten und späteren Bayernkönig Maximilian I. Joseph. Als „Superminister“ schweißte er Gebietskörperschaften zu einem Flächenstaat zusammen, verschlankte die Verwaltung und säkularisierte das Land. Er entmachtete Klöster und Kirchen und stellte die Konfessionen gleich – was für ein Affront für die katholische Kirche. Bis heute hat sie es ihm nicht verziehen.

Max und Max wurden Bayerns Modernisierer. Der Freistaat erhielt 1803 und 1814 seine heutigen Grenzen. Der Preis dafür? Eine Hochzeit. Sein Adoptivsohn Eugène de Beauharnais solle die bayerische Prinzessin Auguste Amalie heiraten, forderte der Kaiser der Franzosen als Gegenleistung für den territorialen Zugewinn und die Königswürde Bayerns – und wertete mit der Einheirat in eine alte Dynastie seine eigene Familie auf. 1806 wurde die Ehe in München geschlossen.

Montgelas derweil beauftragte 1811 den portugiesischen Baumeister Emanuel Josef Herigoyen mit dem Bau eines standesgemäßen Palais am Promenadeplatz. Heute könnt ihr dort fürstlich logieren – seit 1969 gehört das Eckgebäude zum Hotel Bayerischer Hof. Aus blankem Aluminium hat Karin Sander 2005 Montgelas überlebensgroß vor das Fünfsternehaus gestellt.

Vorbild bei der Architektur des Palais war Frankreich – wie so oft in München. Auch bei Schloss Nymphenburg. Die Sommerresidenz der Wittelsbacher übertrifft jedoch ihr Vorbild: Sie ist mit 632 m exakt 32 m breiter als das Schloss des Sonnenkönigs. Aus der Würm wurde Wasser herangeführt, das Wasserspiele und Kanäle wie in Versailles erlaubte. Doch am schönsten Boules spielen kann man bis heute im Münchner Hofgarten…

Münchens Franzosenviertel

Als Franzosenviertel von München gilt Haidhausen. Am Pariser Platz findet ihr das französische Generalkonsulat; rings herum ein Klein-Frankreich mit Orleansplatz, Bordeauxplatz, Sedanstraße,  Und heute? Da ist München die französische Hochburg im Süden – und so vielfältig wie kaum eine andere Stadt mit Frankreich vernetzt.

Seit 1964 ist Bordeaux die Partnerstadt von „Minga“. Der Austausch in Politik und Wirtschaft brummt, die Bürgerbegegnungen hinkten lange hinterher – Axel Schelle will dies mit der Initiative München Bordeaux ändern. Seit 1996 arbeitet der Freistaat Bayern mit der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur zusammen, seit 1999 unterhält München eine Patenschaft mit dem Limousin.

Frankreichs Kicker für München

Besonders intensiv ist der French Touch im Fußball. Mit 2021 steht Jérôme Boateng beim FC Bayern unter Vertrag, seit 2007 kickt der einstige französische Nationalspieler Franck Henry Pierre Ribéry beim deutschen Rekordmeister. Mit Kingsley Coman verlängerten die Bayern vorzeitig bis zum 30. Juni 2023 den Vertrag – ursprünglich lief er bis zum 30. Juni 2020.

Auch die beiden Außenverteidiger Bixente Lizarazu und Willy Sagnol trugen lange das FCB-Trikot. Auf Franzosen setzen auch die Löwen. Sie holten 2015 Romuald Lacazette zum TSV 1860 – nach dessen Abstieg wechselte er zum SV Darmstadt.

Ribéry schickt seine Kinder auf das Lycée Jean Renoir, mit fast 1500 Schülern die größte französische Auslandsschule in Deutschland. Entstanden ist sie 153 auf Initiative von Eltern, in die München auch eine Handvoll bilingualer Krippen und Kindergärten betreiben. Mit einer Rekordzahl französischer Partner ist die größte deutsche Hochschule verbunden: Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) kooperiert mit 64 Universitäten! Die Häfen von Dunkerque, La Rochelle, Bordeaux, Bayonne, Lyon, Marseille und Toulon sind Thema eines großen Forschungsprojekt, mit dem dem Prof. Mark Hengerer eine Funktionsanalyse französischer Häfen in der Frühen Neuzeit erstellen will.

Eng vernetzt bei Lehre und Forschung

Die Technische Universität München (TUM), Partner der Aix-Marseille Université, École des Mines de Nantes und der École Polytechnique der Université Paris-Saclay, hat zusammen mit dem Institut Mines Télécom Paris eine deutsch-französische Akademie zur Industrie 4.0 ins Leben gerufen. Forschungsprojekte und Summer Schools sollen dort die Studenten auf die Herausforderungen der digitalen Wirtschaft vorbereiten.

Die Hochschule München als größte Hochschule für angewandte Wissenschaften des Freistaats Bayern arbeitet mit 19 Partnerhochschulen in Frankreich zusammen, die Universität der Bundeswehr München mit sechs französischen Universitäten.

Austausch! Das fördern nicht nur die Schulen und Hochschulen, Sport- und Kulturverein mit Projekten und Finanzmitteln, sondern auch die Wirtschaft. Rund 350 französische Unternehmen sind mit Niederlassungen und Büros im Großraum München vertreten. Rossignol, Altran, Danone, AccorHotels und Hermès haben ihre Deutschlandzentrale an der Isar.

80 Münchner Firmen unterhalten Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit Frankreich: DAX-Unternehmen wie Allianz und Linde, aber auch MAN oder BSH. 900 Münchner zog es im vergangenen Jahr nach Frankreich. Dort könnten sie in Paris beim Oktoberfest mitfeiert. Seit 2015 exportiert die Stadt dieses Münchner Tradition an die Seine – mit Festzelt, Stimmungsband und Münchner Bier am Eiffelturm.

Genießen wie Gott in Frankreich

Die französische Küche an der Isar… Bocuse wäre begeistert gewesen. Nicht nur im charmant zeitentrückten Austernkeller könnt ihr wie Gott in Frankreich essen und trinken. Wo überall, hat die Stadt München hier umfassend aufgelistet. Daher hier nur ein paar ganz persönliche Tipps.

Mit buttrigen Croissants oder einem Pain au Chocolat zum Café au Lait könnt ihr den Tag ganz französisch dank der Boulangerie Dompierre beginnen  – in Schwabing, der Maxvorstadt und im Glockenbachviertel.

Mittags stillt mitten in Haidhausen die gemütliche Crêperie Bernard et Bernard den Hunger mit herzhaften Galettes und süßen Crêpes. Die Zeit bis zum Dîner überbrückt ein Apéro im Déjà Bu, die sehr sympathische Weinbar von Nicolas zwischen Viktualienmarkt und Gärtnerplatz.

Tim Raue ist der Patron der Brasserie Colette, die ihr auch in Berlin und Konstanz findet. Die Karte dominieren Klassiker der französischen Küche – Austern, Tartare oder Mesclun-Salat als Entrées, Coq au Vin, Chateaubriand, Bouillabaisse oder Knurrhahn zum Hauptgang, gefolgt von einer Käseplatte, einer Tarte au Citron oder einem erfrischende Sorbet. Nur Naturweine serviert zur gehobenen Bistroküche in Schwabing das Restaurant M Belleville – und das zu mehr als fairen Preisen.

Kultur? Culture!

Für eine sehr frühe Wiederbelebung der Kultur hat der Umstand gesorgt, dass sich die französische Militärregierung keineswegs auf die Verwaltung der eigenen Besatzungszone beschränkte. Bereits Anfang 1946 kam Louis Jousset als französischer Generalkonsul nach München – und unterstütze engagiert eine Ausstellung zur modernen Malerei Frankreichs, die bereits 1947 im Haus der Kunst eröffnete.

Schlag auf Schlag folgten weitere Franzosen: der kubistische Maler Georges Braque, der Fauvist Georges Rouault, Henri Matisse und Künstler von Poussin bis Ingres. Ingrès war auch zu Beginn dieses Jahres Thema an der Isar. In ihrer Ausstellung Gut • Wahr • Schön zeigte die Kunsthalle München bis zum 28. Januar Meisterwerk der Salon- und Historienmalerei aus dem Pariser Musée d’Orsay.

Ihr liebt Kino? Dann seht euch im Theatiner-Filmtheateraktuelle Produktionen aus Frankreich und französische Autorenfilme im Original mit Untertiteln an. Auf das 36. Filmfest München zeigt vom 28. Juni bis 7. Juli 2018 zahlreiche französische Filme. Unterstützt wird der französische Beitrag beim Filmfest – 2017 wurde doch 20 Filme aus Frankreich gezeigt – seit vielen Jahren von UNI FRANCE, dem Institut français Deutschland und dem Institut français in München.

Und auch Theatergänger können in München Frankreich erleben. Nicht nur mit deutschen Adaptionen der Stücke auf den großen Bühnen der Stadt, sondern in Original. Seit 1985 bringt La Compagnie des Camaïeux alljährlich das Stücke eines großen Klassikers auf die Bühne –  Molière, Marivaux, Musset, Labiche, Feydeau, Obaldia, Guitry… Alle Schauspieler sind Franzosen, die in München leben, und ganz unterschiedlichen Hintergrund haben, aber die gemeinsame Liebe zu Schauspiel teilen. Im Gasteig, an der Uni, in den bayrischen Volkshochschule oder bei den Instituts français des Freistaats könnt ihr sie erleben!

Frankreich & München: Was für Verbindungen!

Der Name dieses Chores ist ein doppeltes Wortspiel – zum einen aus „chœur“ und „coeur“ , zum anderen aber auch aus „à tout cœur“ (= von ganzem Herzen) und „atout cœur“ (= Herz ist Trumpf). So unterstreicht er eindrucksvoll , was seine 40 Mitglieder aus Frankreich und der Welt am liebsten machen: mit Leidenschaft musizieren und singen.
• www.atout-choeur.de

Die vielen verschiedenen Tänze und Volksmusik-Traditionen aus Frankreich könnte ihr im Verein „Balk Folk“ kennenlernen, der regelmäßig Tanzabende und Kurse veranstaltet, zumeist in der Pasinger Fabrik. Interessiert? Dann wendet euch an Berit Strohwasser, Uwe Glaser und Dirk Hohmann, Tel. 089 89 70 96 19, Mail: info@balfolk-muenchen.de.
www.balfolk.de

Der Kreis der „jungen“ Franzosen und Deutschen trifft sich seit mehr als 30 Jahren nicht nur alle zwei Wochen Donnerstag abends zum „Jour Fixe“, sonder unternimmt auch sonst viel gemeinsam: Kino- und Restaurantbesuche, Wanderungen und Radtouren, Ausstellungsbesuche… und natürlich wird auch gemeinsam gefeiert!
• www.cercle-franco-allemand-des-jeunes.org

Angst, öffentlich auf Französisch vor fremden Menschen zu reden? Der Club hilft dabei, spontanes Sprechen, Vorträge und Diskussionen in der Fremdsprache zu meistern.
• www.crfm.de

Der Club veranstaltet für seine Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und öffentlichen Institutionen regelmäßig Veranstaltungen und Diskussionsabenden über aktuelle deutsch-französische Wirtschaftsthemen, bei denen der  Themen mit praktischem Nutzen im Vordergrund stehen.
• http://clubeco.de

Comité de la Langue Française en Bavière

Das Komitee der französischen Sprache wurde 1982 auf Initiative von Georges Beuchard gegründet und steht unter der Schirmherrschaft des französischen Generalkonsuls in München. Ziel ist es, die französische Sprache und Kultur in ganz Bayern zu fördern – vor allem mit Kolloquien, Tagungen, Konferenzen. Jedes Jahr verleiht das Komitee den „Prix de la langue française in Bavaria“ an Schüler aus bayerischen Schulen, die sich im Französischen hervorgetan haben. Das Land Bayern und seine französischen Partnerregionen Languedoc-Roussillon, Limousin, Midi-Pyrénées und PACA unterstützen die Preisverleihung finanziell.

Die Elterninitiative sichert mit vier pädagogischen Mitarbeiterinnen die deutsch-französische Betreuung von Kindern im Alter von 18 Monaten bis vier Jahren.
www.lebateaubleu.de

1966 gründeten die Teilnehmern eines Seminars des Deutsch-Französischen Jugendwerks für Langzeitpraktikanten die beiden Organisationen DEFTA (Deutsch-französische Vereinigung für Teilnehmer an Arbeitsaufenthalten) und AFASP (Association franco-allemande pour les stagiaires professionnels) , um die entstandenen Kontakte zu pflegen und weiter auszubauen. Dazu gibt es in vielen deutschen Städten monatlichen Stammtische mit Programm – in München alle zwei Wochen. Mehr erfahrt ihr bei Roswitha und Klaus Kappler, Tel. 08 98 20 25 97, Mail: muenchen@afasp.net.
• www.afasp.net

1968 gründete der Vizekonsul Bernard Lallement den deutsch-französischen Chor in der Isarmetropole mit dem Ziel, durch das Singen deutschen und französischen Musikliteratur sowie des kulturellen Austausches die Völkerverständigung zu fördern mit mit persönlichen Freundschaften zwischen Deutschen und Franzosen zu vertiefen. Was vor 50 Jahren die Satzung festschrieb, ist heute gelebte Realität für die rund 50 Sängerinnen und Sänger, die im regen Austausch stehen mit all den anderen deutsch-französischen Choren, die es auch iin Aurillac, Aachen, Berlin, Bonn, Bremen, Freiburg, Hamburg, Köln, Lyon, Orange, Paris, Straßburg und Toulouse gibt.
• www.dfc-muenchen.de

Seit 1965 fördert die DFG München die deutsch-französischen Beziehungen auf kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Ebene. Dabei helfenVortragsabende und Diskussionen in deutscher und französischer Sprache mit Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft beider Länder sowie der Literaturkreis  „Cercle Littéraire“.
• www.dfgmuenchen.de

In der Gabelsberger Straße betreut seit dem Jahr 2000 eine deutsch-französische Elterninitiative in der Krippe und im Kindergarten insgesamt rund 40 Kinder von 18 Monaten bis zum Schuleintritt mit sechs Jahren.
• www.etreenfant.com

Der französische Verein, der auch in München vertreten ist, hilft seit 2009 Franzosen, aber auch anderen EU-Bürgern, beim Eingewöhnen in Deutschland – mit Informationen zur deutschen Marktwirtschaft, dem deutschem Verwaltungssystem, Sozialversicherungs- und Steuerfragen und anderen Themen von Recht und Relocation.
• https://expatriation-allemagne.com

Seit 2003 bietet der Verein FRANZ München Kurse und Aktivitäten für zweisprachige Kinder und Kinder von französischsprachigen oder französischliebenden Familien. Spielgruppen und Französischunterricht sollen zweisprachige Kinder beim Erlernen ihrer Muttersprache helfen.
• www.franzmuenchen.de

Förderung des kulturellen Austausch zwischen Bayern und dem Elsass.
https://elsassbayern.wordpress.com

Er war der dritte Franzose, der einen Nobelpreis erhielt – und ist heute fast vergessen: Romain Rolland (1866 – 1944). Doch gerade seine politischen Schriften sind heute aktueller denn je. Ihr Appell an Vernunft und Verständigung ist Maxime des Freundeskreises, der mit dem Werk Rollands sich für Frieden und Völkerverständigung im geeinten Europa einsetzt.
• http://freunde-romain-rolland.de

Bereits 1964 wurde Bordeaux die Partnerstadt, doch bis 2010 gab es keinerlei Austausch zwischen den Bürgern beider Städte, erfuhr Axel Schelle. Und beginnt sich zu engagieren, um dies zu ändern. 2015 wird die IMB offiziell gegründet, ins Vereinsregister eingetragen – und bereits im September die erste Delegation Bordelaiser Bürger in München empfangen.
• http://imb-ev.de

Französisch auf Muttersprachenniveau.
• www.kkg.musin.de

Die Theatergruppe unter Leitung vonFrançois Höcherl führt jedes Jahr eine französischsprachige Inszenierung auf mit französischen Schauspielern, die in München leben.
• www.lescamaieux.de

Die deutsch-französische Eltern-Kind-Initiative, die in der  Maxvorstadt 28 Kinde in zwei altersgetrennten Gruppen betreut, ist Mitglied im deutsch-französischen Netzwerk Bilinguale Kindertageseinrichtungen – Élysée 2020.
www.laforetmagique.de

Sie trägt den Namen eines berühmten französischen Filmdirektors, wurde bereits 1953 auf Initiative von Eltern am Institut français gegründet und ist heute mit rund 1450 Schülerinnen und Schülern Deutschlands größte französische Schule: das Lycée Français Jean Renoir – auch die Kinder von Bayern-Star Franck Ribéry drücken hier die Schulbank.
• http://lycee-jean-renoir.de

Montgelas war ein bayerischen Staatmann mit savoyardischer Herkunft, der Bayern im 19. Jahrundert die Grenzen und Institutionen gegeben, die heute noch existieren. Mit seinem Namen fördert die Montgelas-Gesellschaft die bayerisch-französischen Zusammenarbeit.
• www.bayern-france.info

Herzlich willkommen und bienvenue: So heißt seit 1980 der Verein Munich Accueil mit seinen Mitgliedern französische Neuankömmlinge in München willkommen und hilft bei der Integration mit geselligen Treffen, Tanz und viel Kultur.
• www.munichaccueil.org

Website mit vielen praktischen Informationen, Veranstaltungskalender, Foren und Blog für alle Franzosen, die in München und Bayern leben.
• www.munich-french-connection.net

Bilingualer Unterricht auf Französisch – seit 2011/12 ist die Schule eines der fünf bayrischen Gymnasien, an denen das AbiBac abgelegt werden kann.
www.ovmg.de

Weblinks


Wie viel Frankreich steckt in Deutschland? Das verrät euch meine neue Blogparade, die in Kooperation mit der Vereinigung der Deutsch-Französischen Gesellschaften für Europa (VDFG) das Jahr der Frankophonie 2018 begleitet. Den Auftakt machte Hamburg; Frankfurt und Kempten folgten. Jetzt ist mit München Nummer vier an der Reihe. Alle Beiträge könnt ihr hier nachlesen.

Ihr wollt, dass ich auch eure Stadt und ihre Verbindungen mit Frankreich vorstelle? Dann schreibt mir eine Mail! Ich freue mich auf ganz viele Tipps und Infos! Und sage: MERCI!

4 Kommentare

  1. Merci, für den sehr interessanten Artikel über München aus deiner Berichtsreihe „So viel Frankreich steckt in…“ Auch der Bericht über Hamburg hatte mir bereits sehr gut gefallen. Jetzt kann ich mir für den nächsten Besuch in München zusätzlich ein paar außergewöhnliche französische Momente einplanen. Salut, Claudia

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