Die offiziellen Logos der olympischen und paralympischen Spiele Paris 2024. Copyright: IOC / Pressebild
| |

Paris 2024: die Sommerspiele in Frankreich

Paris war im Jahr 1900 und zuletzt 1924 Gastgeber der Spiele. Exakt 100 Jahre später werden die Olympischen und Paralympischen Spiele wieder in Frankreichs Hauptstadt zurückkehren.

Vom 26. Juli bis 11. August 2024 werden Athleten in 48 Disziplinen miteinander um Medaillen kämpfen. Eine Premiere: Erstmals sollen genauso viele weibliche wie männliche Athleten an den Spielen teilnehmen.

Ihre Zahl wurde auf insgesamt 10.500 Teilnehmer beschränkt. Vom 28. August bis 8. September 2024 folgen die Paralympischen Spiele mit 23 Disziplinen. Ihr gemeinsames Motto: Ouvrons Grand les Jeux /Games Wide Open: Öffnen wir die Spiele ganz weit.

Nachhaltig & sozial

Die Olympischen Sommerspiele 2024 setzen ein wegweisendes Nachhaltigkeitskonzept um, das sich über die verschiedensten Aspekte des Events erstreckt.

Von umweltfreundlicher Energieversorgung bis hin zur nachhaltigen Beschaffung von Materialien und Produkten wurde jedes Detail sorgfältig geplant, um die ökologischen und sozialen Auswirkungen zu minimieren. Nicht verordnet von oben, sondern als Gemeinschaftsleistung von Regierung, Verwaltung, NGOIs und Zivilgesellschaft.

Gemeinsam wollen sie die Vision „Zukunft schaffen“ durchsetzen, die Emissionen im Vergleich zu den vorherigen Spielen um fünf Prozent senken und den ökologischen Fußabdruck um 20 Prozent mindern. Drei Leitlinien sollen dazu beitragen:

  • nachhaltig durch komplette CO2-Neutralität
  • inklusiv und divers bei vollständiger Geschlechtergleichheit
  • dezentral & lokal

Ob dies mit Maßnahmen wie green building, Umbau statt Neubau, Nachnutzung der Spielstätten, null Abfall oder emissionsfreier Mobilität gelingt, wird die Bilanz der Spiele zeigen.

Die Vision „Offen für alle“ ist inzwischen längst durch die Kriege in u.a. Israel und der Ukraine eingeschränkt. Doch erstmals in der Geschichte der Spiele gilt: keine Visa für Besucher aus 95 Ländern. Und erstmals ist Olympia bei den JO 2024 auch weitestgehend barrierefrei.

Copyright: Paris 2024
Motiv der Pressemappe. © Paris 2024 Florian Hulleu

Das olympische und paralympische Dorf

Das olympische und paralympische Dorf entstand auf einem riesigen Gelände von 52 Hektar in den drei Gemeinden Saint-Denis, Saint-Ouen-sur-Seine und L’Île-Saint-Denis. Während der Spiele werden dort Tausende Athleten aus aller Welt in Wohnungen mit Pappmöbeln leben, wie sie es bereits von den Spielen in Tokio kennen.

Nach den Spielen bildet das Dorf ein neues Ökoquartier, das den neuesten Standards in Inklusion und Umweltschutz entsprecht. Um den ökologischen Fußabdruck zu senken, wurde auf Klimaanlagen verzichet – eine Tatsache, die Verbände und Sportler kritisieren, finden die Spiele doch während der alljährlichen Sommerhitze, der berühmten Periode der canicule, statt.

Terre de Jeux

780 Zentren im gesamten Land bieten den Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit, sich auf die Olympischen Sommerspiele Paris 2024 vorzubereiten.  415 Gebietskörperschaften sind als Terre de Jeux 2024 ausgezeichnet und sind somit Gastgeber internationaler Sportdelegationen für ihre Vorbereitung auf die Spiele. Die Liste der Zentren der Vorbereitungszentren für die Spiele findet ihr online unter https://prepare.paris2024.org

Copyright: Paris 2024
Motiv der Pressemappe. © Paris 2024 Florian Hulleu

Die Ankunft der Flamme

Am 16. April wurde das olympische Feuer in Griechenland entzündet. An Bord des stattlichen Dreimasters Belem reiste die Flamme von Piräus aus zwölf Tage lang über das Mittelmeer nach Frankreich. Zu jenem Zeitpunkt gab es im Land zwar schon hier und da einige Geschäfte, die Fanartikel verkauften. Doch Olympia war kein Thema. Der 8. Mai veränderte alles.

Millionen Menschen verfolgten am Fernseher oder vor Ort im Vieux-Port von Marseille das Einlaufen der in Nantes gebauten Barke. Die Patrouille de France zeigte ihre Kunststücke am Himmel, Feuerwerke in blau, weiß, rot schossen in den Himmel, und auf der Pier, rotbraun wie eine Aschenbahn der Läufer, trugen die ersten Fackelträger die Flamme an Land.

Es waren der Schwimmer Florent Manaudou und die paralympische Läuferin Nantenin Keïta – und damit je ein Athlet der olympischen und paralympischen Spiele. Für Überraschung sorgte, wer in Marseille mit der Flamme den Feuerkreis entzündete: der Rapper Jul.

Ich wollte eine extreme Klarheit, ikonisch und fast essenziell.

Mathieu Lehanneur, Designer der Olympischen Fackel

Der Relais de la Flamme

Jetzt reist die Flamme durch Frankreich. 69 Staffeln, angeführt von jeweils einem Athleten (m/f/d), tragen sie in 80 Tagen durch 65 Départements – im Hexagon wie in den Überseegebieten. 11.000 Läuferinnen und Läufer machen mit und bringen die Flamme nach Paris, wo sie am 26. Juli pünktlich zur Eröffnung der Spiele der XXXIII. Olympiade eintreffen soll.

Die Eröffnung

Copyright: Paris 2024
Motiv der Pressemappe. © Paris 2024 Florian Hulleu

Die Sommerspiele Paris 2024 werden erstmals nicht in einem Stadion, sondern im Herzen der Hauptstadt eröffnet. Am 26. Juli 2024 werden die Athleten an Bord von rund 160 Booten an den Seine-Kais vorbei und unter den Brücken der Seine hindurchfahren – in einer für alle frei zugänglichen Zeremonie.

Start der Boote ist am Pont d’Austerlitz im Osten der Hauptstadt. Der Corso endet am Pont d’Iéna in der Nähe des Eiffelturmes. Unterwegs könnt ihr von beiden Ufern und von zahlreichen Brücken hautnah das Spektakel erleben.

Copyright: Paris 2024
Motiv der Pressemappe. © Paris 2024 Florian Hulleu

Die Entscheidung, die Pariser Spiele auf der Seine zu eröffnen, ist Teil einer Strategie, die den Verkehr aus dem Zentrum verbannt und die Stadt wieder den Menschen zurückgibt. Seit 2016 wurden die Seineufer in Fußgängerpromenaden verwandelt. Immer mehr Verkehrskreisel, Plätze und Straßen werden rückgebaut.

Copyright: Paris 2024
Motiv der Pressemappe. © Paris 2024 Florian Hulleu

Der Fluss wird wieder Lebens- und Erlebnisader der Hauptstadt. Paris Plages verwandelt seit 2002 das Seine-Ufer auf 3,5 Kilometer Länge jeden Sommer in einen Stadtstrand mit Programm. 2024 soll auch wieder das Schwimmen in der Seine möglich sein.

Copyright: Paris 2024
Motiv der Pressemappe. © Paris 2024 Florian Hulleu

Raus aus den Stadien

Die Wettkämpfe zwischen den Athleten und den Nationen finden nicht nur in Stadien und anderen Sportstätten statt. Erstmals dienen auch die berühmten Sehenswürdigkeiten von Paris als Kulisse.

Sport in Interaktion mit dem französischen Kulturerbe findet in Paris hier statt:

  • Grand Palais: Fechten und Taekwondo
  • Arena Champ de Mars (Grand Palais éphémère): Judo und Ringen
  • Place de la Concorde: urbane Sportarten wie 3×3 Basketball, BMX Freestyle, Breaking, Skateboarding
  • Esplanade des Invalides: Bogenschießen, Ankunft des Marathons, Start des Radrennens im Zeitfahren
  • Hôtel de Ville: Marathon
  • Stade Tour Eiffel / Champ de Mars: Beachvolleyball
  • Château de Versailles: Pferdesport, vier Wettkämpfe des modernen Fünfkampfs
Nach den Spielen wird sie zerlegt und recycelt: die Arena auf dem Champ de Mars. Foto: Hilke Maunder
Nach den Spielen wird sie zerlegt und recycelt: die Arena auf dem Champ de Mars. Motiv der Pressemappe. © Paris 2024

Paris 2024: die Sportstätten in Paris

In Paris wurden zwei Kernzonen für die JO 2024 definiert. Sie befinden sich im Herzen der Hauptstadt und sieben Kilometer nördlich vom Pariser Stadtzentrum in der eigenenständigen Stadt Saint-Denis, u.a. Standort des Olympisches Dorfes und des Stade de France.

Die Wegzeit bei 85 Prozent aller Wettbewerbe beträgt weniger als 30 Minuten. 21 der 32 Sportarten finden im Umkreis von zehn Kilometern zum Olympischen Dorf statt.

95 Prozent der Wettbewerbe finden in bereits existierende Wettkampfstätten statt, nur zwei Austragungsorte wurden neu gebaut: das Centre Aquatique (Wasserball-Vorrunde, Turmspringen) und die Chapelle Arena (Badminton, Rhythmische Sportgymnastik)

Sperrzonen an den Wettkampfstätten

Die Sperrzonen der Sportstätten bei den JO 2024. Copyright: Prefecture de Police Paris
Die Sperrzonen der Sportstätten bei den JO 2024. Copyright: Prefecture de Police Paris

Rund um die Sportstätten gibt es großflächige Sicherheitszonen – denn in Frankreich gilt seit März die höchste Warnstufe vor Terroranschlägen bei den JO 2024 im Plan Vigipirate. Eingeschränkt wird daher der Fahrzeugverkehr. Jeder Fahrer muss sich per QR-Code ausweisen können. Solche Zonen gibt es nicht nur in der Innenstadt von Paris, die hier als Bespiel genannt seien, sondern rund um alle Veranstaltungsorte.

Für Paris könnt ihr den Pass Jeux für die Zone der Wettkampfstätten und die Zone der Einweihungsfeier kostenfrei hier beantragen: www.pass-jeux.gouv.fr/demande

Die Wettkampfstätten im Großraum Paris

  • Arena Bercy: Kunstturnen, Trampolinspringen, Basketball-Endspiele
  • Arena Champ de Mars (Grand Palais éphémère): Judo und Ringen
  • Arena Porte de la Chapelle: Badminton, Rhythmische Sportgymnastik, Para-Badminton und Para-Gewichtheben
  • Arena Paris Sud (Expo): Volleyball, Tischtennis, Gewichtheben
  • Centre Aquatique: Tauchen, Wasserball und Kunstschwimmen
  • Château de Versailles: Springreiten, Dressur, Vielseitigkeitsreiten und Moderner Fünfkampf (Springreiten und Dressur)
  • Colline d’Élancourt: Mountainbike
  • Esplanade des Invalides: Bogenschießen, Ankunft des Marathons, Start des Radrennens im Zeitfahren
  • Golf National Guyancourt: Golf
  • Grand Palais: Fechten und Taekwondo
  • Hôtel de Ville de Paris: Marathon
  • La Courneuve: Schießen
  • Le Bourget: Sportklettern
  • Parc des Princes: Fußball
  • Paris La Défense Arena, Nanterre: Schwimmen und Wasserball
  • Place de la Concorde: urbane Sportarten wie 3×3 Basketball, BMX Freestyle, Breaking, Skateboarding
  • Stade de France:
  • Stade de France: Leichtathletik und 7er-Rugby
  • Stade Olympique Yves-du-Manoir, Colombes: Hockey
  • Stade Roland-Garros: Tennis und Boxen
  • Stade Tour Eiffel / Champ de Mars: Beachvolleyball
  • Vélodrome National Montigny-le-Bretonneux: Bahnradsport und Moderner Fünfkampf (Fechten)
Die Sportstätten der Sommerspiele 2024 in Paris. Copyright: Pressemappe JO Paris 2024
Die Sportstätten der Sommerspiele 2024 in Paris. Copyright: Pressemappe JO Paris 2024

Dezentralisierte Wettbewerbe

2024 ist nicht nur Paris Gastgeber der Olympischen Spiele, sondern das ganze Land. Die Wettkämpfe beziehen dabei auch die Überseegebiete ein.

  • Fußball der Männer und Frauen: Marseille, Bordeaux, Lyon, Saint-Étienne, Nizza und Nantes zusätzlich zu Paris
  • Handball: Lille
  • Segeln: Marseille
  • Surfen: Tahiti mit den Wellen von Teahupo’o
2024 eine olympische Sportart: Surfen. Foto: Hilke Maunder
2024 eine olympische Sportart: Surfen. Foto: Hilke Maunder

Neue olympische Sportarten

32 Sportarten in 48 Disziplinen stehen bei den JO 2024 auf dem Programm. Nicht mehr dabei sind Baseball/Softball und Karate. Änderungen gab es bei drei Sportarten:

  • Leichtathletik: 50 km Gehen gestrichen
  • Gewichtheben: fünf Entscheidungen entfallen
  • Schießen: zwei neue Mixed-Events hinzu

28 Sportarten stehen fest im Kanon der Olympischen Spiele, vier im Ermessen der jeweils ausrichtenden Stadt. Paris 2024 wählte Klettern, Surfen, Skateboarden und Breakdance

Gleich vier neue olympische Sportarten genehmigte das Internationale Olympische Kommittee (IOC) für die JO 2024:  Breaking, Skateboarden, Sportklettern und Surfen.

Breaking ist die Sportform von Breakdance. Der Tanzstil entstand in den 1970er-Jahren in den Vereinigten Staaten. Er entwickelte sich aus der Hip-Hop-Kultur der New Yorker Bronx. Typisch sind seine akrobatischen Bewegungen.

Bei den Spielen von Paris 2024 wird der Breakdance-Wettbewerb für Männer und Frauen ausgetragen. 16 B-Boys und 16 B-Girls werden dann in spektakulären Solo-Battles gegeneinander antreten. Die Athleten müssen dabei power moves wie windmills,  6-Step und freezes integrieren und frei zu den Beats der DJ-Tracks improvisieren.

Die Medaillen

Vorbild für die Medaillen von Paris 2024 wurde das wohl berühmteste Bauwerk Frankreichs: der Eiffelturm. Jede olympische und paralympische Medaille, die Chaumet in Lothringen schmiedet, enthält erstmals ein Stück des Original-Eisens, das beim Bau des Eiffelturms verwendet wurde.

Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Arbeiten zur Modernisierung der Aufzüge des Eiffelturms durchgeführt. Infolgedessen wurden Teile des Turms dauerhaft von der Eisernen Dame entfernt und sorgfältig konserviert.

Durch die Integration von Fragmenten des Eiffelturms in die olympischen Medaillen hofft Paris 2024, den Athletinnen und Athleten eine bleibende Erinnerung an die Olympischen Spiele, Paris und Frankreich zu überlassen.

„Wir haben beschlossen, dieses Sechseck [repräsentiert die Form Frankreichs] wie einen Edelstein in die Mitte zu setzen, als das wertvollste Element der Medaille“, sagt Clémentine Massonnat, die für die kreativen Gestaltung bei Chaumet verantwortlich ist.

Das Design der Medaille ist eine hübsche Anspielung auf den wegweisenden Ingenieur Gustave Eiffel, der sich zur Hochzeit seiner Tochter Valentine Ende des 19. Jahrhunderts an das Haus Chaumet gewandt hatte, um ihr eine Perlenkette anfertigen zu lassen.

Ursprünglich hatte Philippe Starck den Auftrag für das Design erhalten – doch seine Idee einer Medaille, die aufgeteilt werden konnte unter den Teilnehmern eines Mannschaftswettbewerbs, konnte sich nicht durchsetzen.

Die Kultur-Olympiade

Die sportlichen Wettbewerbe begleitet eine Kultur-Olympiade in allen Regionen und Territorien Frankreichs. Auf https://olympiade-culturelle.paris2024.org findet ihr unzählige Veranstaltugen quer durch alle Genres in Kunst und Kultur.

Rund 20 Stätten in Paris locken mit den OFF des Jeux, Kultur-Event in Ergänzung zu den Matches. Auf dem Programm: Ausstellungen und Konzertante, Tanz und überraschende Happenings.

Die Maskottchen

Zwei leuchtend rote Zipfelmützen sind die Maskottchen der Olympischen Spiele 2024. Sie heißen phryges und stellen eines der republikanischen Symbole vor: die phrygische Mütze. Jene wurde während der Französischen Revolution als Symbol der Freiheit getragen.

Das Maskottchen der Paralympischen Spiele unterscheidet sich von seinem olympischen Partner durch die Beinprothese.

Das olympische und das paraolympische Maskottchen von Paris 2024
Das olympische und das paralympische Maskottchen von Paris 2024

Paris 2024: die Infos

Pass Jeux

Während Olympischen und Paralympischen Sommerspiele gleicht die Innenstadt von Paris einem Hochsicherheitstrakt. Um hinein zu kommen, benötigen alle – ob zu Fuß, per Rad, mit der Trottinette oder im Auto – einen Pass Jeux, den hier kostenlos hier beantragen könnt. Zugang gewährt nur der QR-Code.

Gesperrte Fahrspuren

Auf der Pariser Ring der Périphérique, und den Hauptautobahnen, die die Flughäfen mit den Olympia-Austragungsorten verbinden, ist während der JO Paris 2024 bis 12. September eine Fahrspur für Olympia-Teilnehmer und ihre Delegationen reserviert. Die Polizei hat bereits mehr als 500 Mal Bußgelder erhoben. 

Paris 2024: die Fan Zone im Stade Jean Bouin

  • Großbildschirme mit Live-Übertragungen der Wettkämpfe
  • Aktiv-Stationen zum Testen diverser Sportarten
  • Bühnenprogramm: Autogrammstunden, Konzerte, Medaillenfeiern

Deutsches Haus

  • Treffpunkt von deutschen Athleten und Fans
  • Bayrischer Biergarten
  • Live-Konzert mit Cluéso

Fan-Boutiquen

  • Forum des Halles
  • Caroussel du Louvre
  • Les 4 Temps, La Défense
  • Flughäfen, u.a. auch Lyon 

https://shop.olympics.com

Teure Spiele

Hotels

Preise kräftig angezogen: +30 bis +400 %

Métro

20. 7 bis 8. 9. 2024
Einfache Fahrt: statt 2,10 Euro dann 4 Euro
Tageskarte umbenannt in „Pass Paris Jeux“: statt 8,45 Euro dann 16 Euro
Wochenkarte: statt 30 dann 70 Euro

Paris 2024: Die Fernwanderroute

Highlight am Wanderweg GR 2024 Paris: die Géode im Park von Villette. Foto: Hilke Maunder
Highlight am Wanderweg GR 2024 Paris: die Géode im Park von Villette. Foto: Hilke Maunder

Paris hat mit der GR 2024/GR 75  im Juni 2017 seinen ersten Fernwanderweg erhalten. Auf rund 50 Kilometern Länge führt sie einmal rund um die Stadtviertel der französischen Metropole. Der Fernwanderweg entstand im Rahmen des Begleitplans für die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele, um einen Fußgänger- und Sportweg im Grüngürtel anzulegen.

Weiterlesen

Im Netz

https://olympics.com/de/paris-2024

https://www.teamdeutschland.de/paris-2024

Kulturolympiade: https://olympiade-culturelle.paris2024.org

Im Blog

Alle meine Paris-Beiträge sind in dieser Kategorie vereint.

Im Buch

Hilke Maunder, Baedeker „Paris“

Baedeker Paris 2018Meinen Baedeker „Paris“* gibt es seit 4. Oktober 2023 in der komplett aktualisierten und mittlerweile 20. Auflage!

„Tango unter freiem Himmel: Die Stadt der Liebe: Der neue Reiseführer ‚Paris‘ zeigt – neben Sehenswürdigkeiten – besondere Orte für Höhenflüge, romantische Momente wie ‚Tango unter freiem Himmel‘ und unvergessliche Dinners. Dazu gibt’s viele Kulturtipps…“  schrieb die Hamburger Morgenpost über meinen Paris-Führer.

Zu den Fakten, unterhaltsamer präsentiert, gibt es jetzt auch Anekdoten und Ungewöhnliches, was ihr nur im Baedeker findet. Und natürlich ganz besondere Augenblicke und Erlebnisse, die euren Paris-Aufenthalt einzigartig und unvergesslich machen. Wer mag, kann meinen Paris-Reiseführer hier* bestellen.

* Durch den Kauf über den Partner-Link, den ein Sternchen markiert, kannst Du diesen Blog unterstützen und werbefrei halten. Für Dich entstehen keine Mehrkosten. Ganz herzlichen Dank – merci !

8 Kommentare

  1. Merci für die tollen Infos, liebe Hilke. Hochinteressant: der Hinweis auf die enormen Preissprünge! Es wird der Begeisterung keinen Abbruch tun. Eine „Fast-Pariserin“ beschrieb mir die Stadt vor zwei Wochen so: In gewisser Weise entfaltet sie immer noch den mir so vertrauten Zauber, aber leider nur, wenn man sich abseits der Touristenströme und der zahlreichen Baustellen für die „Jeux Olympiques“ aufhielt…Mir blutete das Herz angesichts der Flut von mit billigem Kitsch chinesischer Herkunft vollgestopften Läden beim Aufstieg zur Sacré-Coeur … der Place du Tertre bietet kaum noch Platz für die Staffeleien der Maler, sondern ist flächendeckend okkupiert von Fastfood-Gastronomie… die wunderschönen Grünflächen mit Wasserlauf zwischen Trocadero und Tour Eiffel sind zugebaut mit Tribünen für die Eröffnungsfeier der Spiele, ebenso der Place de la Concorde etc.pp…. Nur das Panthéon und der Père Lachaise boten uns verlässlich das gleiche morbide romantisch-heroische Ambiente … Und die Métro war meistens dermaßen überfüllt, dass wir uns fragten, wie um Himmels willen die vielen zusätzlichen Touristen während der Olympischen Spiele auch noch transportiert werden sollen… Vermutlich verlassen die meisten Pariser da fluchtartig ihre Stadt (sind ja Ferien!) …
    Amicalement Elli Sand

    1. Liebe Elli, danke für Deine Impressionen aus dem vor-olympischen Paris!! Es ist spannend zu sehen, wie Paris die Spiele gestaltet. Bises, Hilke

  2. Wow, das ist Hilke !
    Der Artikel ist phänomeal und wie immer bei Hilke, auch bestens recherchiert. Herzlichen Dank dafür.

    Liebe Grüße aus Bayern – Elisabeth

  3. Meine Güte, ist das ein doller Artikel. Informativer ging’s wohl nicht mehr? Danke!

  4. Danke, liebe Hilke, für diesen Beitrag zu Olympia! Sehr informativ!
    Mein Mann und ich haben das Glück, Karten für die Dressurprüfungen in Versailles ergattert zu haben! Zweites Glück: wir besitzen ein Haus in der Nähe von Versailles!
    Allen, die die Olympischen Spiele in Paris besuchen, viel Spaß!
    Liebe Grüße aus der Bretagne,
    Helga Moller- L‘Ecuyer

    1. Liebe Helga, merci für Dein Lonb – und wie schön, Karten für die Reiterturniere! Das wird bestimmt ein unvergessliches Erlebnis – vor dieser Kulisse! Herzliche Grüße! Hilke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert