Stadtansicht von Aachen. Foto: Pressebild der Stadt Aachen ohne Angabe des Urhebers

So viel Frankreich steckt in …. Aachen

Aachen! Dieser Ort hat für die deutsch-französischen Beziehungen Symbolcharakter. In Aachen stand einst die Lieblingspfalz von Karl dem Großen (747 – 814).

Der Herrscher des Frankenreiches hatte den Ort im Osten des Karolingerreiches besonders wegen der heißen Quellen geschätzt und zu seiner Residenz gemacht. Als Charlemagne dehnte er von Aix-la-Chapelle sein Reich so weit aus,  dass er bis auf den heutigen Tag in Aachen und Paris verehrt wird. Sein Reiterstandbild steht in Paris vor der Kathedrale Notre-Dame.

Prosperierende Hauptstadt

Gut 1000 Jahre später begann erneut Aachens Franzosenzeit. 1794 wurde Aachen die Hauptstadt des Département de la Roer. Die Stadt prosperierte. Besonders der Bergbau, die Nadelfabrikation und die Tuchherstellung boomten.

Auch im Stadtbild verändert sich so manches. Mit den Franzosen verschwanden die mittelalterlichen Bezeichnungen der Häuser wie beispielsweise „Goldener Hahn“ oder „Zum Einhorn“ und machten der Durchnummerierung Platz. Frankreich ließ Bürgersteige anlegen und führte die Fenstersteuer ein.

Die heutige Krämerstraße,  damals Rue des marchands, teilte die Stadt in zwei Sektionen: A und B. Jene war grundlegende für die Durchnummerierung der Häuser. Am Ende der Krämerstraße erhebt sich mit dem Puppenbrunnen einer der schönsten Brunnen Aachens. Ihn bekrönt ein gallischer Hahn – auch ein Zeugnis der Herrschaft der Franzosen.

Der Karlsrbunnen. Foto: Pressebild der Stadt Aachen (www.medien.aachen.de), Fotograf: Andreas Herrmann
Der Karlsrbunnen. Foto: Pressebild der Stadt Aachen (www.medien.aachen.de), Fotograf: Andreas Herrmann

Der entführte Kaiser

Vor dem gotischen Rathaus, das ein wenig einer Burg gleicht, erinnert der Karlsbrunnen an den Kaiser der Franken. Der älteste Brunnen der Stadt, in dem noch immer  Wasser sprudelt, zeigt Karl den Großen in seiner Panzerrüstung inmitten einer sehr großen, sechs Tonnen schweren Bronzeschale. Eäzekomp nennen sie die Aachener, Erbsenschüssel. Das Blausteinbecken entwarf 1735 der Aachener Baumeister Johann Joseph Couven.

1792 entführten französische Truppen „ihren“ Charlemagne nach Paris. Dort sollte die Statue die Säule der Place Vendôme krönen. Doch die Figur erwies sich als zu klein. Erst 1804 erhielt Aachen „seinen“ Kaiser nach schwierigen Verhandlungen zurück. Geschmückt mit einer Jakobinermütze, was die Aachener verärgerte, wurde seine Ankunft in Aachen mit einem großen Fest gefeiert.

Die Statue ist heute eine Replik. Das Original der Figur findet ihr seit 1969 im Innern des Rathauses im Krönungssaal. Dort erzählen Fresken vom Leben des Kaisers.

Der Krönungssaal des Rathauses. Foto: Pressebild der Stadt Aachen (www.medien.aachen.de), Fotograf: Peter Hinschlaeger
Der Krönungssaal des Rathauses. Foto: Pressebild der Stadt Aachen (www.medien.aachen.de), Fotograf: Peter Hinschlaeger

Verdiente Europäer

Vor dieser Kulisse verleiht Aachen seit 1950 alljährlich zu Christi Himmelfahrt den Karlspreis an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben.

Im Treppenaufgang sind sie verewigt: Jean Monnet (1953), Robert Schuman (1958), Walter Scheel (1977), François Mitterrand und Helmut Kohl (1988 gemeinsam), Roman Herzog (1997), Valéry Giscard d’Estaing (2003), Emmanuel Macron (2018) … und als einzige Frau Simone Veil (1981).

Seit 2008 wird auch der Europäische Jugendkarlspreis vergeben. Hierzu schreiben das Europäische Parlament und die Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen alljährlich einen Wettbewerb aus, an dem  junge EU-Bürger von 16 bis 30 Jahren teilnehmen können.

Armin Laschet

Aus Aachen stammt der einstige Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Armin Laschet. In dieser Funktion hatte er 2019 auch das Amt als deutsch/französischer Kulturbevollmächtigter innen.

Am 9. Mai 2023 wurde Laschet aus der Hand des Botschafters François Delattre im Auftrag von Emmanuel Macron zum Kommandeur im Nationalen Orden der französischen Ehrenlegion ernannt.

La bonne ville

Frankreich begegnet euch auch im Ratssaal, wo der Oberbürgermeister mit dem Stadtrat tagt. Rechts und links neben der Eingangstüre des Sitzungssaales hängen zwei große Porträts.

Eines davon stellt Kaiser Napoleon I. dar. Das zweite Bild zeigt Kaiserin Joséphine. Das Gemälde ist ein  Geschenk von Napoleon an seine bonne ville aus dem Jahre 1807. Der Mantel, den Napoleon trägt, soll in Aachen gewebt worden sein, wo die Herstellung von Tuchen Weltruf hatte.

Frankreichs Erbe bewahren auch Aachens Museen. Im Couvenmuseum könnt ihr neben Möbelstücken im Empirestil auch  eine Sammlung von Guckkästen und Fayencen bewundern. Das Museum liegt direkt an der Route Charlemagne.

Die Route Charlemagne

Als „dezentrales Stadtmuseum“ verbindet die Themenroute seit 2007 fußläufig alle wichtigen Orte, die mit Karl dem Großen verbunden sind.

Die einzelnen Stationen sind nicht nur spannende Einzelobjekte mit eigener Architektur, Geschichte und Bedeutung, sondern stehen darüber hinaus auch jeweils für einen Aspekt im Wirken Karls des Großen und der für die Geschichte der Stadt Aachen von besonderer Bedeutung war oder ist.

Karls Mustergarten

An der Rückseite des Rathauses präsentiert der Karlsgarten rund 50 Pflanzen aus Karls Capitulare de villis vel curtis imperii. Die Höfe- und Dörferverordnung Karls des Großen aus der Zeit um 800 sollte die Versorgung Karls des Großen und seines großen Hofes sichern, der sich laufend auf Reisen befand. Der Erlass ist in einer einzigen Handschrift überliefert und ruht in den Archiven der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.

Der Katschhof

Der Katschhof, einst Aachens schönster Parkplatz zwischen Dom und Rathaus, ist ein wahrhaft historischer Ort. Hier ging Karl der Große von seinen Gemächern in seine Marienkirche, dem Dom. Er war einst bebaut mit den Wirtschaftshäusern der Bediensteten und einer Tuchhalle, die in ein Theater und Komödienhaus umgewandelt wurde. Das hatte Aachen anderen Städten voraus. Deshalb wählte Napoleon für seine Frau Joséphine Aachen als Badestadt aus – zwecks Zerstreuung.

Fenster für den Fiskus

Die Annastraße ist eine prächtige alte Straße, in der sich ein Kloster befand. Im Zuge der Säkularisierung wurde das Kloster aufgelöst und das Gebäude einer anderen Bestimmung zugeführt. Da die Fenstersteuer eingeführt wurde, kamen die Aachener auf die Idee, die Fenstergrößen zu verkleinern. Ein wunderbares Beispiel ist das Haus Annastraße 3. Es zeugt noch heute davon, wie dem Fiskus ein Schnippchen geschlagen wurde.

Der Münsterplatz war bis zu dem Zeitpunkt der französischen Herrschaft ein Friedhof. Dieser wurde alsbald aufgelöst. In der zugehörigen Kirche St. Foillan wurde ein Sendgericht platziert. Der dreieckige Gerichtsstein zeigt Justitia mit Schwert und Waage – heute noch zu sehen in der Front des Hauses Münsterplatz Nr. 3.

Türelüre-Lissje

Der Türelürelissje-Brunnen von Hubert Löneke (1967). Foto: Pressebild der Stadt Aachen (www.medien.aachen.de) ohne Nennung des Urhebers.
Der Türelürelissje-Brunnen von Hubert Löneke (1967). Foto: Pressebild der Stadt Aachen (www.medien.aachen.de) ohne Nennung des Urhebers.

Auch in der Aachener Mundart und in den Aachener Familiennamen haben die Franzosen ihre Spuren hinterlassen.  Der Franzose Turelure war der Ideengeber für den Türelüre-Lissje-Brunnen in der Klappergasse. Er stellt drei freche Buben dar, die das kleine Mädchen Lieschen an einem dringenden Bedürfnis hindern wollen.

Das Unheil nimmt seinen Lauf… festgehalten in den Figuren von Herbert Löneke. Und musikalisch im gleichnamigen Lied in Aachener Mundart.

Türelürelissje uus Klapperjaaß
Wovör hat dat Kengsche et Böksje esue naaß
Haue die Schelme va Jonge jeddooe
Haue dat Kengsche net pesse losse jooeh
Türelürelissje uus Klapperjaaß
Dovör hat dat Kengsche et Böksje esue naaß

Der Brunnen, den Anwohner spendeten, befindet sich in der Klappergasse. Warum sie diesen Namen erhielt, verrät ein Relief, dass die Stadt Maastricht spendete – und ebenfalls auf Kaiser Karl verweist.

Jener hatte angeordnet, dass alle Bischöfe der Domweihe beizuwohnen hätten. Der Ruf erreichte auch die Maastrichter Bischöfe Gondulf und Monulf. Obgleich längst verstorben, machten sie sich mit klappernden Gebeinen auf dem Weg zum Aachener Dom.

Heißer Treffpunkt

Der Elisenbrunnen. Foto: Pressebild der Stadt Aachen
Der Elisenbrunnen. Foto: Pressebild der Stadt Aachen (www.medien.aachen.de) ohne Nennung des Urhebers

Am Elisenbrunnen sprudeln bis heute die heißen Wasser, die nicht nur Karl der Große schätzte, sondern bereits die Römer. 53 Grad warm ergießen sich die Quellen aus der Tiefe in die zwei Brunnen, für die August Schinkel 1827 am Friedrich-Wilhelm-Platz als prachtvolles klassizistisches Gebäude errichtet hat.

Im Wasser der Kaiserquelle haben etliche illustre Gäste gebadet – Kaiserin Joséphine ebenso wie der französische Dichter Jacques Delille. Die Namen der Badegäste findet ihr auf den Marmortafeln in der Rotunde des Elisenbrunnens. Bis heute ist der Elisenbrunnen ein beliebter Treffpunkt im Herzen der Stadt.

Das Wylre’sche Haus befindet sich auf der Jakobstraße 35. Dieses Haus wurde 1699 erbaut und 1795 zog die französische Verwaltung ein. Unter Beteiligung der 6 französischen Regierungsmitglieder gründeten diese die erste Gewerbekammer bzw. Handelskammer. Bei seinen Besuchen in Aachen hielt sich Napoleon im auch Palais Heusch genannten Anwesen sehr gerne auf.

Erstes Weltkulturerbe

Der Aachener Dom von außen. Foto: Pressebild der Stadt Aachen (www.medien.aachen.de), Fotograf: Peter Hinschläger.
Der Aachener Dom von außen. Foto: Pressebild der Stadt Aachen (www.medien.aachen.de), Fotograf: Peter Hinschläger.

Der Aachener Dom war das erste Gebäude, welches die UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt hat. Auch die Taufkapelle, die nicht unmittelbar an den Dom grenzt, gehört zu diesem Ensemble. Hier wurde der Sohn von Napoleon I. und seiner zweiten Frau, der Österreicherin Marie-Louise, getauft.

Der Aachener Dom hat eine bewegte Geschichte. Der Arkadengang mit seinen Bronzegittern auf der Empore des Doms gefiel den Franzosen so gut, dass sie die Gitter und Säulen ausbauten und nach Paris brachten.

Der Barbarossaleuchter des Aachener Domes. Foto: Stadt Aachen (www.medien.aachen.de) Fotogrf: Andreas Herrmann
Der Barbarossaleuchter des Aachener Domes. Foto: Stadt Aachen (www.medien.aachen.de) Fotogrf: Andreas Herrmann

Mehrere Säulen und Gitter kamen jedoch nach vielen Jahren wieder zurück. Die Säulen, die in Frankreich blieben, wurden durch Nachbildungen aus Granit ersetzt.

An der Ostwand des Chores im Aachener Dom wurde im Jahre 1999 ein fiktives Wappen als Fresko freigelegt, welches auf der linken Seite den Reichsadler zeigt und in der rechten Seite drei bourbonische Lilien.

Der kühle Thron

Integriert in den Dom ist die Pfalzkapelle. Kurz vor der Kaiserkrönung in Paris besuchten auch Napoleon und Joséphine den Ort, an dem  über einen Zeitraum von 600 Jahren mehr als 30 römisch-deutsche Könige gekrönt worden waren. Ehrfürchtig blieb Napoléon vor dem Thron seines Ahnherrn, der – genau wie er, Napoleon – Europa geprägt hatte. Doch Joséphine de Beauharnais setzte sich 1805 hinauf.

Der Karlsthron. Foto: Pressebild der Stadt Aachen
Der Karlsthron. Foto: Pressebild der Stadt Aachen (www.medien.aachen.de) ohne Angabe des Urhebers

Dabei zog sie sich, wie Frankreichs Nationaldichter Victor Hugo literarisch für alle Ewigkeiten festhielt, beim Probe-Sitzen auf dem kalten Marmorthron eine heftige Blasenentzündung zu. Karl der Große selbst wurde nicht in Aachen, sondern im Jahr 768 in Noyon zum König und später im Jahr 800 in Rom zum Kaiser gekrönt. Auf dem Thron hat der Frankenkönig aber vermutlich den Messen in der Pfalzkapelle beigewohnt.

Clevere Lösung

Der Dom mit seinen Kapellen war durch ein großes Tor abgeschlossen, dem Pavischbogen. Hier mussten die Kutschen anhalten und die Besucher des Doms stiegen aus, um die letzten Schritte zu Fuß zurückzulegen. Bei Regen oder Schnee war dieser Weg in Seidenschuhen kein Vergnügen!

Der Präfekt Jean de Deladoucette löste das Problem und ließ das Tor entfernen. Damit konnte die Kutsche bis vor das Hauptportal fahren. Die Aufhängung des Tores ist heute noch am Eingang des Domhofes zu sehen.

Der Aachener Dom von außen. Foto: Pressebild der Stadt Aachen (www.medien.aachen.de), Fotograf: Peter Hinschläger.
Der Aachener Dom von außen. Foto: Pressebild der Stadt Aachen (www.medien.aachen.de), Fotograf: Peter Hinschläger.

Wasserturm mit Weitblick

Den Lousberg, Aachens Hausberg, verwandelten die französischen Besatzer in eine Parkanlage zur Erholung der Bürger.  Das Gartenrestaurant erhielt den Namen  Belvédère. Heute erhebt sich an dieser Stelle ein ehemaliger Wasserturm mit einem Drehrestaurant auf der obersten Etage. Genießt den Rundblick auf die Stadt, welche die deutsch-französische Freundschaft fortschrieb.

56 Jahre nach dem Élysée-Vertrag von 1963 unterzeichneten Angela Merkel und Emmanuel Macron am Tag der deutsch-französischen Freundschaft am 22. Januar 2019 den Aachener Vertrag und schrieben mit fünf Arbeitspaketen als Tandem Aufbau und Sicherung eines geeinten Europas fort.

Auf dem Südosthang des Lousbergs hatten die Franzosen einst ein Gesellschaftshaus geplant. Den Ausbau nahm 1827  Adam Friedrich Leydel vor. Heute sind nur noch vier Säulen dieser Anlage vorhanden. Sie ist zu einem beliebten Treffpunkt für sommerliche Lesungen geworden.

Bekannte und weniger bekannten Autoren stellen sich bei der „Leselust auf dem Lousberg“ mit Prosa, Lyrik und anderen Textformen vor, während das Publikum  in entspannter, geradezu familiärer Atmosphäre genüsslich die Picknickkörbe auspackt.

Der Lousberg im Herbst. Foto: Pressebild (www.medien.aachen.de), Andreas Herrmann / ats
Der Lousberg im Herbst. Foto: Pressebild (www.medien.aachen.de), Andreas Herrmann / ats

Aachen und Frankreich: was für Verbindungen!

Aachen – Reims

Beim Karlsfest unterzeichneten Aachen und Reims am 28. Januar 1967 den Vertrag zur Städtepartnerschaft. In Reims hatten am 8. Juli 1962 Bundeskanzler Konrad Adenauer und General de Gaulle die Versöhnung der beiden Völker besiegelt. Die historischen Bindungen der beiden Städte sind tief: Der Frankenkönig Ludwig, ein Sohn Kaiser Karls, wurde in Aachen gekrönt und in Reims geweiht.
www.aachen.dehttps://aachen-reims.de

Aachen – Montebourg

1960 schlossen Kriegsveteranen aus der damals noch selbstständigen Gemeinde Walheim mit der normannischen Kleinstadt Montebourg eine Städtepartnerschaft, die 1966 durch den Austausch von Urkunden offiziell besiegelt wurde.
www.aachen-walheim-montebourg.eu

Deutsch-Französisches Kulturinstitut Aachen (DFKI)

Das Deutsch-Französische Kulturinstitut Aachen (DFKI), das 1951 gegründet wurde, gehört heute zum Netzwerk der französischen Kulturinstitutionen des Institut Français Deutschland und bietet kulturelle Veranstaltungen, Französischkurse und Beratung zu Frankreich-Themen an.
www.institutfrancais.de/aachen

La Bécasse

Lasst euch nicht von der Lage und vom äußeren Anblick täuschen! Das Lokal von Inhaber Christof Lang und Küchenchef Andreas Schaffrath serviert seit 1981 eine feine, aufgeräumte französische Küche, die gerne auch einmal moderne Trends aufnimmt.
• Hanbrucher Str. 1, 52064 Aachen, Tel. 024 17 44 44, https://labecasse.de

St. Benedikt

Im Aachener Stadtteil Kornelimünster kommen maximal 24 Gäste in den Genuss der feinen französischen Küche von Maximilian Kreus – der junge Inhaber des kleinen Restaurants hat von Michelin 2011 einen Stern erhalten. Das Lokal ist im Juli 2021 von der Flutwelle im Westen völlig zerstört worden und öffnet am 1. Dezember 2021. wieder seine Pforten.
• Benediktusplatz 12, 52076 Aachen, Tel. 024 08 28 88, www.stbenedikt.de

Französischer Markt

Seit 2007 ist Erkelenz einmal im Jahr Gastgeber eines Marché Français. Rund um das Alte Rathaus und den Erkelenzer Brunnen bieten französische Händler, die extra dazu nach Erkelenz reisen, kulinarische Köstlichkeiten ihrer Heimat an: Käse-, Schinken- und Wurst-Spezialitäten, Wildschwein- und Eselsalami, hausgemachte Marmeladen und andere süße Verführer sowie köstliche Flammkuchen frisch aus dem Ofen.
www.gewerbering-erkelenz.de

Weiterlesen

Im Blog

Alle Beiträge der Reihe findet ihr hier.

Im Buch

Frankreich in Deutschland

Hamburg war einst Hauptstadt eines Départements von Napoleons Kaiserreich. Duisburg bot dem königlichen Musketier d’Artagnan ein Dach über dem Kopf.

Dortmund war für ein paar Wochen der Wohnort, an dem der französische Austauschschüler Emmanuel Macron die Deutschen erlebte. Göttingen ist die Stadt, aus der der Soundtrack der deutsch-französischen Versöhnung stammt.

Überall steckt so viel Frankreich in Deutschland. In 26 Berichten von Erkundungen vor Ort beschreibe ich in So viel Frankreich steckt in Deutschland* die Spuren, die unser französischer Nachbar im Laufe der ereignisreichen, gemeinsamen Geschichte in Deutschland hinterlassen hat. 2021 ist die 2. Auflage erschienen!

Print: ISBN 9783944299235 (25,50 Euro), zu bestellen u.a. hier*.


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4 Kommentare

  1. Liebe Hilke, meine Geburtsstadt Aachen und die Verbundenheit mit Frankreich ist mir lieb und teuer. Ich lebe an der belgisch-niederländisch-deutschen und fahre mit Rad, Auto oder gehe zu Fuß durch unser schönes hügeliges Grenzland auf der belgischen Seite auch „Butterländchen“ genannt. Kleine und gleichzeitig wichtige Ergänzung: Im Rathaus residiert als erste Frau aktuell unsere Oberbürgermeisterin Sybille Keupen.
    Liebe Grüße, Beate

    1. Liebe Beate, herzlichen Dank für Deine Infos und Ergänzungen! Butterländle klingt ja verführerisch – ein schöner Name! Herzliche Grüße! Hilke

  2. Meine Liebe,

    vielen Dank für den wunderbaren und sehr gut recherchierten Artikel über meine Heimatstadt Aachen. Mein Vater hat mir alle Aachener Sagen und Geschichten schon als Kind erzählt, mir alles gezeigt, alle Brunnen, Plätze, Straßen. Jeden Sonntag gingen wir zur Messe in den Dom. Es hat noch ein Hinweis auf Aachen als sehr lebendige Stadt für Studenten mit der bunten Kneipenszene gefehlt. Und auch ein Tipp für den Erholungswert im Aachener Wald, der bis Belgien geht. Aachen ist unbedingt eine Reise wert!

    1. Liebe Caroline, herzlichen Dank für Deinen Tipp zur Studentenszene! Viele Grüße, Hilke

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