So viel Frankreich steckt in … Duisburg

Duisburg: alter Hafenkran am Innenhafen. Foto: Hilke Maunder
Schmuckstück: der alte Hafenkran am Innenhafen. Foto: Hilke Maunder

1672 wachte d’Artagnan vom Schäferturm an der Obermauerstraße über Duisburg. Gut 350 Jahre nach dem Musketier des Sonnenkönigs ist es ein drall-starker, knallig bunter Franzose, der auf die Rheinmetropole blickt.

“Lebensretter” nannte die französische Bildhauerin Niki de Saint Phalle ihre sieben Meter hohe Figur, an die sich eine kleine Figur klammert. “Pleitegeier” taufte der Volksmund die Skulptur, die auf einer rotierenden Plattform von Ehemann Jean Tinguely ruht.

Duisburg, Stadtmauer. Foto: Hilke Maunder
Die Reste der alten Stadtmauer von Duisburg im Altstadtpark. Foto: Hilke Maunder

Und wahrhaftig: Der Niedergang der Montanindustrie mit den daher einher gehenden sinkenden Gewerbesteuererträgen und steigenden Sozialabgaben traf das einst sehr monostrukturell geprägte Duisburg schwer.

Doch wie einst nach Napoleon und der Rheinlandbesetzung beweist auch heute Duisburg wieder einmal die Kraft zum Neuanfang und Aufschwung, diesmal dank Diversifikation, High-Tech-Zukunftsindustrien und Bildung.

Duisburg: Das einstige Firmengelände von Böninger verwandelte sich in ein attraktives Wohngebiet. Foto: Hilke Maunder
Das einstige Firmengelände von Böninger verwandelte sich in ein attraktives Wohngebiet. Foto: Hilke Maunder

Die Zwei-Stunden-Visite

Für Napoleon war Duisburg ein besonderer Ort. Am 3. März 1809 hatte er sich zum Herrscher über das Großherzogtum Berg ernannt. Amtssprache war fortan Französisch.

Nur ein einziges Mal hat der Kaiser der Franzosen die Stadt betreten. Bereits Tage zuvor hatten französische Gendarmen auf dem Weg zur Ruhr überwacht, dass die Hecken auch kurz genug geschnitten waren – aus Angst vor Attentätern.

Duisburg, Hansegracht. Foto: Hilke Maunder
Die Hansegracht im Innenhafen. Foto: Hilke Maunder

Bänder in den Farben der Trikolore und Blumen schmückten die Fassaden und Ehrentore. Frischer Kies bedeckte die Straßen. Am 2. November 1811 schließlich trabte der Monarch im blauen Marschallsrock hoch zu Pferde mit großen Gefolge die Straßen von Duisburg entlang, hin zum Tabakfabrikanten Carl Friedrich Böninger.

Duisburg, Angerstraße. Foto: Hilke Maunder
Im Wasserviertel haben sich in der Angerstraße von Jugendstilvillen erhalten. Foto: Hilke Maunder

Zwei Stunden lang diskutierte der mächtige Korse dort beim Frühstück mit örtlichen Honoratioren die Zukunft von Stadt und Uni. Duisburg hoffte auf Gewerbefreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz und Schutz des Eigentums und empfing den Kaiser mit offenen Armen.

Doch schon kurz darauf servierte ihnen Napoleon die Kontinentalsperre. Das Handelsverbot mit Großbritannien brachte den Schiffsverkehr auf dem Rhein und die Wirtschaft im Rheinland zum Erliegen.

Duisburg, Angerstraße. Foto: Hilke Maunder
Jugendstil-Haustüren in der Angerstraße. Foto: Hilke Maunder

Soldaten für Russland

1812 sollte schließlich auch Duisburg Soldaten für den großen Russlandfeldzug stellen. Die Mindestgröße: 1,54 m. Wer einen remplaçant fand, der für einen in den Krieg gen Osten zog, durfte daheim bleiben.

Wer die wachsenden Preise für solche Stellvertreter nicht zahlen konnte, floh, fälschte medizinische Atteste, oder schlug sich die Zähne aus – jene waren wichtig zum Aufbeißen der Patronenhülse.

Dusiburg, Innenhafen. Foto: Hilke Maunder
Am Innenhafen. Foto: Hilke Maunder

Die Quote war hoch, die Napoleon von Duisburg für Russland forderte. Und nur wenigen Deserteuren gelang es, unterzutauchen und unentdeckt zu bleiben – trotz des Rückhalts in der Bevölkerung.

Nur zehn Prozent der 600.000 Soldaten der Russlandarmee Napoleons kehrten heim. Die anderen starben an Hunger, Kälte und Krankheiten wie Typhus, die Läuse übertrugen. Eine Kugel tötete die wenigsten.

Duisburg, Garten der Erinnerung. Foto: Hilke Maunder
Der Garten der Erinnerung am Innenhafen. Foto: Hilke Maunder

Marktvorteil: Code Civil

In der Heimat indes sorgten Napoleons administrative Reformen und die im Code Civil vereinten Rechtsvorschriften in Duisburg und anderen Orten des einstigen französischen Kaiserreich bei der Industrialisierung für deutliche Wettbewerbsvorteile.

1918 bis 1930 kehrten die Franzosen ins Rheinland zurück. 1921 besetzten französische und belgische Truppen Duisburg – und blieben bis zum Herbst 1925. Benjamin Volff, ein französischer Historiker in Essen, hat zu diesem Thema geforscht.

Duisburg, Garten der Erinnerung. Foto: Hilke Maunder
Im Garten der Erinnerung. Foto: Hilke Maunder

Die Weltwirtschaftskrise ließ die Arbeitslosenquote im größten Binnenhafen Europas rasant nach oben schnellen: 34,1 Prozent – Rekord im Deutschen Reichen.

Im Zweiten Weltkrieg bescherte die Lage an der Mündung der Ruhr in den Rhein und die vielen Werke der Chemie-, Stahl- und Hüttenindustrie Duisburg 311 Bombenangriffe. Fast täglich ertönte der Luftalarm. Die Area Bombing Directive machte gezielt Jagd auf die Zivilbevölkerung und zerstörte das alte Duisburg.

Duisburg: Der Garten der Erinnerung bewahrt altes Industrieerbe und integriert es. Foto: Hilke Maunder
Der Garten der Erinnerung bewahrt altes Industrieerbe und integriert es. Foto: Hilke Maunder

Charles de Gaulle im Stahlwerk

Viele Jahrhunderte war das deutsch-französische Verhältnis in Duisburg von Krieg und Konflikt geprägt. Im 20. Jahrhundert wurde ein denkwürdiger Herbsttag zum Wendepunkt. Am 6. September 1962 sprach Charles de Gaulle im Stahlwerk von Hamborn zu den Arbeitern.

„Die Tatsache, dass ich hier mit so viel Jubel empfangen werde, zeigt, dass unsere beiden Völker sich vertrauen“, sagte Frankreichs Staatspräsident.

Duisburg, Innenhafen. Foto: Hilke Maunder
Auf Pfeilern neben der Brücke „Am Innenhafen“ rasten gerne die Kormorane. Foto: Hilke Maunder

Das bewiesen auch Robert Fort, Vorsitzender der DFG Duisburg und Direktor der Duisburger Triton-Werft, und  Jacques Vendroux, damals Bürgermeister Bürgermeister von Calais und Schwager von Staatspräsident Charles Gaulle.

Duisburg, Innenhafen. Foto: Hilke Maunder
Am Innenhafen. Foto: Hilke Maunder

Sie verwirklichten 1964 die Städtepartnerschaft von Duisburg mit Calais. Berühmt wurde der Satz von Jacques Vendroux: „Der Präsident weiß, dass ich heute hier in Duisburg bin . . .“.

Daraus erwuchs eine lebendige Freundschaft. Sport und Schule sind seit Beginn der Freundschaft zwischen Duisburg und Calais die Säulen der deutsch-französischen Partnerschaft.

Duisburg, Five Towers. Foto: Hilke Maunder
Die schicke Büro-Immobilie “Five Boats” am Holzhafen entstand nach dem Plan des englischen Architekten Sir Nicholas Grimshaw am Innenhafen. Foto: Hilke Maunder

Frankreich genießen

Die WeinVilla Duisburg  ist für alle Frankreich- Freunde der Stadt Duisburg wie auch der Umgebung eine ganz feste Adresse. Bei Friedhelm Gleis, seinem Sohn Dominik Schmidt und deren Team finden frankophile Genießer seriöse Beratung und gute Laune rund um Weine und Spirituosen.

Sie kommen vor allem aus Frankreich, aber auch aus Italien, Spanien und Deutschland. Hinzu kommt ein ausgesuchtes Sortiment an Feinkost, französischem Rohmilchkäse und anderen Leckereien.

Duisburg: Altes Aussehen, neues Innenleben: die Lampen am Innenhafen. Foto: Hilke Maunder
Altes Aussehen, neues Innenleben: die Lampen am Innenhafen. Foto: Hilke Maunder

Frankreich & Duisburg: was für Verbindungen!

Deutsch-französische Gesellschaft Duisburg

Bereits 14 Jahre früher, bevor Duisburg seine Städtepartnerschaft mit Calais einging, gründete sich 1950 die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg. Mit heute 200 Mitglieder gehört sie zu den größten und aktivsten innerhalb der Vereinigung der Deutsch-Französischen Gesellschaften für Europa e.V. 22 Jahre, von  1997 – 2019, war der Duisburger Oberbürgermeister Ehrenpräsident der DFG. Im Herbst 2019 ist Josef Krings im Alter von 93 Jahren verstorben.
https://voila-duisburg.de

EURO ROCK

1993 lud Peter Bursch Rockbands aus Europas Städten, zehn Tage lang gemeinsam zu proben und aufzutreten. Das Besondere dabei: Die ursprüngliche Besetzung der Band löste sich auf. Jeder Musiker spielte im Laufe des Festivals in einer neuen Band, improvisierte und komponierte – und trat mit der neuen Formation vor das Festivalpublikum.

Musiker und professionelle Band-Coaches wie Micki Meuser von DIE ÄRZTE lebten und arbeiteten gemeinsam, übernachteten in einer Sportunterkunft im Duisburger Norden und rockten das Parkhaus von Meiderich, das als Basis dient.

Seminar und Konzert, Begegnung und Austausch verbinden sich seitdem so bei EURO ROCK zu einem einzigartigen Jugendfestival. 2019 feierte es seinen 25. Geburtstag. Mit dabei sind immer Musiker und Bands aus Duisburgs Partnerstädten Calais, Portsmouth und Vilnius.

Duisburg: Altes Industrieerbe im Garten der Erinnerung. Foto: Hilke Maunder
Altes Industrieerbe im Garten der Erinnerung. Foto: Hilke Maunder

Duisburger Musketiere e.V.

Die berühmte Leibgarde des Sonnenkönigs und seine berühmten Musketiere inspirierten diese Duisburger Karnevalsgarde.

ƒ1672 hatten die Truppen des Sonnenkönigs auf dem Weg nach Holland in Duisburg Halt gemacht.  Ludwig der XIV. hatte 1660-1690 mehrere Schlachten am Niederrhein und den Niederlanden geführte. Von September 1672 bis Juni 1673 hielt Marschall Turenne mit seinen Truppen Duisburg besetzt.

Zu ihnen gehörten auch die Musketieren. Berühmtester Soldat des Königs war Kapitän d’Artagnan. Er fiel am 20. Juni 1673 beim letzten Angriff auf Maastricht. Seit 1998 setzen die tanzenden Jecken im schmucken Gewand von d’Artagnan und Co. neue Aspekte im Duisburger Karneval.
www.duisburger-musketiere.de

Mercator-Gymnasium

Monsieur Kleiber, Deutschlehrer am Lycée Pierre Loti, und sein Kollege Strassburger aus Duisburg hatten nach dem Élysée-Vertrag von 1963 eine gemeinsame Vision: Schüleraustausche. 1967 kam eine Klasse aus Rochefort erstmals nach Duisburg, 1968 erfolgt der Gegenbesuch in Rochefort. Beim Strandfußball begann die Freundschaft.

50 Jahre später haben je 1500 Schüler die Freunde in Frankreich bzw. Deutschland besucht. Und inzwischen gibt es auch Paare, die dank des Austausches zusammengefunden haben. Und Nachwuchs, der wieder dabei ist beim Austausch…
https://mercator-gym.de

Duisburg: An der Hansegracht. Foto: Hilke Maunder
An der Hansegracht. Foto: Hilke Maunder

Steinbart Gymnasium

Gleich drei Schulen in zwei Städten bietet das Steinbart-Gymnasium als Sportschule NRW an. Bereits seit 1967 fahren in jedem zweiten Frühjahr deutsche Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 gemeinsam nach Rochefort.

Auf Duisburger Seite kooperiert das Steinbart-Gymnasium dabei seit vielen Jahren mit dem Mercator-Gymnasium. In Calais sind seit dem Schuljahr 2017/18 das Collège Jean Jaurès und das Collège République Austauschpartner.
www.steinbart-gymnasium.de

Landfermann Gymnasium

Das 1659 gegründete Landfermann-Gymnasium ist die älteste Schule von Duisburg. Ihr Leitbild lautet: „Aus Tradition die Zukunft gestalten“. Und wie diese gelingen kann, zeigt die Europaschule seit gut 15 Jahren auch beim Projekt Praxis, dem deutsch-französischen Austausch von Schulpraktikanten.

So haben inzwischen Schüler des Lycée La Prat’s in Cluny in Duisburg Berufspraktika bei den Hotels Mercure und Regent, beim Tiergnadenhof,  dem Theater an der Ruhr, der Buchhandlung Donat, dem Blumenladen Pusteblume und bei Siemens gemacht, und Schüler aus Duisburg bei den Partnern der Schule im Burgund.
https://landfermann.de

St. Elisabeth

Überraschend selten haben Kirchengemeinden Partnerschaften in Frankreich geknüpft. Eine der wenigen ist die Duisburger St. Elisabeth-Gemeinde, die bereits seit 1951 mit  der Pfarrei Saint-Marse in Auxerre im Burgund verbunden ist. Die Freundschaft, die Abbé Henri Rivière und sein deutscher Partner, Pfarrer Heinrich Konermann, begonnen haben, ist inzwischen ein Markenzeichen der Gemeinde und lebt durch jährliche Austausche und Besuche.

Bindeglied beider Kirchen – und des Bistums Essen – ist der Heilige Marsus, im 3. Jahrhundert Priester und Missionar in Gallien. Kopf und Brust des Heiligen gelangten um das Jahr 1000 an das Essener Frauenstift. Doch gab Äbtissin Mathilde für die hochverehrten Reliquien einen goldenen und mit Edelsteinen besetzten Schrein in Auftrag.

1794 wurde der Marsusschrein vor den französischen Revolutionstruppen in Sicherheit gebracht. Um ihn dabei besser verstecken zu können, wurde er auseinander genommen. Doch das erneute Zusammenfügen misslang. Kurzerhand  wurden die Metallteile eingeschmolzen – und ein Juwel ottonischer Goldschmiedekunst für immer zerstört. In St. Elisabeth jedoch ruht noch immer eine Reliquie von Marsus im Altar.
https://kk-neudorf-duissern.de

Duisburg: Für die Sanierung des Innenhafens entwarf Lord Norman Foster die Pläne. Foto: Hilke Maunder
Für die Sanierung des Innenhafens entwarf Lord Norman Foster die Pläne. Foto: Hilke Maunder

Sportaustausch mit Calais

Sport verbindet: Das beweist Duisburg seit 40 Jahren. Bereits 1977 war die Idee auf einer gemeinsamen Sitzung der Duisburger und Calaiser Stadtvertreter unter Leitung des damaligen Bürgermeisters Friedel Genender geboren worden. Mit dabei war damals auch Bernhard Böhme, der bis zu seinem Tod 2013 fast alle Austausche betreut. 1980 fanden in Calais die ersten „Gemeinsame Sporttage“ statt.

80 Sportler aus Duisburg maßen sich damals bei Basketball, Schießen, Schwimmen, Tischtennis, Turnen und Volleyball mit ihren Partnern aus Calais. Wichtiger als der Einzelsieg war und ist dabei bis heute das  Miteinander und die Freundschaft. Mehr als 10.000 junge Menschen aus Duisburg und Calais haben inzwischen beim Sportaustausch mitgemacht.

Bernhard Böhme, der von 1974 bis 1988 beruflich im Dienste der Stadt Duisburg die Städtepartnerschaft betreut hatte, beantragte auch erfolgreich die Namensgebung des Calais-Platzes in Duisburg und stellte sich bis 2005 als ehrenamtlicher Übersetzer bei den jährlichen Treffen der Sportler aus den beiden Partnerstädten zur Verfügung.
www.ssb-duisburg.de

Die Partnerstadt Calais habe ich hier vorgestellt: https://meinfrankreich.com/postkarte-aus-calais

Buchtipp

Galadio*Duisburg: Galadio

Duisburg in den 1930er-Jahren: Ulrich Ruden gerät in Schwierigkeiten, als die Nazis an Macht und Einfluss gewinnen. Denn der 13-Jährige, der bei seiner alleinerziehenden Mutter aufwächst, ist farbig – und Sohn eines französischen Soldaten, der während der Rheinland-Besetzung dort stationiert gewesen war.

Plötzlich ist Ruden eine “schwarze Schande”. Und kann sich nur retten, weil er in den Filmstudios der UfA in Babelsberg bei Berlin als Komparse in Propagandastreifen auftreten muss. Währen der  Dreharbeiten in Afrika setzt er sich ab und beginnt die Suche nach seinem Vater. Auf dem Niger fährt er nach Mopti, dem Heimatdorf seines Vaters. Dort entdeckt er die zweite Facette seines Wesens: Galadio. Wer mag, kann das Buch hier* online bestellen.

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Wie viel Frankreich steckt in Deutschland? Das verrät euch meine Blogparade. Alle bisherigen Beiträge findet ihr hier. Ihr wollt, dass ich auch eure Stadt und ihre Verbindungen mit Frankreich vorstelle? Dann schreibt mir eine Mail! Ich freue mich auf ganz viele Tipps und Infos. Und sage: MERCI!

Das Buch

Frankreich in DeutschlandHamburg war einst Hauptstadt eines Départements von Napoleons Kaiserreich. Duisburg bot dem königlichen Musketier d’Artagnan ein Dach über dem Kopf. Dortmund war für ein paar Wochen der Wohnort, an dem der französische Austauschschüler Emmanuel Macron die Deutschen in natura erlebte. Göttingen ist die Stadt, aus der der Soundtrack der deutsch-französischen Versöhnung stammt.
Überall steckt so viel Frankreich in Deutschland. In 26 Berichten von Erkundungen vor Ort beschreibe ich in meinem ersten E-Buch die unzähligen Spuren, die unser französischer Nachbar im Laufe der ereignisreichen, gemeinsamen Geschichte in Deutschland hinterlassen hat.
ISBN 9 783752 665604 (E-Book bei BoD u.a., 14,99 Euro), ISBN 9 783751 999939 (Printausgabe, 49 Euro), zu bestellen u.a. hier*.
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6 Kommentare

  1. Top Beitrag, Dinge die ich als Bewohner des Innenhafens überhaupt nicht wusste…Und die Weinvilla ist sowieso der Hit, mein Lieblinsweinladen. Empfehlung!

    U.

  2. Das sind wirklich sehr schöne Motive vom Duisburger Innenhafen ! Der Innenhafen der Stahlmetropole am Rhein wurde mit Hilfe eines Masterplanes von Architekt Sir Norman Foster als Projekt der Internationalen Bauaausstelung IBA Emscherpark mit viel öffentlichem und noch mehr privatem Investment Schritt für Schritt von einer verkramten Hinterhof-Rumpelkammer zu einem todschicken neuen Stadtteil am Wasser umgebaut.

    • Hallo Stefan, danke für die Info. Ich war tief beeindruckt, wie geschickt Foster Erbe und Neubau gekoppelt hat. Und selbst beim Pflaster des Gartens der Erinnerung noch Keramik-Fliesen alter Bauten integriert hat. Bises, Hilke

  3. Whow, das ist eine tolle Umsetzung deines Besuchs am Innenhafen. Die Fotos, bei deren Entstehung ich im Hintergrund dabei sein durfte, sind grandios. Jetzt habe ich endlich einmal krachend schöne Fotos vom Wohnumfeld. Wahrlich wunderbare Ansichten und eine schöne Erinnerung an unseren morgendlichen Rundgang. LG nach Hamburg, Angelika

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