dekoratives Element dient.Titel Wahrzeichen von Calais: die Rodin-Skulptur vor dem Rathaus. Foto: Hilke Maunder Beschriftung Wahrzeichen von Calais: die Rodin-Skulptur vor dem Rathaus. Foto: Hilke Maunder Beschreibung
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Calais: die raue Schöne im Norden

Calais – England. Mal im Eurotunnel, mal per Fähre, und früher auch mit dem Hovercraft-Luftkissenboot. Unzählige Male bin ich in der Hafenstadt am Ärmelkanal gewesen. Und habe doch nie die Stadt richtig besucht. Wie sehr dies ein Fehler war, hat mir ein unfreiwilliger Aufenthalt in Calais gezeigt.

Calais im Modell - ausgestellt in der Cité de la Dentelle. Foto: Hilke Maunder
Die befestigte Hafenstadt im Modell – ausgestellt in der Cité de la Dentelle. Foto: Hilke Maunder

Vier Tage verbrachte ich in Calais. Und vier Tage lang staunte ich. Frankreichs führender Hafen für den Passagierverkehr und Europas Nummer zwei bei Roll-on-Roll-off-Diensten (Ro-Ro) ist eine unglaublich interessante Stadt.

Calais. Foto: Hilke Maunder
Bassin du Paradis nennt sich dieses alte Hafenbecken mit Blick auf das Fort Risban. Foto: Hilke Maunder

Spannende Kontraste

Nur hier und da eine Postkartenschönheit. Aber stets spannend und überraschend. Eine Stadt im Umbruch. Die altes Erbe mit neuem Leben füllt, in die Zukunft investiert und Außergewöhnliches liebt in Architektur und Kultur.

Calais. Foto: Hilke Maunder
Street Art von Kogaone. Das Wandbild entstand während des Festivals Jam Graffiti. Foto: Hilke Maunder

Und wie nach Kriegsende, wo sie dem Erdboden gleich plattgemacht worden war, auch heute beweisen will, dass es ein anderes Calais gibt als jenes, das die Bilder der Flüchtlingscamps und die Probleme der Migration zeigen.

Calais – das ist auch: ein Seebad der Opalküste, das bis Sommer 2021 seinen Strandbereich millionenschwer aufwertete.

Die Cité de la Dentelle von Calais. Foto: Hilke Maunder
Die Cité de la Dentelle von Calais. Foto: Hilke Maunder

Eine Stadt mit einer weltberühmten Rodin-Skulptur von dem Rathaus, der Cité de la Dentelle als Schaufenster der berühmten Maschinenspitze von Calais, einem Museum zum Zweiten Weltkrieg und einem Schlachthof, den Patrick Bouchain 2005  in das Kulturzentrum Le Channel verwandelte.

Calais. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Calais entdecken: die Highlights

Das Rathaus (Hôtel de Ville)

Das Rathaus ist ein Prachtbau der flämischen Renaissance aus rotem Backstein und Blendwerk aus weißem Stein. Von seinem 75 Meter hohen Turm, der zum UNESCO-Welterbe der Belfriede (beffrois) von Belgien und Nordfrankreich gehört, eröffnen sich herrliche Panoramablicke über die Hafenstadt.

Das Rathaus von Calais. Foto: Hilke Maunder
Das Rathaus von Calais. Foto: Hilke Maunder

Die 6 Bürger (Les 6 Bourgeois)

Im Jahr 1346 belagert Edward mit seinen Soldaten Calais. Sechs Bürger sollten damals dem englischen König ihr Leben angeboten haben, würde er die Stadt verschonen. Auguste Rodin hielt diese heroische Tat in seinem Denkmal Les 6 Bourgeois fest.

Die lebensgroßen Bronzestatuen der sechs Bürger von Calais erheben sich in der Grünanlage vor dem Rathaus. Die Körpersprache der Figuren, ihre Mimik und Gestalt hat der französische Bildhauer so intensiv dargestellt, dass die Bronze fast zu leben beginnt. Beeindruckend!

Die Bürger von Calais. Foto: Hilke Maunder
Das Monument des Bourgeois de Calais. Foto: Hilke Maunder

Der Wachturm (Tour de Guet)

„Lauerturm“ heißt der gut 38 Meter hohe Wachturm, der sich an der Ecke der Place d’Armes erhebt. Als Teil der Festung wurde er im 13. Jahrhundert aus blassgelben briques de sable erbaut.

Solche mageren Ziegelsteine sind typisch für die Küstenarchitektur im alten Nordfrankreich. 1818 setzte man ein ölbetriebenes, rotierendes Leuchtfeuer auf seine Spitze und nutzte den Turm als Signal für die Schifffahrt.

Die Tour de Guet von Calais. Foto: Hilke Maunder
Die Tour de Guet von Calais. Foto: Hilke Maunder

Der Waffenplatz (Place d’Armes)

Der zentrale Platz im einstigen Herzen von Calais  wurde durch die Bombardements des Zweiten Weltkrieges  stark zerstört. Heute säumen ihn funktionale Bauten, die einige Geschäfte und viele Cafés und Restaurants beherbergen.

Calais: Café-Restaurant Chill an der Place d'Armes. Foto: Hilke Maunder
In-Treff an der Place d’Armes: das Café-Restaurant Chill. Foto: Hilke Maunder

In der Ecke vor der Tour de Guet erhebt sich die Statue von Charles de Gaulle und seiner Ehefrau  Yvonne de Gaulle-Vendroux. Elisabeth Cibot fertigte das Denkmal. Seit 1558 findet am Mittwochvormittag hier ein großer Wochenmarkt statt.

Calais: Marktzeit auf der Place d'Armes. Foto: Hilke Maunder
Marktzeit auf der Place d’Armes. Foto: Hilke Maunder

Seit der Fusion mit Saint-Pierre-lès-Calais im Jahr 1885 gibt es einen zweiten großen Wochenmarkt auf der Place Crèvecœur an jedem Donnerstag- und Samstagvormittag.

Calais: Charles de Gaulle und Frau als Denkmal unterwegs auf der Place des Armes. Foto: Hilke Maunder
Ein Denkmal von Charles de Gaulle und seiner Frau schmückt die Place d’Armes von Calais. Foto: Hilke Maunder
Calais. Foto: Hilke Maunder
Über die Nachkriegsbauten erhebt sich der Turm der Église Notre-Dame de Calais. Foto: Hilke Maunder

Der Leuchtturm (Phare de Calais)

Auch den Leuchtturm von Calais könnt ihr besteigen. Nach 271 Stufen eröffnen sich tolle Ausblicke auf den Hafen und die Innenstadt!

Der Leuchtturm von Calais. Foto: Hilke Maunder
Der Leuchtturm von Calais. Foto: Hilke Maunder

Die Zitadelle von Calais

Durch die strategische Lage der Stadt wurde Calais schon früh befestigt – erst mit einer Burg, dann mit einer Zitadelle, die im 16. und 17. Jahrhundert ihre heutige Gestalt erhielt. Beim Einmarsch der Deutschen 1940 war sie die letzte Bastion der Stadt. Seit Kriegsende birgt sie Sport- und Freizeitanlagen.

Calais. Foto: Hilke Maunder
Gegenüber vom alten Hafen erhebt sich das Fort Risban. Foto: Hilke Maunder

Quai Auguste Delpierre / Courgain Maritime

Im Viertel Courgain Maritime am alten Hafen leben bis heute vorwiegend Seeleute, die ihren Fang morgens frisch vom Kutter verkaufen.

Der Quai Auguste Delpierre von Calais. Foto: Hilke Maunder
Der Quai Auguste Delpierre von Calais. Foto: Hilke Maunder
Auf dem Quai d'Angoulême stapeln sich die Fischernetze. Foto: Hilke Maunder
Auf dem Quai d’Angoulême stapeln sich die Fischernetze. Foto: Hilke Maunder
Calais. Foto: Hilke Maunder
Flandrisch-maritimer Stilmix im Hafen. Foto: Hilke Maunder
Calais. Rechts im Bild: die Colonne Louis XVIII. Foto: Hilke Maunder
Rechts im Bild: die Colonne Louis XVIII. Foto: Hilke Maunder
Calais. Foto: Hilke Maunder
Details eines Hochhaues am Boulevard d’Allier 80. Foto: Hilke Maunder

Die Cité de la Dentelle et de la Mode

Die Nähe zu England brachte Calais die Spitze. Aufgrund der massiv gestiegenen Zölle hatten einige Engländer Leavers-Maschinen nach Frankreich geschmuggelt. Es war ein risikoreiches Unterfangen, denn die Ausfuhr der Maschinen wurde mit dem Tode bestraft.

Calais, Street Art von Nespoon. Foto: Hilke Maunder
Die Street Art des polnischen Malers Nespoon zitiert das Muster der Leavers-Spitze von Dognin aus dem Jahr 1904, das in der Cité de la Dentelle im Archiv lagert. Foto: Hilke Maunder

In Frankreich angekommen, verknüpften findige Franzosen 1835 die Technik der Leavers-Wirktüllmaschinen mit der Steuerung der Jacquard-Webstühle in Lyon. Dort hatte Jacquard dazu Lochkarten erfunden. Sie ermöglichten, die kompliziertesten Muster direkt ins Gewebe zu übertragen.

Das machte Calais in Europa zur Königin der Maschinenspitze. Denn dort wurde nicht nur einfach Tüll mechanisch gefertigt – sondern ahmten die Maschinenspitzen die alten Muster der einst handgeklöppelten Chantilly- oder Valenciennes-Spitzen nach.

Calais, Cité de la Dentelle. Foto: Hilke Maunder
Blick ins Musterbuch. Foto: Hilke Maunder

Zur Blütezeit der Maschinenspitze gab es mehr als 300 Spitzen-Manufakturen. Noch heute fertigt knapp ein Dutzend von ihnen auf Wirkmaschinen und Raschelmaschinen die berühmte Spitze.

Calais, Cité de la Dentelle. Foto: Hilke Maunder
Mit Lochkarten wurden einst die Muster direkt auf das Gewebe übertragen. Foto: Hilke Maunder

Das alte Boulart-Werk von 1870 birgt heute ein faszinierendes Museum. Es setzt zunächst die Geschichte der Spitzen gekonnt in Szene. Im Obergeschoss erweckt es sie danach bei Vorführungen der historischen Maschinen eindrucksvoll zum Leben.

Calais, Cité de la Dentelle. Foto: Hilke Maunder
Alle Spitzenstoffe werden bis heute von Hand akribisch auf Fehler kontrolliert. Foto: Hilke Maunder

Vor die alte Manufaktur setzten die Architekten Alain Moatti und Henri Rivière einen Anbau, dessen Glasfassade ein Muster aus den Lochkarten der Jacquard-Maschinen zitiert.

Calais, Cité de la Dentelle. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Der Hafen von Calais

Calais ist eine amphibische Stadt. Auch neben dem schützenden Wasserring um die alte Zitadelle ist die Stadt von Kanälen überzogen. Mehr als zehn Millionen Passagiere nutzen jährlich Frankreichs führenden Hafen für den Passagierverkehr.

Calais: Das Bassin du Paradis des Hafens von Calais. Foto: Hilke Maunder
Das Bassin du Paradis des Hafens. Foto: Hilke Maunder

Zwei Millionen Lastwagen und 44 Millionen Tonnen Güter machen Calais-Boulogne zum zweitgrößten Hafen in Europa für Roll-on-Roll-off-Dienste (Ro-Ro). Als Drehscheibe zwischen Kontinentaleuropa und dem Vereinigten Königreich wickelt er ein Drittel der binationalen Ro-Ro-Seefracht ab.

Der Fährhafen von Calais mit seinem modernen Terminalgebäude. Foto: Hilke Maunder
Der Fährhafen von Calais mit seinem modernen Terminalgebäude. Foto: Hilke Maunder

Der multimodale Hafen ist zudem neben Hamburg der einzige in Europa, der über ein Eisenbahn-Autobahnterminal einen integrierten Ro-Ro-Schienen-Dienst anbietet.

Calais. Foto: Hilke Maunder
Das Westbassin des Hafens von Calais dient als Sportboothafen. Foto: Hilke Maunder
Calais. Foto: Hilke Maunder
Am Westbassin des Hafens. Foto: Hilke Maunder

Der Drache von Calais

Nach dem großen Elefanten in Nantes und dem Minotaurus in Toulouse hat François Delarozière mit seiner Künstlergruppe La Machine auch Calais ein Maschinentier geschenkt: einen Drachen. 17 Menschen setzen den furchterregenden Koloss aus 72 Tonnen Stahl und Holz in Bewegung.

La Compagnie du Dragon de Calais. Foto: Hilke Maunder
La Compagnie du Dragon de Calais. Foto: Hilke Maunder

Seit Dezember 2019 bewegt er sich knurrend und rauchspeiend mit weitem Flügelschlagen über die Strandpromenade von Calais.

Über seinen Schwanz könnt ihr die Aussichtsplattform in 15 Metern Höhe erklimmen. Bis zu 48 Personen können von dort oben bei einer kleinen Runde mit dem Drachen neue Ausblicke auf Calais, die Sandstrände und den Hafen am Ärmelkanal genießen.

Der Drache von Calais. Foto: Hilke Maunder
Der Drache von Calais nimmt euch mit auf einen Spaziergang. Foto: Hilke Maunder

Im September gesellte sich ein vier Meter langer Leguan hinzu. Mit einer riesigen Fernbedienung werden Kopf, Schwanz und Beine beim Spaziergang des Leguans gesteuert. Ab und zu spritzt ein Wasserstrahl aus seinem Maul. Ihr findet den Leguan direkt am Drachen. Künftig soll er am Fort Risban eine neue Heimat finden.

Leguane, Warane und andere Maschinentiere sollen sich bis 2028 zum Duo hinzugesellen und Calais in einen Hafen der Fantasie verwandeln, bevölkert von zehn fantastischen Maschinentieren.

Calais: mechanische Echse der Dragon du Calais. Foto: Hilke Maunder
Die mechanische Echse des Dragon du Calais. Foto: Hilke Maunder

Der Strand von Calais

Feinster Sand säumt den Strand von Calais. Seine Promenade und ihre Einrichtungen wurden in den letzten Jahren millionenschwer saniert. Auf 1,5 Kilometer Länge verläuft die Strandpromenade am Wasser entlang bis zu den Dünen der Nachbargemeinde Blériot-Plage. Ihr Name erinnert an den berühmten Flugpionier.

Calais, Strand. Foto: Hilke Maunder
Der Strand von Calais. Foto: Hilke Maunder
Opalküste: In Blériot-Plage schippern die Englandfähren in Sichtweite am Strand vorbei. Foto: Hilke Maunder
In Blériot-Plage, das nahtlos in Calais übergeht, schippern die Englandfähren in Sichtweite am Strand vorbei. Foto: Hilke Maunder

Auch das ist Calais

Alt und neu stehen in Calais oft unvermittelt nebeneinander. Foto: Hilke Maunder
Alt und neu stehen in Calais oft unvermittelt nebeneinander. Foto: Hilke Maunder

Calais ist die letzte Station Europas vor dem Ärmelkanal. Das lockt Geflüchtete, die versuchen, von hier per Boot, im LKW oder durch den Eurotunnel nach Großbritannien zu gelangen. Der Tunnel ist gesichert wie eine Festung; das Schicksal der Migranten ist im Stadtbild zu sehen.

Für Schlagzeilen sorgte der „Dschungel von Calais“. In dem improvisierten Flüchtlingslager lebten 2015 und 2016 bis zu 10.000 Menschen in Zelten und behelfsmäßigen Unterkünften.

Die Bedingungen im Lager waren schlecht. Es gab kaum sanitäre Einrichtungen oder Zugang zu sauberem Wasser. Im Oktober 2016 räumte Frankreich das Lager. Aber die Situation in Calais bleibt angespannt.

Calais und die Geflüchteten. Foto: Hilke Maunder
Geflüchtete haben in Calais entlang der Bahngleise Behelfszelte aufgestellt. Foto: Hilke Maunder

Calais: meine Reisetipps

Schlemmen

Histoire Ancienne

Üppig und gut, so ist die Küche von Patrick Comte. Die Tester belohnten das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis mit einem Bib Gourmand. Freut euch auf traditionelle Hausmannskost und deftige Gerichte wie Cassoulet oder Filet vom Skrei.
• 20, Rue Royale, 62100 Calais, Tel. 03 21 34 11 20, www.histoire-ancienne.com

Cuisine Bistrotière nennt die Fensteraufschrift die Küche der Histoire Ancienne. Foto: Hilke Maunder
Cuisine Bistrotière nennt die Fensteraufschrift die Küche der Histoire Ancienne. Foto: Hilke Maunder

Schlafen

Hôtel de la Plage

Ich übernachte auf eigene Kosten in diesem Hotel direkt am Strand. Die Unterkünfte verteilen sich auf zwei Gebäude. Im Haupthaus findet ihr das Restaurant und grundsolide Mittelklassezimmer. In der recht charmefreien Résidence gibt es praktische Mehrbettzimmer mit King- oder Queensize-Bett für die Eltern, Doppelstockbetten für den Nachwuchs, Kitchenette und Bad. Diese Einheiten sind für Familien sehr praktisch, die sich im kleinen Rahmen auch selbst versorgen wollen. Direkt am Hotel beginnt der breite Sandstrand. Zur Innenstadt sind es rund zehn Fußminuten.
 693 Digue Gaston Berthe, 62100 Calais, Tel.03 21 34 64 64, www.calais-cotedopale.com

Noch mehr Betten*

 

Weiterlesen

Im Blog

Juwel in Nordfrankreich: die Opalküste

Von Berck-sur-Mer bis Calais säumt die traumhafte schöne, wilde und weite Naturküste der Côte d’Opale das Land.

Die Opalküste bei Berck-sur-Mer. Foto: Hilke Maunder
Die Opalküste bei Berck-sur-Mer. Foto: Hilke Maunder

Nausicáa – Schaufenster der Weltmeere

Frankreichs größte Meeresschau findet ihr in Boulogne-sur-Mer.

Nausicaa: Kind mit Zackenbarsch. Foto: Hilke Maunder
Dicke Lippe: der Zackenbarsch. Foto: Hilke Maunder

Im Buch

Klaus Simon, Hilke Maunder, Secret Citys Frankreich*

Gemeinsam mit meinem geschätzten Kollegen Klaus Simon stelle ich in diesem Band 60 Orte in Frankreich vor, die echte Perlen abseits des touristischen Mainstreams sind. Le Malzieu in der Lozère, Langogne im Massif Central, aber auch Dax, das den meisten wohl nur als Kurort bekannt ist.

Mit dabei sind auch Senlis, eine filmreife Stadt im Norden von Frankreich, und viele andere tolle Destinationen. Frankreich für Kenner  – und Neugierige!

Lasst euch zu neuen Entdeckungen inspirieren … oder träumt euch dorthin beim Blättern im Sessel oder am Kamin. Wer mag, kann das Lesebuch mit schönen Bildern hier* bestellen.

 * Durch den Kauf über den Partner-Link, den ein Sternchen markiert, kannst Du diesen Blog unterstützen und den Blog werbefrei halten. Für Dich entstehen keine Mehrkosten. Ganz herzlichen Dank – merci !

12 Kommentare

  1. Der Artikel ist schon eine Weile her, aber wir haben Calais ebenso attraktiv empfunden. Sicher nicht überall das „Postkartenmotiv“. Aber wir empfinden das ruhige Flair und die attraktiven Ecken als sehr angenehmen Kontrast zum Trubel, den wir in Brügge und Amsterdam hatten…

    1. Hallo Judith, ja, ich war im letzten Herbst zuletzt dort – ich versuche jedoch auch nach den Besuchen, die Beiträge stets aktuell zu halten. Ich freue mich über Tipps und Hinweise! Herzlich, Hilke

  2. Wieder einmal ein schöner Bericht zu einem touristisch nicht so interessanten Teil Frankreichs. Viele ansprechende Bilder und viele nützliche Informationen zu Calais. Weiter so!

  3. Ach wie schön, dass es auch in touristisch schwierigen Zeiten solch lohnenswerte Frankreich-Ziele gibt. Da werde ich beim nächsten Calais-Besuch die Dynamik der Stadt umso mehr zu schätzen wissen.
    Danke, Hilke!

  4. Habe den Newsletter erst letzte Woche abonniert, da wir Anfang des nächsten Jahres in die Nähe von Bordeaux ziehen werden. Infolgedessen habe mich über den sehr schönen „Bummel“ durch Calais gefreut. Tolle Impressionen des Nordwestens.

    1. Danke, lieber Herr Kuhlmann, das freut mich! Wenn Sie mögen, stöbern Sie dann doch gleich einmal auch hier:
      • https://meinfrankreich.com/bordeaux
      • https://meinfrankreich.com/medoc/
      Viel Glück und guten Umzug! Viele Grüße, Hilke

  5. Salut!
    Danke für den Beitrag, Calais ist nun tatsächlich nicht richtig schön..aber interessant ganz klar. Die Nähe zum Meer und der schönen Cote Opale hat ja auch was. In Calais kann ich auch das Restaurant Grand Bleu am Fischerhafen wärmstens empfehlen. Wird mein erster Besuch wenn der Lockdown vorbei ist…http://www.legrandbleu-calais.com/fr/

    1. Hallo Uli, ja, es stimmt – Calais ist keine Bilderbuchstadt, gleicht das aber mit total spannenden Museen, kontrastreicher Architektur, Street Art und Szene sowie tollem Strand aus. Für mich war die Stadt eine echte Entdeckung. Besonders beeindruckt hat es mich, wie die Stadt sich gegen die negativen Schlagzeilen stemmt und versucht, durch die Förderung von Innovation und neuen Konzepten eine bessere Zukunft zu gestalten. Und die Leuchturmprojekte, die bereits entstanden sind – Le Channel, La Cité de la Dentelle – sind einfach nur: faszinierend!
      Danke für den Tipp zu Le Grand Bleu! Bises! Hilke

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