21. Juni: die Fête de la Musique

Dijon: Bei der Fête de la Musique musizieren die Einheimischen auf den Straßen und Plätzen ihrer Stadt. Foto: Hilke Maunder
Bei der Fête de la Musique musizieren die Einheimischen auf den Straßen und Plätzen ihrer Stadt. Foto: Hilke Maunder

Für die drei berühmten B’s – Brahms, Bach, Beethoven – hegte er nur wenig Zuneigung. “Die Konzertsäle sind leer, doch die Menschen machen Musik. Hören wir ihnen zu!” war die Überzeugung von Maurice Fleuret.

In der Regierung Mitterand unter Kultusminister Jack Lang zum Direktor für Musik und Tanz ernannt, initiierte er ein Festival. Am 21. Juni 1982 feierte es seine Premiere.

Im europäischen Jahr der Musik 1985 gelang der erfolgreiche Export ins Ausland exportiert. Heute wird es in mehr als 400 Städten in 100 Ländern auf fünf Kontinenten gefeiert: die Fête de la Musique.

Fête de la Musique in der ganzen Welt

In Berlin, Budapest, Barcelona, Istanbul, Liverpool, Luxemburg, Rome, Neapel und Prag wird die Fête als europäisches Musikfest längst genauso bunt und vielfältig gefeiert wie daheim in Frankreich, und selbst in San Francisco, New York sowie Manila, Brasilien, Kolumbien und vielen afrikanischen Städten wird im Takt der Fête gefeiert.

Volksfest drinnen und draußen

Bei der Fête de la Musique haben bereits zehn Prozent aller Franzosen, so das staatliche Statistikamt INSEE, aktiv als Sänger oder Musik zum Gelingen mitgewirkt. Neben den vielen kleinen Konzerten und öffentlichen Straßenmusik-Gigs gibt es jedes Jahr auch wieder mehrere Großkonzerte mit landesweit berühmten Künstlern. Das Beste: Alle Konzerte, ob groß oder klein, sind gratis!

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