Leuchttürme: Kathedralen der Küste
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Leuchttürme: Kathedralen der Küste

Leuchttürme gibt es im Finistère schon seit Jahrhunderten. Die ersten Leuchttürme wurden im Mittelalter errichtet, um den Pilgern den Weg nach Santiago de Compostela zu weisen. Das „Ende der Welt“ lässt träumen. Dort, im äußersten Westen der Bretagne, ist die Küste mit 1.250 Kilometern so lang wie in kaum einem anderen Département, sind die Landschaften…

Cornouaille: die Küste der Künstler
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Cornouaille: die Küste der Künstler

An den stürmischen Klippen des Cap Sizun beginnt die Cornouaille, benannt nach dem britischen Gegenstück Cornwall. Sie ist das legendäre Reich des guten Königs Gradlon. Seine Hauptstadt Ys jedoch, die im 6. Jahrhundert in der Bucht von Douarnenez gelegen haben soll, war das reinste Sündenbabel. Die weite Bucht wurde auch zum Schauplatz eines weiteren Liebesdramas….

Stürmisches Paradies: Finistère
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Stürmisches Paradies: Finistère

Lange Sandstrände im Süden, kleine Badebuchten im Norden, und im Westen eine wilde, schroffe Felsenküste mit sanften Heidelandschaften: So abwechslungsreich ist der Finistère, der westlichste Zipfel der Bretagne.

Für die Römer war diese abgeschiedene Region das „Ende der Welt“, eben finis terrae. Die dortigen Bretonen indes nannten ihre Heimat Penn ar Bed – das Haupt der Welt. Seine

Enclos Paroissiaux: Glaube, auf Granit gebaut
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Enclos Paroissiaux: Glaube, auf Granit gebaut

Im Léon hat die tiefe Inbrunst und Frömmigkeit der Bretonen eine in Europa einzigartige Sakralkunst geschaffen: prunkvolle umfriedete Pfarrhöfe mit imposanten Kalvarienbergen – die enclos paroissiaux. Die Bretagne im Jahr 1450: Handel, Schifffahrt und Tuchherstellung blühen. Zu Wohlstand gekommen, sehen es die Gemeinden als ihre Pflicht, Gott zu danken. Sie beginnen mit dem Bau der…

Côte des Sables: Naturschönheit!
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Côte des Sables: Naturschönheit!

Ich freue mich immer über Gastbeiträge. Diesmal stellt Elke Burkart ihren kaum bekannten Lieblingswinkel im nördlichen Finistère vor: die Côte des Sables. „Eine urchige Naturschönheit“, schwärmt die Schweizer Lektorin, die 2013 ihren ersten Roman veröffentlicht hat: Mistraltage*. Ein flach abfallender, einsamer Traumstrand, feinster weißer Sand, dazwischen große, abgeschliffene Fels­brocken, Dünengras-Büschel, dunkelgrüne Kiefern, eine sanfte Brandung……