Cher

Welterbe des Berry: die Kathedrale von Bourges. Hier heiratete 1137 Ludwig VII. Eleonore von Aquitanien und wurde Ludwig XI. zum König gekrönt.
Welterbe des Berry: die Kathedrale von Bourges. Hier heiratete 1137 Ludwig VII. Eleonore von Aquitanien und wurde Ludwig XI. zum König gekrönt. Foto: Hilke Maunder

Aus dem Osten des Berry und dem Nordosten des Bourbonnais entstand im März 1790 das Département Cher. Namensgeber wurde der Fluss Cher, der es im Westen in nördlicher Richtung durchfließt. Die Grenze im Osten bildet die Loire.

L'Abbaye de Noirlac, eine ehemalige Zisterzienserabtei Bruère-Allichamps im Berry. Foto: Hilke Maunder
Winter bei der L’Abbaye de Noirlac von Bruère-Allichamps im Berry. Foto: Hilke Maunder

Genau in der Mitte des Landes gelegen, rühmt sich das Département Cher gerne als das gemütliche und grüne Herz Frankreichs. Ein guter Ausgangspunkt für Entdeckungen ist seine Hauptstadt Bourges mit seiner Welterbe-Kathedralen und dem Palast eines Kaufmanns, der der Ferienstraße des Départements seinen Namen gab: die Route Jacques Cœur.

Am frühen Morgen in Apremont am Allier. Foto: Hilke Maunder
Am frühen Morgen in Apremont am Allier. Foto: Hilke Maunder

Gen Norden lockt Aubigny-sur-Nere mit schottischem (!) Erbe und Flair.  Ebenfalls im Norden des Départements liegen die berühmten Weinberge des Sancerre mit ihren weißen Trauben von Weltruf.

Der Blick von Sancerre auf das Weinland ringsum. Foto: Hilke Maunder
Der Blick von Sancerre auf das Weinland ringsum. Foto: Hilke Maunder

Wer der Themenroute gen Süden folgt, erreicht die Abtei von Noirlac und die mittelalterlichen Gärten des Priorats in Maisonnais.  Wunderschön ist auch Apremont-sur-Allier im südlichen Cher mit seinem Gartenpark und seinen alten Häusern am Allier.