Ein Wochenende in … Nizza

Nizza: Im Hafen vertäut sind bis heute auch die bunten Pointu, die hölzernen Fischerboote. Foto: Hilke Maunder
Im Hafen vertäut sind bis heute auch die bunten Pointu, die hölzernen Fischerboote. Foto: Hilke Maunder

Nizza verbindet Weltstadt und Dorf, lässt die Provence mit Italien flirten – und verkörpert wie kaum ein anderer Ort das Lebensgefühl der Côte d’Azur. Lauschige Plätze, breite Promenaden, weltberühmte Museen und versteckte Ateliers: Die „Königin der Riviera“ hat so viele Facetten, dass ein Wochenende längst nicht ausreicht. Doch zum Süchtig-Werden schon!

Kunterbunt: die alten „Pointus-„Fischerboote im Hafen von Nizza. Foto: Hilke Maunder

Hier kommt der Reiseplan für Erstbesucher. Und vielleicht finden ja auch diejenigen, die Nizza schon kenne und lieben, noch den einen oder anderen Tipp.

Und wenn ihr in Nizza eine ganz besondere Ecke entdeckt habt, dann verratet sie doch bitte als Tipp im Kommentar am Ende des Beitrag. Dafür schon jetzt: Merci!

Blick auf die Promenade des Anglais vom Schlossberg in Nizza. Foto: Hilke Maunder

Nizza und die tiefblaue Baie des Anges

Nizza… das ist eine turbulente, bunte Geschichte mit ganz viel dolce vita und savoir-vire, eigener Sprache (lenga nissarda) und authentischer Küche. Von den Griechen gegründet, von den Römern besiedelt, unter den Grafen der Provence eine blühende Hafenstadt. 1388 leibten die italienischen Herzöge von Savoyen sie in ihr Reich ein. Zu Frankreich gehört Nizza erst seit 1860. 

Renommiert. das Lycée Masséna im Quartier Paillon. Foto: Hilke Maunder

Nach Paris ist Nizza die französische Stadt mit den meisten Museen und Galerien. Ihr mediterraner Charme hat Künstler inspiriert, Maler wie Matisse begeistert. Ihre Motive: pastellfarbene Häuser mit Ziegeldächern, die Weinberge an den Ausläufern der Alpes Maritimes, Fischerboote, Menschen… und das türkisblaue Meer, die Palmen und das Sonnenlicht.

Andere Orte sind vielleicht toll, doch ist erst alles gesagt und getan, ist’s nur in Nizza so wundervoll.
Sandy Wilsons Musical The Boyfriend, 1953

Nizza liebt Kunst – und sei sie noch so schräg. Oder sprudelnd wie an diesem Brunnen. Foto: Hilke Maunder

FREITAG

Der Flieger ist gelandet, Bus oder Bahn sind angekommen, das Gepäck ist im Hotel? Dann erholt euch von eurem Reisetag mit einem ausgiebigen Bummel, der mitten hinein in das Lebensgefühl von Nizza führt.

Promenade des Anglais

Zehn Museen, Hotel-Legenden wie das Négresco und zahlreiche berühmte Strandbäder säumen die schönste Bummelmeile der Côte d’Azur, die zum 250. Geburtstag 2015 den Antrag auf Anerkennung als Welterbe eingereicht hat.

Nizza: Türkisblaues Meer und dunkle Kiesel – die Farben der Engelsbucht. Foto: Hilke Maunder

Zwischen den Prachtbauten der Belle Époque und dem azurblauen Meer erstreckt sich die Flaniermeile auf sieben Kilometern. Einst flanierten hier Künstler und gekrönte Häupter. Heute teilen sich Radfahrer und Inlineskater, Spaziergänger und Straßenkünstler die Bummelmeile am Meer. Bei Sonnenauf- und Untergang entfaltet sie eine ganz besondere Magie. Dann joggen hier die Locals!

Sonnenaufgang in Nizza… von der Promenade des Anglais aus ein wunderschönes Erlebnis. Foto: Hilke Maunder

Der Hingucker unter den Prachtbauten an der Promenade des Anglais ist das Hôtel Négresco mit seiner berühmten Kuppel. Reich geworden als Zigeunergeiger, hatte der Rumäne Henri Négresco im Jahr 1912 seinen Bau begonnen. 1918 nahm es Betrieb auf.

Winston Churchill, Charlie Chaplin, Édith Piaf, Liz Taylor und Richard Burton, Picasso, Dalí und die Beatles waren dort Gäste. 1927 starb vor seiner Tür die amerikanische Tänzerin Isadora Duncan. Ihr Schal hatte sich in einem Rad ihres Bugatti verfangen – das brach ihr das Genick. 

Wagt einen Blick hinein, gönnt euch ein feudales Mahl im Gourmetlokal Le Chantecler oder einen Kaffee in La Rotonde, bestaunt den Prunk. Und die Kunst, die das Hotel – auch – zu einem wahren Museum machen.

Bars und Cafés säumen im Stadtzentrum den Kieselstrand. Foto: Hilke Maunder

Am französischen Nationalfeiertag 2016 war die berühmte Promenade des Anglais Schauplatz eines Attentats.  86 Menschen starben, als am 14. Juli ein Lkw  in die Menschenmenge raste. 400 Menschen erlitten schwere Verletzungen zum Anschlag. Große Betonblöcke riegeln seitdem allerorten in Frankreich als „Nizza-Sperren“ gezielt bestimmte Fußgängerbereiche ab.

Das „Castel“ – ein Klassiker unter den Strandlokalen von Nizza. Foto: Hilke Maunder

Die Promenade beginnt im Westen am einstigen Fischerdorf Carras. Rund um seinen kleinen Hafen am Westende der Promenade entstand nach Plänen von Christian Estrosi der Parc de Carra mit Palmen, Bouleplatz, Blumenbeeten und Paradeblicken auf die Baie des Anges. 

Blick auf die Promenade des Anglais und den Strand vom „Mützendieb“. Foto: Hilke Maunder

Gen Osten endet sie offiziell am Jardin Albert Ier. Doch direkt am Meer könnt ihr noch weiter bummeln. Lauft um die Landspitze herum zum Hafen! Bei den Niçois heißt dieser Abschnitt Quai Rauba-Capéu (Mützendieb). Denn dort ist es immer etwas windig! Der Weg führt an einem riesigen Monument vorbei, das an die 4000 im Ersten Weltkrieg gefallenen Einwohner von Nizza erinnert.

Colline du Château

Tolles Panorama: der 360-Gra-Rundblick vom Schlossberg in Nizza. Foot: Hilke Maunder

Vom Quai des Etats-Unis führen Treppenwege und ein Fahrstuhl an der nahen Tour Bellanda hinauf zur Colline du Château. Dort oben eröffnen Aussichtsplattformen weite Blicke über den quirligen alten Hafen, die Altstadt und die Baie des Anges.

Blick auf den Hafen vom Schlossberg in Nizza. Foto: Hilke Maunder

Kinder toben auf dem Spielplatz. Einheimische spielen Boule. Andere machen eine Pause im kleinen Café. Eine kleiner Pfad bringt euch zu einem verwunschenen Wasserspiel. Als breites Band rauschen Wassermassen über den Fels und verbreiten an heißen Sommertagen erfrischende Kühle.

Das Wasserspiel der Colline du Château. Foto: Hilke Maunder

Hinunter geht es über die Montée Eberlé und die Rue Catherine Ségurane zur eleganten, von Arkaden überspannten Place Garibaldi. Der Platz wurde nach dem berühmten italienischen Freiheitskämpfer des 19. Jahrhunderts, Giuseppe Garibaldi, benannt. Seine Statue erhebt sich vor den Terrassencafés und Bars.

Place Garibaldi. Foto: Hilke Maunder

Promenade du Paillon

Am nahen Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain beginnt die Promenade du Paillon. Zwölf Hektar groß und 1,2 km lang ist der Park im Herzen der Stadt, der nach drei Jahren Bauzeit im Oktober 2013 eingeweiht wurde.

Die Promenade du Paillon von Nizza mitten im November. Foto: Hilke Maunder

Möglich wurde die Bummelmeile mit Blick auf die Seealpen und die Fassaden der Altstadt durch den Abriss des alten Busbahnhofs. Für Kinder gibt es tolle Klettergerüste aus Holz, gestaltet als riesige fantasievolle Tiere. Doch die größte Attraktion ist der „miroir d’eau“!

Der Miroir d’Eau der Promenade du Paillon von Nizza. Foto: Hilke Maunder

Aus der flachen Wasserfläche sprüht und sprudelt es immer wieder, sprudelt, bis plötzlich hohe Fontänen aufschießen. Ein Heidenspaß… zumal der Herbst in Nizza so warm und sonnig war wie lange nicht mehr.

Aus Bodenfontainen steigen kleine Fontainen auf und hüllen den Miroir d’Eau in feuchten Nebel – ein toller Spaß und eine herrliche Abkühlung. Foto: Hilke Maunder

Namensgeber für die Grünanlage ist ein versteckter Fluss. Der Paillon war früher reißend wild und gefährlich tief. Um das Jahr 1830 wurde er kanalisiert und verschwand unter der Erde. Heute verläuft er unter den Gärten von Nizza, den Jardins Albert Ier, der Place Masséna mit ihren Brunnen, der schattigen Place Général Leclerc und der Promenade du Paillon.

Die Kinder haben die riesige Skulptur an der Promenade du Paillon zum Spielgerät erklärt, Foto: Hilke Maunder

Das Zentrum des Paillon-Viertels markiert die Place Masséna. Den Platz aus dem 19. Jahrhundert säumen rote und ockerfarbene Gebäude, die einst am Flussufer erbaut wurden. Im Dezember lädt hier eine Eisbahn (patinoire) zum Schlittschuhlaufen unter freiem Himmel. Am Platz beginnen die Avenue Jean Médecin als Nizzas größte Einkaufsstraße und die Fußgängerzone Rue Masséna.

Kunstsinnig: der Nahverkehrsknotenpunkt Place Masséna. Foto: Hilke Maunder

Im Süden kommt ihr über eine  Terrasse mit Balustrade und Treppe zur Altstadt. Im Norden konnten durch die Überdeckelung des Flusses in den letzten 25 Jahren mehrere Großprojekte umgesetzt wurden. Gebaut wurde kantig-modern mit viel Beton, Stahl und gerne auch Raumglas – vom MAMAC über das Théâtre National de Nice bis zum Centre Acropolis.

Vieux-Nice

Verwinkelte Gassen, Märkte, Bars, Boutiquen und überall Blumen: Die Altstadt von Nizza, Vieux-Nice oder vieille ville genannt, ist ein lebensfroher Potpourri der Provence mit einer dicken Prise Italien. Beginnt den Altstadtbummel am Morgen am Cours Saleya, ehe ihr euch ins Gewühl der Gassen stürzt.

Butternuss und andere Kürbisse stapeln sich an diesem Stand auf dem Wochenmarkt des Cours Saleya.. Foto: Hilke Maunder

Im Herzen der Altstadt liegt der Cours Saleya, wo täglich Blumen- und Gemüsemarkt die besten Erzeugnisse der Region feilbietet. Mehr zum Markt und den Genüssen von Nizza erfahrt ihr hier im Blog.

Die nahe Église de l’Annonciation gehört zu den ältesten Kirchen Nizzas. Die Chapelle de la Miséricorde ist von außen ein Juwel der Barockkunst, im Innern versteckt sie ein üppiges Rokoko-Interieur.

Kunst im Gewölbe

Die Kunst von heute zeigen in der Altstadt ausgefallene Kunsträume wie die städtische Galerie de la Marine, die Nachwuchskünstler vorstellt. Die Galerie des Ponchettes gehört zu den besten Adressen für zeitgenössische Kunst.

Entdeckt sie unter dem Gewölbe einer 30 m langen Halle, die einst die sardische Marine als Arsenal nutzte. Danach diente sie als Fischmarkt, bis Matisse die Stadtväter im Jahr 1950 überredete Matisse die Stadtväter, den Bau für die Kunst zu sanieren.

Nostalgisch – eine Wohnung mit Strandblick am Eingang zur Altstadt. Foto: Hilke Maunder

Lasst euch danach durch das Labyrinth der Gassen treiben. Da kommt ihr zwar nicht gradlinig an den gelisteten Sehenswürdigkeiten vorbei, entdecken aber das Besondere der vieille ville. Ruhige Seitenstraßen mit verschwiegenen Winkeln. Plätze mit Pinien. Designerboutiquen, angesagte Galerien und typische Lokale,  Tür an Tür mit nüchternen Arbeiterkneipen und schlichten Krämerläden. 

In der Altstadt von Nizza. Foto: Hilke Maunder

Markttreiben in allen Gassen

Taucht ein in die Marktatmosphäre der Rue du Marché, Rue de la Boucherie, Rue du Collet und Rue Pairolière, stattet noch am Morgen dem Fischmarkt auf der Place Saint-François einen Besuch ab. Und betrachtet einmal in der Rue de la Poissonnerie auf der Maison d’Adam et Eve das Relief von 1584. Es ist recht freizügig. Und verrät anschaulich, was einst im Garten Eden geschah.

Einen Besuch lohnt auch die Boutique von Verre Tige. Der Name klingt wie vertige, Schwindel – und schwindelig wird euch bestimmt bei der Auswahl der Souvenirs und Schmuckstücke des Glasateliers in der Rue Alexandre Mari 1.

Auch Street Art begegnet euch in der Altstadt von Nizza. Foto: Hilke Maunder

Die Schutzpatronin von Nizza

Hauptplatz der Altstadt ist die Place Rosetti, an der sich die barocke Cathédrale Sainte-Réparate erhebt. Jean-André Guibera, Architekt aus Nizza, hat sie 1650 errichtet und der heiligen Reparata geweiht. Die Schutzpatronin der Stadt war gerade mal zwölf Jahre alt, als sie den Märtyrertod in Caesarea (Palästina) starb.

Im Jahre 250 sichteten Fischer in der Bucht ein Boot, in dem ein totes Mädchen auf einem Bett aus Blüten lag. Zwei Engel und eine Taube brachten das Schiff mit Reparatas Leichnam heim nach Nizza. Seit 1690 ruhen hier ihre Gebeine in diesem Gotteshaus voller Marmor, Stuck und Blattgold. 

Wie wäre es mit einem erfrischenden Bier-Eis? Foto: Hilke Maunder

❤ Der Eiskönig von Nizza heißt Fenocchio. 59 Eissorten und 35 Sorbets, sprich 94 kühle Erfrischungen, führt er auf der Karte. Kostet bei ihm die typischen Aromen des Südens: Lavendel, Thymian, Basilikum, Veilchen und Olive. Oder sein erfrischendes Bier-Eis!
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lace Rosetti

Oder habt ihr mehr Lust auf den Kuchenklassiker „Tourte de Brette“ mit Mangold mal ganz eiskalt? Foto: Hilke Maunder

Nicht verpassen: Palais Lascaris

“ Nicht einmal der Blitz kann uns treffen“: Das war das Credo der Familie Lascaris-Ventimiglia. Ihren Wahlspruch samt Wappen findet ihr in der Rue Droite, einer schmalen Seitengasse im Herzen der Altstadt. Dort hatte sie 1648 vier getrennte Häuser erworben und zu einem standesgemäßen Palazzo im Genueser Stil verbinden.

Heute gehört der Bau der Stadt. Sie ließ im Erdgeschoss eine Apotheke aus dem Jahr 1738  samt ihrer Keramikgefäße nachbauen. Statuen von Mars und Venus schmücken das repräsentative Treppenhaus.

Es bringt euch zu prachtvollen Salons mit eleganten Lüstern, flämischen Tapisserien, Möbeln aus dem 17. und 18. Jahrhundert und einer Decke mit Trompe-l’oeil-Malereien, in denen einst die Familie ihre Gäste empfang und mit ihnen feierte. 

Blick auf die Altstadt von Nizza von der Dachterrasse des MAMAC. Foto: Hilke Maunder

❤ La Table Alziari: Die Familie Alziari gehört zu den bekanntesten Olivenölproduzenten von Nizza. In ihrem Restaurant könnt ihr die traditionelle provenzalische Küche kosten.
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4, rue François Zanin, Tel. 0493 80 34 03, www.facebook.com

Quartier du Port

Der Hafen von Nizza. Foto: Hilek Maunder
Auch Großsegler machen im Hafen von Nizza fest. Foto: Hilke Maunder

Jahrhunderte lang gab es keinen Hafen in Nizza. Die Boote der Einheimischen legten im Windschatten des Burgberges an, größere Schiffe ankerten im Hafen von Villefranche.

Stattliche Jachten sind am Kai vertäut. Foto: Hilke Maunder

Erst 1750 erkannte Carlo Emmanuele III, der Herzog von Savoyen, das Potenzial für den Handel und ließ an der Mündung des Flusses Lympia einen Seehafen anlegen. Fischerei, Korsika-Fähren und der wachsende Kreuzfahrttourismus lassen heute den Hafen brummen. 

Uhrturm am Hafen. Foto: Hilke Maunder

Die Kais säumen rote und ockerfarbene Gebäude, die zumeist im 18. Jahrhundert erbaut wurden. Setzt euch in eine der zahlreichen wie beliebten Café-Bars und genießt die maritime Szenerie, das die  neoklassizistische Kirche Notre-Dame-du-Port überragt.

Sonnengelb, ockerrot und grün – die Farben der Fassaden von Nizza verkünden die Nähe Italiens. Foto: Hilke Maunder

SONNTAG

Ab ins Museum!

Das Licht und die intensiven Farben der Côte d’Azur haben viele Künstler nach Nizza gelockt. In 15 Museen und unzähligen Galerien könnt ihr sie entdecken – mehr Kunst- und Kulturerbe findet ihr nur in Paris.

Blick vom Dachgarten des MAMAC zur Acropolis und zur Tête Carrée von Louis Nucéra. Der Quadratkopf aus Beton birgt die Bibliotheksverwaltung. Foto: Hilke Maunder

Musée des Beaux-Arts

Neugierig, was französische Künstler vom 16.-20. Jahrhundert geschaffen haben? Dann besucht das städtische Musée des Beaux-Arts. Ihr findet es in einem italienisch geprägten Anwesen aus dem 19. Jahrhundert am Westende des Strandes. Wo einst eine ukrainische Fürstin residierte, entführt heute Raoul Dufy (1877–1953) mit farbenfroh-sinnlichen Werken ins Nizza der Impressionisten.

Auch Pierre Bonnard, dem oberhalb von Cannet ein eigenes Museum gewidmet ist, Edgar Degas, Alfred Sisley und Édouard Vuillard könnt ihr hier entdecken. Der niederländische „Wilde“ Kees von an Dongen ist mit berühmten Portraits vertreten. 

Eine eigene Galerie ist dem lokalen Künstler Carle Van Loo (1705–65) gewidmet, dem bekannteste Maler der Dynastie der van Loo im 17. und 18. Jahrhundert.  Im Treppenhaus schließlich könnte ihr das Werk von Jules Chéret (1836–1932) entdecken. Der Belle-Époque-Lithograf hat 1866 das erste farbige Plakat Frankreichs „erfunden“.  

Der Verkehr fließt unter dem MAMAC hindurch. Foto: Hilke Maunder

Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain (MAMAC)

Schon seine Architektur von Yves Bayard und Henri Vidal ist spektakur. Glasgänge verbinden die vier achteckige Türme aus grauem Carrara-Marmor des MAMAC. Was das Museum drinnen zeigt,  verrät eine nicht minder monumentale Skulptur von Alexander Calder vor dem Entrée: französische und amerikanische Avantgarde ab 1960.

Vor dem MAMAC erhebt sich diese riesige Skulptur von Calder. Foto: Hilke Maunder

Nizza war rund fast 60 Jahren der Mittelpunkt des Nouveau Réalisme, des französischen Pendants zur Pop Art. Leitfigur der Bewegung war Yves Klein, der König des Ultramarinblaus. César presste Autos zu Kunst. Ben (Vautier) machte seine Signatur weltberühmt.

Im MAMAC ausgestellt: Niki de Saint Phalle. Foto: Hilke Maunder

Künstler wie Martial Raysse, Arman und Jean Tinguely mit seiner Frau Niki de Saint Phalle verliehen der zweiten Schule von Nizza eine so große Strahlkraft, dass auch Andy Warhol, Roy Liechtenstein und andere internationale Künstler angelockt wurden.

Ebenfalls im Museum zu sehen sind die Zeichnungen und »Verpackungen« von Christo, abstrakte Kunst, minimalistische Werke und Pop Art aus den USA.

Der Dachgarten des MAMAC von NIzza eröffnet weite Ausblicke auf die Stadt und ihr Umland. Foto: Hilke Maunder

Der Sammlungsrundgang endet am Aufgang zum Dachgarten. Genießt tolle Ausblicke auf Blick auf Nizza und Yves Kleins Mur de Feu (Feuerwand), die zu besonderen Anlässen angestrahlt wird.

Blick vom Dachgarten des Mamac Richtung Norden. Foto: Hilke Maunder

Musée Matisse

Henri Matisse (1869–1954) verbrachte von 1917 bis zu seinem Todesjahr 1954 jeden Winter in Nizza und schenkte der Stadt seine Privatsammlung: 700 Drucke, Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde, Fotos und illustrierte Bücher, aber auch Keramiken und Briefe.

Matisse lebte erst im Hôtel Beau Rivage an der Promenade, dann in einem schmucken Stadthaus am Blumenmarkt. Als älterer Herr zog er mit seiner Frau in Hotel Régina Palace in Cimiez. Dort gibt heute eine rote Villa aus dem 17. Jh. im Parc Les Arènes mitten in einem Olivenhain als Musée Matisse einen Überblick über sämtliche Schaffensphasen des Künstlers.

Das Künstlermuseum birgt die weltgrößte Sammlung seiner Zeichnungen und Druck. Mit 57 Bronzen findet ihr dort auch alle alle Plastiken, die Matisse anfertigt hat. Seine letzte Ruhestätte fand er – wie Raoul Dufy – auf dem nahen Friedhof von Cimiez.

Das Musée Matisse von Nizza. Foto: Hilke Maunder

Musée national Marc Chagall

Einen zweiten weltberühmten Künstler findet ihr am Fuß des Fuß des Cimiez-Hügel: Marc Chagall. Das staatliche Museum residiert in einem modernen Bau, den André Hermant gezielt für Chagalls Message Biblique entworfen wurde.

Die „Biblische Botschaft“ umfasst 17 Monumentalgemälde, die Chagall von 1954 bis 1967 schuf. Ebenfalls in der Sammlung zu sehen: Chagalls Elias-Mosaiken sowie sehr schöne blaue Buntglastafeln zur Erschaffung der Erde.

Cimiez gehört bis heute zu den schönsten Wohnvierteln von Nizza. Damals wie heute gilt: Wer es sich leisten kann, errichtet hier sein Stadthaus oder seine Villa. Und freut sich über Paradeblicke auf die Stadt, das Meer und die Seealpen. Wie einst schon Königin Victoria samt Familie,

Musée International d’Art Naïf Anatole Jakovsky

Eine der weltweit wichtigsten Sammlungen naiver Malerei zeigt das Musée International d’Art Naïf Anatole Jakovsky. Entdeckt  Bauchant, Bombois, Vivin, Séraphine oder Rimbert im einstigen Stadtschloss eines Parfumeurs. 600 Werke warten dort auf euch!

Logenplatz über dem Hafen. Foto: Hilke Maunder

Nizza: meine Reisetipps

Sparen beim Sightseeing

Den Pass Musée de Nice können nur Einheimische erhalten. Wer nicht nur in Nizza, sondern auch im Umland unterwegs ist, kann mit dem French Riviera Pass sparen. Er gilt nicht nur für die Museen von Nizza, sondern auch für das Léger-Museum von Biot, das Ozeanografische Museum von Monaco, die Villa Kérylos von Beaulieu oder die Villa Ephrussi in Saint-Jean-Cap-Ferrat. Optional zubuchen könnt ihr die freie Fahrt im Nahverkehr.
www.frenchrivierapass.com

Mutig im Styling: das Restaurant Le Tire-Bouchon. Foto: Hilke Maunder

Schlemmen & genießen

L’Acchiardo

Eines der wenigen authentischen Restaurants in der Altstadt, mit einfachen, lokalen Gerichten zu moderaten Preisen und einer sehr guten Fischsuppe.
38, rue Droite Tel. 0493 85 51 16, www.facebook.com

L’âne Rouge

Die Speisekarte ist voller verführerischer Genüsse, doch am kreativsten sind die Gerichte mit Meeresfrüchten. Auf der Weinkarte stehen hervorragende Tropfen aus der Region. Im Winter flackert im Speiseraum ein Kamin, im Sommer schlemmt ihr draußen auf einer Blumen-Terrasse mit Blick auf den Hafen. Hobbyköche können bei Michel Devillers einen Kochkurs buchen!
• 7, quai des Deux-Emmanuel C0493 89 49 63, www.anerougerestaurantnice.com

Le Bistro Dalpozzo

Das kleine Restaurant serviert regionale Küche in fantasievollen Varianten und mit frischem Gemüse. Abends von Zeit zu Zeit Live-Musik mit Blues und Jazz.
10, rue Dalpozzo Tel. 0607 95 55 12, www.bistro-dalpozzo-restaurant-nice.com

Ein frischer Salat auf einer Terrasse: Lebensart à la Nizza. Foto: Hilke Maunder

Le Boccacci

Seit 1973 serviert das Restaurant in der Fußgängerzone von Masséna auf zwei Etagen und einer riesigen Terrasse frische Fisch- und Meeresküche. Die Austern liefert die Maison Gillardeau.
• 7, rue Masséna, Tel. 0493 87 71 76, www.boccaccio-nice.com

Le Chantecler

Zwei Michelinsterne schweben über dem Schlemmertempel des prachtvollen Hôtel Négresco. Das Gourmetrestaurant mit der markanten, pinkfarbenen Kuppel ist eine Bastion der französischen Küche – und mittags längst nicht so teuer wie abends!

Hôtel Négresco, 37, promenade des Anglais, Tel. 0493 16 64 00, www.hotel-negresco-nice.com

Café de Turin

Das gemütliche Café serviert für viele die besten Meeresfrüchte Nizzas. Dort könnt ihr auch die heute recht selten gewordenen Seeigel (oursins) kosten!
5, place Garibaldi, Tel. 0493 62 29 52, www.cafedeturin.fr

Lou Pilha Leva

Lou Pilha Leva bedeutet im Dialekt von Nizza „zum Mitnehmen“. Und genau das gibt es hier im Herzen der Altstadt: socca, pissaladière, beignets farcis und Pizza. Zum Mitnehmen. Oder als kleines Mittagessen vor Ort. Hockt euch an die langen Tische, an denen Einheimischen plaudern.
10, rue du Collet, Tel. 0493 13 99 08, www.facebook.com

La Maison de Marie

Ein ruhiger Hof trennt das Restaurant in der Fußgängerzone vom Trubel der Rue Masséna. Sobald es wärmer wird, stellt der Patron die Tische auf die Terrasse.
5, rue Masséna, Tel. 0493 82 15 93, www.lamaisondemarie.com

La Mérenda 

Früher war Dominic le Stanc Küchenchef des Chantecler im Hôtel Négresco. Heute führt er mit seiner Frau ein winzige Restaurant mit nur zwölf Tischen und serviert traumhafte Küche. Reservieren ist schwierig: Es gibt kein Telefon.
• 4, rue Raoul Bosio, http://lamerenda.net, keine Kartenzahlung!

Le Safari 

Das wohl beliebteste Bistro im Vieux-Nice. Bei gutem Wetter platzt es aus allen Nähten. Die Küche ist typisch niçoise: Artischocken, Calamari, gefülltes Gemüse – und natürlich Pizza.
1, cours Saleya, Tel. 0493 80 18 44, www.restaurantsafari.fr

L’Uzine

In einer der kleinen Gassen hinter dem Hafen haben Gaetan und Romain den trendigen Treff der Einheimischen eröffnet, die die Adresse wie ein Geheimnis hüten: mit großer Bar, Sommerterrasse und weiß eingedeckten Tischen im Restaurantbereich. Die Cocktails sind kreativ, die Wein- und Spirituosenkarte ist ausgesucht, die Küche knackig frisch und lokal. Spielen Musiker aus Nizza auf, solltet ihr früh kommen – und den Tisch rechtzeitig reservieren.
18, rue François Guisol, Tel. 04 93 56 42 39, www.luzine-restaurant.com

Shopping

Mit dem Kaufhaus der Galeries Lafayette, den 100 Läden des Shoppingzentrums Nice Étoile und Filialen bekannter Ketten ist die Avenue Jean Médecin die Haupteinkaufsstraße der Stadt. Auch sonntags öffnen die meisten Geschäfte! Inhabergeführte Läden und kleine Boutiquen mit Mode, Feinkost und Kunst findet ihr im Altstadtviertel Vieux-Nice. 

Trödler am Hafen. Foto: Hilke Maunder

Märkte

Der Marché Saleya (cours Saleya, Di–So 7–13 Uhr) ist ein Obst- und Gemüsemarkt mit besten Erzeugnissen aus der Provence wie Oliven, Tomaten und Basilikum. Am gleichen Ort findet auch täglich der Marché aux Fleurs (Blumenmarkt) statt. Montags ist Platz für die Trödler (8–17 Uhr). 

Typisch provenzalisch

Confiserie Florian

Blüten und Früchte, kandiert als köstliches Naschwerk: Orangen, Clementinen und Zitronen, Veilchen oder Rosenbüten.
14, quai Papacino, Tel. 0493 55 43 50, www.confiserieflorian.com

Maison Auer

Schokoträume – handgefertigt in fünfter Generation.
7, rue Saint-François-de-Paule,  Tel. 0493 85 77 98, www.maison-auer.com

Opulent im Geschmack wie im Dekor: die Maison Auer. Foto: Hilke Mauder

Chocolats Puyricard

Einer der besten Chocolatiers Frankreichs – seit 1967.
40, rue Pastorelli, Tel. 0493 85 34 30, www.puyricard.fr

Pâtisserie Nouvelle Cappa

Was für Kuchen und Torten! Probiert die tourte de blette, den lokalen Mangoldkuchen mit Äpfeln, Pinienkernen und Rum von Meisterbäcker Serge Serain.
• 7–9, place Garibaldi, Mo geschl., Tel. 0493 62 30 83, www.facebook.com/patisseriesergeserain

Espuno

Besonders köstlich in dieser Bäckerei: die fougasse, in Asche gebackenes, flaches Hefe-Brot.
• 35, rue ­Droite, Tel. 0493 80 50 67

Moulin à Huile d’Olive Alziari

Seit 1868 die Adresse für allerfeinste Oliven – lose, im Glas, als Öl oder als Tapenade.
• 14, rue St-François-de-Paule, Tel. 0493 85 76 92, www.alziari.com.fr

Die Nacht erleben

Le Staccato

• 4, rue du Pont Vieux, Tel. 0493 13 84 35, www.gcprive.com/le-staccato-nice, bis 2.30 Uhr

High-Club 

Nationaler und internationale DJs legen hier auf.
• 45, promenade des Anglais, Tel. 0493 96 68 00, Fr–So 23–5 Uhr, www.highclub.fr

Studio 47

Kleiner, feiner, schicker – für alle jenseits der 30.
www.studio47.fr

Le Bar des Oiseaux

Eine Institution – mit Livemusik jeden Freitag- und Samstagabend in der Bar des Restauranttheaters.
• 5, rue Saint-Vincent, Tel. 0493 80 27 33, www.theatredesoiseaux.com

Kino

Cinémathèque

alte Originalfilme und die neuesten Streifen
• Acropolis, 3, esplanade Kennedy, Tel. 0492 04 06 66, www.cinematheque-nice.com

Cinema Rialto

Filme im Original
• 4, rue de Rivoli, www.cinemarialto.fr, Tel. 08 36 68 00 41, 11–23 Uhr 

Musik & Theater

Conservatoire à Rayonnement Régional/Conservatoire de Nice

Mehrmals pro Woche wird öffentlich geprobt – ihr könnt kostenlos dabei sein. Die Termine findet ihr auf der Webseite, Rubrik  „Auditions“.
• 127, avenue de Brancolar, Tel. 04 97 13 50 00, www.crr-nice.org

Opéra de Nice

Opern, klassische Konzerte und Ballett.
• 9, rue St-François-de-Paule, Tel. 0492 17 40 00, www.opera-nice.org

Palais Nikaïa

In der großen Veranstaltungshalle treten internationale Stars auf.
 163, route de Grenoble, Tel. 0492 29 31 29, www.nikaia.fr

Le Théâtre de Verdure

Espace Jacques Cotta, promenade des Anglais, Tel. 04 97 13 37 55, www.tdv-nice.org

Théâtre National de Nice

Tanz und Theater auf der Staatsbühne, stets recht mainstream.
promenade des Arts, Tel. 0493 13 90 90, www.tnn.fr

Events

Carnaval de Nice, www.nicecarnaval.com

Nice Jazz Festival, www.nicejazzfestival.fr 

Schlafen

Hôtel Aria

Schallisoliert und klimatisiert sind sämtliche Zimmer in diesem kleinen Hotel von 1890, das mitten in Nizzas Musikerviertel Nostalgie und Zeitgeist verbindet. In den Zimmern dominiert ein moderner, frischer Look. Einige besitzen Mini-Balkone mit Ausblick  auf den Mozartplatz! Keine Parkplätze, nur Drop-Off. 750 m zur Promenade des Anglais.
15, avenue Auber , Tel. 0493 88 30 69, www.hotel-aria.fr

Hôtel Armenonville

Großbürgerliche Grandezza versprüht die Architektur, Ambiente von 1900 die alten Möbel der Zimmern. Im Garten könnt ihr bei gutem Wetter frühstücken oder Bahnen im Pool schwimmen.
20, avenue des Fleurs Tel. 0493 96 86 00, www.hotel-armenonville.com

Hihostel Nice Camélias

Die Jugendherberge von Nizza liegt fußläufig zum Bahnhof in einem ruhigen Viertel gelegen. Ihr schlaft in Vier-, Sechs-, Sieben- oder Acht-Bett-Zimmern. Gemeinschaftsküche, Gemeinschaftsraum mit Fernseher, großer Garten, Waschmaschinen und WLAN sind hier Standard.
3, rue Spitalieri, Tel. 93 62 15 54,  www.hifrance.org

Hôtel Les Cigales

Das beliebte Dreisternehaus hat hinter seiner hübschen Fassade zum Frühjahr 2018 seine 19 Zimmer stylisch verjüngt, die sonnenwarm Farben aber beibehalten. Die komfortablen Doppelzimmer sind 14, die Einzelzimmer 12 qm groß. Praktisch: Zum Haus gehört eine Privatgarage.
16, rue Dalpozzo Tel. 0497 03 10 70, https://hotel-les-cigales.fr

Comté de Nice

In der Nähe des Bahnhofs gelegenes einfaches, aber blitzsauberes Hotel mit 55 Zimmern und Suiten sowie 13 Studios zu günstigen Preisen. Gleich um die Ecke liegen ein öffentlicher Parkplatz und die Tramstation Libération, von der es in drei Stationen zur Place Masséna geht.
29, rue de Dijon, Tel. 0493 88 94 56, www.hotelcomtedenice.com

Palais de la Méditerranée 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Palast samt Casino eine Legende, dann stand das Gebäude 25 Jahre lang leer. Das Luxushotel an der Promenade des Anglais hat zwar seine denkmalgeschützte Art-déco-Fassade behalten, aber dahinter verbergen sich 187 moderne Zimmer und 9 Suiten, ein Spa mit Innen- Außenpool, eine Lounge-Bar, eine Terrasse an der Promenade des Anglais und das Restaurant Le 3e, wo Küchenchef Cyril Cheype lokale Traditionsgerichte wie gefülltes Gemüse nach Nizzaer Art oder Kabeljau-Brandade in sterneverdächtige Hochgenüsse verwandelt.
• 13, promenade des Anglais, Tel. 0493 27 12 34, www.hyatt.com

Villa Rivoli 

Die gebürtige Schwarzwälderin Barbara Kimmig hat sich in Nizza ihren Traum erfüllt und eine heruntergekommene Belle-Epoque-Villa in ein exklusives, familiär-gemütliches Privathotel verwandelt – nur 200 m vom Strand entfernt. Schön für eine Sonnenpause: der kleine Garten.
• 
55, rue de Rivoli, Tel. 0493 88 80 25, www.villa-rivoli.com

Hôtel Windsor

Rund die Hälfte der 62 Zimmer des Viersternehotels sind von zeitgenössischen Künstlern gestaltet. Eigentümerin Odile Payen lässt alljährlich andere Künstler neue Räume gestalten. Zur Belle-Époque-Villa gehören ein tropischer Garten mit einem kleinen Pool, ein Spa-Bereich mit Sauna, eine Bar und Kunstausstellungen in der Lobby.
• 11, rue Dalpozzom Tel. 0493 88 59 35, www.hotelwindsornice.com

Sonnenaufgang in Nizza – gesehen von der Promenade des Anglais. Foto: Hilke Maunder

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Im Blog

Die schönsten Aussichtspunkte von Nizza habe ich euch hier vorgestellt.

Welche Genüsse euch in Nizza erwarten, verrate ich hier.

Im Buch

Reisebegleiter für die Küste
Baedeker smart Cote d'Azur

Schnelle Infos, viele Inspirationen

Der Baedeker smart hat sich neu erfunden. Zu den ersten Bänden, die im Relaunch 2019 erschienen sind, gehört der Baedeker smart Côte d’Azur*. Mit den maßgeschneiderten Tagestouren, meinen Insidertipps und vielen selbst getesteten Adressen könnt ihr die Côte d’Azur ganz entspannt genießen.

Entdeckt mit Christine Cazon, Krimiqueen der Küste, das mondäne wie volkstümliche Cannes und die Stadt ihres Ermittlers Leon Duval. Folgt mir beim Wandern auf dem Sentier Littoral, erlebt in Nizza einen Tag voller Genüsse – oder Monaco einen Tag lang rund ums Meer. Und verpasst auch nicht den maßgeschneiderten Ausflug ins Hinterland der azurblauen Küste. Wer mag, kann den Band hier* direkt bestellen.

Tiefer einsteigen in Küste und Hinterland?

Ralf Nestmeyer: Reiseführer zur Côte d'Azur

Auch Ralf Nestmeyer  kennt die Küste und ihr Hinterland wie seine Westentasche – und hat zur Region nicht nur zig Reiseführer verfasst, sondern auch Krimis wie Roter La­ven­del* und Die Toten vom Mont Ven­toux*.

Auch seinem Côte d’Azur-Band kommt dieses Expertise zugute. Neben den klassischen Must-Sees von Saint-Tropez, Cannes, Antibes und Nizza hält er auch zahlreiche Tipps fürs bergige Hinterland parat.

Und für  aktive Entdeckungen, mit Ge­birgs­wan­de­run­gen zu ein­sa­men Berg­se­en oder zu den Fels­zeich­nun­gen im Val­lée des Mer­veil­les. Klar, das auch die legendäre  Strand­wan­de­rung rund um die Halb­in­sel von Saint-Tro­pez nicht fehlt. Kurzum perfekt für alle, die gerne individuell und auch mal oft the beaten track unterwegs sind. Wer mag, kann den Band hier* direkt bestellen.

Erst mal inspirieren lassen?

DuMont-Bildatlas Côte d'AzurMein Kollege Robert B. Fishman hatte den DuMont-Bildatlas Côte d’Azur* ursprünglich verfasst. Ich habe ihn umfangreich überarbeitet, aktualisiert und ergänzt mit meinen persönlichen Tipps.

Themenseiten folgen dem Duft der Parfümeure nach Grasse und lassen euch hautnah beim Trüffelmarkt in Apt mit dabei sein.

Von Marseille bis Menton: die Côte d’Azur  – „das blaue Wunder“. Mit vielen Aktivtipps, Specials und Adressen für Entdecker. Wer mag, kann den Band hier* direkt bestellen.

* Durch den Kauf über den Referral Link, den ein Sternchen markiert, kannst Du diesen Blog unterstützen und werbefrei halten. Für Dich entstehen keine Mehrkosten. Ganz herzlichen Dank – merci!

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