Augen-Blicke: Périgueux

Der Blick auf Périgueux mit seiner berühmten Kathedrale und einem Event-Boot auf der Isle. Foto: Hilke Maunder
Der Blick auf Périgueux mit seiner berühmten Kathedrale und einem Event-Boot auf der Isle. Foto: Hilke Maunder

Superlative und Intimes: Périgueux überrascht. Seine Kathedrale ist die größte des Südwestens. Perigueuxs Gassen sind verträumte Idyllen, wie aus der Zeit gefallen. Bereits die Kelten fühlten sich in ihrem Petrocorier wohl, das die Römer nach der Eroberung Galliens (52 v. Chr.) als Vesunna zu einer Perle des Périgords ausbauten. Davon berichtet heute das Musée gallo-romain.

Geschlossenes Stadtbild

In den 1970er-Jahren wurde gesamte Altstadt zum nationalen Kulturdenkmal erhoben. Heute sind nahezu alle historischen Bauten nach historischem Vorbild renoviert oder wurden wieder aufgebaut. Dadurch entstand ein wunderschönes, intaktes Stadtbild. Die berühmte Kathedrale von Périgueux mit ihren vielen Kuppeln – Saint-Front – gehört heute zum Weltkulturerbe „Wege der Jakobspilger in Frankreich“.

Périgueux in Bildern

Die Kathedrale

Die Kathedrale spiegelt sich in den Fluten der Isle. Foto: Hilke Maunder
Die Kathedrale spiegelt sich in den Fluten der Isle. Foto: Hilke Maunder
Ihr Wahrzeichen sind die vielen Kuppeln. Foto: Hilke Maunder
Ihr Wahrzeichen sind die vielen Kuppeln. Foto: Hilke Maunder
Die Kathedrale ist dem Heiligen Fronto von Périgueux geweiht. Foto: Hilke Maunder
Das Gotteshaus ist dem Heiligen Fronto von Périgueux geweiht. Foto: Hilke Maunder
Grabmal des Bischofs Jean-Baptiste-Amédée George de La Massonnais, 1863 von Michel-Pascal gemeißelt.
Grabmal des Bischofs Jean-Baptiste-Amédée George de La Massonnais, 1863 von Michel-Pascal gemeißelt. Foto: Hilke Maunder
Die Kronleuchter der Süd- und Mittelkuppel der Kathedrale. Foto: Hilke Maunder
Die Kronleuchter der Süd- und Mittelkuppel der Kathedrale. Foto: Hilke Maunder

In der Altstadt von Périgueux

Wehrhaft: Der Wächter einer Straßenecke vor der Kathedrale. Foto: Hilke Maunder
Auch über der Rue Tourville thront die Kathedrale. Foto: Hilke Maunder
Auch über der Rue Tourville thront die Kathedrale. Foto: Hilke Maunder
Die Place Saint-Louis. Foto: Hilke Maunder
Mittelalterlich: die Westfassade des Hauses des Konditors. Die Maison du Pâtissier wird auch Maison Talleyrand genannt. Foto: Hilke Maunder
Die Rue des Places der Altstadt. Foto: Hilke Maunder
Wachtturm des Mittelalters: der <em>etschif de Creyssac</em> am <em>Boulevard Georges-Saumande</em>. Foto: Hilke Maunder
Wachtturm des Mittelalters: der Eschif de Creyssac am Boulevard Georges-Saumande. Foto: Hilke Maunder
Das Militärmuseum von Périgueux. Foto: Hilke Maunder
Das Militärmuseum von Périgueux. Foto: Hilke Maunder

Reinster Genuss!

Lokal einkaufen heißt in Périgueux: Wein, Trüffel, Foie Gras. Foto: Hilke Maunder
Die <em>Place de l'Ancien Hôtel de Ville</em>. Foto: Hilke Maunder
Die Place de l’Ancien Hôtel de Ville. Foto: Hilke Maunder
Sommertreff: die Place Saint-Silain mit der Feinkost-Bar und Boutique L’Espace du Sixième Sens. Foto: Hilke Maunder
Francis Delpey gilt als Meister von pâtés aus dem Périgord. Foto: Hilke Maunder
Das Café Cacaothé an der Avenue Daumesnil. Foto: Hilke Maunder
Die <em>Rue Limogeanne</em> in der Altstadt von Périgueux. Foto: Hilke Maunder
Die Rue Limogeanne in der Altstadt von Périgueux. Foto: Hilke Maunder

Périgueux: meine Reisetipps

Schlemmen und genießen

Paté de Perigueux, Trüffel & mehr

Francis Delpey hat den Pâté de Périgueux aus der Versenkung geholt und zum kulinarischen Botschafter der Stadt gemacht. Sie muss zu 57 Prozent aus Schweinefleisch aus dem Südwesten Frankreichs, zu 40 Prozent aus Enten- oder Gänseleber aus dem Périgord und zu mindestens drei Prozent aus Trüffeln aus dem Périgord bestehen.

Über die korrekte Herstellung wacht seit 1998 die Confrérie du Pâté de Périgueux (Bruderschaft der Pastete aus Périgueux). Francis Delpey ist ihr Vizepräsident. Ursprünglich wurde der Pâté de Périgueux im Ofen des Konditors gebacken. Heute wird der Paté de Périgueux meist in Dosen ohne ihre Kruste angeboten.

Im Feinkostladen Le 6e Sens könnt ihr Monsieur Delpey bei der Herstellung zuschauen. Und auch die anderen Köstlichkeiten kosten und kaufen, die Delpey herstellt. Seine neueste Kreation: eine köstliche Tapenade von Trüffeln des Périgord.
Le Sixième Sens, 6, place Saint-Silain, 240000 Périgueux, Tel. 06 32 24 44 65

Edel: die schwarzen Trüffel des Périgord, hier als Pilz und Tapenade. Foto: Hilke Maunder
Edel: die schwarzen Trüffel des Périgord, hier als Pilz und Tapenade. Foto: Hilke Maunder

La Gauloise

Für den lokalen Likör La Gauloise werden Johanniskraut, Safran, Génépi und viele andere „geheime“ Zutaten vermischt. Es folgt eine zweifache Destillation über Holzfeuer, ehe dem Branntwein noch Zuckersirup hinzugefügt wird.

La Gauloise wird an der Place Saint-Silain auch im Freien in der Bar des Espace du 6ième Sens ausgeschenkt. Foto: Hilke Maunder

Schlafen
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In der Altstadt von Périgueux. Foto: Hilke Maunder
In der Altstadt von Périgueux. Foto: Hilke Maunder

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6 Kommentare

  1. Bonjour Frau Maunder!
    Ich bin von Ihrem Blog total begeistert und warte schon immer mit großer Vorfreude auf Ihren nächsten Beitrag.
    Obwohl ich als Motorradreisender schon zig-mal Frankreich bereist habe und schon in vielen Regionen war, zeigen Sie mir doch immer wieder neue tolle Ziele auf.
    Herzlichen Dank für Ihre tolle Arbeit.
    Und da ich selbst viel fotografiere, weiß ich auch Ihr ‚fotografisches Auge‘ zu schätzen. 👍
    Merci beaucoup,
    Michael aus Salach

  2. Liebe Frau Maunder,
    Jeder Mittwoch wird zum „Sonntag“ , Wenn ich meinen PC hochfahren und dann feststellen, dass mein Lieblingsblog wieder eingetroffen ist. Der heutige ist ein besonderer wegen des Berichts über Dunkerque und des wunderbaren Spaziergangs durch Perigueux. Ich habe ihn verschlungen und bedanke mich herzlich.
    Freundliche francophile Grüße, Rainer Kraus

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