Perpignan: katalanische Lebenslust

Treffpunkt von Perpignan: die Place de la République mit ihrem Miroir d'Eau

Rot-Gelb wehen allerorten die Fahnen; Perpinyá la catalana steht stolz auf dem Ortsschild: Auch 460 Jahren nach dem Anschluss an Frankreich setzt Perpignan alles auf die katalanische Karte: Jeder zweite spricht hier im Alltag nicht Französisch, lebt und feiert wie die spanischen Nachbarn. Abends trifft sich alt und jung auf der Place de la Loge und tanzt die Sardana, den alten Reigen der Katalanen.

Sardana & Arroz Negro

Zu eigenwilligen Tönen und ungewöhnlichen Rhythmen bewegen sie ihre Füße in immer wiederkehrenden Schritten auf der Stelle. Dann heben sie plötzlich die Arme hoch und bilden eine Krone über den Kreis der Tanzenden. So unerwartet, wie das Spektakel begonnen hat, endet es auch – und die Menschen zerstreuen sich, verlieren sich im Gewirr der hohen, sanft erleuchteten Gassen. In den Bodegas fließt Vino Tinto, in den Restaurants begleitet schwarzer Reis, arroz negro, die Meeresfrüchteplatte.

Fast die gesamte Altstadt von Perpignan ist heute eine Fußgängerzone, umschlossen von einem Boulevardring mit unterirdischen Parkgaragen. Tipp: Wer im Parkhaus Catalogne sein Fahrzeug abstellt, erhält kostenlos ein Leihfahrrad. Und parkt am Geburtstag gratis!

Paradeblick auf Perpignan

Treffpunkt der Stadt und Start sämtlicher Stadtführungen ist das einzige Stück der alten Stadtmauer: Le Castillet, ein wuchtiger Ziegelbau mit katalanischem Heimatmuseum im Innern und Aussichtsplattform auf dem Dach. Gen Osten funkeln die schneebedeckten Bergspitzen der Pyrenäen, gen Westen glitzert das blaue Band des Mittelmeeres, gen Süden erhebt sich der Palau del Reis de Mallorca aus den Ziegeldächern der Altstadt.

Im 11. Jahrhundert hatten seit der Karolingerzeit autonomen Grafen von Roussillon ihre Residenz nach Perpignan verlegt. Nach dem Tod des letzten Grafen erbte der König von Aragon 1172 das Gebiet, danach sein Sohn, der König von Mallorca. Bis 1344 blieb Perpignan die Hauptstadt des Königreichs von Mallorca.

Für ihren geistigen Beistand und weltlichen Schutz errichteten die mallorquinischen Herrscher zwei Bauwerke, die heute zu Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt gehören: die Kathedrale Sant Joan Baptista (St-Jean-Baptiste), ein düsteres Gotteshaus mit winzigen Fenstern und dem riesigen Grabfeld des Campo Santo im Kreuzgang, der sich des sommers zur Bühne von Weltstars wie Zucchero wandelt.

Und den kantigen Königspalast Palau del Reis de Mallorca (Palais des Rois de Majorque) – nach dem Pyrenäenfrieden ummantelten die Franzosen die gotische Residenz mit einer riesigen, sternzackigen Festung. Kirche und Königspalast vereint eine Besonderheit des Mauerwerks: Nicht nur große Steinquader, sondern auch Kiesel und Ziegel schmücken die Fassade.

Perpignan: das Zentrum der Welt

Unter den Künstlern, die Perpignan besuchten, fühlte sich ein Katalane besonders wohl: Salvador Dalí. 1963 stand der Meister des Surrealismus in der Bahnhofshalle von Perpignan, stieß mit seinem Stock einige Male auf den Boden und rief zu einer theatralischen Geste mit der Hand aus: „C’est le centre du monde!“ – Hier liegt das Zentrum der Welt.

Inspiriert von seiner ekstatischen Vision, schuf er 1965 sein Monumentalgemälde „La Gare de Perpignan“. Leider ist die farbenfrohe Ausschmückung, die ihr noch auf meinen Fotos seht, im Zuge der Bahnhofserweiterung für die TGV High-Speed-Linie nach Barcelona und Bau des 2013 eingeweihten Einkaufs- und Bürokomplexes El Centre del Món verloren gegangen.

Bahnhof der Künstler

Der Bahnhof von Perpignan spielte eine Schlüsselrolle in Dalís Leben. Über die grenznahe Eisenbahnstation waren nicht nur bedeutende Künstler und Literaten wie René Magritte, Man Ray, Marcel Duchamp, die Filmemacher Luis Buñuel
und Walt Disney und die Dichter André Breton und Federico Garcia Lorca zu ihm nach Cadaquès und Port Lligat gereist, sondern 1929 auch Paul Éluard in Begleitung seiner Frau – Gala.

Sie blieb in Cadaquès, wurde seine Muse und spätere Ehefrau. Das autobiographisch motivierte und ikonographisch vieldeutige Traumbild des Bahnhofs von Perpignan hängt seitdem in Köln. Der Bahnhof indes erinnert bis heute mit Fotos, Zitaten und farbenfroher Deckenbemalung an Dalís kosmogonische Ekstase, bei der der Maler „eine genaue Vision der Entstehung des Universums“ gehabt hatte.

Maillols Muse

Ein Künstler aus Banyuls schuf für den Innenhof der Casa Consolar (14. Jh.), das heute als Rathaus dient, ein Frauenskulptur aus Bronze, zu der besonders zu Ostern und am 1. Mai die Einheimischen pilgern und Blumenschmuck ablegen: Maillol – „La Méditerranée“ nannte er seine Hommage ans Mittelmeer.

„La Méditerranée“ von Maillol wird zu Saint-Jordi in den katalanischen Nationalfarben geschmückt. Foto: Hilke Maunder

In Rot und Gelb geschmückt präsentiert sich „La Méditerranée“ zu Saint-Jordi. Der Heilige Georg ist der Schutzpatron Kataloniens. Zugleich ist dieses Fest den Internationale Tag des Buches. Am Tag des Frühlingsbeginns verbindet es mit der Legende, in der der Heilige Georg den Drachen tötet, den Sieg des Wissens und der Erkenntnis über die Dunkelheit.

Die Toiles du Soleil der Katalanen – auch im Standesamt von Perpignan. Foto: Hilke Maunder

„An diesem Tag musst Du ein Buch und eine Rose verschenken“, erklärt mir meine Nachbarin, die ihr Haus mit ebenfalls roten und gelben Blumen geschmückt hat. Als einer der höchsten Feiertage im Norden und Süden Kataloniens – im französischen Pays Catalan wie in Nordspanien, gehört Saint-Jordi heute zum immateriellen Welterbe. Perpignan feiert den Tag mit  dem Reigentanz Sardana und riesigen Buchmärkten unter freiem Himmel.

Bevor ihr das Rathaus verlasst: Werft auch mal einen Blick in den Hochzeitssaal linkerhand vor dem Innenhof. Das Trauzimmer des Standesamt birgt ein opulentes Dekor im altkatalanischen Stil!

Der Magreb von Perpignan

An eine orientalische Marktgasse erinnert die Rue Paratilla mit ihren Marktständen, überbordenden Auslagen der Läden und zahlreichen Bars. Tiefer ins Maghreb von Perpignan gelang ihr, wenn ihr von der Place de la République weiterlauft zur Place Joseph Cassanyes, wo täglich ab 7.30 Uhr ein Wochenmarkt heute mitten nach Marokko oder Tunesien versetzt.

Im Café Tanger schauen die Männer dem Treiben zu. In der Boucherie El Maghreb ist das Fleisch nicht nur halal, sondern nach Ansicht der Einheimischen das beste der Stadt.

Halles Vauban – die neue Markthalle

Am 2. November erhielt Perpignan auch wieder eine Markthalle – die Halles Vauban mit 27 Händlern auf 2400 Quadratmetern. Hinter dem Projekt steckt Jean-Pierre Joffre. Hatte  er zunächst mit 100.000 Besuchern in den ersten beiden Monaten gerechnet, kamen tatsächlich 200.000. Denn das Konzept füllt eine Lücke.

Einen Steinwurf von der historischen Innenstadt entfernt, in der die Geschäfte ums Überleben kämpfen, entstand hier ein Komplex, der Nahversorgung und Lifestyle, Alltag und Luxus sehr stylisch vereint. Gemüse und Obst aus den Pyrénées-Orientales hier, Champagner-Confit mit Blattgold dort.

Dazu ein paar Bars und Cafés, die mit guter Getränkeauswahl, typischenGerichten und Tapas zum Verweilen einladen: Perpignan hatte seinen neuen Treffpunkt. Und ganz in der Nähe nur wenige Tage zuvor eine zweite neue Genussadresse: das Carré Arago mit seinen acht Bio-Händlern – Dienstag bis Sonntag von 8.30 – 13.30 Uhr die Adresse für Käse, Wurst, Fleisch, Obst, Gemüse und Wein aus Öko-Anbau und zertifiziert umweltgerechter Verarbeitung.

Bücher & Boutiquen

An der Place de Catalogne befindet sich das geschichtsträchtige Kaufhaus „Dames de France“ (1989), das seit seiner Sanierung neben dem Medienmekka fnac zehn weitere Geschäfte birgt. Seit Sommer 2017 hockt dort Dalí auf einem monumentalen Stuhl. Die knallrote Skulptur ist zwar ein Hingucker, aber nicht so ganz nach meinem Geschmack…

In der Maison Quinta – ihr findet es in der kleinen Gasse links vom Castillet – dreht es sich auf vier Etagen um Design die katalanische Lebensart – mit Möbeln, Küchengerät, Delikatessen, Kunsthandwerk und Kinderspielzeug. Die berühmten Sonnenstoffe der Katalanen findet ihr im obersten Stockwerk – die Auswahl ist riesig, die Preis sind gehoben.

Auf der großen Place de la République wurde erst vor wenigen Jahren der Verkehr in einen Tiefgarage verbannt. Seitdem bevölkern ihn Terrassencafés, Marktstände, ein nostalgischen Karussell und spielende Kinder, die an heißenTagen voller Freude zwischen den Fontänen umherspringen, die aus dem neuen Wasserspiel am Boden empor schießen, mal höher, mal flacher. Kult nicht nur bei der alternativen Szene  ist das Républic Café.

Straße der Nachtschwärmer

Zur Ausgehmeile der Nachtschwärmer hat sich die Avenue Maréchal Leclerc entwickelt neben dem markanten Ei des Théâtre de l’Archipel, das 2011 am Ufer der Têt als Landesbühne für Schauspiel eröffnet wurde, aber auch als Konzertbühne dient.

Gegenüber folgen Tapas-Bars wie Le Ben Aquì auf das Irish Pub O’Flaherty’s oder Cocktailbars im Asienstil. Dazwischen findet ihr Lokale mit katalanischer oder mediterraner Küche. Beliebte Lokale der Einheimischen findet ihr auch in der nahen Rue Pierre Rameil.

In dieser Straße versteckt sich mit Lazare auch eine trendige Adrese für „Haute Coiffure“: der Barbier Lazare, zugleich eine kleine Galerie-Boutique mit dem Namen Salon & Dépendances.

Legendäre Betten

Edith Piaf, Orson Welles, Salvatore Dali und Antoine de Saint-Exupéry haben im Hôtel de France am Quai Sadi Carnot logiert. Jean-Louis Ceilles empfängt Gäste aufs Herzlichste in seinem Gehöft Mas Boluix (18. Jh.) inmitten von Weingärten, die den Chemin du Pou de les Colobres säumen.

Ich habe ganz in der Nähe von Perpignan – nur 38 km entfernt im Agly-Tal – meine Wahlheimat gefunden. Und wer mag, darf dort in meinem Gîte gerne auch einmal ein paar Tage oder Wochen verbringen und Frankreichs katalanischen Winkel entdecken.

Perpignan: meine Reisetipps

Schlafen

My Perpignan

Carl ist Australier, hat ein Altstadthaus gekauft und es top saniert. Seine Studios sind top ausgestattete, genial konzipierte Kleinode mit Lärmschutzfenstern mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis. Wer hier wie ich gerne übernachtet, sollte wissen, dass in der Altstadt vorwiegend Migranten aus dem Maghreb sowie Sinti und Roma leben. Parken könnt ihr auf öffentlichen Stellplätzen beim Arsenal für sehr wenig Geld – zwei Euro der Tag (2017).
• 9, rue des Amandiers, Tel. 04 68 35 04 96, www.myperpignan.com

Villa Duflot

Traumhaft: Die wunderschöne, in mediterranem Stil erbaute Villa liegt in einer grünen Oase, hat 24 reizend möblierte, große Zimmer, luxuriöse Bäder und einen Pool. Das Restaurant ist bekannt für feine Küche, der Weinkeller für ausgesucht Tropfen lokaler Produzenten.
• rond-point Albert Donnezan,Tel. 04 68 56 67 67, www.villa-duflot.com

Hôtel de la Loge

In einem Gebäude aus dem 17. Jh. ist dieses preisgünstige kleine Hotel untergebracht. 22 hübsch eingerichtete Zimmer (teilweise mit Klimaanlage), zentrale Lage.
1, rue des Fabriques d’en Nabot, Tel. 04 68 51 71 30, www.hoteldelaloge.fr 

Schlemmen

La Rencontre

Nach Lehrjahren bei den besten Küchenchefs des Südwestens hat der junge Koch Guillem Monier mitten im Herzen von Perpignan hinter alten Backsteinmauern sein erstes Restaurant eröffnet – und sich gleich in die Herzen der Einheimischen gekocht. Ihr Favorit auf der kleinen, feinen Karte ist das „L’Agneau Catalan“, ein in Thymian gegrilltes Lamm, das mit einem Ragout regionaler Gemüse und Quinoa serviert wird.
• 16, rue des Cardeurs, 66000 Perpignan, Tel. 04 68 34 42 73, www.restaurant-larencontre.fr

La Galinette

Was Christophe Comes in der Küche verarbeitet, hat er meistens selbst gezogen – selbst zahlreiche, in Vergessenheit geratene Gemüsesorten. Mehr als 50 Tomatensorten, aber auch Auberginen, Zucchini, große und kleine Kürbisse, Fenchel, Gewürze und vielerlei Kräuter wachsen in seinem „potager“, dem Küchengarten, den der seit 2007 michelinbesternte Koch mit der gleichen Leidenschaft pflegt, wie er in Perpignan erfindungsreich mediterrane Hochgenüsse serviert.
• 23, rue Jean Payra, Tel. 04 68 35 00 90, www.restaurant-galinette.com

Le Malassis

Gleich neben den Terrassenlokalen der Place d’Arago findet ihr dieses authentisch Bistro, das mittags täglich ein plat du jour serviert, das in der Region verwurzelt ist.
• 10, Rue Alsace Lorraine, Tel. 04 68 35 50 92www.facebook.com

La Guinguette du Jean

Wer hätte so ein schönes Restaurant mit Terrasse im Innenhof im Bahnhofsviertel vermutet?
• 1, Rue de la Tonnellerie, Tel. 04 68 88 27 52www.facebook.com

Ausgehen & erleben

Théâtre de l’Archipel

Die Landesbühne von Perpignan – das Programm: oft mutig, auch Konzerte.
• Avenue Général Leclerc, 66003 Perpignan, Tel. 04 68 62 62 00, www.theatredelarchipel.org

El Médiator

Live-Musik von Chanson über Hip-Hop bis Elektro und Funk erlebt ihr auf der jungen Bühne des Théâtre de l’Archipel.
• Avenue Maréchal Leclerc, 66000 Perpignan, Tel. 04 68 51 64 40http://elmediator.org

La Casa musicale

Workshops, Unterricht, Konzerte und Festivals: Hier erlebt ihr Musik, oft in Verbindung mit Tanz, in ihrer ganzen Vielfalt der Ausdrucksformen!
• Rue Jean Vielledent, 66000 Perpignan, Tel. 04 68 62 17 22www.casamusicale.net

Théâtre de l’Étang

Beliebte Bühne in einem verkehrstechnisch gut angeschlossenen Vorort von Perpignan; Operetten und Opéra Bouffe sind Schwerpunkt der Aufführungen.
6, Allée des Arts & Lettres, 66240 Saint-Estève, Tel. 04 68 38 34 95www.theatre-de-letang.fr

 La Boîte à Rire

Perpignans Café-Théâtre setzt auch leichte Unterhaltung und Comedy.
113, Avenue du Palais des Exposition, Tel. 06 60 27 40 36, www.laboitearire.net

Institut Jean Vigo

Die Adresse für alle, die Kino lieben – das Zentrum für Filmgeschichte und -forschung veranstaltet Festivals, präsentiert Ausstellungen und zeigt im Kino cineastische Meisterwerke und Kleinode.
•Cinémathèque euro-régionale, Arsenal, 1 rue Jean Vielledent, Tel. 04 68 34 09 39, www.inst-jeanvigo.eu

Jet Set • bar à vin

Familiär-gemütliche Weinbar in einer Seitengasse der Place de la République.
• 4, Rue Général de Labedoyere, Tel. 06 64 62 62 77www.le-jetset.fr

Festivals

Confrontation

Film-Festival, Ende März/Anfang April, www.destinationsuddefrance.com

Harmonie

Perpignans Festival der geistlichen Musik; www.mairie-perpignan.fr

TILT

Das Festival der Electro-Musik, ein Wochenende Ende Mai; www.tilt-festival.org

Visa pour l’image

Das Festival des Fotojournalismus – alljährlich im September! www.visapourlimage.com

Kaufen

Plaça Nova

Galerie-Boutique mit Arbeiten von rund einem Dutzend örtlicher Künstler, Events und Kulturveranstaltungen, die auf der Facebook-Seite vorgestellt werden.
• 35 bis, rue des Augustins/Ecke rue de la Cloche d’Or, Tel. 06 27 83 95 51, Di. – Sa. 10.00 – 19.00 Uhr, www.facebook.com/placanova66

ATYPICK

Schöner Schmuck von Pat d’Argent, schicke Seidenschals von Cute Fashionista, ausgefallene Seifen von Craig Eady… bei Atypick gibt es Design und Kunsthandwerk 100% Pyrénées-Orientales!
• 8, Rue du Théâtre, Tel. 06 73 19 94 30www.facebook.com/atypickboutique

Au coin des arts

Zwischen der Kathedrale und dem Campo Samto findet ihr diese kleine Eckgalerie, die danke Christine Bezombes ausgezeichnete Kontakte in die lokale Kunstszene hat.
• 16, rue de l’Horloge, Tel. 06 17 36 29 05, www.catalogne-decouverte.org

Luana Art du Papier

Luana zerschneidet in Zeitschriften die Anzeigen in lange Kegel, rollt sie um einen Stab auf und verklebt diese bunten Rollen zu erstaunlichen Kunstwerken. Schalen, Tischsets, Leuchten und Skulpturen – ihre Fantasie und Kreativität scheint keine Grenzen zu kennen!
• 22, rue des Augustins, Tel. 06 37 75 03 16, www.luanaminier.com

Guillaume Pruja

Handwerklich, authentisch, verführerisch lecker: Guillaume Pruja bäckt die Traditionskekse des Roussillon.
• 6, rue Fontfroide, Tel. 04 68 51 21 00, mobil 06 13 38 00 96

Insider-Tipp

Perpignan 3 D ist eine kostenlose App, mit der ihr das reiche gotische Erbe der Stadt noch intensiver erleben könnt!

Weiterlesen

Perpignan im Blog

Zum Bummeln – die Quartiers von Perpignan: Die Hauptstadt der Pyrénées-Orientales Viertel für Viertel

Musée Hyacinthe Rigaud: mit Picasso wurde es wieder eröffnet.

La Sanch: Zu Ostern feiert Perpignan eine heilige Woche. Höhepunkt ist die Procession de la Sanch. Die dreistündige Parade durch die Altstadt habe ich euch hier vorgestellt.

Le Pessebre Vivant: Beim Krippenspiel der Katalanen geht es zu Weihnachten gar teuflisch zu.

Zur Einstimmung: DuMont Bildatlas Frankreich Süden (Okzitanien)

„Dieser Bildatlas ist sehr sehenswert und ist wunderbar beschrieben“ schrieb Ingrid Beck im Januar 2017 als Kundenrezension auf Amazon zur 4. Auflage. Inzwischen ist Ende 2017 die fünfte Auflage meines DuMont-Bildatlas „Frankreich Süd“ mit vielen neuen Tipps und Infos erschienen.
Ihr Kompliment hat mich riesig gefreut, behandelt er doch auf 118 Seiten in sechs Kapiteln meine Herzensheimat im Süden. Den Band gibt es zudem nicht nur gedruckt, sondern auch als e-Book für Kindle! Wer mag, kann den Band hier * direkt bestellen.

DUMONT REISEVERLAG, 5. Auflage (Dezember 2017), ISBN: 978-3770194100, Buch: 9,95 €, Kindle: 7,99 €

MARCO POLO Languedoc-Roussillon: die Hommage von Hilke Maunder an ihre WahlheimatMARCO POLO Languedoc-Roussillon

Kompakte Infos, Insider-Tipps, Erlebnistouren und digitale Extras findet ihr im MARCO POLO Languedoc-Roussillon, den ich mit Axel Patitz  gemeinsam verfasst habe. Um den Band aktuell zu halten, befülle ich den Online-Update-Service auf der Webseite von MARCO POLO  alle sechs Monate mit Veranstaltungstipps, wichtige Änderungen, Neuheiten und zusätzlichen Insider-Tipps. Wer mag, kann den Band hier * online bestellen.

Hilke Maunder, Axel Patitz: MARCO POLO Languedoc-Roussillon, Ostfildern: Mairdumont 2017 (8. Auflage). ISBN 978-3-8297-2815-7

Der Reisebegleiter vor Ort: Ralf Nestmeyer, Languedoc-Roussillon

Zwischen dem Delta der Camargue und den Gipfeln der Pyrenäen hat Ralf Nestmeyer nahezu jeden Strand gesehen, jeden Stadt besucht, jedes Wehrdorf besichtigt – im Languedoc etwas intensiver, im Roussillon fokussiert er auf bekannten Highlights.

Dennoch: Das gut 560 Seiten dicke Werk ist der beste Führer für Individualreisende, die diese Region entdecken möchten und des Französischen nicht mächtig sind. Wer möchte, kann den Band hier * direkt bestellen. In Ergänzung empfehle ich den Band von Petit Futé.

Michael Müller Verlag, 8. Auflage 2018, ISBN 978-3-89953-997-4, www.michael-mueller-verlag.de

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