Die schönsten Strände von Saint-Martin

Die plage longue von Saint-Martin. Foto: Hilke Maunder
Die plage longue von Saint-Martin. Foto: Hilke Maunder

37 Strände säumen die Küste der zweigeteilten Karibikinsel Saint-Martin. Im niederländischen Teil wurde die Küste früher entwickelt als im französischen Teil. Dadurch säumen riesige Bettenburgen aus Beton im niederländischen Sint Maarten oft die Strände. Sint Maarten steht für Massentourismus, für fun under the sun US-amerikanischer Prägung.

Weltberühmt wurde der Strand von Maho, der zum Sonnenbad Kicks mit reichlich Dezibel liefert. Direkt über dem Sandstrand setzen die großen Flieger aus den USA und Europa zur Landung auf dem internationalen Flughafen Princess Juliana International Airport an.

Solche großen Langusten leben in den Gewässern rund um Saint-Martin. Und werden in den Strandlokalen fangfrisch wie köstlich zubereitet serviert. Foto: Hilke Maunder
Solche großen Langusten leben in den Gewässern rund um Saint-Martin. Und werden in den Strandlokalen fangfrisch wie köstlich zubereitet serviert. Foto: Hilke Maunder

Zwei Urlaubswelten

Wie anders indes ist ein Strandurlaub im französischen Teil! Dort garantiert die loi littoral den ungehinderten Zugang zur Küste. Die Strände dürfen alle nutzen. Gegebenenfalls auch erst nach einem Spaziergang durch eine Hotelanlage. Denn direkt ans Wasser kommen zu können, ist ein Jedermannsrecht in Frankreich.

Der plan d’urbanisme legt dort zudem fest, dass die Obergrenze für alle Bauten bei maximal zwei Stockwerken liegt. Zudem gelten je nach Kommune zusätzliche Bauauflagen mit Blick auf landesübliche Architektur, Nachhaltigkeit und verwendete Materialien.

37 Strände, und jeder für sich ist einzigartig auf der Insel. Doch nach einem ausgiebigen beach hopping entlang der Küsten von Saint-Martin steht für mich fest: Die schönsten Strände findet ihr im französischen Teil der Karibikinsel. Voilà die karibischen Strandperlen à la française!

Die Strände von Saint-Martin

Von Norden nach Süden: Das sind die schönsten Strände im französischen Teil der Karibikinsel Saint-Martin. Eine Auswahl, 100 Prozent subjektiv. Ich freue mich auf eure Tipps und Kommentare!

Anse Marcel

Der Blick auf die Anse Marcel, der nördlichsten Bucht, die touristisch entwickelt ist. Sie grenzt direkt an das Naturschutzgebiet von Saint-Martin, in das der Küstenweg führt. Foto: Hilke Maunder
Der Blick auf die Anse Marcel, der nördlichsten Bucht, die touristisch entwickelt ist. Sie grenzt direkt an das Naturschutzgebiet von Saint-Martin, in das der Küstenweg führt. Foto: Hilke Maunder

Das nördlichste, touristisch entwickelte Küstental liegt tief in einer U-förmigen Bucht, die steile Hügelflanken umgeben. Früher führte nur ein Maultierpfad über einen Pass von Grand Case dorthin. Am Fuß der Hänge befanden sich einst zwei Mangrovensümpfe und eine breite, flache Savanne, die bis an den Strand reichte.

In der Marina von Anse Marcel beginnen Jet-Ski-Tou
In der Marina von Anse Marcel beginnen Jet-Ski-Touren und Ausflugfahrten mit Motorjachten und Segelbooten. Foto: Hilke Maunder

Die Zufahrt zur Bucht kontrolliert heute eine Schranke, die erst 1987 für das Hotelprogramm L’habitation de Lonvilliers der GMF-Gruppe angelegt wurde. Damals entstand auch der Jachthafen. Rasch folgte die weitere touristische Entwicklung und Urbansierung der Bucht mit der Errichtung von Hotels sowie zahlreichen Mehrfamilienhäusern und Privatwohnungen.

Dass die Bucht früher schon besiedelt waren, belegen die Ruinen einer habitation coloniale aus dem 18. Jahrhundert. Dabei handelt es sich nicht um eine Zuckerfabrik (dafür ist Saint-Martin zu trocken), sondern vermutlich einen Baumwollbetrieb. Urkundlich belegt ist nur eine spätere Rinder- und Ziegenzucht.

Von der Marina in Anse Marcel legt Vetea zu Rundfahrten entlang derKüste samt Schnorchel- und Badepause ab. Foto: Hilke Maunder
Von der Marina in Anse Marcel legt Vetea zu Rundfahrten entlang der Küste samt Schnorchel- und Badepause ab. Foto: Hilke Maunder

Tipp: Grüne Affen

Haltet einmal auf dem Sattel bei der Schranke. Im Trockenwald leben Affen, die singes verts !  Die Grünen Affen (Chlorocebus sabaeus) stammen ursprünglich aus Afrika. Vermutlich kamen sie während der Kolonialzeit auf die Kleinen Antillen. Die mittelgroße Tiere (40-60 cm; Schwanz bis zu 70 cm) sind Allesfresser und ernähren sich von Früchten, Blättern, Wurzeln, Samen, aber auch von Reptilien- und Vogeleiern.

Obwohl ihre Gesichter und Hände schwarz gefärbt sind, verdanken sie ihre Namen dem graugrünen Haar auf ihrem Rücken und dem oberen Teil des Schädels. Das Fell an den Wangen ist meist gelblich. In ihrer afrikanischen Heimat leben die Grünen Affen in hohem Gras. Auf Saint-Martin ist sie jedoch meist in bewaldeten Gebieten anzutreffen. Ihr findet sie auch an den Hängen des Pic Paradis sowie in Guana Bay.

Schlemmen

Strandschlemmerei im Beach Club der Anse Marcel. Foto: Hilke Maunder
Strandschlemmerei im Beach Club der Anse Marcel. Foto: Hilke Maunder

Anse Marcel Beach Club

Salate, die wirklich knackig, Fisch, der wirklich frisch ist: Das gefiel auch dem Zweisternechef Michel Sarran, den ich im Frühjahr 2022 dort per Zufall traf. Michel hatte in seinen frühen Jahren einmal auf Saint-Martin in  Grand-Case im Restaurant gearbeitet.

Das Strandlokal von Anse Marcel liebt er für seine moderne, frische wie ehrliche Gourmetküche. Und die Möglichkeit, hier auch mit Geschäftspartnern oder Freunden ganz privat in Strandhütten zu speisen, bei denen bei Bedarf die Seitenwände heruntergelassen werden können.

Schlemmen ganz privat: die Strandhütten des Anse Marcel Beach Club. Foto: Hilke Maunder
Schlemmen ganz privat: die Strandhütten des Anse Marcel Beach Club. Foto: Hilke Maunder

Schlafen

Anse Marcel Beach Resort*

Zum oben vorgestellten Beach Club gehört dieses Hotel mit modernen, gepflegten Zimmern, Studios und Suiten in nächster Nähe zum Strand.
• 26, rue de Lonvilliers, Anse Marcel, 97150 Saint Martin, Tel. +590 690 32 47 46, www.ledomaineansemarcelbeach.com

Secrets St. Martin Resort & Spa

An der Anse Marcel gibt es zwei Hotels. Dies hier ist der Eingang des Secrets St. Martin Resort & Spa. Foto: Hilke Maunder
Der Eingang des Secrets St. Martin Resort & Spa. Foto: Hilke Maunder

Keine Kinder, ist die Maxime des adults-only-Resorts aus der AMR-Collection der Hyatt-Gruppe, zu der auch die Marke Secrets  gehört. Die Zimmer und Suiten dieser weitläufigen Luxusanlage haben allesamt Balkone. Vier Restaurants kümmern sich um das leibliche Wohl. An der Bar des großen Pools, der sich durch den Garten zieht, wird nachmittags Bingo gespielt.
• Rue de l’Anse Marcel, 97056 Saint-Martin, Tel. +590 590 87 67 00, www.amrcollection.com

So wohnen die Gäste im Secrets St. Martin Resort & Spa. Foto: Hilke Maunder
So wohnen die Gäste im Secrets St. Martin Resort & Spa. Foto: Hilke Maunder
Der Pool des Secrets St. Martin Resort. Foto: Hilke Maunder
Der Pool des Secrets St. Martin Resort & Spa. Foto: Hilke Maunder
Die Poolbar des Secrets St. Martin Resport & Spa. Foto Hilke Maunder
Die Poolbar des Secrets St. Martin Resort & Spa. Foto Hilke Maunder

Pinel

Einen Cocktail an Tisch im Wasser schlürfen, eine gegrillte Languste mit den Füßen im Sand genießen, im Schatten einer Kokospalme vor sich träumen oder völlig nackt im kristallklaren Wasser planschen: Das Îlet Pinel ist ein karibischer Traum. Es lockt mit feinstem Sand, türkisblauer See und zwei Strandbars: Karibuni und Yellow Beach.

Karibiktraum: das Inselchen Pinel mit der Strandbar Karibuni. Foto: Hilke Maunder
Karibiktraum: das Inselchen Pinel mit der Strandbar Karibuni. Foto: Hilke Maunder

Hin kommt ihr ab French Cul-de-Sac mit Kajak oder Stand-Up-Paddleboards, die ihr an der Pier leihen könnt, oder mit den Fährleuten, die im Halbstundentakt die Gäste in kleinen Booten auf die Insel bringen.

Der Blick von Pinel nach French Cul-de-Sac. Foto: Hilke Maunder
Der Blick von Pinel nach French Cul-de-Sac. Foto: Hilke Maunder

Ein kleiner Spaziergang durch die Küstenheide bringt euch in rund zehn Minuten zum zweiten wilden, steinigen Strand, auf den die Wellen des Atlantiks je nach Windlage sanft oder krachend auflaufen. Nach Einbruch der Dunkelheit ist Pinel menschenleer und das kleine Eiland wieder fest in der Hand der Leguane und Einsiedlerkrebse.

An diesem Strand vo Pinel wird gerne FKK gemacht. Foto: Hilke Maunder
An diesem Strand vo Pinel wird gerne FKK gemacht. Foto: Hilke Maunder

Petites Cayes

Wanderschuhe und reichlich Wasser braucht ihr, um den nördlichsten Strand von Saint-Martin zu erobern. Er liegt auf der anderen Seite von Anse Marcel im Naturschutzgebiet und ist ein wunderschöner, wilder wie einsamer Strand. Hin kommt ihr auf dem Sentier des Froussards ab Anse Marcel oder Grandes Cayes. Im  letzten intakten Küstenwald der Insel findet ihr auch Rotkopfkakteen, die bei uns auch als Erdbeer-Kakteen bekannt sind.

Grandes Cayes

Nördlich den letzten Wohnhäusern von Cul-de-Sac versteckt sich der Naturstrand der Grandes Cayes. Da er sich im Naturschutzgebiet von Saint-Martin befindet, gibt es keine Restauration oder sonstige Einrichtungen. Umso lieber wird auf dem breiten Sandstreifen am Wochenende gegrillt.

Mitunter trefft ihr hier auch auf einige Paraglider, die nach ihrem Start von den Mornes gerne an diesem Strand landen. Das klare Wasser von Grandes Cayes macht es zu einem schönen Tauch- und Schnorchelspot am Korallenriff. Auch Meeresschildkröten könnt ihr hier beobachten. Am Strand beginnt der Wanderweg Sentier des Froussards, der bis zur Anse Marcel führt.

Am Horizont seht hier Tinamare. Foto: Hilke Maunder
Am Horizont seht hier Tintamare. Foto: Hilke Maunder

Tintamare

Gegenüber vom Strand der Grandes Cayes erhebt sich die Insel Tintamare, Ihr Name leitet sich vom spanischen tinta mare für die Farbe des Meeres ab. Mit ihren ockerfarbenen Klippen, der türkisfarbenen Lagune und dem goldenen Sand ist die Insel mit ihren zwei Stränden ein wildes Paradies, das ihr nur schwimmend, mit dem Kajak, bem Stand-Up-Paddling oder dem Dinghy erreichen könnt. Während der Überfahrt könnt ihr  mit etwas Glück im Winter Buckelwale und große Delfine sehen.

Der Ankerplatz befindet sich im Südwesten von Tintamare vor dem Strand der Baie Blanche. Die 100 Hektar große Insel liegt mitten im  Naturschutzgebiet von Saint-Martin. Jegliche Entnahme von Wasser ist verboten. Das kristallklare Wasser rund um die Insel ist ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Ihr könnt dort nicht nur Meeresschildkröten entdecken, sondern in 15 Meter Tiefe auch ein Schiffswrack.

Beim Spaziergang durch das Inselinnere könnt ihr die Überreste eines Flugplatzes, einer Eisenbahnlinie und einer Baumwollfarm sehen. Mehrere kleine Pfade führen über die Insel hin zu einem zweiten wilden, ziemlich steinigen Strand, der die Kinderstube vieler Fischarten ist.

Baie Orientale

Die Baie Orientale. Foto:Hilke Maunder
Die Baie Orientale. Foto:Hilke Maunder

Der Strand der Baie Orientale wird auch Orient Bay genannt. Er befindet sich im nordöstlichen Teil der Insel und ist einer der größten und meistbesuchten Strände. Von den Passatwinden umweht, lockt der Atlantikstrand alle, die gerne auf dem Wasser oder durch das Wasser gleiten. Hier könnt ihr surfen oder kitesurfen, mit Flyboard oder Jetski durch die Fluten sausen –  sowie Katamarane oder Jollen segeln.

Im Zentrum der Baie Orientale. Foto: Hilke Maunder
Im Zentrum der Baie Orientale. Foto: Hilke Maunder

Fast zwei Kilometer lang ist das helle Sandband. Als Versorgungszentrum wurde ein kleines Dorf entlang der Stichstraße zum Meer angelegt. Dort befinden sich Post und Supermarkt, weitere Läden und eine Village Plaza mit mehreren Restaurants und Cafés.

Mehrere Strandclubs wie Playa, Ko Tiki, Coco Beach Club oder Bikini Beach säumen den Strand. Auch ein Feld für Beach Volleyball befindet sich dort gleich neben dem Wassersportverleih. Das westliche Ende von Baie Orientale ist ein FKK-Strand.

Die Strandliegen des Coco Beach Club Foto: Hilke Maunder
Die Strandliegen des Coco Beach Club. Foto: Hilke Maunder

Schlemmen und genießen

Coco Beach Club

Zum Gastro-Imperium von Hubert Tabouriech in Orient Bay gehören drei Institutionen – und neben dem Restaurant La Mère und der exquisiten table d’hôte von Les Galets auch dieser Beach Club, der sieben Uhr in der Früh unter freiem Himmel das Frühstück serviert. Und bis abends beim Dîner kulinarisch verwöhnt.
• Parc de la Baie Orientale, Orient Bay Beach, 97150 Saint-Martin, Tel. +590 690 64 14 94, www.cocobeach.restaurant

Der Coco Beach Club. Foto: Hilke Maunder
Der Coco Beach Club. Foto: Hilke Maunder

L’Atelier

Nur besten Fisch und zartestes Fleisch serviert Alexandre Deglise im Atelier. Der gebürtige Lyoner war nach Saint-Martin gekommen, um als Ober in einer Strandbar zu arbeiten. Nun ist er selbst Restaurantinhaber und Vater einer jungen Tochter. Seine 24 Jahre junge Küchenchefin Sarah Honoré holte er aus Martinique nach Saint-Martin. Ihre Freundin Orlane Germany ist die Saalchefin dieses Restaurants, das zu den besten der Insel gehört.
• Baie Orientale, Village Plaza, Tel. +590 690 22-1022, 97150 Saint-Martin, www.facebook.com

Les Galets

31 Gäste können maximal bei Hubert Traburiech eine raffinierte table d’hôte an der Baie Orientale genießen. Hubert, der an der Bucht noch das Strandlokal Coco Beach Club sowie das französische Lokal La Mère betreibt, serviert in Les Galets rund um einen kleinen Pool für die Gäste seiner fünf Bungalows ein einziges Menü.

Es ist so raffiniert, dass auch anspruchsvolle Feinschmecker von seinen kulinarischen Kreationen begeistert sein werden. Hubert kommt aus der Nähe von Béziers – und stellt seine Speisen mit der weichen Sprache des Midi euch am Tisch persönlich vor.
• Les Jardins de la Baie Orientale, lot 45, Orient Bay, 97150 Saint-Martin, Tel. +590 690 27 21 35, https://lesgaletsxm.com

Schlafen

Esmeralda Resort*

Der morgendliche Ausblick aus einer der Villen des Esmeralda Resort. Foto: Hilke Maunder
Der morgendliche Ausblick aus einer der Villen des Esmeralda Resort. Foto: Hilke Maunder

Die Viersterne-Anlage mit dem Gourmet-Lokal L’Astrolabe befindet sich in einer gated community an der Baie Orientale. Die Zufahrt sichern Schranken. Nachts patrouilliert Security-Personal. Die gesamte gated community wird videoüberwacht.

Das Esmeralde Resort an der Baie Orientale. Foto: Hilke Maunder
Je drei Bungalows teilen sich einen Pool im Esmeralda Resort an der Baie Orientale. Foto: Hilke Maunder

Gewohnt wird in Bungalows im typisch karibischen Stil. Jeder Bungalow birgt ein bis drei geräumige Zimmer mit Bad/WC und Terrasse. Pro Bungalow-Einheit teilen sich die Gäste einen Pool.

Das Frühstück im Esmeralda Resort. Foto: Hilke Maunder
Das Frühstück im Esmeralda Resort. Foto: Hilke Maunder

Zum Strand sind es je nach Lage des Bungalows 100 – 300 Meter. Direkt am Strandzugang befindet sich mit dem Coco Beach Club eine der angesagten Strandbars der Insel. Sie vermietet auch Strandliegen. Wird am Wochenende gefeiert, sind die Beats in der Anlage zu hören.
• PO 5141 44 Main Street, 97150 Saint-Martin, Tel. 01 41 34 02 90, www.esmeralda-resort.com

Tipp: Caye Verte

Mit dem Kajak oder beim Stand-Up-Paddling könnt ihr den Meeresarm überqueren, der Baie Orientale von dieser kleinen Insel im Naturreservats von Saint-Martin trennt. Einige hundert Meter vom belebten Strand der Baie Orientale ist die Caye Verte eine einsamen Strandperle für eine Robinsonade auf Zeit. Nehmt eure Schnorchelsachen mit und entdeckt seine  wunderschönen Korallenriffe, die bunte Tropenfische bevölkern. Mit etwas Glück seht ihr hier auch Meeresschildkröten!

Caye Verte. Foto: Hilke Maunder
Caye Verte. Foto: Hilke Maunder

Le Galion

Mit seinem flachen Wasser und den Kokospalmen ist der Strand von Le Galion bei Familien sehr beliebt, die ihre Kinder gefahrlos im Schatten planschen lassen können. Ein großes Korallenriff schützt den Strand vor starker Brandung.

Dadurch ist das Wasser nicht nur kristallklar, sondern auch recht flach und warm – perfekt, um zwischen Seegraswiesen und Sandbänken den Kleinen das Schwimmen beizubringen. Kokospalmen liefern danach zahlreiche Schattenplätze vor der karibischen Sonne zu schützen. Wer mag, kann hier auch Surf- und Windsurfkurse belegen.

Die Baie Orientale mit Blick nach Saint-Barth. Foto: Hilke Maunder
Blick von der Baie Orientale zur Plage Galion und bis nach Saint-Barth. Foto: Hilke Maunder

Baie de l’Embouchure

In der Verlängerung des Galion-Strandes schützt das Naturschutzgebiet von Saint-Martin einen langen Sand- und Mangrovenstreifen. Mit den Gezeiten dringt das Wasser in die Mangrovenwälder ein. Wegen seiner abgeschiedenen Lage ist der Naturstrand besonders bei Frischverliebten und Pärchen beliebt.

Rotary Lookout Point

Der kleine Strand am Rotary Point ist bei den Einheimischen sehr beliebt zum Grillen und Picknicken. Foto: Hilke Maunder
Der kleine Strand am Rotary Lookout Point ist bei den Einheimischen sehr beliebt zum Grillen und Picknicken. Foto: Hilke Maunder

Nur wenig weiter eröffnet der Aussichtspunkt Rotary Lookout Point weite Ausblicke über das Naturschutzgebiet von Saint-Martin am Atlantik. Der Strand direkt zu Füßen des Holzturmes ist fest in der Hand der Einheimischen, die dort grillen und picknicken.

Fundstück im Naturschutzgebiet am Rotary Lookout Point: die Hülle eines Seeigels. Foto: Hilke Maunder
Fundstück im Naturschutzgebiet am Rotary Lookout Point: die Hülle eines Seeigels. Foto: Hilke Maunder

Grand Case

Zwischen dem Meer und der größten Saline von Saint-Martin hat das einstige Fischerdorf Grand Case noch viel von seinem authentischen Flair bewahrt. Sein Wahrzeichen ist der Rocher Créole.

Der beeindrucksvolle Vulkanfels im Herzen der weiten Bucht gehört zu den schönsten Tauchplätze auf Saint-Martin, sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Taucher. Bereits beim Schnorcheln könnt ihr die faszinierende Unterwasserwelt des Réserve Naturelle de Saint-Martin entdecken!

Die Petite Plage von Grand Case mit dem Rocher Créole. Foto: Hilke Maunder

Eine Felsnase teilt die Bucht in zwei Bereiche. Rund um die einstige Pier, die heute die Angler nutzen, erstreckt sich der Hauptstrand von Grand Case. Ihn säumen zahlreiche Strandbars und andere Lokale.

Die alte Pier von Grand Case. Foto: Hilke Maunder
Die alte Pier von Grand Case. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Idyllischer und abgeschiedener ist die Petite Plage, die ihr nur zu Fuß erreichen könnt. Mit etwas Glück findet ihr in der dortigen Sackgasse einen Parkplatz. Vorbei an einigen Wandbildern von Wall Art Saint-Martin errreicht ihr die kleine Badebucht. Mehr zu den Wandbildern erfahrt ihr hier.

Die Petite Plage von Grand Case. Foto: Hilke Maunder

Schlemmen und genießen

In Grand Case säumen zahlreiche Lokale den Strand – unten chillige Strandbar, oben stylisches Schlemmerrestaurant. Typisch sind auch die Lolos, einfach Grillrestaurants mt kreolischer Inselküche zum Blick auf das Karibische Meer. Diese einfachen, preisgünstigen Restaurants sind Treffpunkte der Einheimischen und jeden Tag mittags und abends geöffnet.

Rainbow Café

Ein sehr angesagtes Strandlokal von Grand Case. Es läuft Clubmusik, und abends beleuchten farbige Lichterblitze den Strand.
• 176, boulevard de Grand Case, Grand Case, 97150 Saint-Martin, Tel. +590 690 88 84 44, www.rainbowcafesxm.com, tgl. 8.30 – 23.30 Uhr

Sonnenuntergang am Strand von Grand Case. Foto: Hilke Maunder
Sonnenuntergang am Strand von Grand Case. Foto: Hilke Maunder

Le Pressoir

Das elegante fine dining-Restaurant in der Ausgehmeile von Grand Case wurde 2021 wurde zum viertbesten Restaurant in der Karibik und besten Restaurant in Saint Martin (französische und niederländische Seite) gewählt. Im Dezember 2021 erhielt das Lokal von Chefkoch Jérôme Droingt den Caribbean Travel Award als Caribbean Restaurant of the Year.

Der Schlemmertempel befindet sich in einem typisch kreolischen Haus aus dem Jahr 1871. Ganz in der Nähe sind die Überreste des Salzsees von Grand Case zu sehen. Von 1800 bis ca. 1900 wurde der Teich mit Meerwasser gefüllt, das tagsüber austrocknete und Salzkristalle zurückließ. Eine riesige Presse – Le Pressoir – zerkleinerte die Kristalle, um sie zu verpacken und nach Europa zu exportieren, wo die Nachfrage nach Salz sehr hoch war.
• 32, Boulevard de Grand Case, 97150 Grand-Case, Saint-Martin, Tel. +590 590 87 76 62, https://lepressoirsxm.com

Schlafen

Le Temps des Cerises*

Trendiges Beach Hotel samt Strand-Bar und  Szenerestaurant mit Chefkoch Gabriel Fabre in der Ausgehstraße von Grand-Case. Stylish, angesagt und nichts für ruhige Nächte – hier seid ihr mitten drin im prallen Leben.
• 158, Boulevard de Grand Case, Grand Case, 97150 Saint-Martin, Tel. +590 590 51 36 27, www.letempsdescerises.com/en/saint-martin-beach-hotel

Grand Case Beach Club*

Grand Case. Foto: Hilke Maunder
Der Grand Case Beach Club. Foto: Hilke Maunder
Am Boardwalk des Grand Case Beach Club befinden sich diese Sonnenliegen. Foto: Hilke Maunder
Am Boardwalk des Grand Case Beach Club befinden sich diese Sonnenliegen. Foto: Hilke Maunder

Anse Heureuse: Happy Bay Beach

Der Strand von Happy Bay ist ein kleiner, weißer Sandstrand, der etwa 250 Meter lang ist. Das Meer ist nicht sehr rau. Der abgelegene Strand wurde vor dem Hurrikan Irma von einer privaten Ferienanlage genutzt. Seitdem sind die Häuser verwaist.

Die Happy Beach. Foto: Hilke Maunder
Die Happy Beach. Foto: Hilke Maunder

Vom Strand aus führt ein Saumpfad die Klippen der Anse Guichard vorbei bis zum Friar’s Bay Beach. Vom Strand aus ist die britische Nachbarinsel Anguilla zu sehen. Während des SXM Festival wandelt sich der Strand zur Bühne und Party-Location. Dann sind auf dem 300 Meter langen Strandstreifen zwei spektakuläre Bühnen – und tanzt die Insel zu den Beats von Electro bis in den Morgen .

Anse des Frères: Friar’s Beach

Foto: HIlke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Zwei Strandbars teilen sich den Friar’s Bay Beach, der landein an den Étang Guichard grenzt, einen Lagunensee mit reichem Vogelleben. Vom Strand aus habt ihr einen wunderbaren Blick auf die flache, langgestreckte Karibikinsel Anguilla.

Der Érang Guichard. Foto: Hilke Maunder
Der Érang Guichard. Foto: Hilke Maunder

Eine Legende ist Kali’s Beach Bar. Neben dem Fang des Tages werden dort frische Salate angeboten, zubereitet mit Zutagen aus dem eigenen Gemüsegarten. Doch berühmt ist Kali’s ist vor allem für seine Vollmondpartys, bei denen bis in die frühen Morgenstunden im Schein des Lagerfeuers zu Reggae-Musik getanz wird.

Mit seinem flachen Wasser ist der Strand besonders bei Familien beliebt und am Wochenende gut besucht. Gleich zu Beginn des Strandes findet ihr unweit des Parkplatzes einen Segelclub mit Wassersportverleih.

Foto: Hilke Maunder

Plage des Amoureux

Kleiner ist kein Strand der Karibikinsel! Zwischen Marigot und Friar’s Bay, wo sich die Küste zerklüftet ins Meer reckt, versteckt sich  zwischen zwei Felsvorsprüngen der Pointe Arago dieses winzige, intime Idyll für höchstens zwei Personen.

Um zum Strand der Verliebten zu gelangen, müsst ihr  am höchsten Punkt der Galisbay Port Road der Straße Anse des Sables folgen und dann auf dem alten Zöllnerweg Richtung Meer gehen.

Marigot: Galisbay

Zwischen dem Jachthafen im Süden und dem Handelshafen im Norden erstreckt sich der Stadtstrand von Marigot, der Inselhauptstadt des französischen Inselteiles. Bedingt durch die Lage wird hier weniger gebadet, sondern mehr die Geselligkeit genossen. Unter der Woche ist der Strand nahezu menschenleer. Doch am Wochenende trifft man sich hier, grillt und feiert.

Schlemmen und genießen

Ausgezeichnet für beste Kreolen-Küche: Christine Illidge von<em> Sandy’s Creole Cuisine</em> in Marigot. Foto: Hilke Maunder
Ausgezeichnet für beste Kreolen-Küche: Christine Illidge von Sandy’s Creole Cuisine in Marigot. Foto: Hilke Maunder

Sandy’s Créole Cusine

Das Lolo von Christine Illidge (52) in Marigot wurde 2021/22 als eines der besten Lokale von Saint-Martin für authentische kreolische Küche ausgezeichnet. Besonders lecker: Lambi (Conch). Lolos sind Gaststätten, die garantiert fest in einheimischer Hand sind.
• 20, Boulevard de France, Marigot, 97150 Saint-Martin, www.facebook.com/Sandyscreole

Markt

Mittwoch und Samstag ist Marktzeit in Marigot. Wer sehen will, was die örtlichen Fischer gefangen haben, sollte gleich zur Marktöffnung um sieben Uhr dort sein. Um neun Uhr ist alles verkauft.

Der Ausblick vom Fort Louis in Marigot gen Norden. Foto. Hilke Maunder
Der Ausblick vom Fort Louis in Marigot auf die Plage Galisbay. Foto. Hilke Maunder

Baie Nettlé

Stark vom Hurrikan Irma in Mitleidenschaft gezogen wurde die Baie Nettlé auf einem Nehrungsstreifen zwischen dem Karibischen Meer und der Lagune. Bis heute sind noch nicht alle Schäden beseitigt und die zerstörten Häuser wieder aufgebaut. Die steten Passatwinde machen den langen, feinsandige Strand zur Meerseite zum Paradies von Kitesurfern, die mit Paradeblicken auf Marigot dort atemberaubende Sprünge wagen. Mehrere Wassersportschulen zeigen bei Kursen, wie sie gelingen.

Traditionelle Boot an der Baie Nettlé. Foto: Hilke Maunder
Traditionelles Boot an der Baie Nettlé. Foto: Hilke Maunder
Foto: HIlke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Zur Lagunenseite zeigt sich die Baie Nettlé ruhiger. Kokospalmen wiegen sich dort an den Sandstrände im Wind, die ein Hotel und mehrere Wohnanlagen säumen. Wer mag, kann hier Jetski mieten oder mit Wasserski über die stillen Fluten sausen.

Die innere Lagune von Saint-Martin bei Baie Nettlé. Foto: Hilke Maunder
Die innere Lagune von Saint-Martin bei Baie Nettlé. Foto: Hilke Maunder

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Hommage Hotel & Residences Baie Nettlé* (ehemals Mercure)

Das ehemalige Mercure-Hotel war ein Art Hotel. Die Kunst hat der heutige Betreiber übernommen. Mal zieren bekannte Klassiker von Mondrian oder Matisse die Fassaden; dann wieder fantasievolle Objekte von genial bis kitschig den Garten des weitläufigen Viersternehotels und die Promenade an der Lagune.
• 73 , Route de la Baie Nettlé, 97150 Saint-Martin, Tel. +590 590 87 54 54, https://hommagehotel.com

Fassadenkunst des Hommage Hotels. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Petite Baie & Trou David

Die Petite Baie ist ein kleines Stück vom Ende der Welt, garniert mit unverstellten Ausblicken auf die Bucht von Marigot. Am Ende von Petite Baie befindet sich eine fesselnde geologische Kuriosität.

Die Landschaft von Saint-Martin beim Trou David. Foto: Hilke Maunder
Die Landschaft von Saint-Martin beim Trou David. Foto: Hilke Maunder

Auf dem Felskap Pointe du Bluff, das die Baie Nettlé von der Baie Rouge trennt, versteckt sich das Teufelsloch. Doch der einheimische Name missfiel den frühen französischen Kolonialherren. Sie nannten das Felsloch in der Klippenküste von La Belle Créole kurzerhand in Trou David um. 24 Meter tief ist der natürliche Hohlraum.

Das Kap markiert den Beginn der Terres Basses von Saint-Martin. Im Süden des französischen Teils dominieren große Villenanlagen von privat oder in der Vermietung.

Das <em>Trou David</em>. Foto: Hilke Maunder
Das Trou David. Foto: Hilke Maunder

Baie Rouge

Intensive Blautöne im Meer und ein knalliges Eingangstor in Karibikfarben, das Wall Art Saint-Martin so verzierte, sind die Wahrzeichen der Baie Rouge am  Eingang zu Terres Basses. Seinen Namen erhielt der Strand von der feuerfarbenen Färbung, die der Sand bei Sonnenuntergang annimmt.  Im Osten begrenzen majestätisch ockerfarbene Klippen die Bucht, auf denen sich luxuriöse Villen erheben.

Poppig: der Eingang zur Baie Rouge. Foto: Hilke Maunder
Poppig: der Eingang zur Baie Rouge nach dem Anstrich von Wall Art Saint-Martin. Foto: Hilke Maunder
Die Baie Rouge. Foto: Hilke Maunder
Die Baie Rouge gen Süden. Foto: Hilke Maunder
Die Baie Rouge. Foto: Hilke Maunder
Die Baie Rouge gen Norden. Foto: Hilke Maunder

Baie aux Prunes (Plum Bay)

Nördlich der Baie Longue, zwischen der Pointe des Canonniers und dem Vogelfelsen, versteckt sich die Baie aux Prunes oder Plum Bay hinter einem Labyrinth von Straßen, die  prächtige Villen säumen. Der eher wilde Strand hat keinerlei Infrastruktur.

Bei ruhigem Wetter könnt ihr hier herrlich abseits des Trubels schwimmen gehen oder mit Flossen, Maske und Schnorchel die Unterwasserwelt entdecken. Sobald es auffrischt, schlagen die Wellen an die Küste, und die Baie aux Prunes wandelt sich zu einem beliebten Surfspot.

Baie Longue

Die <em>plage longue</em> im Süden des französischen Teils. Foto: Hilke Maunder
Die plage longue im Süden des französischen Teils. Foto: Hilke Maunder

Der Strand der Baie Longue im Herzen der Terres Basses im Westen der Insel ist der erste Strand auf der französischen Seite, wenn man die Insel in Richtung Norden durchquert und die holländische Seite im Süden hinter sich lässt.

Er erstreckt sich vom renommierten 5-Sterne-Hotel Belmond La Samanna bis zur Pointe des Canonniers. Wie sein Name verrät, säumt die Baie Rouge einer der größten  Strände von Saint- Martin. Und für mich auch einer der schönsten: mit seiner Weite, der Ruhe, der sanften Brandung und den tropischen Fischen, die sich im Schatten der Klippen beim Samanna unter Wasser bobachten lassen.  Am Ende des Tages inszeniert der Sonnenuntergang an der Baie Longue geradezu magische Momente und echte Romantik.

Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

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La Samanna*

La Samanna steht für Samantha, Anouk und Nathalie, die Namen der drei Töchter des ursprünglichen Besitzerehepaars James und Nicole Frankel, die diese Villa von 1971 bis 1973 von dem Architekten Happy Ward errichten ließen. Schnell machte sich der Ort einen Namen unter Prominenten und dem Jetset jener Zeit. Die Kennedys, Richard Nixon und Diana Ross flüchteten regelmäßig ins Samanna und erholten sich an dieser traumhaften Bucht.

Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Heute kommen Oprah Winfrey, Robert Redford oder Salma Hayek ins Samanna, um stilvoll abzuschalten und aufzutanken. Sie wohnen in Villen, die auf einer Klippe stehen, Cottages mit Blick auf den Ozean und Suiten mit Blick auf die Bucht. Einngebettet ist die Hotelanlage in einen tropischen Garten, im dem Bougainvillea blühen, Frangipani duften und ein Wasserfall plätschert.
• Baie Longue, Terres Basses, 97064 Saint-Martin, Tel.  +590 590 87 64 00, www.belmond.com

Foto: Hilke Maunder
Die Baie Longue beim Samanna. Foto: Hilke Maunder

Noch mehr Strände

Im niederländischen Inselteil findet ihr noch diese Strände:

Burgeaux Beach

Beliebter steiniger Surferstrand zwischen Simson Bay und Maho Beach. Bei ruhiger See sind beim Schnorcheln zahlreiche Seeigel zu sehen.

Cay Bay

Die mit Kokospalmen bestandene Cay Bay zwischen Philipsburg und Simpson Bay wird meist Indigo Bay nach dem dortigen Immobilienprojekt genannt. Auf den Anhöhen von der Bucht findet ihr prachtvolle Residenzen und  Villen mit atemberaubenden Blick auf die Inseln Saba, St. Eustatius und St. Kitts.

Cupecoy

Auf der niederländischen Seite der Terres Basses sind die Buchten zwischen den Klippen von Cupecoy beliebte Ziele von FKK-Fans. Treppen führen vom Klippenrand hinab. Im Licht der untergehenden Sonne leuchten die Klippen traumhaft intensiv in Ockertönen.

Urlaubsanlage bei Cupecoy. Foto: Hilke Maunder
Eine der schönsten Urlaubsanlagen im niederländischen Teil: bei Cupecoy. Foto: Hilke Maunder

Dawn Beach

An der holländischen Ostküste in der Nähe des Jachthafens von Oyster Pond findet ihr den mit Kokospalmen bestandenen Strand einer Ferienanlage. Am Horizont könnt ihr die französische Karibikinsel Saint-Barthélemy erkennen.

Geneva Beach

Ein rund einstündiger Spaziergang bringt euch vom Südende der Guana Bay zu den Naturbadestellen in den Felsen der Geneva Bay, mehreren Rock Pools, die das Meer immer wieder neu auffüllt.

Guana Bay

Wegen der starken Strömungen nicht zum Schwimmen, aber umso mehr zum Surfen geeignet ist ist diese Bucht, die rund drei Kilometer von Philipsburg an eine Wohngebiet liegt.

Great Bay

Drei Kilometer lang ist der Stadtstrand von Philipsburg. Fährhafen und Inselhauptstadt des niederländischen Inselteils.

Little Bay

Eine Halbinsel, bekrönt vom Fort Amsterdam, trennt im Südwesten den Strand von Little Bay von Great Bay. Hier lassen sich Pelikane beim Fischen beobachten!

Dicht an dicht säumen solche Bettenburgen die niederländische Südküste von Sint Maarten. Foto: Hilke Maunder
Dicht an dicht säumen solche Bettenburgen zwischen Cupecoy und Maho Beach die niederländische Südküste von Sint Maarten. Foto: Hilke Maunder

Maho Beach

Die landenden und startenden Flieger, die dicht über die Köpfe der Strandbesucher sausen, haben den kleinen Sandstrand in aller Welt berühmt gemacht. Die beste Zeit für ein Strand-Selfie mit Jet ist nachmittags zwischen 14 und 16 Uhr.

Mullet Bay

Vom Maho Beach gen Osten erstreckt sich die Mullet Bay, die im Norden an die Golfplätze des Inselsüdens grenzt. Der breite, lange Sandstrand gehört zu den beliebtesten Stränden im niederländischen Inselteil. Im Norden von Mullet Bay taucht ein Felsen imposant ins kristallklare Wasser ein – ein toller Tauch- und Schnorchelspot!

Pelican Cay

Auf den Karten ist der Pelikan Cay auch als Pelican Key verzeichnet. Der von Hotelanlagen, Ferienhäusern und vielen Villen gesäumte Badestrand bietet einen schönen Blick auf die Insel Saba und den großen Strand der Simpson Bay.

Simpson Bay

Simpson Bay ist mit seinen zwei Kilometer feinem Sand, der sich entlang der Landebahn des Flughafens Princess Juliana an der Karibischen See erstreckt, einer der längsten Strände von Sint Maarten.

Die <em>Simpson Bay Lagoon</em> mit der Brücke, die den niederländischen mit dem französischen Inselteil verbindet. Foto: Hilke Maunder
Die Simpson Bay Lagoon mit der Brücke, die den niederländischen mit dem französischen Inselteil verbindet. Foto: Hilke Maunder

Meine Reisetipps: Saint-Martin

Anreise

Der Princess Juliana International Airport (SXM) von Philipsburg im holländischen Teil der Insel wird von KLM ab Amsterdam sowie Air France ab Paris-Orly und Paris Charles-de-Gaulle angeflogen.

Der Flughafen Aéroport Saint-Martin – Grand-Case ist ein regionaler Flughafen im französischen Teil von Saint-Martin und wird im Zubringerverkehr mit Propellermaschinen aus Guadeloupe, Martinique und Saint-Barthélemy bedient

Der Kreuzfahrthafen befindet sich in Philipsburg. Saison ist von November bis April. Bis zu neun Schiffe können den Hafen gleichzeitig anlaufen. Sechs Schiffe können an den Kais anlegen. Die restlichen Schiffe müssen tendern.

Preise

Saint-Martin ist eine Insel. Die Versorgung erfolgt hauptsächlich per Schiff. Die Schiffe aus den USA und Frankreich (Le Havre) erreichen Saint-Martin immer montags. Die Läden sind dienstags am vollsten und leeren sich zum Wochenende zusehends. Durch die kostenintensiven Transporte liegen die Preise über dem Niveau von Festlandfrankreich.

Bei der Karibuni-Strandbar von Pinel stehen einige Tische auch in den flachen Fluten. Foto: Hilke Maunder
Bei der Karibuni-Strandbar von Pinel stehen einige Tische auch in den flachen Fluten. Foto: Hilke Maunder

Geld

Sint Maarten

Der Antillen-Gulden ist die gemeinsame Währung mit Curaçao und fest an den US-Dollar gekoppelt. Gezahlt wird oft direkt mit der amerikanischen Währung.

Saint-Martin

Euro. Akzeptiert wird auch der US-Dollar.

Weiterlesen

Zu Saint-Martin und weiteren französischen Karibikinseln, die zu den Kleinen Antillen bzw. French West Indies gehören, findet ihr zahlreiche weitere Beiträge im Netz. Stöbert einmal in dieser Kategorie.

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Foto: HIlke Maunder
Foto: Hilke Maunder
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7 Kommentare

  1. Ein Bild schöner als das andere. Wow – da kann man bestimmt auch gut Homeoffice machen. Danke für den Artikel und die große Auswahl. Grüße Thorsten von jobsathome.de

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