Auf den Spuren der Tempelritter. La Couvertoirade. Foto: Hilke Maunder

Die Festungsorte der Tempelritter

Die Festungsorte der Tempelritter sind abgelegene Orte. Wehrhaft ducken sich La Couvertoirade, Sainte-Eulalie-de-Cernon, Saint-Jean-d’Alcas, La Cavalerie und Viala-du-Pas-de-Jaux unter dem hohen Himmel.  Fünf Stätten, die ins Mittelalter entführen – und doch fest im Hier und Heute verwurzelt sind.

In den 1980er-Jahren protestierten die Bewohner des Hochplateaus gegen den geplanten Ausbau eines bis heute dort vorhandenen Militärstützpunkts. Einer ihrer bekanntesten Führer war José Bové, der heute im Weiler Montredon in einem Holzhaus im New-Age-Stil lebt.

Statt Soldaten kamen Neorurale und junge Landwirte. Sie engagierten sich für Nachhaltigkeit, setzten auf biologischen Anbau und belebten die alte Schäfertradition neu. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die Causses zusammen mit den Cevennen 2011 von der Unesco als Welterbe eingestuft wurden. Diese Auszeichnung schützt auch das Erbe der Templerzeit.

Eine Distel als Barometer

Disteln werden als Barometerpflanzen auf Haustüren genagelt. Foto: Hilke Maunder
Disteln werden als Barometerpflanzen auf Haustüren genagelt. Foto: Hilke Maunder

Ein eiskalter Wind fegt durch die Gassen von La Couvertoirade, einem alten Templerdörfchen auf dem karstigen Hochplateau des Causse du Larzac. Seine Bewohner haben die Blüten der Silber-Distel an ihre Haustüren genagelt.

Ein ältere Dame erklärt es mir, als sie bemerkt, das ich immer wieder die Blüte fotografiere. „Silberdisteln sind Barometerpflanzen. Sie spüren Veränderungen im Druck und Feuchtigkeitsgehalt der Luft.

Ob Regen kommt, zeigt sie uns schneller als der staatliche Wetterdienst Météo France. Sobald sie ihre  pergamentartigen Blüten schließt, wissen wir, es wird nass.“

Auf dem Causse de Larzac erheben sich bis heute – wie hier bei La Couvertoirade – Windmühlen aus der Landschaft des Hochplateaus. Foto: Hilke Maunder
Auf dem Causse du Larzac erheben sich bis heute – wie hier bei La Couvertoirade – Windmühlen aus der Landschaft des Hochplateaus. Foto: Hilke Maunder

Der Causse du Larzac war über Jahrhunderte in den Händen des Templer- und Hospitaliterordens. 1240 gründeten die Templer die Komturei von Saint-Eulalie-de-Cernon.

Später dehnten die Soldatenmönche ihre Macht nach La Couvertoirade, La Cavalerie und Viala-du-Pas-de-Jaux aus.

Der blutige Preis für den Erfolg

Gezielt fördern die Tempelritter die Land- und Viehwirtschaft, um Einkünfte für ihre Kreuzzüge gen Jerusalem zu erhalten. Geschicktes Wirtschaften, aber auch Schenkungen, verhalfen dem Orden zu Wohlstand. Während weiter südlich die Katharer als Ketzer erfolgt wurden, stiegen die Templer zu den Bankiers des Königreiches auf.

Bei den Tempelrittern. Aufstieg zur Kirche von La Couvertoirade. Foto: Hilke Maunder
Aufstieg zur Kirche von La Couvertoirade. Foto: Hilke Maunder

Neid und Verfolgung: das Ende der Templer

Der Erfolg der Tempelritter rief Neid und Missgunst hervor. Nicht nur bei der französischen Krone, sondern auch beim Klerus, der im 13. Jahrhundert gezielt üble Nachrede verbreitete: die Templer seien überheblich und nur hinter Almosen her.

Und auch Philipp der Schöne, König von Frankreich, trachtete nach dem Reichtum des Ordens. Die Gerüchte verstärkten sich. 1305 wurden die Tempelritter schwerer Vergehen bezichtigt. Von Ketzerei, Götzenanbetung und sogar Sodomie war die Rede.

La Cavalerie. Foto: Hilke Maunder
Naturstein-Idyll: der alte Kern von La Cavalerie. Foto: Hilke Maunder

Am Freitag,  13. Oktober 1307, wurden sämtliche Templer verhaftet und verurteilt. Auf diese Tatsache geht der Glaube zurück, dass dieser Tag ein Unglückstag ist. 1312 wurde der Orden aufgelöst und der Großmeister Jacques de Molay auf der Île de la Cité in Paris lebendig verbrannt.

Die Besitzungen der Templer gingen jedoch nicht an die Krone. Denn der Papst machte einen Strich durch die Rechnung Philipps des Schönen.  Clemens übertrug die Güter der Ordensgemeinschaft an die Hospitaliter, die als Brüder der Templer im Geiste ihre Arbeit bis 1789 fortführten.

Sie bauten während des 100-jährigen Krieges die fünf Templerorte zu Festungen aus. Zu den Stätten führt die Rundroute Circuit du Larzac templier et hospitalier.

Bei den Tempelrittern. Grabstein in La Couvertoirade. Foto: Hilke Maunder
Grabstein in La Couvertoirade. Foto: Hilke Maunder

Die Ursprünge der Soldaten-Mönche

Die Geschichte der Templer- und Hospitaliterorden geht auf den ersten Kreuzzug ins Heilige Land zurück. Nach der Eroberung Jerusalems 1099 beschlossen einige Ritter, zu bleiben und über das Grab Christi zu wachen. So entstand 1113 der Hospitaliterorden. Seine Aufgabe war auch, für Unterkunft und Betreuung der christlichen Pilger zu sorgen.

Einige Jahre später gründeten neun Ritter aus Nordfrankreich, angeführt von Hugues de Payns, den Templerorden zum Schutz der Pilger. Der Papst gab 1220 den Segen für den militärischen Orden der Tempelritter. Templer und Hospitaliter errichteten im Abendland ein Netz von Kommandaturen, um die Kämpfer im Heiligen Land zu unterstützen.

Bei den Tempelrittern. Eine Wehrmauer mit Türmen umgibt La Couvertoirade. Foto: Hilke Maunder
Eine Wehrmauer mit Türmen umgibt La Couvertoirade. Foto: Hilke Maunder

Die Orte der Tempelritter

Sainte-Eulalie: das Mutterhaus des Ordens

Welch eine Lage! Umgeben von einer Festungsmauer mit fünf Türmen, schmiegt sich das Dorf in das Tal des Cernon – ganz in der Nähe der Roquefort-Keller. Bereits der Blick von der Départementsstraße ist traumhaft.

Der Blick auf Sainte-Eulalie-de-Cernon. Foto: Hilke Maunder
Der Blick auf Sainte-Eulalie-de-Cernon. Foto: Hilke Maunder

Die Tempelritter errichteten in Sainte-Eulalie-de-Cernon einen Komplex, der als regionaler Hauptsitz für ihre Aktivitäten diente.

Ihre Komturei bestand in der Regel aus einem zentralen Gebäude, das verschiedene andere Strukturen und Einrichtungen umgaben, die für das Funktionieren des Ordens unerlässlich waren.

Wehrhaft nach außen: Sainte-Eulalie-de-Cernon. Foto: Hilke Maunder
Wehrhaft nach außen: Sainte-Eulalie-de-Cernon. Foto: Hilke Maunder

Dazu gehörten eine Kapelle, Wohnräume für die Ritter, ein Refektorium, Ställe, ein Krankenhaus und Lagerräume. Der architektonische Aufbau des Dorfes spiegelt die strategische Organisation der Templerkomturei wider. Befestigte Mauern, Türme und Tore sicherten den Zugang zum Dorf.

Nach dem Erwerb der Kirche von Sainte-Eulalie ließen sich die Tempelritter auf dem gesamten Causse du Larzac nieder.

Tempelritter: Sainte-Eulalie-de-Cernon. Foto: Hilke Maunder
Sainte-Eulalie-de-Cernon. Foto: Hilke Maunder

Sainte-Eulalie hat  bis heute in seinen mittelalterlichen Gassen viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt.

Das einstige Schloss der Templer weist auf einen Platz, dem ein Brunnen und Schatten spendende Platanen ein mediterranes Ambiente verleihen.

Der zentrale Dorfplatz von Sainte-Eulalie-de-Cernon. Foto: Hilke Maunder
Der zentrale Dorfplatz von Sainte-Eulalie-de-Cernon. Foto: Hilke Maunder

Das von den Tempelrittern zwischen 1187 und 1249 errichtete Bauwerk flanierten Strebepfeiler und ein hoher, viereckiger Turm.

Den Ehrensaal der Commanderie von Sainte-Eulalie-de-Cernon schmücken Wandteppich von Anne-Marie Letort, die anderen Räume Wappen, Gewänder und Hausrat der Tempelritter.

Rote Fenster setzen farbige Akzente auf den Naturstein und sorgen für eine ganz besondere Stimmung in Sainte-Eulalie-de-Cernon. Foto: Hilke Maunder
Rote Fenster setzen farbige Akzente auf den Naturstein und sorgen für eine ganz besondere Stimmung in Sainte-Eulalie-de-Cernon. Foto: Hilke Maunder

Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Gebäude immer wieder verändert. Das zeigen der mit Fresken geschmückte Treppenaufgang sowie Fenster und Balkone im Stil der Renaissance.

Diese Verschönerungen sind den Hospitalitern zu verdanken. Nicht verpassen solltet ihr auch nicht die schlichte Kirche von Sainte-Eulalie.

Tempelritter: Die Kirche von Sainte-Eulalie-de-Cernon. Foto: Hilke Maunder
Die Kirche von Sainte-Eulalie-de-Cernon. Foto: Hilke Maunder

Sie spiegelt die religiösen Praktiken und Überzeugungen des Ordens wider. Die Kirchen der Templer hatten oft einen kreuzförmigen Grundriss mit einem Kirchenschiff, einem Querschiff und einem Chor. Romanik und Gotik verbinden sich in der Architektur zu Orten der Anbeten und geistigen Führung, die bei aller Einfachheit auch Eleganz ausstrahlen.

Die Templer liebten es, in  ihrer Architektur Symbole und Zeichen zu integrieren. Immer wieder integrierten sie Templerkreuze und andere mit dem Orden verbundener Symbole in die Fassaden ihrer Bauten. Schaut euch einmal die Schlusssteine, Türstürze und Kapitelle genauer an! Fratzen und Monster auf der Fassade sollten böse Geister vertreiben,

Fratzen schützen die kirchlichen Bauten der Tempelritter. Foto: Hilke Maunder
Fratzen schützen die kirchlichen Bauten der Tempelritter. Foto: Hilke Maunder

La Couvertoirade

Schon von weitem könnt ihr die Türme und Festungsmauern von La Couvertoirade auf der Karsthochfläche des Larzac ausmachen. Das befestigte Dorf, das zur Hauptsaison ein Touristenmagnet ist, war einst eine Zweigstelle der Komturei von Sainte-Eulalie.

Da er noch sehr gut erhalten ist, wurde er in den Kreis der 100 schönsten Orte Frankreichs aufgenommen. Besucht ihn daher am besten außerhalb der Hauptsaison!

La Couvertoirade im Abendlicht. Foto: Hilke Maunder
La Couvertoirade im Abendlicht. Foto: Hilke Maunder

Sein Burgschloss mit dem trapezförmigen Bergfried wurde bereits 1249 erbaut. Heute ist es eine malerische Ruine. Wunderschön sind auch die vielen steingedeckten Häuser aus dem 15. bis 17. Jahrhundert mit ihren Außentreppen und Gewölben.

Einige steile, in den Fels geschlagene Steintreppen führen zur Église St-Christophe  aus dem 14. Jahrhundert und zum Friedhof. Hinter dem Dorf befindet sich eine der schönsten Schaftränken (lavognes) der Umgebung.

La Cavalerie: Kreuzpunkt antiker Wege

La Cavalerie. Foto: Hilke Maunder
Naturstein-Idyll: der alte Kern von La Cavalerie. Foto: Hilke Maunder

Nur wenige Autominuten vom Viaduc de Millau findet ihr La Cavalerie in strategisch günstiger Lage. Wo sich einst die Römerstraßen zum Mittelmeer kreuzten, führen heute A 75 und N 9 vorbei.

Von fruchtbaren Böden umgeben, wurde das Templerörtchen während der Religionskriege stark geschädigt. Derzeit wird viel restauriert.

Zu den schönsten Zeugnissen der Vergangenheit gehören das befestigte Stadttor, die Türme an den Ecken der Festungsmauern, Überreste einer Kirche aus dem 12. Jahrhundert sowie Bürgerhäuser aus dem 17. Jahrhundert.

Le Viala du Pas de Jaux: sichere Zuflucht

Der Turm der Templer von Viala-du-Pas-de-Jaux. Foto: Hilke Maunder
Der Turm der Templer von Viala-du-Pas-de-Jaux. Foto: Hilke Maunder

Nicht weit von Roquefort erhebt sich der Turm von Viala. Das 27 Meter hohe Bauwerk war zum Schutz des Dorfes errichtet worden – es war zu weit weg vom Mutterhaus und zu klein für die Festungsmauern.

Daher erhielten die Bewohner vom Kommandanten der Templer die Erlaubnis, einen Turm zu bauen, der Tieren und Menschen Zuflucht bot.

Fast eine kleine Festung: der Turm der Tempelritter in Viala-du-Pas-du-Jaux. Foto: Hilke Maunder
Fast eine kleine Festung: der Turm der Tempelritter in Viala-du-Pas-du-Jaux. Foto: Hilke Maunder

Saint-Jean-d’Alcas: Ordensfestung der Zisterzienser

Die Atmosphäre dieses kleinen Festungsortes versetzt euch direkt ins Mittelalter, denn die Wehrmauer aus dem 14. Jahrhundert mit ihrer von Rundtürmen flankierten Zugangspforte ist vollständig erhalten. Dahinter reihen sich, ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert, Häuser aus hellbraunen Steinen.

Befestigtes Kleinod von Zisterziensern und Tempelrittern: Saint-Jean-d'Alcas. Foto: Hilke Maunder
Befestigtes Kleinod zweiter Orden: Saint-Jean-d’Alcas. Foto: Hilke Maunder

Die Architektur von Saint-Jean d’Alcas prägten allem von zwei Mönchsorden: die Zisterzienser und die Tempelritter. Der Zisterzienserorden, 1098 im burgundischen Cîteaux, war der  Mönchsorden, der am stärksten nach Einfachheit, Strenge und harmonischer Integration in die Natur.

Ihre Gebäude sind klar, streng und schmucklos. Mit Vorliebe verwendeten sie Kreuzrippengewölbe, um das Gewicht ausgeglichen zu verteil en und die Struktur zu stützen. Diese Bautechnik ist auch in den Gewölben von Saint-Jean d’Alcas zu sehen.

Der Zugang zur Zisterzienserkirche in der Tempelritter-Festung. Foto: Hilke Maunder
Der Zugang zur Zisterzienserkirche in der Tempelritter-Festung. Foto: Hilke Maunder

Die Tempelritter waren als Soldatenmönche hingegen Spezialisten im Festungsbau. Alle ihre  Orte und Bauten waren auf Verteidigung ausgerichtet. Auch Saint-Jean d’Alcas ist eine Festung mit defensiven Elementen wie dicken Mauern, Wehrtürmen und Schießscharten.

In der Architektur von Saint-Jean d’Alcas verbinden sich die Einflüsse der Zisterzienser und Templer zu einem einzigartigen architektonischen Juwel: einem winzigen befestigen Templerdorf ohne jeglichen touristen Trubel.

Le Caylar

Direkt an der Autobahn A 75 liegt Le Caylar, das als village d’étape seit 2013 nicht nur eine Tankstelle und diverse chambre d’hôtes sowie Lokale und Geschäfte bietet, sondern ebenfalls einen malerischen Ortskern.

Blick auf Le Caylar mit seine Burgruine und Kapelle. Foto: Hilke Maunder
Blick auf Le Caylar mit seine Burgruine und Kapelle. Foto: Hilke Maunder

Überragt wird das Templerörtchen von einem caylar. Auf Französisch bedeutet dies château. Die Burgruine verführt so manch einen Ausflügler dazu, ein wenig zu kraxeln.

Nirgendwo ein Warnschild oder ein Gitter, dafür Weitblick auf den Causse du Larzac, Ort und Autobahn, auf Büsche und Blumen, überwachsene Steine, Feigenbäume und grüne Kuppen. Wer im Sommer kommt, kann mittwochs einen kleinen, aber feinen Produzentenmarkt erleben.

Fensterblick in Le Caylar. Foto: Hilke Maunder
Fensterblick in Le Caylar. Foto: Hilke Maunder
Tempelritter: Malerisch, dieser Kessel am Haken in Le Caylar. Foto: Hilke Maunder
Malerisch, dieser Kessel am Haken in Le Caylar. Foto: Hilke Maunder

Schafe & Ritter

Seit 2011 gehören die weiten Karsthochflächen der Causses  von Okzitanien zum Welterbe derUNESCO. Den Landwirten, die in den Causses-Gebieten Schafzucht betreiben, ist der Erhalt dieser einzigartigen Natur zu verdanken. Ohne die Weidewirtschaft wäre die Landschaft eine undurchdringliche Strauchheide. Seit jeher sorgen Hirten mit ihren Schafherden für die Landschaftspflege.

Pflugschar-Zungenstengel liebt Magerrasen Foto: Hilke Maunder
Wilde Orchidee: Pflugschar-Zungenstengel. Foto: Hilke Maunder

Die Erklärung der UNESCO bekräftigt die Bedeutung der Natur und des kulturellen Erbes dieser kargen Landschaft. Den Landwirten der Causses gibt sie die Möglichkeit, sich dem Tourismus zu öffnen.

Viele haben ihre Höfe für Gäste geöffnet, Hofläden und Gästezimmer eingerichtet. Kreuz und quer durchziehen gekennzeichnete Wanderwege die Karsthochflächen. Seltene Flora, darunter zahlreiche Orchideenarten, haben dort ein Refugium gefunden.

Der Causse de Larzac bei Le Caylar. Foto: Hilke Maunder
Der Causse du Larzac bei Le Caylar. Foto: Hilke Maunder

Meine Reisetipps: auf den Spuren der Tempelritter

Erleben

Vélo Rail du Larzac

7,8 km lange Promenade mit der Draisine durch drei Tunnel und über ein Viadukt.
• 12230 Sainte Eulalie-de-Cernon, Tel. 05 65 58 72 10, www.surlesrailsdularzac.com

Events

La Marche du Commandeur (März), Les Estivales du Larzac (Jul./Aug.)

Einkaufen

Le Verre Filé

Wunderschöne mundgeblasene Glas-Objekte.
• La Placette, 12230 La Couvertoirade, Tel. 04 67 21 25 50

Der Gerstensaft aus dem Tempelritter-Reich: Craftbier der Brasserie du Larzac. Foto: Hilke Maunder
Der Gerstensaft aus dem Tempelritter-Reich: Craftbier der Brasserie du Larzac. Foto: Hilke Maunder

Lokale Genüsse

Brasserie du Larzac

Bestes Craftbier von Larzac-Plateau – seit 2006.
• La Blaquière du Larzac, 12100 Millau, Tel. 07 81 12 69 01, www.facebook.com/brasserie.larzac

Le vin sur vin

Charmante Freiluft-Weinbar im Garten.
• 5, La Maurine, 12230 Sainte-Eulalie-de-Cernon, Tel. 07 87 37 38 72

Nachtmarkt

Im Juli und August findet in Sainte-Eulalie-de-Cernon immer donnerstags ein Nachtmarkt mit lokalen Erzeugern statt. Auch Künstler, Kunsthandwerker und eine buvette gehören dazu! Beginn ist stets um 18 Uhr.

Schlafen & Schlemmen

Auberge La Cardabelle

In der Gaststube prasselt das Kaminfeuer. Im Teller dampft eine rustikale garbure. Komfort und Ruhe prägen die vier Zimmer – die Auberge La Cardabelle ist urgemütlich.
• 12230 Sainte-Eulalie-de-Cernon, Tel. 05 65 62 74 64, www.facebook.com

Noch mehr Betten*

 

Welterbe: der Causse du Larzac bei Le Caylar. Foto: Hilke Maunder
Der Causse du Larzac bei Le Caylar. Foto: Hilke Maunder

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Im Blog

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Ralf Nestmeyer, Languedoc-Roussillon*

Zwischen dem Delta der Camargue und den Gipfeln der Pyrenäen hat Ralf Nestmeyer nahezu jeden Strand gesehen, jede Stadt besucht, jedes Wehrdorf besichtigt – im Languedoc etwas intensiver, im Roussillon fokussiert er auf bekannten Highlights. Inzwischen ist der wohl beste Führer für diese wunderschöne Ecke Frankreichs 2024 in der 10. Auflage erschienen.

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Okzitanien abseits GeheimtippsOkzitanien ist die Quintessenz des Südens Frankreichs. Es beginnt in den Höhen der Cevennen, endet im Süden am Mittelmeer – und präsentiert sich zwischen Rhône und Adour als eine Region, die selbstbewusst ihre Kultur, Sprache und Küche pflegt.

Katharerburgen erzählen vom Kampf gegen Kirche und Krone, eine gelbe Pflanze vom blauen Wunder, das Okzitanien im Mittelalter reich machte. Acht Welterbestätten birgt die zweitgrößte Region Frankreichs, 40 grands sites – und unzählige Highlights, die abseits liegen. 50 dieser Juwelen enthält dieser Band. Abseits in Okzitanien: Bienvenue im Paradies für Entdecker!  Hier* gibt es euren Begleiter.

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Bei den Tempelrittern. Eingang der Kirche von La Couvertoirade. Foto: Hilke Maunder
Die Kirche von La Couvertoirade. Foto: Hilke Maunder

6 Kommentare

  1. Mit grossem Vergnügen gelesen; eine Anmerkung zu José Bové und den neo-ruralen: Die Soldaten kamen doch; 2016 verlegte Frankreich die 13. Halbbrigade der Legion von den Vereinigten Arabischen Emiraten (vorher Djibouti)sicher auch aus Kostengründen, nach dem Camp von Larzac, das vorher schon bestand; es sind ca 1200 Legionäre mit etlichen hundert Familienangehörigen, die Steuergelder und Umsatz in diese doch recht vernachlässigte Region des Aveyron bringen und von der Bevölkerung der Umgebung freundlich begrüsst wurden; so hörte ich an einem Cameronetag,dem höchsten Feiertag der Fremdenlegion, zu dem ich eingeladen war.

  2. Wir waren schön öfter in der Gegen unterwegs, immer irgendwie auf dem Weg in den Süden.La Couvertoirade haben wir,nach einem Gewitter komplett alleine im Dorf unterwegs, schon besichtigt. Die anderen Dörfer haben wir leider alle verpaßt. Ist halt doch ganz gut, wenn man entsprechende Tips bekommt sonst ärgert man sich, wo man wieder überall vorbeigefahren ist. Also wieder bessere Planung für nächstes Jahr! Danke für die Informationen!!

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