Bahnfahren in Frankreich

Die Gare Saint-Charles von Marseille. Foto: Hilke Maunder

Frankreich per Bahn: Wie funktioniert das? Was ist anders? Was müsst ihr beachten? Hier gibt es kompakt Infos, Tipps und Hinweise für die Reise mit der Staatsbahn SNCF

14.000 Züge verbinden in Frankreich täglich 3.054 Bahnhöfe miteinander. Größter Verkehrsknoten im Bahnnetz ist Paris. Von dort geht das Schienennetz sternförmig ins Land. Atemberaubend ist die Fahrt in den zweistöckigen TGV, die mit Tempo 320 durchs Land sausen!

Züge

TGV InOui

Der TGV, kurz für „train à grande vitesse“, ist Frankreichs legendärer Hochgeschwindigkeitszug. Er verbindet Süddeutschland mit Frankreich und die wichtigsten urbanen Zentren innerhalb des Landes. Und das wahrhaft rasant. Von Paris nach Bordeaux braucht derHochgeschwindigkeitszug nur zwei Stunden. Da können weder Flieger noch Fahrzeuge mithalten. Mit an Bord reist euer Rad. Erkennen können ihr den TGV InOui an seiner weiß-silber-anthrazit farbigem Lackierung mit violettem Zierstreifen.

Die Kombination ICE / TGV  bringt euch so nach Paris
• Frankfurt, Kaiserslautern, Saarbrücken
• Frankfurt, Mannheim, Karlsruhe
• München, Augsburg, Ulm, Stuttgart, Karlsruhe
• Freiburg
• Basel, Bern, Zück, Genf (TGV Lyria)

Von Paris geht es natürlich weiter – zum Beispiel nach Toulouse, Bordeaux oder Brest im High-Speed-Tempo. Oder von Deutschland gleich direkt…

in die Provence
• Frankfurt, Mannheim, Karlsruhe, Baden-Baden => Strasbourg, Mulhouse, Belfort, Besançon, Chalons-sur-Saône, Lyon, Avignon, Aix-en-Provence und Marseille

TGV Ouigo

Schnelle Züge zum Minipreis: Der TGV Ouigo bringt euch zu 32 Zielen. Der Unterschied zum Premium-Produkt: Die Bestuhlung ist enger, es gibt weniger Stauraum – und nur eine Einheitsklasse. Auch gibt es keinen Restaurant-Bar-Waggon mehr. Achtung: Ouigo hält nicht in Paris, sondern nur an den Bahnhöfen im Umland.  Erkennen könnt ihr den TGV light am grünblauen Anstrich.

Der Vorläufer des Ouigo hieß iDTGV. An Bord gab es zwei verschiedene Ambiente –„iDzap“ für Unterhaltung und „iDzen“ als Ruhezone.

2016/17 reiste ich viel mit dem iDTGV. Und war damals begeistert vom Konzept. Foto: Hilke Maunder

Gut zu wissen!

Achtung

Die TGV-Bahnhöfe befinden sich – wie zum Beispiel in Tours, Montpellier oder Avignon – oftmals außerhalb. Das bedeutet: Beim Umsteigen in Regional- oder Intercity-Züge müsst ihr mit einem Lokalzug vom TGV-Bahnhof zum Hauptbahnhof im Stadtzentrum fahren.

Mein Paris-Tipp

Kauft eure Metro-Fahrkarten bereits an Bord des TGV. So erspart ihr euch das Gedränge vor den Fahrkarten-Schaltern und Automaten in Paris. Die Tickets der RATP werden ohne Aufschlag im Bordbistro des TGV verkauft. Sie gelten auf für die Stadtbusse, die Straßenbahn und die RER.

In den TGVs könnt ihr im Bordbistro Fahrkarten für die Metro von Paris kaufen. Foto: Hilke Maunder

Thalys

Der Schnellzug Thalys verbindet Belgien, Niederlande und Deutschland mit Frankreich.
• von Essen, Duisburg, Düsseldorf, Düsseldorf Flughafen, Köln, Aachen => Paris

Intercités

Tag und Nacht zu 300 Zielen in Frankreich – mit WLAN und Restauration an Bord.

TER

Der TER bedient in Frankreich täglich 20 Regionen mit 7.500 Zügen und 2.000 Busverbindungen. Praktisch: die App TER Mobile für iPhone, Android und Blackberry oder als Widget auf eurem Computer. Mit dem Terminplaner Agenda Pocket könnt ihr eure Reisen direkt in euren persönlichen Kalender übertragen und eure Reisen direkt mit Outlook, Google oder Yahoo verwalten. Auch top: das TER-Angebot Train & Vélo – euer Drahtesel reist in allen TER-Zügen mit. Infos dazu gibt es hier.

Transilien

Das Regionalnetz der SNCF für den Großraum Paris und die Île-de-France.

Liniennetz

Eine Übersicht über das Netz der Bahnstrecken in Frankreich und die Fernverbindungen nach Deutschland (Stand 2018) findet ihr hier. Die Fernverbindungen sind hier schematisch dargestellt. Linienpläne der Regionalzüge TER findet ihr hier.

Die Pariser Bahnhöfe

Paris der ist größte Bahnknoten Frankreichs. Von hier starten alle großen Linien sternförmig ins Land. Da ihr beim Umsteigen mitunter den Bahnhof wechseln müsst, gibt es hier eine kleine Übersicht.

Gare d’Austerlitz

55, Quai d’Austerlitz (13. Arr.)
Métro 5, 10; RER C: Gare de l’Est

Gare de l’Est

10, Place du 11. Nov. 1918 (10. Arr.) ICE-/TGV-Züge nach Süddeutschland, Luxemburg, Schweiz und Österreich
Métro 4, 5, 7: Gare de l’Est

Gare de Lyon

20, Boulevard Diderot (12. Arr.)
Métro 1,14; RER A, D: Gare de Lyon

Gare de Montparnasse

17, Bd. Vaugirard (15. Arr.)
TGV Atlantique; Destinationen der Westküste und im Loiretal
Métro: 4, 6, 12, 13: Montparnasse-Bienvenue

Gare du Nord

18, Rue de Dunkerque (10. Arr.); ICE-Züge in den deutschen Norden; Eurostar nach London St Pancras
Métro 2, 4, 5, RER B: Gare du Nord

Gare Saint-Lazare

13, Rue d’Amsterdam (8. Arr.)
Züge in die Normandie
Métro 3, 9: Havre-Caumartin 12, 13, 14; Gare Saint Lazare RER A: Auber, E: Haussmann- Saint-Lazare

Fahrkarten

Der Bahnhof von Le Havre. Foto: Hilke Maunder

Eure Fahrkarten kauft ihr am besten online, in den DB-Reisezentren und Verkaufsstellen oder in den SNCF-Vertragsbüro.  Natürlich werden sie auch an Automaten verkauft. Der Nachteil: Mitunter funktionieren sie nicht, die Benutzerführung ist zwar mehrsprachig, aber mitunter umständlich, die Kartenzahlung funktioniert nicht immer … und oft habe ich mit an den Bahnhöfen in die Schlange gestellt, da es zu wenig intakte Automaten für die vielen Reisenden gibt. In Deutschland wie Frankreich…

Daher: Am besten online auf www.de.oui.sncf.de. Die Webseite offeriert des öfteren Specials, die es nicht am Schalter oder Automaten gibt. SNCF-Tickets könnt ihr auch auf www.bahn.de kaufen. Wenn ihr ein Smartphone besitzt, können ihr euch das Ticket auch aufs Handy laden. Sicherheitshalber solltet ihr es dennoch einmal ausdrucken.

Thalys-Tickets könnt ihr so erwerben:

  • online auf www.thalys.com oder www.de.oui.sncf.de
  • telefonisch täglich von 7-22 Uhr: +49 (0)18 07 07 07 07 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz)
  • in den Thalys Store: Köln, Bahnhofsvorplatz; Düsseldorf, Heinz-Schmöle-Str. 12; Aachen, im Bahnhof
  • Reisebüros

Achtung: Ihr müsst Fahrkarten vom Schalter oder Automaten vor Fahrtantritt entwerten! Steckt sie in die  orangefarbene Automaten auf dem Bahnsteig oder vor den Aufgängen zum Bahnsteig. Sie stempeln Datum und Uhrzeit auf die Fahrkarte. Ihr habt es vergessen? Dann sagt es sofort dem Schaffner – so vermeidet ihr euch die Geldbuße!

Bei Online-Tickets entfällt eine Entwertung. Bahnsteigs bzw. vor den Aufgängen zum Bahnsteig.

Mein Tipp

Holt euch die Carte Voyageur, die Kundenkarte der SNCF! Sie ist kostenlos – und bietet viele Vorteile. Ihr könnt euch Fahrkarten darauf buchen, müsst nicht an das Entwerfen denken, nichts ausdrucken, keine App installieren – und erhaltet, falls ihr es wünscht, kostenlos einen Newsletter mit Aktionsangeboten, Service-Hinweisen und Updates.

Darüber hinaus sammelt ihr so Treuepunkte… die sich dann in Rabatten und Sonderpreisen auszahlen. Bereits  ab der fünften Hin- und Rückfahrt erhaltet ihr auf eurer Wunschstrecke einen Rabatt von zehn Prozent, der mit anderen Preisvorteilen kombiniert werden darf.

Gepäck

In Frankreich gibt es vor jedem Abteil große Bereiche für die Gepäckaufbewahrung. Der Stauraum am Platz ist sehr begrenzt. Jedes Gepäckstück muss leicht zu identifizieren sein. Gepäckanhänger mit eurem Namen und eurer Adresse sind Pflicht! Tipp: Nutzt das SNCF-Etikettierungssystem e-Tiquette . Ihr könnt so Etiketten mit einem QR-Code mit euren Gebäckinfos erzeugen und ausdrucken. Vergesst oder verliert ihr ein so gekennzeichnete Gepäck, kann die SNCF es ruckzuck identifizieren und euch wieder zukommen lassen.

Gepäckträger der SNCF könnt ihr am gelben Badge erkennen. Sie helfen euch mit eurem Gepäck – kostenlos! Ihr findet sie u.a. an der Gare de Lyon von Paris. Ihr wollt euer Gepäck bereits schon zu Hause abholen lassen? Dann nutzt  den Haus-zu-Haus-Service (bagages á domicile) der SNCF, der für alle Züge mit Reservierungspflicht angeboten wird. Beim Haus-zu-Haus-Service ist das Gepäck bereits am nächsten Tag bei euch.

Der Service „Bagages à pont relais“, den die SNCF mit Mondial Relay angeboten war, wurde aufgrund zu geringer Nachfrage mittlerweile eingestellt.

Stressfrei: Fahrradmitnahme im TER, der Regionalbahn. Foto: Hilke Maunder

Fahrrad

Die gute Nachricht: Ihr könnt euer Fahrrad kostenlos in allen Zügen mitnehmen. Die Voraussetzung: Es ist als geklappt, demontiert oder als Gepäckstück verpackt – maximal in einer 90 x 20 cm großen Hülle. Dann gilt es als Handgepäck und darf, mit Gepäckanhänger versehen, gratis mit den den Zug mitgenommen und auf die Gepäckfächer gelegt werden.

Ist das Fahrrad nicht demontiert und auf solche Maße geschrumpft, gelten andere Regeln. In Regional- (TER) und Intercité-Zügen gibt fast immer ein Fahrradabteil. Dort ist der Transport des Drahtesels ebenfalls kostenlos. In Nachtzügen und für die TGV musst die Radmitnahme reserviert werden und kostet 10 Euro. Achtung: Nicht alles Züge haben Fahrradabteile! Ebenfalls ärgerlich: Alle ICEs, TGVs und Thalys, die von Deutschland nach Frankreich fahren, nehmen keine Räder mit!

Achtung: So könnt ihr nur  Standardräder per Bahn transportieren. Liegeräder, Dreiräder, Tandems und Fahrradanhänger sind ausgenommen!

Service

für Familien

In allen TGV-Zügen gibt Familienbereiche mit Spieltischen und Wickelraum (Wagen 7 und 17) in der Nähe. Fläschen oder Brei wärmen auf Wunsch gerne die Mitarbeiter der SNCF auf.

für alleinreisende Kinder

Eine Betreuung für alleinreisende Kinder von vier bis 14 Jahren bietet die SNCF mit ihrem Servicepaket Junior & Cie.  Während der ganzen Fahrt ist der Nachwuchs unter Aufsicht. Und wird mit Malen und Basteln, Spielen und Gruppenerlebnisse so gut unterhalten, dass die Reise ruckzuck vorübergeht. Dieser Service wird für 120 Bahnhöfe angeboten und kostet ab 35 Euro zusätzlich zur Fahrkarte.

für Menschen mit Handicap

In allen Fernzügen und neuen Regionalzügen findet ihr extra ausgewiesene Bereiche für Reisende mit Rollstuhl. Die älteren Regionalzüge sind noch nicht behindertengerecht umgerüstet. Ergänzend bietet die SNCF für Reisende mit Handicap kostenlos für den Service Accès Plus, bei Regionalzügen den Service Accès TER. Er muss 48 Stunden vor Reiseantritt gebucht werden.  Was bringt er? 30 Minuten vor Abfahrt des Zuges trefft ihr euren Begleiter, der euch zum Platz bringt und euch helft, euch für die Fahrt dort einzurichten. Er informiert den Zugkontrolleur über eure gebuchten Zusatz-Service und prüft, ob die Fahrt zu eurer Zufriedenheit verläuft. Beim Zugwechsel hilft er beim Umsteigen, beim Fahrtende bringt er euch zum Treffpunkt.

Der Bahnhof von Perpignan war bis vor wenigen Jahren kunterbunt im Innern – eine Hommage an DalI. Foto: Hilke Maunder

Sparen beim Fahren

Train à 1 Euro

„Evasio“ nennt die SNCF ihr Sparangebot, dass als „train à un euro“ den Nahverkehr in Okzitanien revolutioniert hat: In der gesamten Region könnt ihr für nur einen Euro mit der Bahn unterwegs sein. Bereits drei Wochen im voraus  könnt ihr das Sparticket erwerben – Achtung: nur online!

Das Angebot für die Schiene ergänzt in den Pyrénées-Orientales das Sparticket für die Busse: le bus à un euro.

Europa-Sparpreis

Die DB bieten für Reisen von Deutschland nach Frankreich Europa-Sparpreise, die– je nach Fahrtlänge – 19/29/39 Euro kosten und bis zu sechs Monate im voraus erworben werden können.

Rabattkarten

In Frankreich gibt es mehrere Sparkarten. Sie lohnen sich nur, wenn ihr mehrfach im Jahr per Bahn in Frankreich unterwegs seid.

  • Carte Jeune (12-27 Jahre:  30% Ermäßigung auf innerfranzösische Verbindungen (TGV und Intercité), 25 % Ermäßigung für Fahrten aus dem Ausland nach Frankreich.
  • Carte Enfant+:  25% Rabatt bei Reisen nach Frankreich für bis zu vier Personen. Erwachsene sparen 25%, Kinder unter 12 Jahre 50%, Kinder unter 4 Jahren fahren kostenlos.
  • Carte Senior+: 25% Rabatt für Fahrten nach und innerhalb Frankreichs für alle über 60 Jahre.
  • Carte Week-End: 25% Rabatt für Reisen am  Wochenende nach und innerhalb Frankreichs. Die Voraussetzungen: Hin- und Rückfahrt haben eine Länge von mehr als 200 km – und es liegt mindestens eine Übernachtung zwischen Hin- und Rückfahrt.

Inter-Rail

Für Kinder (4-11), Jugendliche (12-27), Erwachsene (28-59) und Senioren (60+) gibt es auch Inter-Rail-One-Country-Pass für Frankreich in der ersten oder zweite Klasse. Mindestreisedauer sind drei Tage, Höchstdauer für den Pass acht Tage. Hier findet ihr die aktuelle Preistabelle.

Wo fährt mein Zug ein/ab?

In Frankreich sind die Gleise für die einzelnen Züge nicht fest in der Fahrplanübersicht verankert, sondern werden 20 Minuten vor Einfahrt des Zuges auf Bildschirmen und über Lautsprecher angekündigt

Autozug nach und in Frankreich

Leider: Die Deutsche Bahn hat ihren Autozug eingestellt. Doch in Frankreich gibt es den Autozug der SNCF. Der Name täuscht: Nur nach Paris, Avignon, Marseille, Fréjus und Perpignan reist das Auto tatsächlich per Bahn. Zu allen den anderen Zielen fahren Autotransporter auf der Straße oder Chauffeure von Expedicar. Alle Infos dazu gibt es hier.

Musik im Bahnhof: in Paris wie in Marseille. Reisende und Besucher sind eingeladen, selbst einmal zu musizieren. Foto: Hilke Maunder

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Das ganze Land: MARCO POLO Frankreich*

MARCO POLO Frankreich: praktisch und kompakt, bearbeitet von Hilke Maunder.Einfach aus dem Besten auswählen und Neues ausprobieren, ist das Motto der Marco Polo-Reiseführer. Den MARCO POLO Frankreichhabe ich gemeinsam mit Barbara Markert verfasst. Gleich zu Beginn geben wir unsere  Insider-Tipps für Frankreich preis: vom größten Flohmarkt Europas in Lille bis zur Schwimmen in der Piscine Olympique in Montpellier.

Das Kapitel „Im Trend“ verrät, was es Neues zu erleben gibt im Hexagon: vom Skijöring in den Skigebieten bis zum Übernachten im Baumhaushotel. Alle Hintergrundinformationen zu Frankreich und seinen Menschen findet ihr unter Fakten, Menschen & News. Es folgen: Tipps für Bars und Boutiquen, Erlebnissen für  Familien, Paare oder Alleinreisende. Wer mag, kann ihn hier direkt bestellen.

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6 Kommentare

  1. Hallo Frau Mander, danke für die Infos, immer wieder schön! Ich reise regelmäßig mit der Bahn von Aachen über Brüssel oder Paris nach Marseille. Tipp für Leute aus Westdeutschland: das Umsteigen in Brüssel ist wesentlich einfacher, als in Paris von der Gare du Nord mit dem RER D zur Gare de Lyon zu wechseln, was im ungünstigsten Fall mehr als eine Stunde dauert. Seit ein paar Wochen wird außerdem auf der Linie RER D gearbeitet, was vorr. noch Monatelang andauert. Dadurch kommt es zu Verspätungen. Das muss man beim Umsteigen berücksichten und mindestens 1,5 bis 2 Stunden dafür einplanen. Vor allem die Züge aus Nizza über Marseille nach Paris haben sehr oft Verspätung, eine halbe bis eine Stunde habe ich schon oft erlebt. Trotzdem fahre ich gerne mit dem TGV. Wer nach einer Verspätung in Richtung Norden den Anschluss verpasst, kann den nächsten Zug nehmen, falls es ein Thalys ist. Wenn es aber ein ICE ist (meist ab Brüssel), dann muss man ein ganz neues ticket dafür kaufen. Sucht man im TGV den Kontrolleur, damit er einem die Verspätung auf dem TGV-Ticket schriftlich bestätigen kann, findet man ihn meist in der Nähe des Bordrestaurants.

    • Lieber Herr Kehmer, das ist ein guter Hinweis – ich kann Ihre Erfahrung bestätigen, Umsteigen in Brüssel ist für alle, die aus dem Westen Deutschlands kommen, ein guter Tipp! Herzlichen, Dank!

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