Bahnfahren in Frankreich

Die Gare Saint-Charles von Marseille. Foto: Hilke Maunder

Während der Corona-Pandemie gilt im gesamten Transportwesen Maskenpflicht – und damit auch im Nah- und Fernverkehr per Bahn.

Frankreich per Bahn: Wie funktioniert das? Was ist anders? Was müsst ihr beachten? Hier gibt es kompakt Infos, Tipps und Hinweise für die Reise mit der Staatsbahn SNCF

14.000 Züge verbinden in Frankreich täglich 3.054 Bahnhöfe miteinander. Größter Verkehrsknoten im Bahnnetz ist Paris. Von dort geht das Schienennetz sternförmig ins Land. Atemberaubend ist die Fahrt in den zweistöckigen TGV, die mit zu 320 Kilometern pro Stunde durchs Land sausen!

Züge

TGV InOui

Der TGV, kurz für train à grande vitesse, ist Frankreichs legendärer Hochgeschwindigkeitszug. Er verbindet Süddeutschland mit Frankreich und die wichtigsten urbanen Zentren innerhalb des Landes.

Und das wahrhaft rasant. Von Paris nach Bordeaux braucht der Hochgeschwindigkeitszug nur zwei Stunden. Da können weder Flieger noch Fahrzeuge mithalten. Mit an Bord reist euer Rad. Erkennen können ihr den TGV InOui an seiner weiß-silber-anthrazit farbigem Lackierung mit violettem Zierstreifen.

Die Kombination ICE / TGV  bringt euch so nach Paris
• Frankfurt, Kaiserslautern, Saarbrücken
• Frankfurt, Mannheim, Karlsruhe
• München, Augsburg, Ulm, Stuttgart, Karlsruhe
• Freiburg
• Basel, Bern, Zürich, Genf (TGV Lyria)

Von Paris geht es natürlich weiter – zum Beispiel nach Toulouse, Bordeaux oder Brest im High-Speed-Tempo.

in die Provence
• Frankfurt, Mannheim, Karlsruhe, Baden-Baden => Strasbourg, Mulhouse, Belfort, Besançon, Chalon-sur-Saône, Lyon, Avignon, Aix-en-Provence und Marseille

TGV Ouigo

Schnelle Züge zum Minipreis: Der TGV Ouigo bringt euch zu 41 Zielen. Der Unterschied zum Premium-Produkt TGV InOui: Die Bestuhlung ist enger, es gibt weniger Stauraum – und nur eine Einheitsklasse. Auch gibt es keinen Restaurant-Bar-Wagen.

Erkennen könnt ihr den TGV light am grünblauen Anstrich. Welche Ziele der preiswerte Sprinter bedient, sehr ihr hier. Der Vorläufer des TGV Ouigo hieß iDTGV.

Gut zu wissen!

In der Pampa

Die TGV-Bahnhöfe befinden sich – wie zum Beispiel in Tours, Montpellier oder Avignon – oftmals außerhalb. Das bedeutet: Beim Umsteigen in Regional- oder Intercity-Züge müsst ihr mit einem Lokalzug vom TGV-Bahnhof zum Hauptbahnhof im Stadtzentrum fahren.

Mein Paris-Tipp

Kauft eure Métro-Fahrkarten bereits an Bord des TGV. So erspart ihr euch das Gedränge vor den Fahrkarten-Schaltern und Automaten in Paris. Die Tickets der RATP werden ohne Aufschlag im Bordbistro des TGV verkauft. Sie gelten auf für die Stadtbusse, die Straßenbahn und die RER.

Paris, Metrotickets. Foto: Hilke Maunder
Paris, Metrotickets. Foto: Hilke Maunder

Thalys

Der Schnellzug Thalys verbindet Belgien, Niederlande und Deutschland mit Frankreich.
• von Essen, Duisburg, Düsseldorf, Düsseldorf-Flughafen, Köln, Aachen => Paris.

Tipp: Auch im Thalys könnt ihr Métrokarten vorab im Zug kaufen.

Intercités

Mit den neun Intercités-Linien kommt ihr zu 150  Zielen in Frankreich – mit WLAN und Restauration an Bord. Sieben Linien fahren nur tagsüber, zwei Linien auch nachts.

Tagsüber: Züge ohne Reservierungspflicht

  • Béziers – Clermont-Ferrand
  • Nantes – Bordeaux
  • Nantes – Lyon
  • Toulouse – Hendaye

Tagsüber: Züge mit Reservierungspflicht

  • Bordeaux – Toulouse – Marseille
  • Paris – Clermont-Ferrand
  • Paris – Orléans – Limoges – Toulouse

Nachts

  • Paris  – Gap – Briançon
  • Paris – Toulouse – Rodez – Latour-de-Carol – Perpignan – Cerbère

Nachtzüge ( trains de nuit )

Im April 2021 stimmte die Nationalversammlung dafür, all jene inländischen Kurzstreckenflüge zu Zielen verbieten, die per Bahn in weniger als 180 Minuten erreicht werden können.

Seitdem erleben die schon totgeglaubten und oft vermissten Nachtzüge ihr verdientes Comeback. “Wir werden die Nachtzüge neu entwickeln“, hatte Emmanuel Macron in seiner Ansprache zum Nationalfeiertag am 14. Juli 2020 erklärt. Die Renaissance der Nachtzüge sei neben dem Ausbau des Güterzugverkehrs und der Reaktivierung von Bahnstrecken ein wichtiger Baustein für nachhaltige Frankreichs Mobilität in Frankreich, so der Präsident.

Derzeit betreibt die Staatsbahn SNCF nur noch zwei Nachtzuglinien. Eine Verbindung führt von Paris nach Briançon und weiter nach Italien, die zweite Strecke via Albi, Latour-de-Carol nach Portbou an der spanischen Grenze. 2022 soll der 2017 eingestellte Nachtzug von Paris nach Nizza wieder den Betrieb aufnehmen. Eine zweite Nachtzugstrecke soll von Paris nach Tarbes in die Pyrenäen führen – und von dort ebenfalls weiter nach Spanien.

TER

Der TER bedient in Frankreich täglich 11 Regionen mit 7.500 Zügen und 2.000 Busverbindungen. Euer Drahtesel reist in allen TER-Zügen kostenlos mit. Infos dazu gibt es hier.

Transilien

Das Regionalnetz der SNCF für den Großraum Paris und die Île-de-France.

Bordeaux: die Gare Saint-Jean. Foto: Hilke Maunder
Die Gare Saint-Jean von Bordeaux Foto: Hilke Maunder

Innovation auf der Schiene

Frankreichs Bahn macht auf auf der Schiene mit Wasserstoff mobil. Ab 2023 wollen die Region Bourgogne-Franche-Comté und die staatliche Bahngesellschaft SNCF drei Wasserstoffzüge des Herstellers Alstom einsetzen– eine Premiere im Land.

Die emissionsfreie Fahrt im Zugverkehr ermöglichen eine Brennstoffzelle, die ein Wasserstofftank beliefert. Der so an Bord erzeugte Strom  reicht aus, um einen Zug mit bis zu 220 Passagieren bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h  rund 400-600 Kilometer anzutreiben.  2023 starten erste Testläufe. Der kommerzielle Betrieb soll 2024 beginnen. Die drei Innovationszüge kosten insgesamt 51,9 Millionen Euro.

Liniennetz

Eine Übersicht über das Netz der Bahnstrecken in Frankreich und die Fernverbindungen nach Deutschland findet ihr hier. Die Fernverbindungen mit dem TGV Inoui sind hier schematisch dargestellt.  Die Linienpläne der Regionalzüge TER  sind auf der SNCF-Webseite für jede Region einzeln aufgeführt.

Die Pariser Bahnhöfe

Paris ist der größte Bahnknoten Frankreichs. Von hier starten alle großen Linien sternförmig ins Land. Da ihr beim Umsteigen mitunter den Bahnhof wechseln müsst, gibt es hier eine kleine Übersicht.

Gare Saint-Lazare

13, Rue d’Amsterdam (8. Arr.)
Métro 3, 9: Havre-Caumartin 12, 13, 14; Gare Saint Lazare RER A: Auber, E: Haussmann- Saint-Lazare

Züge in die Normandie

Der Pariser Bahnhof Gare Saint-Lazare ist der Bahnhof für die Linien in die Normandie - und den Eurostar nach London. Foto: Hilke Maunder
Der Pariser Bahnhof Gare Saint-Lazare ist der Bahnhof für die Linien in die Normandie – und den Eurostar nach London. Foto: Hilke Maunder

Gare d’Austerlitz

55, Quai d’Austerlitz (13. Arr.)
Métro 5, 10; RER C: Gare de l’Est

Züge nach Bordeaux-Saint-Jean, Limoges-Bénédictins und Toulouse-Matabiau, in den Süden der Ile-de-France, das Orléanais, das Berry und den Westen des Zentralmassivs.

Gare de l’Est

10, Place du 11. Nov. 1918 (10. Arr.)
Métro 4, 5, 7: Gare de l’Est

ICE-/TGV-Züge nach Süddeutschland, Luxemburg, Schweiz und Österreich

Gare de Lyon

20, Boulevard Diderot (12. Arr.)
Métro 1,14; RER A, D: Gare de Lyon

TGV nach Süd- und Südostfrankreich, in die Schweiz (Basel und Genf), nach Deutschland (Freiburg im Breisgau), nach Spanien (Barcelona) und nach Italien (Turin und Venedig).

Gare Montparnasse

17, Bd. Vaugirard (15. Arr.)
Métro: 4, 6, 12, 13: Montparnasse-Bienvenue

TGV Atlantique; Destinationen der Westküste und im Loiretal

Gare du Nord

18, Rue de Dunkerque (10. Arr.)
Métro 2, 4, 5, RER B: Gare du Nord

ICE-Züge in den deutschen Norden; Eurostar nach London St Pancras

Fahrkarten

Bahn-Fahren in Frankreich: Der Bahnhof von Le Havre. Foto: Hilke Maunder
Der Bahnhof von Le Havre. Foto: Hilke Maunder

Eure Fahrkarten kauft ihr am besten online, in den DB-Reisezentren und -Verkaufsstellen oder in den SNCF-Vertragsbüro.  Natürlich werden sie auch an Automaten verkauft.

Der Nachteil: Mitunter funktionieren sie nicht, die Benutzerführung ist zwar mehrsprachig, aber mitunter umständlich, die Kartenzahlung funktioniert nicht immer. So habe ich mich oft an den Bahnhöfen in die Schlange gestellt, da es zu wenig intakte Automaten für die vielen Reisenden gibt. In Deutschland wie Frankreich.

Daher: Am besten online auf www.sncf.com. Die Webseite offeriert des öfteren Specials, die es nicht am Schalter oder Automaten gibt. SNCF-Tickets könnt ihr auch auf www.bahn.de kaufen. Wenn ihr ein Smartphone besitzt, können ihr euch das Ticket auch aufs Handy laden. Sicherheitshalber solltet ihr es dennoch einmal ausdrucken.

Thalys-Tickets könnt ihr so erwerben:

  • online auf www.thalys.com oder www.sncf.com
  • telefonisch täglich von 7-22 Uhr: +49 (0)18 07 07 07 07 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz)
  • in den Thalys Stores: Köln, Bahnhofsvorplatz; Düsseldorf, Heinz-Schmöle-Str. 12; Aachen, im Bahnhof
  • in Reisebüros

Achtung: Ihr müsst Fahrkarten vom Schalter oder Automaten vor Fahrtantritt entwerten! Steckt sie in die  orangefarbene Automaten auf dem Bahnsteig oder an den Aufgängen zum Bahnsteig. Sie stempeln Datum und Uhrzeit auf die Fahrkarte. Ihr habt es vergessen? Dann sagt es sofort dem Schaffner – so vermeidet ihr euch die Geldbuße!

Bei Online-Tickets entfällt eine Entwertung.

Mein Tipp

Holt euch die Carte Voyageur, die Kundenkarte der SNCF! Sie ist kostenlos – und bietet viele Vorteile. Ihr könnt euch Fahrkarten darauf buchen, müsst nicht an das Entwerfen denken, nichts ausdrucken, keine App installieren – und erhaltet, falls ihr es wünscht, kostenlos einen Newsletter mit Aktionsangeboten, Service-Hinweisen und Updates.

Darüber hinaus sammelt ihr so Treuepunkte, die sich dann in Rabatten und Sonderpreisen auszahlen. Bereits  ab der fünften Hin- und Rückfahrt erhaltet ihr auf eurer Wunschstrecke einen Rabatt von zehn Prozent, der mit anderen Preisvorteilen kombiniert werden darf.

Gepäck

In Frankreich gibt es vor jedem Abteil große Bereiche für die Gepäckaufbewahrung. Der Stauraum am Platz ist sehr begrenzt. Jedes Gepäckstück muss leicht zu identifizieren sein. Gepäckanhänger mit eurem Namen und eurer Adresse sind Pflicht!

Tipp

Nutzt das SNCF-Etikettierungssystem e-Tiquette. Ihr könnt so Etiketten mit einem QR-Code mit euren Gebäckinfos erzeugen und ausdrucken. Vergesst oder verliert ihr ein so gekennzeichnetes Gepäck, kann die SNCF es ruckzuck identifizieren und euch wieder zukommen lassen.

Gepäckträger der SNCF könnt ihr am gelben Badge erkennen. Sie helfen euch mit eurem Gepäck – kostenlos! Ihr findet sie u.a. an der Gare de Lyon von Paris.

Ihr wollt euer Gepäck bereits schon zu Hause abholen lassen? Dann nutzt  den Haus-zu-Haus-Service (bagages á domicile) der SNCF, der für alle Züge mit Reservierungspflicht angeboten wird. Beim Haus-zu-Haus-Service ist das Gepäck bereits am nächsten Tag bei euch.

Bahn-Fahren in Frankreich: Stressfrei: Fahrradmitnahme im TER, der Regionalbahn. Foto: Hilke Maunder
Stressfrei: Fahrradmitnahme im TER, der Regionalbahn. Foto: Hilke Maunder

Fahrrad

Die gute Nachricht: Ihr könnt euer Fahrrad kostenlos in allen Zügen mitnehmen. Die Voraussetzung: Es ist zusammengeklappt, demontiert oder als Gepäckstück verpackt – maximal in einer 90 x 20 cm großen Hülle. Dann gilt es als Handgepäck und darf, mit Gepäckanhänger versehen, gratis mit dem Zug mitgenommen und auf die Gepäckfächer gelegt werden.

Ist das Fahrrad nicht demontiert und auf solche Maße geschrumpft, gelten andere Regeln. In Regional- (TER) und Intercité-Zügen gibt fast immer ein Fahrradabteil. Dort ist der Transport des Drahtesels ebenfalls kostenlos.

In Nachtzügen und für die TGV muss die Radmitnahme reserviert werden und kostet 10 Euro. Achtung: Nicht alle Züge haben Fahrradabteile! Ebenfalls ärgerlich: Alle ICEs, TGVs und Thalys, die von Deutschland nach Frankreich fahren, nehmen keine Räder mit!

Achtung: So könnt ihr nur  Standardräder per Bahn transportieren. Liegeräder, Dreiräder, Tandems und Fahrradanhänger sind ausgenommen!

Garantie G30

Euer Zug hat Verspätung? Bereits nach 30 Minuten greift die Garantie G 30 bei der Staatsbahn SNCF. Je nach Länge der Verzögerung gibt es eine Rückzahlung.  Die Erstattung könnt ihr online beantragen aufhttps://garantie30minutes.sncf.com.

Bahn-Service

für Familien

In allen TGV-Zügen gibt es Familienbereiche mit Spieltischen und Wickelraum (Wagen 7 und 17) in der Nähe. Fläschchen oder Brei wärmen auf Wunsch gerne die Mitarbeiter der SNCF auf.

für alleinreisende Kinder

Eine Betreuung für alleinreisende Kinder von vier bis 14 Jahren bietet die SNCF mit ihrem Servicepaket Junior & Cie währen der Ferien- und Urlaubszeiten. Während der ganzen Fahrt ist der Nachwuchs unter Aufsicht. Er wird mit Malen und Basteln, Spielen und Gruppenspaß so gut unterhalten, dass die Reise ruckzuck vorübergeht. Dieser Service wird für 120 Bahnhöfe angeboten und kostet zusätzlich zur Fahrkarte ein Gebühr.

für Menschen mit Handicap

In allen Fernzügen und neuen Regionalzügen findet ihr extra ausgewiesene Bereiche für Reisende mit Rollstuhl. Die älteren Regionalzüge sind noch nicht behindertengerecht umgerüstet. Ergänzend bietet die SNCF für Reisende mit Handicap kostenlos den Service Accès Plus, bei Regionalzügen den Service Accès TER.

Er muss 48 Stunden vor Reiseantritt gebucht werden. Was bringt er? 30 Minuten vor Abfahrt des Zuges trefft ihr euren Begleiter, der euch zum Platz bringt und euch hilft, euch für die Fahrt dort einzurichten.

Er informiert den Zugkontrolleur über euren gebuchten Zusatz-Service und prüft, ob die Fahrt zu eurer Zufriedenheit verläuft. Beim Zugwechsel hilft er beim Umsteigen, beim Fahrtende bringt er euch zum Treffpunkt.

Bahnfahren in Frankreich. Der Bahnhof von Perpignan war bis vor wenigen Jahren kunterbunt im Innern - eine Hommage an DalI. Foto: Hilke Maunder
Der Bahnhof von Perpignan war bis vor wenigen Jahren kunterbunt im Innern – eine Hommage an Dalí. Foto: Hilke Maunder

Sparen beim Fahren

Train à 1 Euro

Évasio nennt die SNCF ihr Sparangebot, das als train à un euro den Nahverkehr in Okzitanien revolutioniert hat. In der gesamten Region könnt ihr für nur einen Euro mit der Bahn unterwegs sein. Bereits drei Wochen im Voraus  könnt ihr das Sparticket erwerben – allerdings nur online!

Das Angebot für die Schiene ergänzt in den Pyrénées-Orientales das Sparticket für die Busse: le bus à un euro.

Europa-Sparpreis

Die DB bieten für Reisen von Deutschland nach Frankreich Europa-Sparpreise an. Die kosten je nach Fahrtziel 19/29/39 Euro und können bis zu sechs Monate im Voraus erworben werden.

Rabattkarten

In Frankreich gibt es mehrere Sparkarten. Sie lohnen sich nur, wenn ihr mehrfach im Jahr per Bahn in Frankreich unterwegs seid.

  • Carte Jeune (12-27 Jahre):  30 % Ermäßigung auf innerfranzösischen Verbindungen (TGV und Intercité), 25 % Ermäßigung für Fahrten aus dem Ausland nach Frankreich.
  • Carte Enfant+:  25 % Rabatt bei Reisen nach Frankreich für bis zu vier Personen. Erwachsene sparen 25 %, Kinder unter 12 Jahre 50 %, Kinder unter 4 Jahren fahren kostenlos.
  • Carte Senior+: 25% Rabatt für Fahrten nach und innerhalb Frankreich für alle über 60 Jahre.
  • Carte Week-End: 25% Rabatt für Reisen am  Wochenende nach und innerhalb Frankreich. Die Voraussetzungen: Hin- und Rückfahrt haben eine Länge von mehr als 200 km – und es liegt mindestens eine Übernachtung zwischen Hin- und Rückfahrt.

Wo fährt mein Zug ein/ab?

In Frankreich sind die Gleise für die einzelnen Züge nicht fest in der Fahrplanübersicht verankert, sondern werden 20 Minuten vor Einfahrt des Zuges auf Bildschirmen und über Lautsprecher angekündigt

Autozug nach und in Frankreich

Die Deutsche Bahn hat ihren Autozug eingestellt. Doch in Frankreich gibt es den Hiflow als “Autozug” der SNCF. Der Name täuscht: Nicht Züge, sondern  Autotransporter auf der Straße oder Chauffeure bringen euer Fahrzeug zum Zielort. Der autotrain der SNCF wurde zum Jahresende 2019 eingestellt.

Musik im Bahnhof: in Paris wie in Marseille. Reisende und Besucher sind eingeladen, selbst einmal zu musizieren. Foto: Hilke Maunder
Musik im Bahnhof: in Paris wie in Marseille. Reisende und Besucher sind eingeladen, selbst einmal zu musizieren. Foto: Hilke Maunder

Ausflugszüge

In Frankreich gibt es herrliche Touristenstrecke für alle, die mit der Bahn tolle Landschaften erleben wollen. Einige haben ich entdecken und vorstellen können. Lasst euch inspirieren!

U Trinighellu (Micheline)

Trinighellu, trenuccio und la Micheline: Dieser korsische Zug hat viele Namen. Als Tramway de la Balagne bringt er euch von Calvi nach L’Île-Rousse.

1888 hatte man mit dem Bau einer Schmalspurbahn begonnen, um die Insel zu erschließen, auf der sonst Maultier und Kutschen die wichtigsten Verkehrsträger waren. Neugierig? Dann klickt mal hier!

Trinighellu: Kopf rausstecken, gucken und den Fahrwind spüren... Bahngenuss wie früher! Foto: Hilke Maunder
Kopf rausstecken, gucken und den Fahrtwind spüren… Bahngenuss wie früher! Foto: Hilke Maunder

Train des Merveilles

Die Flüsse Paillon, Bévéra und Roya haben im Hinterland von Nizza sich tief in den Fels gefräst und eine spektakuläre Landschaft geschaffen, in der uralte Dörfer auf hohen Kämmen und Spitzen wie Adlerhorste hocken, eingebettet in ein sattes Grün. Mitten hindurch saust ein legendärer Zug: der Train des Merveilles.

Train Jaune

Die Aussichtsstrecke im Tal des Tech führt von Villefranche-de-Conflent nach Latour-de-Carol und hält unterwegs in Europas höchstgelegenem Bahnhof.

Train Rouge

Der Zug des Fenouillèdes: le train rouge – im Sommer mit offenen Wagen! Foto: Hilke Maunder
Der Zug des Fenouillèdes: le train rouge – im Sommer mit offenen Wagen! Foto: Hilke Maunder

Der rote Zug durch die Täler von Agly und Aude, durch weite Weingärten und dunkle Tunnel. Was ihr auf der Bahnfahrt zwischen Axat und Rivesaltes alles erleben könnt? Klickt mal hier!

Allerfeinste Bahnhofsküche

Croissant auf die Hand, Café im Stehen? Immer mehr Restaurants zeigen: Bahnhofsküche geht auch anders – opulent, nostalgisch oder edel mit Zeitgeist.

Paris

Le Train Bleu

Vergoldete Stukkaturen, Kristalllüster, livrierte Kellner, nostalgisches Leder und opulente Gemälde: Le Train Bleu im Pariser Gare de Lyon hat die pure Pracht des Fin de Siècle bewahrt. Coco Chanel, Colette und Brigitte Bardot nippten hier am Champagner. Jean Gabin, Jean Cocteau und Salvador Dalí speisten inmitten von 41 Decken- und Wandgemälden.

Sie stellen opulent die drei größten Städte Frankreich – Paris, Marseille und Lyon – vor sowie die Geschichte der Grande Nation. 30 Maler schufen diese Werke, mindestens ebenso viele Köche schuften heute in der kleinen Küche, aus der täglich 500 Mahlzeiten kommen. Nicht immer reicht die Qualität an den Mythos ran.

Klassiker der Karte sind hausgeräucherter Lachs mit Bio-Rührei und Sauerampfer und der Tartar vom Charolais-Rind. Beim Degustations-Menü gibt es den Champagner gleich dazu.

Cocktails wie „Nikita“ erinnern daran, dass das Bahnhofslokal schon oft Kulisse für Blockbuster war – von Mr. Bean, der auf Ferien ging, bis zum Kultfilm von Luc Besson, “Nikita”. Nach einem Reinfall beim Essen – ewig gewartet und dann lauwarm und fad – würde ich euch empfehlen: Genießt das Ambiente und den Zauber von einst lieber nur beim Apéro!

Lazare

Bahnfahren: Bahnhofsrestaurant Erich Frechon, Gare Saint-LazareFür eine sterneverdächtige Bahnhofsküche solltet ihr mit der Métro ein zweites Bahnhofslokal ansteuern: das Lazare von Eric Frechon in der Gare Saint-Lazare. Genau dort, wo die Züge in seine normannische Heimat abfahren, eröffnete der Dreisternechef im Herbst 2013 sein Schlemmerlokal, das blitzschnell zum In-Treff aufstieg.

Bahnfahren: Bahnhofsrestaurant Erich Frechon, Gare Saint-Lazare.Lag’s an der gemütlich-stylischen Einrichtung mit der zentralen Bar aus Holz und Leder, den Klubsesseln in dunklem Blauschwarz, der offenen Küche, den weißen Tischen oder dem Tellerstapel in den Wandregalen aus dunklem Holz – lauter Details der Inneneinrichtung von Karine Lewkowicz? Oder an seinem Dessert Paris-Deauville, einem kühl-köstlichen Karamell-Soufflé, Markenzeichen und längst Klassiker auf der Karte?

© Lazare: Pressefotos, zur Verfügung gestellt von Clarisse Ferreres Communication

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22 Kommentare

  1. Paris Tip Metro Ticket
    Im TGV von Deutschland nach Paris gelang es nicht im Bordbistro ein Metroticket zu kaufen. Das Bistro wollte nicht, der Schaffner wollte auch nicht. Keiner -Wollte-
    Gibt es noch eine andere Methode?
    vielen Dank und viele Grüße

    • Hallo Felix, alle Gepäckteile müssen identifizierbar sein – also am besten Anhänger, der nicht abreißen kann, oder Aufkleber mit Namen auf jedes (!) Gepäckteil. Viele Grüße, Hilke

  2. Liebe Hilke, Frankreich hat mit dem TGV ein wirklich tolles Konzept schon lange vor den Germanen umgesetzt. Nur leider kennt Frankreich das Konzept “Hauptbahnhof” nicht – mit sehr nachteiligen Konsequenzen.
    So kann man schnell nach Paris mit TGV/ICE kommen, nur leider endet man am “Gare de Est” oder am “Gare du Nord”. Wer dann nach Süden weiter will, muss zum “Gare de Lyon” (und nicht etwa zum “Gare de Sud”). Dann beginnt das strategische Spiel: Nehme ich die Metro oder den RER?
    Und wer an eine bestimmte Adresse in Paris will, der muss oft mit diversen Linien kreuz und quer fahren, um zum Ziel zu kommen.
    Und nie ohne gültigen Fahrschein!! Mir ist es schon passiert, dass ich aus der Metro hochgehetzt bin, um an der Sperre mich 5 Maschinenpistolen und einer Kette von 10 martialisch gekleideten Personen gegenüber zu sehen, die so verhindern, dass einfach mal jemand über die Sperre hüpft! (Ist mir mehrfach auch noch vor Charlie Hebdo etc passiert) Dann lieber 15 Minuten mit dem Automaten kämpfen oder im Zweifelsfalle überzahlen, denn wenn der Durchgangsautomat die Fahrkarte zurückweist, dann wirds unangenehm… Und auch wenn man an einer Station ist, bei der noch eine Auskunftsperson ist, bleibts schwierig, wenn man nicht gut französisch parliert. Wie sagt doch mal ein Franzose in einem anderen Zusammenhang zu mir: “In Frankreich ist es nicht notwendig, eine Fremdsprache zu sprechen, um Karriere zu machen – eher im Gegenteil!”
    Im Zweifelsfalle also immer Tageskarten am Flughafen kaufen – die geschonten Nerven bedanken sich! Liebe Grüße Joachim

    • Hallo Joachim,Danke für deine ausführlichen Eindrücke. Als Hamburgerin kenne ich das ein wenig – wir haben auch drei Bahnhöfe. Dies liegt in der Geschichte der Bahn darin begründet, dass es unterschiedliche Eisenbahngesellschaften gab. Mehrere Bahnhöfe sind gerade in welchen Städten üblich, so auch in London. Mir gefällt es dass in Paris die Bahnhöfe so unterschiedlich auch im Charakter sind. Bahnfahren vermittelt mir in Frankreich noch richtig ein Gefühl von Reisen. Aber natürlich kann ich auch deine Eindrücke sehr gut nachvollziehen und verstehen. Gerade mit Gepäck sind die mit unter fehlenden Rolltreppen arg nervig, wenn man mit der Metro die Bahnhöfe wechselt. Viele Grüße und frohes Reisen,Hilke

  3. Liebe Hilke,

    Danke für all die Informationen, die mir immer wieder Neues vermitteln und die mich immer wieder neugierig machen.

    Ein Tipp noch zum Thema Metrokarten:
    Auch wenn man aus Deutschland mit dem Thalys anreist, kann man im Thalys in der Bordbar Metrokarten kaufen.
    Das Thema Metrokarten in Paris kaufen kenne ich. Vorher kaufen ist besser!
    Viele Grüße
    Christoph

  4. Liebe Hilke, danke für die Informationen. Beim TGV muss man leider erwähnen, dass größere Menschen dort große Probleme haben. Ich war beruflich in Frankreich unterwegs und hatte mich auf den TGV gefreut. Aber niemand erwähnt, dass die Sitze nur für Leute mit kurzen Beinen bequem sind! Bei meinen 1,88 stieß ich mit den Knien an die Sitzflächen gegenüber! Begeisterung des “Gegenübers” inklusive! Da ich kein Französisch spreche war die “kurze” Reise Paris – Lyon eine echte Qual.
    Noch ein Hinweis für Flugreisende, die über CDG einreisen. Üblicherweise wird man zum letzten Halt (Terminal 2) vor der Endstation geschickt. Da es aber sehr viel einfacher und günstiger ist, mit Tagestickets zu fahren, ist es besser mit der führerlosen Bahn zum Terminal 1 zu fahren und dort am SNCF Schalter die Touristenkarten schnell zu erwerben. Dort kann man sich dann auch gemütlich einen nicht allzu vollen Waggon aussuchen. Die Automaten an der Station Terminal 2 sind oft defekt, nehmen keine deutschen Kreditkarten und haben tagsüber oftmals eine 50m lange Schlange, bei der man im Zweifelsfall immer hinter einer Schar gackernder Asiaten steht, die den Apparat (oder das Französische) versuchen zu verstehen… Und wer Lust auf schwere Rätsel und Glücksspiel hat, versucht den 4-stelligen RER-Code für einen durchfahrenden Zug in die Stadt zu ermitteln (spart locker 30 Minuten). Ich habe es oft versucht und am Ende meist geschafft – aber es ist wirklich ein Glücksspiel!
    Liebe Grüße Joachim

    • Lieber Joachim, danke für den Tipp für den Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle! Ich bin 1,82 m groß und setze mich daher immer an die Plätze in Fahrrichtung, die Tisch haben – wo sie sind, lässt sich bei der Platzbuchung einsehen. In Deutschland habe ich in den deutschen ICEs auch das Problem, nur mit angezogenen Beinen sitzen zu können… denn die Beine sind richtig lang bei mir … Viele Grüße! Als Maß gelten – in D wie F und vielen Ländern, das Menschendurchschnittsmaß von 1.72m… Hilke

  5. Liebe Hilke, danke für den Artikel! App ist herunter geladen! Ich habe auch die App Trainline mit der ich schon so manchen Zug gebucht habe! Diese App habe ich aus einem der vielen Kommentare in Deinem Blog gefischt!

    Ich bewundere, dass Du uns unermüdlich mit neuen Informationen und Bildern versorgst. Ich lese alles mit großem Interesse! Bist Du fast jeden Tag für uns unterwegs ? Hast Du eigentlich persönliche Lieblingsorte in Frankreich?

    Liebe Grüße aus Hamburg

    • Liebe Kathrin, trainline ist klasse, nutze ich auch. Und ja, ich bin viel unterwegs :-). Aber Lieblingsorte… ich glaube, die habe ich nicht. Sondern lasse mich immer wieder inspirieren von den vielen weißen Flecken auf meiner Frankreichkarte. Für dieses Land braucht man mehr als ein Leben :-). In welcher Ecke von Hamburg lebst Du? Ich bin ex-Eimsbüttlerin :-). Bises! Hilke

      • Liebe Hilke, ich wohne eigentlich seit Jahren in Lütjensee bei Hamburg. Lütjensee kennt nur kaum einer. Allerdings haben sich Schule, Studium, Arbeit und Sport weitestgehend in Hamburg abgespielt. Ich bin viel in Eppendorf, wo ich rudere und meine Töchter leben.
        Wie Du meinen Kommentaren vielleicht entnehmen konntest, besitzen wir eine Wohnung direkt in Antibes. Ursprünglich wollten wir uns ein Häuschen in Tourrettes sur loup zulegen, aber es wurden uns zu diesem Zeitpunkt viele Objekte ausserhalb des Ortes mit furchtbar viel Grundstück und undenkbar schlechtem Zustand angeboten. Das war mir zuviel. Ich habe schon in Lütjensee einen großen Garten und so sehr ich Garten mag, so wollte ich nicht nur nach Frankreich kommen ,um im Garten zu schuften. Kurzerhand haben wir uns die Wohnung mitten in Antibes angeschafft. Der Flughafen ist in Reichweite, so dass wir auch ein verlängertes Wochenende dort verbringen konnten. Ich kann nun von Antibes aus mit der Bahn super die ganze Küste erobern ohne das Auto zu benutzen, somit ist trainline stets im Einsatz. So easy! Ich hätte nicht gedacht, dass ich es so geniesse , so zentral zu wohnen. Manchmal steige ich morgens in den Zug und fahre nach Marseille und abends wieder zurück. Diesen Herbst und Winter sollten eigentlichmit dem zug Nimes, Arles, Avignon etc bereist werden, aber das Virus ist schon ein Hemmschuh.
        Ich bin mit der Zeit auch dank Dir zum großen Frankreich Fan geworden und mir geht es so wie Dir, mir gefällt fast alles, was ich auf unseren Autofahrten von Hamburg nach Südfrankreich kennen lernen durfte. Einfach abseits der Strecke anhalten und übernachten. Herrlich!
        Vor Ort geniesse auch die vielen Wandermöglichkeiten auf den Küstenwegen und im Gebirge, all die herrlichen Märkte und auch das Stöbern nach Brocante. So schade nur, dass mein Französisch noch in Kinderschühchen steckt
        ( mache gerade einen Intensivkurs A2) und mein Reise-Fokus früher mehr auf
        ” möglichst- weit- weg “lag
        Also, liebe Hilke , Du wirst aufmerksam von mir ” gestalkt” , bewundert für Deinen Fleiss und auch schrecklich beneidet für all Deine Entdeckungen.

        Liebe Grüsse
        Kathrin

      • Liebe Kathrin, das ist ja ein Zufall… ich kenne Lützensee gut, war jahrzlang immer im Mönchsteich baden… und ja, Antibes ist sehr gut gewählt, ein sehr schöner Ort. Ganz herzliche Grüße aus dem Pyrenäenvorland, Hike

  6. Hallo Frau Mander, danke für die Infos, immer wieder schön! Ich reise regelmäßig mit der Bahn von Aachen über Brüssel oder Paris nach Marseille. Tipp für Leute aus Westdeutschland: das Umsteigen in Brüssel ist wesentlich einfacher, als in Paris von der Gare du Nord mit dem RER D zur Gare de Lyon zu wechseln, was im ungünstigsten Fall mehr als eine Stunde dauert. Seit ein paar Wochen wird außerdem auf der Linie RER D gearbeitet, was vorr. noch Monatelang andauert. Dadurch kommt es zu Verspätungen. Das muss man beim Umsteigen berücksichten und mindestens 1,5 bis 2 Stunden dafür einplanen. Vor allem die Züge aus Nizza über Marseille nach Paris haben sehr oft Verspätung, eine halbe bis eine Stunde habe ich schon oft erlebt. Trotzdem fahre ich gerne mit dem TGV. Wer nach einer Verspätung in Richtung Norden den Anschluss verpasst, kann den nächsten Zug nehmen, falls es ein Thalys ist. Wenn es aber ein ICE ist (meist ab Brüssel), dann muss man ein ganz neues ticket dafür kaufen. Sucht man im TGV den Kontrolleur, damit er einem die Verspätung auf dem TGV-Ticket schriftlich bestätigen kann, findet man ihn meist in der Nähe des Bordrestaurants.

    • Lieber Herr Kehmer, das ist ein guter Hinweis – ich kann Ihre Erfahrung bestätigen, Umsteigen in Brüssel ist für alle, die aus dem Westen Deutschlands kommen, ein guter Tipp! Herzlichen, Dank!

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