Die Rhône – Frankreichs starker Strom

Auf der Rhône verkehren zahlreiche Flusskreuzschiffe - so auch hier bei La Roche sur Glun.
Auf der Rhône verkehren zahlreiche Flusskreuzschiffe - so auch hier bei La Roche sur Glun.

Le Rhône ! In Frankreich ist sie männlich, im Deutschen weiblich – und nur die Nummer drei im Land. Denn die Ursprünge des Stroms liegen in der Schweiz. Nur 543 Kilometer von ihren insgesamt 807 Kilometern Länge prescht sie mit hohem Wasserdruck und starkem Gefälle von den Alpen Richtung Mittelmeer. Als stärkster Fluss Frankreichs mit einem Durchfluss von bis zu 1.800 Kubikmetern pro Sekunde ist die Rhône die Königin der Flüsse Frankreichs.

Île de la Platière, Foto: Hilke Maunder
Grünes Paradies: die Île de la Platière. Foto: Hilke Maunder

55 Millionen Jahre alt

Ihre Geburt geschah vor 55 Millionen Jahren. Damals gab es dort einen Grabenbruch wie beim Rhein, den die Ausbreitung der Erdkruste verursacht hatte.

Nach marinen, fluvialen und Lagunen-Episoden war es die Austrocknung des Mittelmeeres vor sechs Millionen Jahren, die es dem Fluss ermöglichte, sein Bett zu graben.

Tournon: Les Canotiers. Foto: Hilke Maunder
Die alten Lastkähne waren flach am Bug. So konnte man sie gut an Land ziehen. Foto: Hilke Maunder

Handelsstrom seit der Antike

So wurde er bereits in der Antike zu einer der meistbefahrenen Achsen des Römischen Reiches nach dem Nil. Römische Handelsschiffe verbanden  in gallo-römischer Zeit Arles und Lugdunum (Lyon) mit der Saône. Im Mittelalter transportierte die Rhône Salz, Metall, Holz und Getreide.

Binnenschiff auf der Rhône. Foto: Hilke Maunder
Ein Binnenschiff zieht vorbei. Foto: Hilke Maunder

Die Brücken von Marc Seguin

Die erste Hängebrücke über die Rhône baute im Jahr 1824 ein Mann, an den bis heute entlang der Rhône zahlreiche Brücken mit ihrem Namen erinnern: Marc Seguin. 18 Monate lang arbeitete er mit seinem Bruder an der steinernen Verbindung von Tournon-sur-Rhone nach Tain-l’Hermitage. Es war damals die erste Drahtkabelbrücke der Welt, die auch für schwere Fuhrwerke geeignet war.

Als sie den wachsenden Autoverkehr nicht mehr aufnehmen konnte, wandelte sie sich zur Fußgängerbrücke. 1965 wurde die Brücke abgebrochen. Eine zweite Brücke der Brüder Seguin indes ist erhalten. Nahezu baugleich hatten die Frères Seguin sie höher und mit zwei Straßen zwischen 1847 und 1849 bei ebenfalls zwischen Tournon und Tain gebaut. Diese zweite Brücke seht ihr auf dem Foto.

Blick vom Pont Marc Séguin auf Tournon. Foto: Hilke Maunder
Blick vom Pont Marc Séguin auf Tournon. Foto: Hilke Maunder

Von den gut 180 Hängebrücken der Brüder Séguin gilt der Pont d’Andance aus dem Jahr 1827 heute als älteste, noch vom Verkehr genutzte Hängebrücke auf dem europäischen Festland.

ViaRhôna: La Voulte-sur-Rhône. Foto: Hilke Maunder
Die Hängebrücke von La Voulte-sur-Rhône wurde zwischen 1889 und 1891 von dem Ingenieur Ferdinand Arnodin gebau. Foto: Hilke Maunder

Die Zähmung der Rhône

Während der “Kleinen Eiszeit” vom Beginn des 14. Jahrhunderts bis zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt die Rhône stürmische Seiten. Starke Niederschläge und vorrückende Gletscher sorgen für verheerende Überschwemmungen.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Zähmung der wilden Rhône. 1840 und 1856 hatten Überschwemmungen für große Verwüstungen gesorgt.

Eingedeicht: die Orte und Uferstraßen an der Rhône wie hier südlich von Tournon. Foto: Hilke Maunder
Eingedeicht: die Orte und Uferstraßen am Fluss wie hier südlich von Tournon. Foto: Hilke Maunder

Ab 1884 vervollkommneten auf französischer Seite die Chefingenieure der Rhône, Jacquet und Girardon, die Regulierungsvorrichtungen mit Deichen, Buhnen und anderen Wasserbauwerken. Jene drosselten die Geschwindigkeit des Stroms und schützten die Städte und Felder vor Überschwemmungen.

La Roche-de-Glun: Hochwassermarker. Foto: Hilke Maunder
Ein Hochwassermarker in La Roche-de-Glun. Foto: Hilke Maunder

Schleusen und Kraftwerke

Ab den 1950er-Jahren wurden diese Arbeiten durch die Anlagen der Compagnie Nationale du Rhône (CNR) ergänzt. Sie baute Dämme und Wasserkraftwerke, Schleusen und Deiche. Seit 1934 erschließt die CNR das Rhônetal, erzeugt Strom, entwickelt die Flussschifffahrt und bewässert die umliegenden landwirtschaftlichen Flächen.

Das Wasserkraftwerk von Bourg-lès-Valence. Foto: Hilke Maunder
Das Wasserkraftwerk von Bourg-lès-Valence. Foto: Hilke Maunder

Dazu hat die CNR 19 große Laufwasserkraftwerke gebaut. Je nach  Tages- und Jahreszeitenströmung liefern sie jährlich 14.900 GWh Wasserstrom. Zwischen Lyon und dem Mittelmeer hat sie den Fluss zur 330 Kilometer langen Wasserstraße ausgebaut. Auf Schweizer Seite begann in den 1860er-Jahren für ein Eisenbahnprojekt, das das Wallis mit Italien verband, die Aufstauung des Gewässers.

Stillleben auf der Île de Printegarde. Foto: Hilke Maunder
Stillleben auf der Île de Printegarde. Foto: Hilke Maunder

Industrie und Natur

Trotz der wirtschaftlichen Nutzung und 18 Industrie- und Hafenstandorten im Rhônetal gibt es dort auch immer noch mehr als 100 geschützte Naturgebiete.

Der Herbst beginnt auf der Île du Beurre. Foto: Hilke Maunder
Der Herbst beginnt auf der Île du Beurre. Foto: Hilke Maunder

Die Zukunft der Rhône hängt an ihrer Quelle. Doch der Klimawandel lässt den Gletscher jedes Jahr zwischen fünf und sieben Meter an Dicke verlieren. Experten sagen voraus, dass der Rhône-Gletscher sich bis 2030 halbieren und bis 2100 verschwinden wird.

Im Sommer zeigen sich die Sandbänke bei La Bruyère. Foto: Hilke Maunder
Im Sommer zeigen sich die Sandbänke bei La Bruyère. Foto: Hilke Maunder

Immer weniger Wasser

Das Abschmelzen des Eises und die Zunahme extremer Wetterereignisse wird die Rhône schwächen. Bis 2050 wird sie bereits bis zu 40 Prozent weniger Wasser führen. Bereits im Jahr 2017, einem Jahr schwerer Dürre, war ihr durchschnittlicher Durchfluss 30 Prozent niedriger als in den letzten zwanzig Jahren.

Das Naturschutzzentrum der Île du Beurre. Foto: Hilke Maunder
Das Naturschutzzentrum der Île du Beurre. Foto: Hilke Maunder

Doch die Entnahmen für die Landwirtschaft und die Industrie steigen weiter. Seit 20 Jahren versuchen die Schweiz und Frankreich gemeinsam, das langsame Sterben der Rhône zu stoppen. Ein Hauptaugenmerk liegt daher auf der Renaturierung der natürlichen Biotope der Rhône.

Gemüsefeld be Ampuis, Foto: Hilke Maunder
Gemüsefeld bei Ampuis, Foto: Hilke Maunder
Zwischen Vienne und Condrieu werden Tomaten gezüchtet. Foto: Hilke Maunder
Zwischen Vienne und Condrieu werden Tomaten gezüchtet. Foto: Hilke Maunder

Obst, Wein und Gemüse

Die Rhône ist zudem der wichtigste Partner der Obst- und Gemüsebauern in ihrem Teil. Dank 40 Wasserentnahmestellen bewässert der Fluss auf 120.000 Hektar landwirtschaftliche Kulturen.

Blick vom Hermitage-Hügel über die Rebgärten auf die Rhône. Foto: Hilke Maunder
Blick vom Hermitage-Hügel über die Rebgärten. Foto: Hilke Maunder

Im Département Drôme, dem führenden Bio-Anbaugebiet der Region Auvergne-Rhône-Alpes, stammen sogar 80 Prozent der landwirtschaftlichen Bewässerungsmengen aus dem Lauf der Rhône und dem der Isère.

Die Rhônebrücke bei Saint-Pierre de Bœuf. Foto: Hilke Maunder
Die Rhônebrücke bei Saint-Pierre-de-Bœuf. Foto: Hilke Maunder

Neben der Landwirtschaft brauchen auch andere Wirtschaftszweige den Fluss. Kernkraftwerke kühlen mit den Fluten der Rhône ihrer Reaktoren. Auch die chemische und petrochemische Industrie sowie Zementwerke nutzen ihre Wasser.

Immer wieder findet ihr solche Rastplätze an der ViaRhôna. Foto: Hilke Maunder
Immer wieder findet ihr solche Rastplätze an der ViaRhôna. Foto: Hilke Maunder

Ausbau des Tourismus

Seit einigen Jahren ist auch der Tourismus dabei, die Rhône neu zu prägen. Ihre Ufer wurden umgestaltet, um Platz für Fußgänger, Inlineskater und Radfahrer zu schaffen.

Die ViaRhôna bei Beauchastel. Foto: Hilke Maunder
Die ViaRhôna bei Beauchastel. Foto: Hilke Maunder

Auf der ViaRhôna könnt ihr dem Lauf der Rhône vom Genfer See bis zum Mittelmeer folgen. Sehr beliebt sind auch Kreuzfahrten auf der Rhône, die in Lyon beginnen und oft in Verbindung mit der Saône angeboten werden. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Der Anleger der Kreuzfahrtschiffe in Lyon. Foto: Hilke Maunder
Der Anleger der Kreuzfahrtschiffe in Lyon. Foto: Hilke Maunder

Die Rhône in Bildern

Die historische Rhônebrücke von Seyssel. Foto: Hilke Maunder
Die historische Rhônebrücke von Seyssel. Foto: Hilke Maunder
Die moderne Rhône-Brücke von Seyssel. Foto: Hilke Maunder
Die moderne Rhône-Brücke von Seyssel. Foto: Hilke Maunder
Die Rhône südlich von Chanaz. Foto: Hilke Maunder
Die Rhône südlich von Chanaz. Foto: Hilke Maunder
Der <em>étang bleu</em> bei Vions an der Rhône. Foto: Hilke Maunder
Der étang bleu bei Vions an der Rhône. Foto: Hilke Maunder
Bei Yenne (Savoie) das die Rhône die Gorges de la Balme geschaffen. Foto: Hilke Maunder
Bei Yenne (Savoie) hat die Rhône die Gorges de la Balme geschaffen. Foto: Hilke Maunder
Die Rhône bei Peyrieux. Foto: Hilke Maunder
Die Rhône bei Peyrieux. Foto: Hilke Maunder
Die Rhône bei Lavours. Foto: Hilke Maunder
… und bei Lavours. Foto: Hilke Maunder
Der Hafen von Massignieu-de-Rives, auch genannt <em>Lit du Roi</em>,. Foto: Hilke Maunder
Der Hafen von Massignieu-de-Rives, auch genannt Le Lit du Roi. Foto: Hilke Maunder
Bei Cordon tauchen die Alpen am Horizont auf. Foto: Hilke Maunder
Bei Cordon tauchen die Savoyer Alpen am Horizont auf. Foto: Hilke Maunder
Die Rhônebrücke von Grosee. Foto: Hilke Maunder
Die Rhônebrücke von Groslée. Foto: Hilke Maunder
Die Rhône in Lyon bei Nacht. Foto: Hilke Maunder
Die Rhône in Lyon bei Nacht. Foto: Hilke Maunder
Die Rhône bei Vienne. Foto: Hilke Maunder
Die Rhône bei Vienne. Foto: Hilke Maunder
Das Winzerdorf Condrieu an der Rhône. Foto: Hilke Maunder
Das Winzerdorf Condrieu. Foto: Hilke Maunder
Das Schloss von Ampuis. Foto: Hilke Maunder
Das Schloss von Ampuis. Foto: Hilke Maunder
Île de la Platière, Foto: Hilke Maunder
Die Rhône bei der Île de Platière nahe Limony. Foto: Hilke Maunder
Blick auf Tournon und hinüber nach Tain am anderen Ufer. Foto: Hilke Maunder
Blick auf Tournon und hinüber nach Tain am anderen Ufer. Foto: Hilke Maunder
Valence Auf Augenhöhe mit dem Kathdralturm: der Ausblick vom Belvedere des Museums. Foto: Hilke Maunder
Auf Augenhöhe mit dem Kathedralturm: der Ausblick vom Belvédère des Stadtmuseums von Valence. Foto: Hilke Maunder
Charmes-sur-Rhône. Foto: Hilke Maunder
Die Hängebrücke von Rochemaure ist heute Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Foto: Hilke Maunder
Die Hängebrücke von Rochemaure ist heute Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Foto: Hilke Maunder
Flusskreuzfahrten in Frankreich: das Défilé de Donzère bei Viviers. Foto: Hilke Maunder
Der Défilé de Donzère bei Viviers. Foto: Hilke Maunder
Bourg Saint-Andéol an der Rhône. Foto: Hilke Maunder
Bourg Saint-Andéol an der Rhône. Foto: Hilke Maunder
Direkt am Ufer der Rhône gelegen: das Burgschloss von Tarascon. Foto. Hilke Maunder
Direkt am Fluss gelegen: das Burgschloss von Tarascon. Foto. Hilke Maunder
Tarascon, Blick vom Burgschloss auf die Rhône. Foto: Hilke Maunder
Von der Dachterrasse der Burg von Tarascon könnt ihr eine Rundumsicht genießen. Foto: Hilke Maunder
Der Pont Saint-Bénézet in Avignon zur Dämmerung. Foto: Hilke Maunder
Der Pont Saint-Bénézet in Avignon zur Dämmerung. Foto: Hilke Maunder
Die Kais von Arles. Foto: Hilke Maunder
Die Kais von Arles. Foto: Hilke Maunder
Port-Saint-Louis-du-Rhône: Am Kai machen die Rhône-Kreuzfahrtschiffe fest. Foto: Hilke Maunder
Endstation der Kreuzfahrtschiffe: der Hafen von Port-Saint-Louis-du-Rhône. Foto: Hilke Maunder
Sonnenuntergang über der Rhône in Port Saint-Louis-du-Rhône. Foto: Hilke Maunder
Sonnenuntergang über der Rhône in Port Saint-Louis-du-Rhône. Foto: Hilke Maunder

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Im Blog

Radwandern auf der ViaRhôna

Gemeinsam mit einer Freundin bin ich die ViaRhôna abgeradelt. Die einzelnen Beiträge dazu findet ihr in dieser Kategorie.

Flusskreuzfahrt auf der Rhône

Von Lyon bis Arles und retour: Diese Reise habe ich auf der MS Bijou du Rhône getestet. Bitte einmal hier weiterlesen.

Im Buch

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2 Kommentare

  1. Liebe Hilke, das sind ja unglaublich schöne und kreative Fotos, die Du von der Rhône gemacht hast. da bekommt man sofort Lust auf eine Schiffsreise dort. Unvorstellbar der Gedanke, dass dieser Fluss einmal weniger Wasser führen könnte. Hoffentlich stimmt es nicht wirklich, dass das Abschmelzen des Gletschers in der Schweiz das Wasser der Rhône perspektivisch verringern wird. Es gibt ja noch Zuflüsse und Regenwasser. Sehr schön, wie Du mit Deinen Fotos dem Lauf des Flusses von der Quelle bis zur Mündung – oder fast – gefolgt bist.
    Dein Foto – Die Rhône bei der Île de Platière nahe Limony. Foto: Hilke Maunder – ist übrigens so schön wie ein Gemälde. Im ersten Moment dachte ich, es sei ein Gemälde.

    liebe Grüße
    Anna C

    • Danke, liebe Anna! Leider stimmt es, dass die Wassermengen kontinuierlich sinken. Durch mein Studium (Anglistik und Geographie, nix Romanistik) reagiere ich auf solche Nachrichten sehr sensibel und verfolge das Thema Wasser intensiv. Es wird eines der größten Probleme werden. Und ist es schon jetzt (siehe Nestlé und pure water). Freut mich, dass Dir die Fotos gefallen! Bin erst mit dem Rad die ViaRhôna abgeradelt – und dann mit dem Schiff noch mal wasserseitig auf einer Pressereise. Ich liebe Flüsse!!! Bises, Hilke

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