Le Grand Bornand: Juwel im Schnee

Le Grand Bornand, Skigebiet. Foto: Hilke Maunder
Im Skigebiet von Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder

Jean François „Jeff“ Exertier, Bergführer und Alpinski-Guide von Le Grand Bornand, ist begeistert: „Das Skibike bietet ein völlig neues Gleiterlebnis und ist so kinderleicht zu erlernen, dass selbst Nichtskifahrer es sofort können“, sagt er stolz und steckt das Gefährt mit zwei Handgriffen am Pistenrand zusammen.

Erfunden hat das Trendsportgerät Serge Mermillod. Der Kesselschmied im Nachbardorf Les Villards-sur-Thônes war von einem Freund auf einen Vorläufer des Skibikes aufmerksam gemacht worden.

Flugs hatte er das Bremssystem verbessert und schließlich die Zulassung als Fahrzeug vom französischen Verkehrsministerium erhalten. 2013 war Premiere auf der Piste für das Skibike, das auch véloski genannt wird.

Le Grand Bornand: Unterwegs mit dem Skibike oder véloski. Foto: Hilke Maunder
Spaßgerät im Schnee: das Skibike oder véloski. Foto: Hilke Maunder

Mit dem Skibike auf die Piste

Entschlossen hängt Jeff das Rad in die Aufhängung am Sessellift und schwebt von Le Chinaillon (1.300m) hinauf auf 1.800 m Höhe zum Start der Abondance-Piste. Ihre Markierung: Blau.  Seine Skischüler sind erleichtert.

„Stell beide Füße auf die Stützen. Rechts ist die Bremse. Und lass es einfach laufen. Erst mal nur gerade…“ Und schon saust er los, schwingt durch den Schnee. Dank der beiden breiten Ski, die statt der Reifen montiert sind, liegt das Rad recht stabil auf der gut präparierten Piste.

Skibiking in Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder
Skibiking bringt Spaß. Schon nach ein paar Minuten habt auch ihr den Kniff raus. Foto: Hilke Maunder

Auch das Bremsen klappt. „Immer nur geradeaus! Nicht wie beim Skifahren, sonst landet ihr im Schnee“, sagt Jeff. Langsam wird die Gruppe mutiger. Einige wagen Gewichtsverlagerungen, erste Kurven.

Jeff hat Recht: Skibiking ist wirklich kinderleicht – und ein Riesenspaß. Viel zu schnell sind alle zurück im Tal.

Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder
Ist die Berglandschaft der Savoyer Alpen nicht traumhaft? Foto: Hilke Maunder

Wer auch einmal das Skibike testen möchte: Die örtliche École de Ski Française (ESF) bietet Kurse an. Sämtliche Einsteigerkurse finden am Mont Lachat statt, wo drei Lifte mit Transportbügeln für Skibikes ausgerüstet wurden. Fortgeschrittene wagen sich auch hors-piste ins Gelände.

Mont Lachat: ein Berg, viele Pisten

Le Grand Bornand, Blick ins Tal. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Der 2.023 m hohe Mont Lachat bildet das Herz des Skigebietes von Le Grand Bornand. Alle Flanken sind für Skifahrer erschlossen. „Du kannst den ganzen Tag in der Sonne fahren. Folg einfach von Grand Bornand-Village ihrem Lauf rund um den Berg“, sagt Jeff.

90 Kilometer Alpinski auf 42 Pisten, erschlossen von 29 Liften, locken allein im Skiort, 220 Pistenkilometer im Skiverbund Lake Annecy Resorts.

Mit drei schwarzen, 13 roten, 14 blauen und 12 grünen Pisten ist das Skigebiet absolut familienfreundlich – und doch auch für fortgeschrittene Fahrer abwechslungsreich genug.

Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Seit dem Winter 2015/6 bietet die offizielle französische Skischule École de Ski Français auch Skitouren in die unberührte Bornand-Bergwelt.

Ihr Terrain ist der Trainingsplatz von Spitzensportlern. Mit zehn Topathleten in internationalen Wettkämpfen ist Le Grand Bornand derzeit der erfolgreichste Skiort Frankreichs.

Tessa Worley, Steve Missillier, Ivan Perrillat, Jonathan Midol, Benjamin Daviet, Bastien Midol, Nelly Moënne-Loccoz, Thomas Mermillod, Lucas Chavanat und Gaëlle Reiller: Vier Medaillengewinner aus Sotschi 2014, zwei Weltmeister und drei Vizeweltmeister aus dem Jahr 2013 und ein Gewinner der Weltmeisterschaft 2015 kommen aus Le Grand Bornand.

Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Wie schnell seid ihr?

Mit den Abfahrts-Cracks des Riesenslaloms könnt ihr euch seit der Wintersaison 2017/18 messen. Bei der Alpina Watches ESF Expérience überträgt eine innovative Zeiterfassung eure Zeit auf eine Riesenleinwand und vergleicht sie mit der der Größen des Skirennsports.

Tessa Worley, zweifache Riesenslalom-Weltmeisterin 2013 und 2017, und Steve Missillier, Vize-Olympiasieger 2014, setzen die Messlatte hoch an. Wer mag, kann seine Leistung gleich vor Ort in den sozialen Netzwerken teilen.

Le Grand Bornand, Blick ins Tal. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Mit dabei sind eure Freunde auch im sechs Hektar großen Snowpark von Le Grand Bornand, der mehrfach als eine der besten Anlagen Frankreichs ausgezeichnet wurde. Der Videopark lockt mit Freestyle online. Ihr könnt dort euren Run filmen und abspielen!

Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder
Rein in den Tiefschnee! Foto: Hilke Maunder

Auf Langläufer warten 60 km an Loipen, auf denen u.a. schon die französische Biathlon-Weltmeisterin Sylvie Becaert trainiert hat. 2019/20 war Le Grand Bo‘ zum bereits dritten Mal Gastgeber des Biathlon-Weltcups – als einziger Austragungsort dieser Sportart in Frankreich.

Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder
Da unten, tief im Tal, liegt Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder

Wellness auf 1600 m Höhe

Erste Ansätze von Muskelkater vertreibt das öffentlich zugängliche Spa Centre Ô des Cimes im Village de Lessy. Es gehört zu einer Résidence mit 144 komfortablen Ferienwohnungen, die von CGH Résidences zentral verwaltet werden. Sie sichern den Eigentümern neun Jahre lang ein festes Einkommen. Sechs Wochen lang können sie sie pro Jahr selbst nutzen.

Eine Stunde lang knetet Sylvie Schultern, Rücken und Waden, jeder Muskel, jede Sehne kommt in ihren Griff. Manchmal schmerzt es ein wenig. Doch nach 60 Minuten werdet ihr das Gefühl haben, federleicht zu sein und zu schweben. Die Erschöpfung nach einem intensiven Tag auf der Piste ist verflogen, Körper, Geist und Seele sagen: 100 Prozent Wohlbefinden.

Hochgenüsse auf 1.720 m Höhe

Le Grand Bornand: Höhenrestaurant Les Terres Rouges. Foto: Hilke Maunder
Herzig und flauschig: die Berghütte Les Terres Rouges. Foto: Hilke Maunder

Lust, jetzt auszuspannen, etwas zu trinken, und das ganz stylisch? Dann nehmt den Sessellift, der vom Vallée du Maroly zum Col des Annes hinauf schwebt. Dahinter schwingt sich die Pointe de Grand-Combe 2.175 Meter hoch auf.

Wenn ihr jetzt eine Vierteldrehung macht, könntet ihr auf die Chaîne des Aravis blicken, und dahinter die weiße Kuppe des Mont-Blanc erblicken! Jean-Yves Baur von der Berghütte Les Terres Rouges ist sichtlich stolz auf das Panorama.

Doch jetzt wärmt euch erst einmal auf. Am besten mit einem Café Dret dans la Pentu! Einem… wie bitte? „Einem Café mit Chartreuse! Oder habt ihr mehr Lust auf einen warmen Apfelsaft mit Erdbeeren und Rum?“ Jean-Yves dreht sich um und beginnt, an der Kaffeemaschine zu hantieren.

Le Grand Bornand: Höhenrestaurant Les Terres Rouges. Foto: Hilke Maunder
Das Wirtepaar Ingrid und Jean-Yves vom Höhenrestaurant Les Terres Rouges. Foto: Hilke Maunder

Seit 2010  ist Jean-Yves gemeinsam mit seiner Frau Ingrid der Patron der Berghütte an der Maroly-Piste im Skigebiet von Le Grand Bornand. Gastronomie gibt es dort bereits seit 25 Jahren.

Doch erst mit dem Paar wandelte sich das Lokal zu einer In-Location, zu der Gruppen von Gästen nach Liftschluss auch mit einem Pistenfahrzeug hinauf gebracht werden.

Le Grand Bornand: Höhenrestaurant Les Terres Rouges. Foto: Hilke Maunder
Kleine Naschereien, frische Früchte, lokaler Wein oder ein opulentes Mahl? Foto: Hilke Maunder

1.720 m hoch über dem Tal von Malory erlebt heute Les Terres Rouges die savoyarder Hausmannskost kreative Höhenflüge: Haute Cuisine im wahrsten Sinne des Wortes. Terrine de foie gras, ardoise de charcuterie; soupe, croutons & tomme; diots au vin rouge, pièce de bœuf, startiflette, salade; plat du marché; fromage blanc coulis; café gourmandmiam, würden die Franzosen sagen!

Le Grand Bornand: Höhenrestaurant Les Terres Rouges. Foto: Hilke Maunder
Selbst aus den Leuchten kommt kuschelige Wärme! Foto: Hilke Maunder

Man genießt sie unter Heizstrahlern auf Sesseln, die mit weichem Kuschelfell belegt sind. Und wenn die Sonne scheint und kein Wind weht, öffnen Ingrid und Jean-Yves die Rollfenster des Restaurants im Anbau: Terres Rouges – ein Speisesaal mitten in der Natur.

Namensgeber für das Lokal war, erzählt mir Jean-Yves zum Abschluss, eine geologische Besonderheit, die jetzt unter dem weißen Schnee versteckt ist: rote Erde inmitten der Savoyarder Kalkalpen.

Drei Männer im Schnee

Das Trio von Aux Confins des Sens in Le Grand Bornand. Foto. Hilke Maunder
Das Trio von Aux Confins des Sens. Foto. Hilke Maunder

Nach Liftschluss könnt ihr im Tal ebenso herrlich speisen. Dort interpretiert ein Trio im Restaurant Aux Confins des Sens die savoyarder Küchentradition spielerisch wie meisterlich– und testet die Grenzen der Sinne aus.

Benoît Touchard ist der chef de service. Das Dekor seines Reiches ist zeitlos modern. Stilvoll, und doch gemütlich. Der Kamin flackert. Vor weiß eingedeckten, runden Tischen steht ein charmanter Mix aus hellen und dunklen Stühlen mit hoher Lehne. Helle Holzbalkendecke, Kerzen, einige Orchideen, dezente Strahler – entspannt edel, einfach gemütlich.

Sterneverdächtig: Die Küche von Aux Confins des Sens in Le Grand Bornand. Foto. Hilke Maunder
Sterneverdächtig: Die Küche von Aux Confins des Sens in Le Grand Bornand. Foto. Hilke Maunder

In der Küche wirbeln Anthony Barrucand und  Jean-Sébastien Faber. Seit Jahren arbeiten sie erfolgreich zusammen. Mit Perfektion und Begeisterung jonglieren sie mit dem kulinarischen Erbe Savoyens und den Einflüssen aus aller Welt. Jeder Gang ist eine Überraschung, jeder Teller Hochgenuss. Wie die Weine von Philippe Grisard… erstaunlich, was er beim Cru Arbin aus der Mondeuse noire an Aromen heraus holt!

Genussreiches Hütten-Glück

La Ferme de Lormay in Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder
Urgemütlich: La Ferme de Lormay. Foto: Hilke Maunder

Dort, wo der Bouchet noch als junger Bach zu Füßen des Aravis-Massivs plätschert, findet ihr Albert Bonamy. In seiner Ferme de Lormay inszeniert er die regionale Küche als rustikal-romantisches Erlebnis: mit prasselndem Kaminfeuer, Kerzenlicht, Hirschbraten und Schoko-Orangen-Tarte.

Die Schlemmerhütte umhüllt alle Sinne mit Wohlsein. Für die Dauer eines Dîners hat Zeit keine Bedeutung mehr, regiert pures Glück. Trunken voller Seligkeit: Hier gibt es Infos und Impressionen im Blog.

Schlemmerhütte: die Ferme de Lormay von de Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder
Schlemmerhütte: die Ferme de Lormay von de Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder

400 Chalets, 1 Käse

Den besonderen Charme von Le Grand Bornand machen jedoch die mehr als 400 Chalets aus, die oft mehr als 200 Jahre alt sind. Sie verleihen dem Ort ein urgemütliches wie authentisches Ambiente. Unten Stein, oben Holz, sind viele mit Balkonen geschmückt. Zahlreiche weisen zudem schöne Schnitzereien auf.

Stéphanie Chassagne stellt den Reblochon auf ihrem Hof noch ganz handwerklich und traditionell her. Foto: Hilke Maunder
Stéphanie Chassagne stellt den Reblochon auf ihrem Hof noch ganz handwerklich und traditionell her. Foto: Hilke Maunder

In mehr als 50 alten Höfen wird ein Alpenkäse gefertigt, der in Le Grand Bornand seine Heimat hat: der Reblochon fermier. Jeden Donnerstag öffnet einer der Produzenten seine Tore für Besucher und lädt ein, hautnah die Produktion der AOP-Käsespezialität aus Hochsavoyen zu erleben.

Handwerkliche Reblochon-Herstellung.Foto: Hilke Maunder
Der Reblochon kommt zum Abtropfen in kreisrunde Formen, die mit Tuch ausgelegt sind. Foto: Hilke Maunder

2000 Kühe der Rassen Tarine und Abondance leben in Le Grand Bornand, und gerade mal so viele Einwohner. Drei von ihnen, die erst imHôtel Belvédère, dann im Contre-Sens von Annecy zusammengearbeitet haben, eröffneten vor einigen Jahren unweit der Dorfkirche ein kulinarisches Kleinod.

Reblochon im Reifekeller.Foto: Hilke Maunder
Miam, Reblochon – warum nicht gleich im Reifekeller probieren? Foto: Hilke Maunder

Le Grand Bornand: Meine Reisetipps

Hinkommen

Autobahn A41 bis Annecy-Nord, dann der Beschilderung nach Thônes und Les Stations des Aravis folgen, Autobahn A 40 bis Bonneville, weiter 20 km zu den „Stations des Aravis“. Bahnhof in Annecy (32 km). Flughafen Genf 50 km, Shuttle; Lyon 150 km, Shuttle mit www.altibus.com.

Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder
Noch ein echtes Bauerndorf: Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder

Entdecken und Erleben

Skibike (véloski)

Verleih in den Sportgeschäften von Le Chinaillon

Fat Bike

Mountainbiken im Schnee; Leihräder und Unterricht: www.intersport-grandbornand.com

Reblochon-Hof

La Ferme „Gaec d’Hermy“, L’Envers du Bouchet, Les Frasses Jacquier, 74450 Le Grand Bornand, Tel. 06 09 70 25 47

Infos zum AOP-Käse: www.reblochon.fr

Mehr zum Reblochon erfahrt ihr hier im Blog.

Le Grand Bornand. Foto: Hilkr Maunder
400 alte Chalets sind in und um Le Grand Bornand erhalten und verbreiten gemütliches alpenländisches Flair. Foto: Hilke Maunder

Sattler

Didier Perrillat gehört zu den letzten Sattlern, die ihr Leder mit altem Werkzeug noch ganz handwerklich und traditionell bearbeiten. In Le Grand Bornand gibt es kaum eine Kuh, die nicht ihre Glocke an einem von ihm gefertigten Schmuckband zum Almauftrieb trägt. Wunderschön sind auch seine Taschen, Gürtel oder Portemonnaies.
• 280, route de Villavit, 74450 Le Grand Bornand, Tel. 04 50 32 12 73, www.bourrelier-hautesavoie.com

La Maison du Patrimoine

Ein alte Hofstelle von 1830 erinnert an die landwirtschaftlichen Traditionen im Tal – allwöchentliche Veranstaltungen erwecken sie wieder zum Leben.
• 305, route de la patinoire, 74450 Le Grand Bornand, Tel. 04 50 02 79 18, www.patrimoine-bornandin.fr

La Ferme de Lormay, Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder
Der Tisch ist gedeckt – auch in der Ferme de Lormay. Foto: Hilke Maunder

Schlemmen

La Ferme de Lormay/Chez Albert

Bei Albert Bonamy und Colette könnte ich jeden Abend mich an den Tisch setzen und essen. Ihre grundehrliche Küche, die Savoyer Weine und die urgemütliche Atmosphäre machen ihr kleines Lokal in der alten Hofstelle zu einem Kleinod.
• Route de Lormay, 74450 Le Grand Bornand, Tel. 04 50 02 24 29, www.lafermedelormay.com

Les Terres Rouges

In der Berghütte von Jean-Yves und Ingrid Baur an der Gipfelstation von Le Maroly in 1720 m Höhe gibt es neben dem großen Selbstbedienungsbereich auch eine kleine Bar und ein trendig gestyltes Mittagsrestaurant mit weißen Fellen auf den Stühlen, Heizstrahlern und Rollfensterwänden, die bei schönen Wetter geöffnet werden – dann speist ihr mitten im Schnee!
• Le Maroly, 74450 Le Grand Bornand, Tel. 04 50 27 05 73,  www.restaurant-terres-rouges.fr

Aux Confins des Sens

• Le Villavit, Le Grand Bornand, Tel. 04 50 69 94 25, www.restaurant-grand-bornand.com

Events

Glisse en Coeur

24 Stunden Ski und Musik – mit Benefizkonzerten im Schnee.

Schlummern

Schlafkammer im Hotel Les Écureuils von Le Grand Bornand. Foto: Hilke Maunder
Kuschelkammern: die Zimmer des Hôtel Les Écureuils. Foto: Hilke Maunder

Hôtel Les Écureuils*

Das erst kürzlich renovierte und ausgebaute Dreisternehaus nahe der Lifte birgt 17 Zimmer und Suiten im typisch Savoyarder Stil – einige sind kleine Kuschelkammern in Holz mit rot-weißen Textilien, andere geräumige Zimmer mit Balkon.
• 431, route de la vallée du Bouchet, 74450 Le Grand Bornand, Tel. 04 50 02 2011, www.hotel-les-ecureuils.com

Hôtel des Cimes*

100 Meter von der Piste entfernt, birgt das Chalet der Familie Hubry neben drei Suiten und fünf Doppelzimmern, Spa und Lounge-Bar Le Strato, noch das Geschäft Hudry Sport, wo ihr eure Ausrüstung kaufen oder leihen könnt.
• 16, route de la Floria, 74450 Le Grand Bornand/Chinaillon, Tel. 04 50 27 00 38, www.hotel-les-cimes.com

Village de Lessy*

Luxuriöse Chalet-Residenz mit 144 Ferienwohnungen und Spa Centre Ô des Cimes.
• 1230, Route de Samance, 74450 Le Grand Bornand, Tel. 04 50 05 00 00, www.cgh-residences.com

La Ferme du Soleil*

Ski in, ski out und Sonnenlage: Das gemütliche, rustikale Ferienhaus für maximal 14 Gäste oberhalb von Le Chinaillon hat mich begeistert!
• 467, Chemin des Gettiers,  Le Chinaillon, Le Grand Bornand, Tel. 09 52 76 34 01, www.lafermedusoleil.com

Noch mehr Betten*
Booking.com

Lake Annecy Ski Resorts

Zum Skiverbund gehören neben Le Grand Bornand noch die Skidörfer La Clusaz, Manigold und Saint-Jean-de-Sixt. Gemeinsam bieten sie 220 km Piste bis 2.600 m Höhe, die 85 Lifte erschließen, drei Snowparks und fünf Schneegärten. 350 Schneekanonen sorgen bei widrigen Verhältnissen für Winterweiß. Für Langläufer gibt es 130 km Loipe, für Schneeschuh- und Winterwanderer ein 130 km langes, markiertes Netz.

www.lakeannecy-skiresorts.com

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Weiterreisen

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