Postkarte von … der Île de Noirmoutier

L'Épine: Ist das Dorf mit seinen weißgekalkten Häusern, blauen Fensterläden, roten Dächern und Stockrosen am Wegesrand nicht wunderschön? Foto: Hilke Maunder
L'Épine: Ist das Dorf mit seinen weißgekalkten Häusern, blauen Fensterläden, roten Dächern und Stockrosen am Wegesrand nicht wunderschön? Foto: Hilke Maunder

Zottelige Esel auf weiten Weiden, Windmühlen in flacher Dünenlandschaft, Kartoffeln, die Goldklumpen heißen, Berge an Austern, Gärten mit Salz und über allem Ruhe, Frieden, harmonische Stille: Auf der Île de Noirmoutier im Atlantik ist der Alltag weit weg.

Inselidylle bei L’Épine. Foto: Hilke Maunder

So weit weg, dass es Wegweiser braucht, um den Weg zu Le Continent zu weisen, dem fernen Europa, mit dem die Insel seit 1971 jedoch mit einer Brücke verbunden ist.

Wegweiser zum Kontinent bei L’Épine. Foto: Hilke Maunder

Straßen-Unikum

Doch ungleich aufregender ist die Passage du Gois, der Wattweg, der nur bei Ebbe passierbar ist. 4,5 km lang verbindet die ehemalige Nationalstraße 148 die Insel mit dem fernen Limoges.

Sie führt dabei mitten durch das Naturschutzgebiet Baie de Bourgneuf, in dem bis heute die Fischer von aufgeständerten Holzhütten fischen. Bei Niedrigwasser bildet der Gois eine herrliche Passage durchs Meer.

Bei Hochwasser ist die Fahrbahn zwei bis drei Meter hoch überflutet, bei Springfluten liegt sie sogar fast fünf Meter unter dem Wasser.

Noirmoutier-en-l’Île: Blick von der Jetée Jacobsen auf die Salzgärten. Foto: Hilke Maunder

Die vielen Gesichter der Île de Noirmoutier

Als dichtes Netz überziehen Rad- und Wanderwege das Eiland. Sie führen durch die Marais Salants genannten Salzgärten, durch die Kiefern der Küstenwäldchen, zum Jachthafen L’Herbaudière.

Und weiter zu Stränden wie Plage des Dames mit seinen nostalgisch-weißen Umkleidehäuschen aus Holz.Strahlend weiß ist auch das Stadtschloss, die Burg von Noirmoutier-en-Île. Steigt um Wehrgang hinauf und genießt die weiten Ausblicke über die Insel!

Noirmoutier-en-l’Île: die Burg und die Abteikirche. Foto: Hilke MaunderSaint-Philibert

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Der Roman: Marie – Salz meines Lebens*

Claus Schöttle, den ihr vielleicht von Facebook als „Claude Sauvage“ oder „Claus Camping-Car“  kennt, hat über seine Lieblingsinsel Noirmoutier einen Urlaubsroman geschrieben und als Book-on-Demand selbst verlegt.  Die Geschichte ist leicht zu lesen und passt perfekt zu einem Sonnentag am Strand. Der Inhalt: Pierre Schuster, ein junger Pathologe aus Köln, lernt am Rosenmontag die bezaubernde Marie aus Frankreich kennen. Beide verlieben sich und er verspricht, sie zu besuchen.

Trotz Verlust der Adresse begibt er sich mit seiner Jugendfreundin Sophie in einem geliehenen Wohnmobil auf die Reise zur idyllischen Île de Noirmoutier. Nach humorvollen Eskapaden auf der Anreise startet ihr Abenteuer mit der Suche nach Marie, nur mit dem Wissen ihres Namens und dass ihr Vater Salzbauer ist. Es beginnt eine wahnwitzige Odyssee über die Insel…

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Der Reiseführer fürs ganze Land

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Île de Noirmoutier: die Insel in Bildern

In der einsamen Weite der plaine agricole bei Noirmoutier-en-Île tauchen hier und da Esel auf. Und nur selten auch ein Pferd. Foto: Hilke Maunder
Bei Noirmoutier-en-Île: Ein einsamer Esel auf der plaine agricole. Foto: Hilke Maunder
Ein Strandzugang zur Plage de Luzéronde bei L’Herbaudière. Foto: Hilke Maunder
Noirmoutier: An den Sandstrand der Plage de Luzéronde schließt sich eine kleine Felsküste an. Foto: Hilke Maunder
Die Plage de Luzéronde bei L’Herbaudière. Foto: Hilke Maunder
L’Herbaudière. Foto: Hilke Maunder
Der Hafen von L’Herbaudière. Foto: Hilke Maunder
Noirmoutier: die Marina von L’Herbaudière. Foto: Hilke Maunder
Noirmoutier: Am Leuchtturm des Port de Morin. Foto: Hilke Maunder
Bei Noirmoutier-en-Île: Mitten in den Salzgärten dient dieser alte Kahn als Arbeitsschuppen. Foto: Hilke Maunder
Bei Noirmoutier-en-Île: Angelhäuschen an einem Kanal der plaine agricole. Foto: Hilke Maunder
Noirmoutier-en-l’Île: die Burg. Foto: Hilke Maunder
Noirmoutier: Kirchturmblick in der Inselhauptstadt. Foto: Hilke Maunder
Austerngeschäft am Port de Bonhomme. Foto: Hilke Maunder
Noirmoutier-en-l’Île: Blick von der Jetée Jacobsen auf die Hafeneinfahrt. Foto: Hilke Maunder
Da braut sich etwas zusammen bei Noirmoutier-en-l’Île. Foto: Hilke Maunder
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5 Kommentare

  1. Ich war vor drei Jahren zum ersten, aber hoffentlich nicht zum letzten Mal auf der Insel – Noirmoutier hat auf Anhieb mein Herz erobert! Und la Plage de Luzéronde wurde zu meinem Lieblingsstrand, wobei man sich la Plage des Dames mit seinen cabanes nicht entgehen lassen sollte.

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