Garantierte Glücksbringer: Treize Desserts


Jedes Land
hat sein eigenes Rezept für Glück. In der Provence bringen es 13 typische Nachtische – die Treize Desserts. Sie sind Teil des Gros Souper, 
des Sieben-Gänge-Menüs zu Weihnachten mit Fisch und Meeresfrüchten, das mit einer Parade von Süßspeisen endet, die sich alle Gäste teilen.

Ihre Zahl – 13 – steht symbolisch für Jesus und seine Apostel.
 Zu den 13 Dessert, die Marcel Pagnol literarisch verewigte, gehören stets  getrocknete Feigen, Rosinen, Mandeln, Nüsse, Pflaumen, Äpfel und Birnen, Quittenbrot, Zitronat, Galettes und anderes Backwerk sowie schwarzer harter Nougat.

Doch der weiße, weiche Nougat mit einem zarten Schmelz aus Honig, Eiweiß und Mandeln ist die Spezialität Montélimars. Er entsteht u.a. seit mehr als hundert Jahren in der ältesten handwerkliche Nougat-Konditorei Frankreichs: bei Arnaud Soubeyran.

Anders als bei der 15-minutigen industriellen Fertigung benötigen seine Männer jedoch fast vier Stunden, um das Traditionskonfekt aus Eischnee, Zucker, Lavendelhonig und Mandeln herzustellen.

Wie, verraten ein Museum und halbstündige Führungen am Stammsitz des Nougatkönigs aus der Provence. Ebenfalls in Montélimar könnt ihr bei Monsieur Savin hinter die Kulissen der Nougatfertigung schauen – darüber habe ich hier gebloggt.

Arnaud Soubeyran, Zone Commerciale sud,  RN 7, BP 14, F – 8
26204 Montélimar Cedex, Tel. 04 75 51 01 35, www.nougatsoubeyran.com, Führungen: Mo. – Fr. 9.30, 10.15, 11.00 Uhr

Foto: Wikipedia

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