Die vielen Gesichter von Bastia

Bastia: Blick von der Zitadelle auf Stadt und Hafen. Foto: Hilke Maunder
Blick von der Zitadelle auf Stadt und Hafen. Foto: Hilke Maunder

“Bastia blendet nicht mit malerischen Meeresbuchten, Palmen oder Palästen. Bastia brummt”…,  schreibt der Baedeker. Und doch. Müsste ich wählen, würde ich keiner anderen Stadt auf Korsika wohnen wollen. Bastia ist wie eine Miniausgabe von Marseille oder Hamburg.

Street Art à la Bastia. Foto: Hilke Maunder
In Bastia ist Streete Art sehr kreativ. Es lohnt sich, sie zu entdecken! Foto: Hilke Maunder

Eine typische Hafenstadt. Ein Mikrokosmos der Kulturen, in denen Gegensätze aufeinander prallen. Menschen und Lebensweisen, Palazzi und Beton, Altstadt und Moderne, Grandezza und morbide Vergänglichkeit. Bastia. Nordkorsikas Perle zu Füßen des Monte Pigno.

Bastia: Platanenschönheit - die Place Saint-Nicolas. Foto: Hilke Maunder
Bastia: Platanenschönheit – die Place Saint-Nicolas. Foto: Hilke Maunder

Frühstück unter Platanen

Morgens um sieben legt il nave giallo im Fahrhafen an. Mit der MS Mega Express 5 bin ich von Nizza aus die Nacht über nach Bastia geschippert. Das ganze Jahr hindurch verbindet Corsica Ferries die Insel mit dem Festland – Nizza, Toulon, Livorno und Savona direkt ab Bastia.

Bastia: Platanenschönheit - die Place Saint-Nicolas. Foto: Hilke Maunder
Platanenschönheit – die Place Saint-Nicolas. Foto: Hilke Maunder

Jenseits der Territoriale 11, die den Hafen erschließt, stellen die Kellner Stühle und Tische auf die Terrassen auf die Place Saint-Nicolas. Im Schatten der Platanen genieße ich im Palais des Glaces das Frühstück: Café und Croissant – angekommen auf Korsika! Vom Sockel blickt Kaiser Napoleon im Römerlook auf mich hinab. Hoheit, haben Sie auch Hunger?

Bastia: Napoleon als römischer Imperator - das Kaiser-Denkmal
Napoleon als römischer Imperator – das Kaiser-Denkmal auf der Place Saint-Nicolas. Foto: Hilke Maunder

Genueser Barock

Vom Platz biege ich bei der Bar L’Empire ein in die Rue Napoléon. Seit ihrer Sanierung und Umwandlung als Fußgängerzone gilt die längste Straße der Stadt als Champs-Élysées Bastias.

Bastia: Rue Napoléon. Foto: Hilke Maunder
Die längste Fußgängerzone von Bastia: Rue Napoléon. Foto: Hilke Maunder

Gleich zu Beginn steht das Oratoire Saint-Roch. Vor dem Eingang der Kapelle wurde aus Flusssteinen ein Kreuz als Mosaik gelegt.

Wunderschön ist auch das Innere: Marmor, Gold und unzählige Engel. Was für eine göttliche Pracht für den Heiligen Rochus, der links vom Eingang im Gewand thront.

Alle drei Jahre am 16. August wird der Heilige der Pestkranken feierlich durch die Gassen getragen.

Bastia: das Oratoire de l’Immaculée Conception. Foto: Hilke Maunder
Sonnig: das Steinmosaik vor dem Oratoire de l’Immaculée Conception. Foto: Hilke Maunder

Aus Feldsteinen in Rot, Schwarz und Weiß wurde das große Sonnenmosaik vor  dem Oratoire de l’Immaculée Conception, der Kapelle der Unbefleckten Empfängnis gelegt.

Das Innere des einschiffigen Baus prägt typisch genuesischer Barock (1611). Die Wände sind mit rotem Damast und Samt bespannt, Fresken schmücken das Gewölbe, illusionistische Malerei die Marmorkanzel.

Alljährlich am 8. Dezember trägt die Gemeinde ihre Marienstatue zur Église St-Jean-Baptiste. In der Sakristei zeigt ein Museum sakrale Kunst. Seine wertvollsten Schätze: eine Statue des hl. Erasmus aus dem 18. und ein mit Miniaturen geschmücktes Messbuch aus dem 17. Jahrhundert.

Bastia: Die Église Saint-Jean-Baptiste überragt die Altstadt und den Vieux-Port. Foto: Hilke Maunder
Bastia: Die Église Saint-Jean-Baptiste überragt die Altstadt und den Vieux-Port. Foto: Hilke Maunder

Korsikas Schlaraffenland

Die Straße hinab bummle ich zum Markt. Was für ein Schlemmerparadies! Mit blau lackierten Fingernägeln ordnet eine ältere Dame im ihrem Korb längliche Stangen, orangerot bis rosa. “Boutargues” verrät das Schild. Ich frage sie.

Bastia: Boutargues. Foto: Hilke Maunder
Für “Boutargues” wird der Rogen der Meeräsche gesalzen, gepresst, an der Sonne getrocknet und dann mit einer dünnen Wachsschicht überzogen. Foto: Hilke Maunder

“Das ist echter korsischer Kaviar. Es gibt nur noch wenige Fischer, die den Meeräschen den Rogen entnehmen – mein Mann ist einer von ihnen.” Ich schaue auf den Preis. 150 Euro. Die Kostprobe hole ich vielleicht ein anderes Mal nach…

Doch da hält mir schon der Herr vom Nachbarstand ein Holzbrett hin: “Goûtez –Bulagna, Coppa, Figatellu, Lonzu, Prisuttu…schmeckt Ihnen meine Charcuterie Corse?” Oui, Monsieur, sehr lecker!

Korsische Wurst- und Fleischspezialitäten vom Wochenmarkt in Bastia. Foto: Hilke Maunder
Korsische Wurst- und Fleischspezialitäten vom Wochenmarkt in Bastia. Foto: Hilke Maunder

Wie auch der Schaf- und Ziegenkäse, den ich danach probiere, die Konfitüre aus Currykraut, das kaltgepresste Olivenöl, der Honig der Macchia. Und die Migliacciola, die Christian frisch bäckt. Allein ihr Duft verführt die Sinne. Und erst recht das überraschende Innere: Brocciu, korsischer Frischkäse.

Bastia: Auf dem Wochenmarkt bäckt Christian knusprige Migliaciolla-Pfannkuchen mit köstlichem Innenleben. Foto: Hilke Maunder
Auf dem Wochenmarkt von Basia bäckt Christian knusprige Migliacciola-Pfannkuchen mit köstlichem Innenleben. Foto: Hilke Maunder

Kreuz und quer durch die Terra Vecchia

Den Wochenmarkt von Bastia auf der Place de l’Hôtel de Ville überragen die Doppeltürme der Cathédrale Jean-Baptiste.

Blick auf die Terra Vecchia von Bastia mit dem alten Hafen. Foto: Hilke Maunder
Blick auf die Terra Vecchia von Bastia mit dem alten Hafen. Foto: Hilke Maunder

Seit dem 17. Jahrhundert bildet sie das Herz der Terra Vecchia, der Altstadt der Fischer und kleinen Leuten.

Mit engen Gassen und steilen Treppen, hohen Häusern und kleinen Läden säumt sie den Hang über dem Porto Cardo, der heute als Jachthafen dient.

Bastia: Der alte Hafen ist heute als Porto Cardo die Marina der Sportboote. Foto: Hilke Maunder
Der alte Hafen ist heute als Porto Cardo die Marina der Sportboote. Foto: Hilke Maunder

Am Kai ist einer der alten Schuppen der Fischer geöffnet. Netze, Muscheln und andere maritime Souvenirs schmücken seine geöffnete Tür, Pin-Up-Girls die Wände im Innern. “Komm rein auf ein Glas Wein”, sagt der Fischer.

Bastia: Begegnung mit einem Fischer am Porto Cado. Foto: Hilke Maunder
Begegnung mit einem Fischer am Porto Cardo. Foto: Hilke Maunder

Entschlossen nimmt er meine Hand und drückt mir einen Plastikbecher, voll gefüllt mit Rosé, in die Hand. Es ist zehn Uhr morgens. Ok, ein Anstandsschluck, aber dann: tschüs. Die Freunde des Fischers, die im Innern dicht gedrängt hocken, lachen.

Bastia: Dicht belegt im Sommer - der Hafen der Sportbotte im Vieux-Port. Foto: Hilke Maunder
Dicht belegt im Sommer – der Hafen der Sportbotte im Vieux-Port. Foto: Hilke Maunder

Vom Porto Cordo zur Zitadelle

Weiter! Lauf an der Wasserkante hin zum Jardin Roumieu, der seit den 1870er-Jahren den alten Hafen mit der Zitadelle verbindet.

Bastia: Altstadtflair in der Zitadell
Altstadtflair in der Zitadelle. Foto: Hilke Maunder

Im Innern der befestigten Oberstadt hatten sich ab 1453 die Statthalter Genuas im sonnengelben Palais des Gouverneurs verschanzt. Heute findet ihr hier das Stadtmuseum. Unterhalb der Zitadelle hat der österreichische Architekt Dietmar Feichtinger eine atemberaubende Brücke im Dezember 2020 fertiggestellt. „Aldilonda“ heißt die fünf fünf Meter über dem Meeresspiegel gelegene Promenade, was im Korsischen so viel bedeutet wie “über dem Wasser”. Erstmals könnte ihr nun die gesamte Felsküste unter der Festung entdecken.

Land und Meer durchdringen sich auf dem Steg. Durch den Gitterrost blickt ihr direkt auf das Meer. Bei hoher Brandung schlagen die Wellen durch den Rost. Das bremst die Kraft des Wassers und verhindert eine weitere Erosion der Felsen.

Bastia: Der Gouverneurspalast der Zitadelle birgt heute das Stadtmuseum. Foto: Hilke Maunder
Der Gouverneurspalast der Zitadelle birgt heute das Stadtmuseum. Foto: Hilke Maunder

Gänsehaut im Gotteshaus

Lasst euch durch das Gewirr der Gassen bei der Zitadelle treiben. Dann kommt auch ihr bestimmt wie ich zur kleinen, reich schmückten Rokoko-Kapelle Sainte-Croix.Von draußen höre ich Männerstimmen. Sie singen. Neugierig gehe ich hinein. Da stehen sie, die eine Hand an das Ohr gelegt, und singen. Polyphone Lieder a  cappella, ohne Instrumente. Alte, fremdartige Melodien, deren Sprache ich nicht verstehe.

Dezent google ich die Musik auf dem Handy. “Paghjella”, erklärt mir korsika.com.  “Sie setzen sich aus drei Stimmlagen, u bassu, a segonda und a terza, zusammen und improvisieren auf vorgegebenen Schemata.”

Bastia: Der Paghjella-Chor "Voce". Foto: Hilke Maunder
Der Paghjella-Chor “Voce”. Foto: Hilke Maunder

Dann machen sie Pause, und einer der drei Männer kommt auch mich zu: “Gefällt es Ihnen? Wir proben für eine Beerdigung.” Wir, erzählt er, sind Voce.

Eine halbe Stunde höre ich ihnen zu. Dann schlagen die Glocken, ist es zwölf Uhr. Die Sänger verlassen die Kirche, die Stadt leert sich, die Restaurants füllen sich.

Genießen à la Bastia – direkt über dem Mittelmeer. Foto: Hilke Maunder
Genießen à la Bastia – direkt über dem Mittelmeer. Foto: Hilke Maunder

Andys Meeresküche

Im A Casarella wird die erste Flasche Wein geöffnet, ein Roter von Saparale. “Wir haben nur korsische Tropfen”, sagt der Patron stolz, krempelt das Hemd auf, zeigt seine tätowierten Unterarme und geht zurück, hin zum Arbeitstisch unter freiem Himmel.

Andy Caravel vom Restaurant „A Casarella“ in Bastia. Foto: Hilke Maunder
Andy Caravel vom Restaurant „A Casarella“ in Bastia. Foto: Hilke Maunder

Mitten in der Gasse schnippelt Andy Caravel Champignons. Den Fisch hat er selbst morgens frisch gefangen.

” Le bonheur n’est pas une destination, mais une façon de voyager “.

Wie recht die Postkarte hat, die eingerahmt an der Wand des Restaurants hängt.

Bastia: Meeresküche mit Aussicht: A Cassarella. Foto: Hilke Maunder
Meeresküche mit Aussicht: A Cassarella. Foto: Hilke Maunder

Bastia: meine Reisetipps

Hinkommen

Flug

Der Flughafen von Bastia wird ganzjährig von Air France und ihrer Regionallinie sowie der korsischen Fluggesellschaft Air Corsica und dem Billigflieger Volotea angeflogen. In der Saison bedienen u.a. auch Eurowings und Lufthansa den Flughafen Poretta 20 km südlich von Bastia.

Fähre

Von Toulon, Nizza, Livorno und Savona schippert Corsica Ferries nach Bastia.

Schlafen

Best Western

Das Neubauviertel hat keinen Charme, das Hotel aber Parkplätze – eine Rarität in Bastia! Die 71 komfortablen Zimmer sind geräumig, der Pool bietet Erholung nach dem Sightseeing. Wer früh heim fliegt, bekommt auf jeden Fall zu jeder Stunde einen Kaffee, Frühstück gibt es ab sechs.
• Avenue Jean Zuccarelli, 20200 Bastia, Tel. 04 95 55 05 10www.bestwestern.fr

Posta Vecchia

Grundsolide Zimmer 500 m vom Hafen an der Küstenstraße, die teuren Komfortzimmer haben Meerblick.
• Quai des Martyrs de la Libération, 20200 Bastia, Tel. 04 95 32 32 38, www.postavecchia-bastia.com

Schlemmen & genießen

Le Palais des Glaces

Ein wenig retro mit Holzvertäfelung und Spiegeln im Innern, schöne Terrasse auf dem Platz – das Eis ist hausgemacht, Croissants und Kuchen liefert ein befreundeter Bäcker.
• Place Saint-Nicolas, gegenüber vom Kiosk, Tel. 04 95 31 05 01, www.lepalaisdesglaces.com

La Fabrica 

Die Molkerei, die seit 1912 köstlichen Korsika-Käse herstellt, hat mit der Eröffnung ihres Restaurant ein nostalgisch-trendiges Kleinod geschaffen, um frische Marktküche zu genießen oder auf ihrem hohen, alten Ledersofa nur beim Kaffee oder Wein ein wenig zu chillen.
• 1, Boulevard Général Giraud, Tel. 04 95 58 32 95, www.la-fabrica-bastia.com

A Casarella

Das Terrassen-Restaurant von Andy Caravel gehört zu den Adressen in der Zitadelle, die auch Einheimische aufsuchen. Die Küche ist frisch, Fisch und Meeresfrüchte prägen die Karte. Aufmerksamer Service.
• 6, rue Saint-Michel, La Citadelle, 20200 Bastia, Tel. 04 95 32 02 32, www.facebook.com

 L.N. Mattei

Das Stammhaus des korsischen Aperitif-Spezialisten ist schon wegen seiner Inneneinrichtung einen Besuch wert. Cap Corse ist der Klassiker des Hauses.
• 5, Boulevard du Général de Gaulle, 20200 Bastia, Tel. 04 95 32 44 38www.capcorsemattei.com

Wochenmarkt

Sonnabend und sonntags verwandelt sich der Rathausplatz in einen Wochenmarkt für Bio- und Traditionsprodukte, jeden zweiten Freitag werden von 8 – 12 Uhr Textilien verkauft. Alle Markttermine: www.bastia-tourisme.com

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Zum Einstieg: Gebrauchsanweisung für Korsika*

Gebrauchsanweisung für Korsika33 Sommer hatte Jenny Hoch auf der Insel verbracht. Doch erst, seitdem sie quasi lebt, wird sie langsam von den Einheimischen ins Herz geschlossen und integriert, erzählt die Journalistin und Buchautorin, die heute mit ihrer Familie die Tradition ihrer Eltern fortsetzt. Seit sie vier Jahre alt war, sei sie jedes Jahr auf Korsika gewesen, als Kind, als Teenager, als Erwachsene. Immer am selben Ort, immer glücklich, gerade dort zu sein. „Ich weiß, wo am Strand der Rutschfelsen ist, wie die Wellen sich brechen”, erzählte sich bei einer Lesung im Feriendorf zum Störrischen Esel.

Ihre  persönlichen Erfahrungen machen den Reiz dieses Bandes der insgesamt sehr zu empfehlenden  Taschenbuchreihe im Piper-Verlag aus. Jenny Hoch hat sie hintergründig wie humorvoll zu Papier gebracht. Dazu noch ein paar Daten und Fakten: ein perfekter Einstieg, um sich mit der Insel zu beschäftigen. Besser kann keine Reiseplanung beginnen! Wer mag, kann das Werk hier* online bestellen.

Zum Träumen: Das Haus auf Korsika*

Mit wenig Geld und Aufwand hat Pierre Duculot 2011 einen meiner Lieblingsfilme gedreht, die Geschichte eines Ausbruchs, Sich-Finden, die Rückkehr zu den Wurzeln. Und eine Geschichte des Mutes. Ausgelöst durch die Erbschaft eines Hauses, das Christina erbt.

Die Hauptfigur, fast 30, lebt seit zehn Jahren mit ihrem Freund zusammen, jobbt in der Pizzeria ihres Schwiegervaters, überlebt im belgischen Charleroi. Ein eigenes Leben nach ihren Vorstellungen? Das ist ein Luxus, den sie sich nicht leisten kann. Und mit der Erbschaft doch wagt. Sie macht auf den Weg in den Süden. Und verliebt sich – in die geerbte Bruchbude, die Insel, einen neuen Mann. Wer mag, kann den Film hier* online bestellen.

Reiseführer für Entdecker: Korsika*

Korsika-ReiseführerDer freie Reisejournalist Marcus X. Schmid hat für alle, die gerne auf eigene Faust unterwegs sind, den besten Reisebegleiter verfasst: sachlich, mit viel Hintergrund, Insiderwissen und Tipps, und doch mitunter sehr unterhaltsam und humorvoll. Ich kann seinen Führer aus ganzem Herzen empfehlen – er hat mich auf allen Erkunden nie im Stich gelassen und mir oft schöne, neue, unbekannte und überraschende Ecken gezeigt.

Der gebürtige Schweizer, Jahrgang 1950, hat in Basel, Erlangen und im damaligen Westberlin Germanistik, Komparatistik und Politologie studiert und lebt heute als Autor und Übersetzer in der französischsprachigen Schweiz. Wer mag, kann den Reiseführer hier* online bestellen.

Baedeker Korsika

Reiseführer für besondere Momente: Baedeker „Korsika“*

Mit blau lackierten Fingernägeln ordnet Madame auf dem Markt von Bastia in einem Bastkorb längliche Stangen. „Boutargues“, verrät das Schild. „Das ist echter korsischer Kaviar. Nur noch wenige Fischer entnehmen den Meeräschen den Rogen. Mein Mann ist einer davon.“ Die Rarität hat ihren Preis: 150 Euro das Kilo.

Der Nachbar-Händler sieht das erstaunte Gesicht und hält ein Holzbrett hin: ” Goûtez !” Lasst euch mit meinem Baedeker Korsika* an Orten wie diesen (ver)führen. Genussmomente und einzigartige Erlebnisse: Sie machen den Band besonders. Wer mag, kann ihn hier* bestellen.

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Steinige Endlostreppe in der Zitadelle von Bastia. Foto: Hilke Maunder
Blick auf die Terra Vecchia von Bastia mit dem alten Hafen. Foto: Hilke Maunder
Bastia: Blick von der Zitadelle auf die Küste. Foto: Hilke Maunder
Bastia: Blick von der Zitadelle auf die Küste. Foto: Hilke Maunder
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