Bayonne: Mittelalter ganz jung

In den Baskenfarben Rot nd Grün: die FFensterläden von Bayonne. Foto: Hilke Maunder
In den Baskenfarben Rot und Grün: die Fensterläden von Bayonne. Foto: Hilke Maunder

Kleiner hatte ich es mir vorgestellt. Doch bei der Einfahrt in die Stadt an der Mündung der Nive in den Adour merke ich: Bayonne ist der wirtschaftliche Hotspot des Pays Basque, des französischen Baskenland im Süden von Nouvelle-Aquitaine.

In der Ville d’Art et d’Histoire brummt die Wirtschaft. Das lockt junge Menschen an – und macht neue Technologien möglich. Leise, ganz leise, saust der Tram’bus am täglichen Stau der Rush Hour vorbei, 100 Prozent emissionsfrei und elektrisch. Nach Amiens hat Bayonne als zweite Stadt in Frankreich den E-Bus in der Länge einer Straßenbahn im täglichen Betrieb.

Der Tram’bus ist emissionsfrei unterwegs. Foto: Hilke Maunder

Ganz einfach: grün mobil

Viele, auch aus dem benachbarten Département der Landes, pendeln mit ihm nach Bayonne zur Arbeit. Kostenlos und nachhaltig mobil seid ihr in Bayonne auch mit den Stadträdern, die ihr an sechs Stationen findet. Eine Übersicht aller Stationen findet ihr hier.

Die Stadträder findet ihr an sechs Standorten. Foto: Hilke Maunder

Bereits seit 2003 ist ein kleiner e-Bus montags bis sonnabends im Zentrum emissionsfrei unterwegs und verbindet den Bahnhof sowie zwei Großparkplätze mit mehreren Zielen der Innenstadt. Auch für dieses Netz gibt es online eine Übersicht. Klickt mal hier!

Der eigentliche Stadtkern ist so übersichtlich, dass ihr auch zu Fuß alles gut entdecken könnt. „12 Minuten max braucht man von einem Ende zum anderen“, behauptet mein Stadtführer Andy, der vor vier Jahrzehnten Neuseeland gegen Frankreich eingetauscht hat – sein Frau ist Baskin.

Andy zeigt den Zugang zu einem mittelalterlichen Ladengeschäft unter der Erde. Foto: Hilke Maunder

Unter der Erde: die Shops des Mittelalters

An einem unscheinbaren Haus einer Einkaufsstraße hält er, zückt einen Schlüssel und steigt mit mir eine steile Treppe hinab. Wir landen in einem riesigen Gewölbe, das an eine Krypta erinnert. „138 solcher mittelalterlichen Läden und Lager hat Bayonne bereits wiederentdeckt und zugänglich gemacht“, sagt Andy.

Sie wurden allesamt nach dem erfolgreichen Bauprinzip der Kirchen errichtet. Die sakralen Gewölbe hat die Wirtschaft säkularisiert. Warum sie so tief liegen, erklärt sich aus der einstigen Infrastruktur. Wo heute Kopfsteinpflaster die Gassen bedeckt, befanden sich bis ins 17. Jahrhundert hinein noch Kanäle. Über Stege wurde einst die Ware aus den Lagern in die Boote befördert.

Warenlager wie Kapellen: Viele verstecken sich seit dem Mittelalter in der Unterwelt von Bayonne. Foto: Hilke Maunder

Noch viele weitere, vermuten die Stadtväter, verstecken sich in der Unterwelt der Stadt. Ihre Wurzeln verweisen mitunter bis auf die Anfänge als gallo-römisches Castrum Lapurdium. Später war die Stadt 300 Jahre englisch, ehe sie im 15. Jahrhundert zu Frankreich kam. König Karl IX. ließ 1578 den Adour umleiten und machte Bayonne zur Hafenstadt.

Die Stadt, die nach demVerlust des englischen Marktes wirtschaftlich gelitten hatte, blühte wieder auf. Nicht nur wegen des Hafens. Sondern auch, weil die königliche Waffenschmiede in Bayonne eine stählerne Stoßwaffe erfunden hatten, die aufs Gewehr gesteckt wurde: das Bajonett – in jenen Jahre in Verkaufshit!

Das Château-Vieux von Bayonne. Foto: Hilke Maunder

Grenzfeste zu Spanien

Sonnenkönig Ludwig XIV. befahl seinem Festungsbaumeister Vauban, die Befestigungen von Bayonne umfangreich verstärken und ausbauen. Das Château-Vieux wurde dies Trutzburg von Grand Bayonne, das Château-Neuf das Bollwerk von Le Petit Bayonne, die Porte d’Espagne das Nadelöhr gen Süden.

Bis ins 20. Jahrhundert zwängt der Verteidigungsgürtel, von dem Reste der Stadtmauer bis heute zu sehen sind, die Stadt ein. Sie wuchs in die Höhe, nicht in die Breite.

Ungewohnt hoch und schmal ragen die Fachwerkhäuser am Ufer der Nive in den Himmel. Rot, blau und grün sind die Holzbalken, weiß getüncht die Kassetten aus Haustein oder Stroh und Lehm.

Wendeltreppe im Innern eines alten Hauses im Herzen von Bayonne. Foto: Hilke Maunder

Unglaublich fantasievoll führen Treppen in den Lichtschächten der miteinander verbundenen Häuser hinauf zu den einzelnen Etagen. Mal aus Metall geschwungen, dann aus geschnitztem Holz. Erst jetzt wird dieser bauliche Schatz wiederentdeckt und restauriert.

Im Innern der lang gestreckten Häuser, die meist zwei parallele Straßen verbinden, findet ihr solche Lichtschächte und Treppen. Foto. Hilke Maunder

Der einstige Verteidigungsgürtel bildet heute eine große grüne Oase, die sich wie ein Mantel im Norden und Westen an an Le Grand Bayonne schmiegt, mit alten Platanen, verwunschenen Wegen und Skaterpark.

Le Petit Bayonne am Ufer der Nive. Foto: Hilke Maunder

Das Mammutprojekt

„Le Petite Bayonne“ säumt das Südufer der Nive. Direkt am Kai entführt das Musée Basque in 20 Sälen die Alltag, Kultur und Geschichte der Basken. Jenseits der Fachwerkfassaden am Fluss dröhnt Baulärm. 2020 will mit der Erweiterung das Musée Bonnat-Helleu zum wichtigsten Kunstmuseum zwischen Louvre und Prado aufsteigen.

Ein Anspruch, der nicht überheblich ist. Sonder in einer fabelhaften Sammlung Zeichnungen, Gemälden, Skulpturen und Kunstobjekten wurzelt, die einst Léon Bonnat Bayonne geschenkt hatte.

Das Hauptgebäude des Musée Bonnat. Foto: Hilke Maunder

Als einziges französisches Museum außerhalb des Louvre beherbergt es Werke von Raffael, Leonardo da Vinci und Michelangelo. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bereicherten weitere Schenkungen diesen Grundstock: Terrakotta aus der Sammlung Cailleux, das Erbe von Jacques Petithory und von Howard-Johnston um Paul-César Helleu.

Das neue Bonnat-Helleu-Museum residiert dann nicht mehr nur im klassizistischen Stadtpalais, sondern nimmt einen ganzen Straßenzug an. So sehen es die Pläne vom Architekturbüro Brochet Lajus Pueyo vor, das zudem Kunst- und Baskenmuseum besser verbindet – mit einer Fußgängerzone, die zum Flanieren einlädt.

Blick vom Petit Bayonne über die Nive auf Grand Bayonne. Foto: Hilke Maunder

Schlendern und genießen

Flanieren… das lässt es sich in Bayonne sehr gut. Viele Straßen des Zentrums sind Fußgängerzonen, und hier die Schaufenster zu betrachten, ist noch ein Vergnügen. 87 Prozent aller Läden sind inhabergeführt – und keine Ketten.

Die Markthalle von Bayonne. Foto: Hilke Maunder

In der Markthalle stapeln sich die frischen Erzeugnisse des Baskenlandes: Tomaten, Paprika und Gurken aller Art. Käse und Hartwürste, Foie Gras, Federvieh und Wein.

Kult in Bayonne: die Trinkschokolade von Cazenave. Foto: Hilke Maunder

Schokoträume fest und flüssig

Die Rue du Port-Neuf ist fest in der Hand der Schokoladenhersteller. Cazenave ist – neben Puyodebat in Cambo-les-Bains – der einzige Hersteller, der noch selber röstet und Kakaobohnen verarbeitet. Und das seit 1660!

Miiaaamm… würden die Franzosen sagen…Foto: Hilke Maunder

Berühmt ist Cazenave für seine „chocolat mousseux“. In die heiße, aufgeschlagene Trinkschokolade mit imposanter Schaumkrone lassen die Einheimischen noch etwas Schlagsahne gleiten. Das ist seit Generationen Kult! Denn anfangs wurde Schokolade stets nur flüssig genossen. Schoko zum Knabbern gibt es erst seit 200 Jahren…

Wenig weiter locken Schinkenproduzenten wie Pierre Ibaïalde und Pierre Oteiza mit Kostproben. Cafés, Bars und Restaurants haben ihr Stühle auf die Straße gestellt. Ein Hutmacher verkauft Baskenmützen. Wenig weiter ziert das Konterfei von Jacques Chirac in einem Street-Wear-Store ein T-Shirt.

Gemütlich: die Arkaden von Bayonne. Foto: Hilke Maunder

Als Palais des Art Déco schmückt das Kaufhaus der Galeries Lafayette die Rue Thiers. Dann tauchen Steinhäuser auf mit Arkaden, lauschige Plätze, schmale Durchgänge.

Zwischen den Gassen von Grand Bayonne ragt die Kathedrale auf. Foto: Hilke Maunder

Immer wieder lugt die Kathedrale hervor, erhebt sich mit ihren 85 m hohen Türmen über dem Gewirr der Gassen und Dächer. Bis ihr vor ihr steht, einem monumentalen Gotteshaus der Gotik, Station der Pilger am Jakobsweg und Welterbe.

Vom großen Kreuzgang habt ihr einen schönen Blick auf die Kathedrale! Foto: Hilke Maunder

Rot, gold und grün leuchten die Farben im Chor der Cathédrale Sainte-Marie. Nach dem Sieg Frankreichs im 100-jährigen Krieg errichtet der „maître champenois“ sie als ersten gotischen Sakralbau südlich der Loire.

Der Kreuzgang des angrenzenden Klosters ist einer der größten Frankreichs und eine Oase der Ruhe im Trubel der Innenstadt.

Der Chor der Kathedrale von Bayonne. Foto: Hilke Maunder

Das Dorf der Schokolade

Vor dem Hôtel de Ville, Rathaus und Sitz des städtischen Theaters zugleich, mündet die Nive in den Adour. Dort bringt euch der Pont Saint-Esprit hinüber an ein Stadtviertel, das einst die Schokoladentradition der Stadt begründete – aber erst 1857 zu Bayonne gehört: Saint-Esprit.

Früher ein Dorf in den Landes am rechten Ufer des Adour, waren 1492 nach dem Alhambra-Edikt von Königin Isabella spanische und portugiesische Juden von der Inquisition geflohen. Mit im Gepäck hatten sie einen Rohstoff, den Christopfer Kolumbus gerade erst im gleichen Jahr in Amerika entdeckt hatte: Kakao.

Das Rathaus von Bayonne. Foto: Hilke Maunder

Bayonne: meine Reisetipps

Mobil

La Navette de Bayonne

kostenlose E-Minibus-Navette im Stadtzentrum, alle zehn Minuten, Mo. – Sa. 7.30 – 19.30 Uhr

Erleben

Week-End Gourmand: Schlemmer-Wochenende, Ende Mai/Juni

Fêtes de Bayonne, Stadt- und Kulturfest mit traditioneller Klängen, Tanz und Chorgesang, Juli, http://m.fetes.bayonne.fr

Point de Vue, Street-Art-Festival, Oktober

Bayonne feiert seine Schokolade, Anfang November, https://chocolatdebayonne.fr

Shopping

Le Béret Français

Seit 2012 fertigt diese Manufaktur wieder die Mütze der Basken – und hat sie modisch verjüngt.
• 28, chemin de Trouillet, 64100 Bayonne, Tel. 06 89 86 44 15, www.leberetfrancais.com

Schlemmen und genießen

Küchenchef Lionel Elissalde von „Chez Martin“. Foto: Hilke Maunder

Chez Martin

Rote Stühle, schwarze Tische, Naturstein und Kupfer, Pop-Art, Plastik und Design: So kontrastreich wie das Interieur des kleinen, intimen Terrassenlokals von Lionel Elissalde ist die Küche des bärtigen Patrons, der in der Jury von Master Chef (TF1) saß:  frische, überraschende Bistronomie mit tiefen Wurzeln im Terroir. Milchreis zum Merlu, samt Mandeln und sahniger Soße – miiiaaam!
• 29 Rue d’Espagne, 64100 Bayonne, Tel. 05 59 55 84 41, https://chezmartin-restaurant.com

Natürlich mit Schinken aus Bayonne – die Kürbissuppe bei „Chez Martin“. Foto: Hilke Maunder

La Grange

Jacques Diharce ist ein Einheimischer. Nach La Grande Brasserie (1988 bis 1999) und dem Au Clair de la Nive eröffnete er im Juni 2013 La Grange – und verwöhnt seitdem in seinem Terrassen-Bistro am Quai Galuperie mit köstlicher Meeres- und Baskenküche die Gourmets.
26, Quai Galuperie, 64100 Bayonne, Tel. 05 59 46 17 84,  http://restaurant-lagrange-bayonne.com

La Table Sebastien Gravé

Sébastien Gravé stammt aus La Bastide-Clairence. 2015 machte er seinen Traum wahr und eröffnete sein  Restaurant am Ufer der Nive. Die Wände schmücken Originalarbeiten des Künstlers Claude Byles.

An der Zinktheke könnt ihr mit Blick auf die Küche seine köstlichen Flirts von Land und Meer genießen wie seinen in Speck gebratenen Seeteufel. Der Patron liebt Gewürze. Lasst euch von einer Geschmacksexplosion überraschen und erlebt, wie Kreuzkümmel ein Kirsch-Schokoladendessert himmlisch erhöht!
• 21, Quai Amiral Dubourdieu, 64100 Bayonne, Tel. 05 59 46 14 94, https://latable-sebastiengrave.fr

Süße Sünden à la Bayonne

Bitte probieren: Gewürzbrot aus Bayonne. Foto: Hilke Maunder

Juden, die vor der Isabella und der Inquisition aus Spanien flüchteten, machten Bayonne zur Hauptstadt der Schokoladenherstellungen. Jahrhunderte lang hieß dies: Bohnen rösten, mahlen und als Trinkschokolade zur Vollendung bringen. Erst viel später wurde wurde die Schokolade auch geknabbert…

Cazenave

Cazenave ist – neben Puyodebat – der einzige Schokoladenhersteller des Pays Basque, der noch selbst röstet. Seine Trinkschokolade ist bei den Einheimischen seit Jahrhunderten Kult. Ein Kännchen oder Tässchen gehört zu einem Bayonne-Besuch einfach dazu!
• 19, Rue Port-Neuf, Tel. 05 59 59 03 16, www.chocolats-bayonne-cazenave.fr

Daranatz

Die Daranatz-Brüder gründeten 1890 diese Schokoladenmanufaktur, die heute in Bayonne und Biarritz vertreten ist.
• 15, rue Port-Neuf, Tel. 05 59 59 03 55, www.daranatz.com

Edel: die Boutique von Daranatz. Foto: Hilke Maunder

Atelier du Chocolat de Bayonne

Seit 1995 kreiert Serge Andrieu aus Schokolade Kunstwerke, die auch optisch ein Hingucker sind.
• 37, rue Port-Neuf, Tel. 05 59 25 72 95, www.atelierduchocolat.fr

Monsieur Txokola

Eine kleine, feine Manufaktur, bei der ihr die Schokoladenherstellung hautnah miterleben könnt – und viel verkosten. Monsieur experimentiert mit Kakaobohnen aus den verschiedensten Anbauländern. Besonders köstlich: indische Schoko.
• 11, Rue Jacques Laffitte, 64100 Bayonne, Tel.  05 59 15 66 94, www.monsieurtxokola.fr

Monsieur Txokola lässt sich beim Schokolade-Machen über die Schulter schauen. Foto: Hilke Maunder

Pariés

Kennt ihr Mouchou oder Kanougas? Diese typisch baskischen Köstlichkeiten gehören zu den Spezialitäten, die Pariés seit 1895 als Entreprise du Patrimoine Vivants (Unternehmen des lebendigen Erbes) herstellt. Mouchou heißt „Küsschen“ auf Baskisch und entpuppt sich als handgefertigte Macacaron ohne Crème. Jacques Damestoy erfand 1905 die Kanougas, Karamellbonbons aus Schokolade mit heute sieben Aromen.
• Boutiquen in Bayonne, Biarritz, Saint-Jean-de-Luz, Socoa und Paris, www.paries.fr

Bayonne-Schinken und andere Köstlichkeiten des Baskenlandes findet ihr bei Montauzer. Foto: Hilke Maunder

La Maison Montauzer

Mützengleiche Béret Basque-Würste, Hufeisen-Chorizo, mit Piment aus Espelette scharf gewürzte Blutwürste (boudins) und der 18 Monate lang gereifte Schinken Jambon Ibaïama: Monsieur Montauzer aus Guiche im Tal des Adour gehört zu den Charcuterie-Meistern des Baskenlandes und lässt euch in seiner Boutique in Bayonne sein Können kosten.
 23, Rue de la Salie, 64100 Bayonne, Tel. 05 59 59 07 68, https://montauzer.fr

Schlafen

Ein Standard-Doppelzimmer im Hôtel des Basses Pyrénées. Foto: Hilke Maunder

Hôtel des Basses-Pyrénées

Die Reste der Stadtmauer und der älteste Turm der Stadt – die Tour de Sault – wurden geschickt in den Bau des ältesten Hotels der Stadt integriert, das die Sébastien Oudill mit seiner Familie 2015 komplett renoviert hat: mit einem charmanten Mix aus Vintage und Design. Top: die 27 geräumigen Zimmer mit schallisolierten (!) Fenstern. In der Küche steht mit Sébastien Oudill der ebenso begnadete Sohn des Sternechefs Pierre Oudill.
• 13, Rue Tour de Sault, 64100 Bayonne, Tel. 05 59 25 70 88, www.hotel-bassespyrenees-bayonne.com

Der Speisesaal des Hôtel des Basses-Pyréees. Foto: Hilke Maunder

Noch mehr Betten*

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Weiterreisen

Der Reiseführer zur Region: Südwestfrankreich*

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Marcus X. Schmid, Südwestfrankreich. Michael Müller Verlag, www.michael-mueller-verlag.de

Das ganze Land: MARCO POLO Frankreich*

MARCO POLO Frankreich: praktisch und kompakt, bearbeitet von Hilke Maunder.Einfach aus dem Besten auswählen und Neues ausprobieren, ist das Motto der Marco Polo-Reiseführer. Den MARCO POLO Frankreichhabe ich gemeinsam mit Barbara Markert verfasst. Gleich zu Beginn geben wir unsere  Insider-Tipps für Frankreich preis: vom größten Flohmarkt Europas in Lille bis zur Schwimmen in der Piscine Olympique in Montpellier.

Das Kapitel „Im Trend“ verrät, was es Neues zu erleben gibt im Hexagon: vom Skijöring in den Skigebieten bis zum Übernachten im Baumhaushotel. Alle Hintergrundinformationen zu Frankreich und seinen Menschen findet ihr unter Fakten, Menschen & News. Es folgen: Tipps für Bars und Boutiquen, Erlebnissen für  Familien, Paare oder Alleinreisende. Wer mag, kann ihn hier* direkt bestellen.

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Offenlegung

Ich entdeckte das französische Baskenland auf Einladung auf einer individuellen Pressereise der Agence d’attractivité et de Développement Touristiques Béarn Pays Basque. Vor Ort unterstützten mich unglaublich kundige wie herzliche Mitarbeiter der Office de Tourisme, Geschäfte Hotels und Restaurants, Ihnen allen sage ich „merci“ und ganz dicken Dank. Einfluss auf meine Blogberichte hat dies nicht. Ich berichte subjektiv, wie ich es erlebt habe, mache kein Merchandising und werde erst recht nicht für meine Posts bezahlt.

Zu jeder Feria gehört ein Halstuch… Foto: Hilke Maunder
Fachwerk in XXL – gleich gegenüber der Markthalle von Bayonne. Foto: Hilke Maunder
Street Art in Bayonne. Foto: Hilke Maunder
Abends genießt man Pintxos (Tapas) zum Wein oder Craft Beer aus Bayonne. Foto: Hilke Maunder
Bonne nuit, Bayonne! Foto: Hilke Maunder
Merci für's Teilen!

8 Kommentare

  1. Hallo, in Bayonne gibt es ein Kulturzentrum der Basken – dort kannst Du auch die Sprache lernen. Und abends an der Tapas-Bar gleich testen, was Du schon gelernt hast!

  2. Liebe Hilke, welch verlockender Bericht über Bayonne, der Lust macht, diesen Ort am liebsten sofort besuchen zu wollen!
    Als ich vor zwei Jahren für 6 Monate im Languedoc-Roussiollon gelebt habe, hörte ich von meiner ‚Gastmutter‘ zum ersten Mal von diesem Städtchen, da eines ihrer 10 Geschwister dort wohnt.
    Vielen Dank für die vielen schönen Anregungen!

  3. Hallo Frau Hilke, Sie machen wirklich immer tolle Beiträge! Ich war im September in Bayonne und Biarritz und es ist echt so toll, wie Sie es beschreiben. Für nur 11,20 Euro habe ich mir eine Chronopolus-Wochenkarte für das ganze Busnetz von Bayonne und Biarritz gekauft. Nur ist es für Touristen nicht immer einfach zu erkennen, wo die Verkaufspunkte sind. Ich konnte meine 7-Tage-Karte in einem Bar-Tabac kaufen.Da ich immer mit der Bahn reise, sind mir die Busnetze vor Ort wichtig und sie sind preiswerter als bei uns zuhause.

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