Le Cotentin: Europas Kap Hoorn

Der Leuchtturm von Gatteville. 365 Stufen und 52 Fenster - für jeden Tag bzw. jede Woche einmal.
Der Leuchtturm von Gatteville. 365 Stufen und 52 Fenster - für jeden Tag bzw. jede Woche einmal. Foto. Hilke Maunder

Mehr als 300 km Küste säumen die Halbinsel des Cotentin. Ihr Name erinnert an Kaiser Konstantin, der von Trier aus zu Beginn des 4. Jahrhundert über Gallien herrschte.

Cotentin: Cap Jobourg. Foto: Hilke Maunder
Cap Jobourg. Foto: Hilke Maunder

Weitaus mehr über den Charakter der weit in den Ärmelkanal ragende Spitze verrät ihr Beiname: normannisches Finis Terrae.

Am Cap Jobourg könnt ihr auf dem Zöllnerpflad wandern, der die gesamte Küste des Cotentin umrundet. Foto: Hilke Maunder
Am Cap Jobourg könnt ihr auf dem Zöllnerpfad wandern, der die gesamte Küste des Cotentin umrundet. Foto: Hilke Maunder

Zerklüftete Felskaps fallen steil ins Meer. Mehr als 14 Meter erreicht der Tidenhub der Gezeiten.

ekoratives Element dient.Titel F_Cotentin_Cap Jobourg_Ausflugslokal_credits_Hilke Maunder Beschriftung Am Cap Jobourg lädt dieses aussichtsreiche Lokal zur Pause drinnen und draußen. Foto: Hilke Maunder Beschreibung Datei-URL: https://meinfrankreich.com/wp-content/uploads/2018/07/F_Cotentin_Cap-Jobourg_Ausflugslokal_credits_Hilke-Maunder.jpg URL kopieren Erforderliche Felder sind mit * markiert. Vorschaubilder regenerieren ANZEIGE-EINSTELLUNGEN FÜR ANHÄNGE Ausrichtung Zentriert Link zur Mediendatei URL https://meinfrankreich.com/wp-content/uploads/2018/07/F_Cotentin_Cap-Jobourg_Ausflugslokal_credits_Hilke-Maunder.jpg Größe Vollständige Größe – 1600 × 900 Ausgewählte Medien-Aktionen
Am Cap Jobourg lädt dieses aussichtsreiche Lokal zur Pause drinnen und draußen. Foto: Hilke Maunder

An der äußersten Nordspitze des westlichsten Départements der Normandie verwandelt die Meeresströmung Raz Blanchard selbst bei Windstille das Meer in eine tosende See.

Am Cap de la Hague bei Ebbe. Foto: Hilke Maunder
Am Cap de la Hague bei Ebbe. Foto: Hilke Maunder

“Europas Kap Hoorn” heißt das Cap de la Hague unter Seefahrern daher auch bis heute.

Abend bei Ebbe am Cap de la Hague. Foto: Hilke Muander
Abends bei Ebbe am Cap de la Hague. Foto: Hilke Maunder

Fruits de Mer und frische Brise

Der Fischerort Saint-Vaast-la-Hougue zieht nicht nur Wassersport- und Jachtfreunde an, sondern auch Gourmets.

Der Feinkostladen Maison Gosselin in der Hauptgeschäftsstraße des Ortes. Foto: Hilke Maunder
Der Feinkostladen Maison Gosselin in der Hauptgeschäftsstraße des Ortes. Foto: Hilke Maunder

Direkt an der Marktstraße gleicht der Tante-Emma-Laden der Épicerie Gosselin einem Schlaraffenland: Suppen, Soßen, Pasteten, Marmeladen, Weine, Spirituosen und selten Spezialitäten, seit 1889 aus aller Welt importiert.

tives Element dient.Titel F_St-Vaast_Fischereihafen_credits_Hilke Maunder Beschriftung In Saint-Vaast-la-Hougue ist noch eine große Fischfangflotte daheim. Foto: Hilke Maunder Beschreibung Datei-URL: https://meinfrankreich.com/wp-content/uploads/2018/07/F_St-Vaast_Fischereihafen_credits_Hilke-Maunder.jpg URL kopieren Erforderliche Felder sind mit * markiert. Vorschaubilder regenerieren
In Saint-Vaast-la-Hougue ist noch eine große Fischfangflotte daheim. Foto: Hilke Maunder

Heute stehen Hédiard und Françoise in vierter Generation im Geschäft und verwöhnen mit Köstlichkeiten für Leib und Seele.

Ein Fischer hat den Barsch aus den Netzen befreit und verkauft ihn jetzt ab Kutter in Saint-Vaast-la-Hougue
Ein Fischer hat den Barsch aus den Netzen befreit und verkauft ihn jetzt ab Kutter in Saint-Vaast-la-Hougue

Ein Muss ist auch eine Fruits de Mer-Platte mit Miesmuscheln (moules), Wellhornschnecken (bulots), Strandschnecken (bigorneaux), Jakobsmuscheln (coquilles Saint-Jacques), Venusmuscheln (palourdes), Garnelen und einem Krebs oder Hummer als Krönung.

Laisse les dire, lass sie nur reden… so heißt dieses Fischerboot. Foto: Hilke Maunder
Laisse les dire, lass sie nur reden… so heißt dieses Fischerboot. Foto: Hilke Maunder

Und natürlich Austern (huîtres). Sie werden hier in riesigen Austernparks gezüchtet. In diesen durch Gitter geschützten Parzellen in der Gezeitenzone legen die Ostréiculteurs ihre Austernlarven in Drahtkästen oder Plastiknetzen rund 50 cm über dem Meeresboden aus.

Auch die verschiedensten Seetier-Fallen der Fischer stapeln sich am Kai. Foto: Hilke Maunder
Auch die verschiedensten Seetier-Fallen der Fischer stapeln sich am Kai. Foto: Hilke Maunder

Dort wachsen sie heran, werden, immer wieder umgesetzt und wandern schließlich zur Schlussmast in ein weniger salzhaltiges, dafür aber planktonreiches Klärbecken, bis sie die gewünschte Größe und Reife erreicht haben.

Reifekörbe für Austern, gestapelt am Kai von Saint-Vaast-la-Hougue. Foto:
Reifekörbe für Austern, gestapelt am Kai von Saint-Vaast-la-Hougue. Foto: Hilke Maunder

Nach der Ernte werden die Austern in bourriches, längliche Holzkisten, verpackt. Wie sie geerntet werden, könnt ihr vom Amphibienfahrzeug sehen, das bei Ebbe zur Insel Tatihou fährt.

Die Insel Tatihou. Foto: Hilke Maunder
Blick vom Hafen auf die Île Tatihou. Münzfernrohr stehen bereit! Foto: Hilke Maunder

Das kleine Eiland ist seit 1992 ein Ökomuseum, in dem Schüler während der Ferien Naturwochen verbringen und im Insellabor untersuchen, was sie bei Ebbe gesammelt haben.

Auf der Insel versteckt sich auch der Jardin Maritime. Hin zum Meeresgarten geht es stilecht in einem Amphibienfahrzeug.

Cotentin: Barfleur. Foto: Hilke Maunder
Der Hafen von Barfleur. Foto: Hilke Maunder

Das malerische Barfleur an der Nordostspitze des Cotentin gehört zu den schönsten Dörfern Frankreichs.

Im Hafen werden nicht nur Austern, sonder auch säckeweise Miesmuscheln vom Kutter geladen.

Cotentin, Barfleur. Der Kantor übt für eine Hochzeitsmesse die Musik. Foto: Hilke Maunder
Der Organist der Église Saint-Nicolas von Barfleur übt für eine Hochzeitsmesse die Musik. Foto: Hilke Maunder

Kostet die Meeresfrüchte fangfrisch in den Lokalen am Hafen! Direkt am Aufgang zur Mole erhebt sich die Pfarrkirche Saint-Nicolas aus grauem Granit.

Cotentin, Barfleur: Der Lettner der Pfarrkirche. Foto: Hilke Maunder
Der Lettner der Pfarrkirche von Barfleur. Foto: Hilke Maunder

Drinnen besitzt sie noch einen Lettner, wie er typisch für bretonische Gotteshäuser ist.  Direkt am Kirchhof liegt auch der kleine Friedhof mit Blick über das Meer.

Der Friedhof von Barfleur. Foto: Hilke Maunder
Der Friedhof von Barfleur zwischen den beiden Buchten des Ortes. Foto: Hilke Maunder

Besonders stolz ist Barfleur bis heute darauf, einst Lieblingshafen der anglo-normannischen Könige gewesen zu sein.

Die Kirche von Barfleur. Foto: Hilke Maunder
Die Kirche von Barfleur. Foto: Hilke Maunder

Ob Wilhelm der Eroberer tatsächlich, wie ein Gedenkstein in den Wellen verkündet, on Barfleur nach England im Jahr 1066 aufgebrochen ist, ist unter Historikern mehr als umstritten.

Cotentin, Barfleur, Erinnerung an 1066. Foto: Hilke Maunder
Ist Wilhelm der Eroberer wirklich von Barfleur im Jahr 1066 zur Eroberung Englands aufgebrochen, wie es der Stein behauptet? Die Historiker halten eher von Hafen von Le Crotoy für wahrscheinlich…. Foto: Hilke Maunder

Renaissance der Bocage

Im Hinterland der normannischen Küste schützen auf Wällen angelegte Hecken, ähnlich den norddeutschen Knicks, die Felder, Wiesen und Weiden vor den Widrigkeiten von Wind und Wetter.

Bocage in der Mitte des Cotentin. Foto: Hilke Maunder
Bocage in der Mitte des Cotentin. Foto: Hilke Maunder

Die bocage war jahrhundertelang typisch für die normannische Landschaft. Sie wurde im 20. Jahrhundert im Zuge der Flurbereinigung vielerorts abgeholzt, um große, durchgehend zu bearbeitende Flächen für die Landwirtschaft zu schaffen.

Cotentin: Die sandigen Böden des Saire-Tales werden für den Gemüseanbau genutzt. Neben Kohl in vielen Arten werden auch Zwiebeln dort gezogen. Foto: Hilke Maunder
Die sandigen Böden des Saire-Tales werden für den Gemüseanbau genutzt. Neben Kohl in vielen Arten werden auch Zwiebeln dort gezogen. Foto: Hilke Maunder

Seit einigen Jahren jedoch hat ein Umdenken und eine Abkehr von diesem Irrweg eingesetzt.

Staatliche Programme unterstützen heute die Renaturierung und Erweiterung der Heckenlandschaft. Denn längst hat sie auch ihren ökonomischen Nutzen bewiesen.

Bocage am Cap Jobourg. Foto: Hilke Muander
Bocage am Cap Jobourg. Foto: Hilke Muander

Sie schützt dieBöden vor Erosion und bietet vielen Tieren Schutz. Wer mehr wissen will: In Saint-Lô eröffnete 2004 das Musée du Bocage Normand!

ekoratives Element dient.Titel F_Cotentin_Cap Jobourg_Rind_credits_Hilke Maunder Beschriftung Am Cap Jobourg weiden Rinder und Schafen auf Weiden, die Steinmauern einfassen. Foto: Hilke Maunder
Am Cap Jobourg grasen Rinder und Schafen auf Weiden, die Steinmauern einfassen. Foto: Hilke Maunder

Ganz besondere Gärten

Hoch über der Steilküste von Granville thront der Garten der Familie Dior. Der Dichter Jacques Prévert schuf sich sein grünes Idyll in Saint-Germain-des-Vaux bei Cherbourg.

Der Jardin d’Elle nördlich von St-Lô vereint mehrere Einzelgärten in einem Labyrinth. Ganz exotisch gibt sich der nördlichste Zipfel der Halbinsel Cotentin.

Dort gedeihen Pflanzen, die ihre Wurzeln sonst eher in warmer afrikanischer oder australischer Erde ausbreiten. Palmenhaine vermitteln Karibik-Feeling. Der Park um das Château de Vauville ist das beste Beispiel dafür.

Vor fast 60 Jahren wurde sein Tropengarten angelegt, der sich mittlerweile auf über 40.000 qm ausbreitet. Mehr als 700 exotische Spezies, wie Eukalyptus, Bambus und Aloe Vera, gedeihen dort im warmen Klima des Golfstroms. 

Let’s swing unter Sternen

Der Hafen von Cherbourg. Foto: Hilke Maunder
Der Hafen von Cherbourg. Foto: Hilke Maunder

Größte Stadt des Cotentin ist Cherbourg, wo sich alles um den Hafen und die Schifffahrt dreht. Nicht verpassen solltet ihrt dort die Cité de la Mer. Und die Regenschirmmanufaktur der Parapluies de Cherbourg mit ihrer gläsernen Werkstatt (s. Reisetipps).

Eine Alternative für Kunstfreunde liegt 16 km westwärts: das Geburtshaus des Malers Jean-François Millet (1814 – 1875) in Gréville-Hague.

Laut und lebhaft geht es im Frühsommer in Coutances zu, der heimlichen Hauptstadt des Cotentin.

Alljährlich im Mai feiert das 15.000-Einwohner-Städtchen das einwöchige Festival Jazz sous les pommiers, das sich in den 20 Jahren seit Bestehen zu einem der bedeutendsten Jazz-Events in Frankreich entwickelt hat.

Zu den schillerndsten Figuren des Cotentin gehört der Schriftsteller Jules Amédée Barbey d’Aurevilly (1808 – 1889). Der aristokratische Dandy hegte eine besondere Schwäche für Valognes, das früher wegen seiner prunkvollen Stadtpalais etwas spöttisch auch das “Versailles der Normandie” genannt wurde.

Die Stadt der Pferde

Hauptstadt des Départements Manche, das den gesamten Cotentin umfasst, ist Saint-Lô am Ufer der Vire.

Bombenangriffe zerstörten die Stadt  als “Schlüsselstellung der Deutschen” im Juni 1944 zu 95 Prozent. Capital of Ruins nannte sie Samuel Beckett in einer Reportage für die BBC damals.

Kriegsgefangene halfen beim Wiederaufbau. Durch die Bombardierung zerstört wurde damals auch ein mehr als 200 Jahre altes Gestüt.

Auf Basis der alten Baupläne erfolgte die Rekonstruktion so originalgetreu wie möglich.

Heute gilt der Haras de Saint-Lô als bedeutendstes Nationalgestüt Frankreichs. Seit 1806 wird hier das französische Reitpferd Selle Français gezüchtet.

Anglo-arabische Vollblüter, stämmige Percheron-Kaltblüter und Cob Normand, französische Kutschpferde, züchtet hingegen der Haras National du Pin bei Argentan. Es ist das zweite berühmte normannische Gestüt der insgesamt 23 staatlichen Gestüte Frankreichs.

Die Schluchten der Vire

Südlich von St-Lô durchfließt die Vire ausgedehnte Wälder und imposante Schluchten. Entlang der 30 km lange Route Gorges de la Vire treten die Granit- und Schieferplatten des Amorikanischen Massivs an den Hängen der erodierten Täler offen zutage.

Herrliche Aussichten auf die Flusslandschaft bieten sich bei Pont-Bellanger mit dem Aussichtspunkt Planches d’Avenel und vom 203 m hohen Croix Julien.

Wenig weiter säumen Weiden den Flusslauf.  Vire ist nicht nur Heimat der Andouille de Vire, einer deftigen Räucherwurst  aus Innereien vom Schwein, sondern als Zentrum der französischen Milchwirtschaft seit 1950 offiziell auch die ›Französische Hauptstadt der Butter‹.

Unter dem Markennamen Elle et Vire werden die Molkereiprodukte der Genossenschaft weltweit verkauft.

Ganz besondere Lämmer

Zur Heimat der berühmten Grevin-Lämmer führt von Vire aus eine voie verte. Die 90 km lange grüne Route für Wanderer, Reiter und Radfahrer leitet auf einem einstigen Gleisbett mitten durch die Natur zur weiten Bucht des Mont St-Michel leitet.

77 Pflanzenarten wachsen dort auf den salzigen, sandigen Böden und verleihen dem berühmten Agneau de Pré Salé seinen einzigartigen Geschmack.

Die Mutterschafe weiden mindestens 230 Tage in einem geografisch begrenzten Bereich, die Lämmer werden exakt nach 90 Tagen der Aufzucht geschlachtet.

Ihr zartes Fleisch lässt Feinschmecker im Manoir de la Roche Torin von Courtils schwärmen. Für daheim verkauft die Schlachterei Simon in Caen das delikate Salzwiesenlamm.

Cotentin: England lässt grüßen. Foto: Hilke Maunder
Britannia lässt grüßen in Cherbourg. Fähren schippern hinüber. Foto: Hilke Maunder

Cotentin: Meine Reisetipps

Erleben & entdecken

Cité de la Mer

Cotentin: die Cité de la Mer in Cherbourg. Foto: Hilke Maunder
Die Cité de la Mer in Cherbourg. Foto: Hilke Maunder

Wo einst die Passagiere der „Queen Elizabeth“ und anderer Atlantikliner abgefertigt wurden, präsentiert die Cité de la Mer das Atom-U-Boot Le Redoutable, das Aquarium Abyssal und einen Spaziergang auf dem Meeresboden.
• Gare Maritime Transatlantique, Cherbourg, www.citedelamer.com

Cherbourg, Cité de la Mer. Foto: Hilke Maunder
Die Cité de la Mer entführt bereits vor der Zugangsschranke zum Ausstellungsbereich in die Meereswelten und zeigt mehrere Tauchfahrzeuge. Foto: Hilke Maunder

Musée Dior

In der Villa Les Rhumbs (19. Jh.) verbrachte Christian Dior (1905–1957) seine Jugend. Heute erinnert ein Museum an den Modeschöpfer.
• Rue d’Estouteville, Granville, www.musee-dior-granville.com

Haras National

1806 ließ Napoleon im Osten von Saint-Lô den Haras National anlegen. Seine Vollbluthengste stellen Pfleger in historischen Uniformen vor.
• Avenue du Maréchal Juin, Saint-Lô, www.haras-nationaux.fr

Sentiers des Douaniers

Von der Baie des Veys bei Isigny-sur-Mer bis zum Mont Saint-Michel umrundet der Fernwanderweg Grande Randonnée (GR) 223 den Cotentin.

Die Strecke folgt den alten Saumpfaden der Zöllner, die auf ihnen die Küste entlang patrouillierten, immer auf der Suche nach Schmugglern und anderen dunklen Gestalten.

Schlemmen

Le Panoramique

In 123 m kreiert  Meisterkoch Arnaud Feron aus  den besten Erzeugnisse von Land und Meer aussichtsreiche Hochgenüsse. Gleich nebenan und ebenfalls sehr aussichtsreich: das Kirchlein auf der Land-Klippe. Sowie das kleinste und schönste Rathaus Frankreichs, Sieger im concours national 2015!
• 1, village de l’église, La Pernelle, Tel. 02 33 54 13 79, www.le-panoramique.fr

Maison du Biscuit

Neu gemacht auf alt: die Fassade der Maison du Biscuit. Foto: Hilke Maunder
Neu gemacht auf alt: die Fassade der Maison du Biscuit. Foto: Hilke Maunder

Seit fünf Generationen fertigt die Keksfabrik ganz handwerklich köstliches Naschwer k und verkauft es ab Werk in einem Geschäft, das mit viele Liebe zum Detail einen nostalgischen Feinkosttempel nachinszeniert.

Genuss-Reich: La Maison du Biscuit. Foto: Hilke Maunder
Genuss-Reich: La Maison du Biscuit. Foto: Hilke Maunder

Denn die vermeintlichen alten Fassaden der Häuser sind allesamt nachgebaut, ebenso wie das wunderschön verwinkelte Interieur. In seinen Gänge und Kammern werden längst nicht mehr nur Kekse angeboten . Sondern auch beste regionale Feinkost von Konfitüren bis zur Konserserven mit Sardinen, Cidrehuhn oder anderen lokalen Spezialitäten.
• Le Hameau Costard, 50270 Sortosville-en-Beaumont, Tel. 02 33 04 09 04, www.maisondubiscuit.fr

Shopping

Schirme aus Cherbourg

Die Schirme von Cherbourg schmücken die Ausstellung der Manufaktur. Foto: Hilke Maunder
Die Regenschirme von Cherbourg. Im Obergeschoss der Manufaktur erzählt ein kleines Museum Herstellung und Geschichte. Foto: Hilke Maunder

1963 begeisterte Cathérine Deneuve als verliebte Geneviève Emery in Les parapluies de Cherbourg* die Kinogänger. Die Musikromanze von Jacques Demy verschaffte der französischen Diva den Durchbruch und machte Cherbourg in aller Welt bekannt.

Cotentin, Cherbourg: Regenschirm-Herstellung einst. Foto: Hilke Maunder
Regenschirm-Fertigung einst. Foto: Hilke Maunder

Unter den Zuschauern war Jean-Pierre Yvon, der beschloss: Cherbourg, eine der regenreichsten Städte Frankreichs, sollte zum Markenzeichen für sturmsichere, erstklassige Regenschirme werden.

Cotentin: Cherbourg, Regenschirmfertigung heute. Foto: Hilke Maunder
Die gläserne Manufaktur der Regenschirmfabrik von Cherbourg. Hautnah könnt ihr an Wochentagen zusehen, wie die Schirme entstehen. Bis zum Feierabend um 17 Uhr. Foto: Hilke Maunder

Noch heute wird Le Véritable Cherbourg vor Ort hergestellt – von den handgeformten Stöcken aus Ahornholz über das eingenähte Wappen bis hin zu den Verstrebungen aus Stahl.
• Le Véritable Cherbourg, 22, quai Alexandre III, Tel. 02 33 93 66 60, www.parapluiedecherbourg.com

Schlummern

Hôtel Chimène*

Sympathisches Stadthotel mit zehn frisch renovierten Zimmern (zwei davon sind Familienzimmer), zentraler Lage, aufmerksamen Mitarbeitern,  leckerem Frühstück und vernünftigen Preisen.
• 131, rue du Val de Saire, 50100 Cherbourg, Tel. 02 33 43 12 23, www.hotel-chimene.com

La Ferme des Mares*

An der Westküste versteckt sich in einem ausgedehnten Park dieses ländliche Oase mit großen, komfortablen Zimmern, bester Regionalküche und Ruhe ringsum. Perfekt zum Ausspannen, Auftanken, Lesen, für Ausritte und lange Spaziergänge!
• 26, Rue des Mares, 50430 Saint-Germain-sur-Ay, Tel. 02 33 17 01 02, www.la-ferme-des-mares.com

Noch mehr Betten*
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Cotentin: Im Hafen von Cherbourg. Foto: Hilke Maunder
Im Hafen von Cherbourg. Foto: Hilke Maunder

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Cotentin: Gatteville. Foto: Hilke Maunder
Zwischen Leuchtturmklippe und Kohlfeldern liegt das alte Dorf Gatteville im Nordosten des Cotentin. Foto: Hilke Maunder

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Das ganze Land

MARCO POLO Frankreich: praktisch und kompakt, bearbeitet von Hilke Maunder.Einfach aus dem Besten auswählen und Neues ausprobieren, ist das Motto der Marco Polo-Reiseführer. Den MARCO POLO Frankreich* habe ich gemeinsam mit Barbara Markert verfasst. Gleich zu Beginn geben wir unsere Insider-Tipps für Frankreich preis: vom größten Flohmarkt Europas in Lille bis zur Schwimmen in der Piscine Olympique in Montpellier.

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Cotentin: die Kirche von Saint-Pierre. Foto: Hilke Maunder
Die Kirche von Saint-Pierre. Foto: Hilke Maunder
Cotentin: das Innere der Kirche von Saint-Pierre. Foto: Hilke Maunder
Die Kirche von Saint-Pierre. Foto: Hilke Maunder
Dorfidyll in Barfleur. Foto: Hilke Maunder
Barfleur. Foto: Hilke Maunder
Die Kirche von Barfleur. Foto: Hilke Maunder
Cap de la Hague. Foto: Hilke Maunder
Cap de la Hague. Foto: Hilke Maunder

 

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