So führt euch die Route du Cidre durch das Pays d'Auge. Foto: Hilke Maunder
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La Route du Cidre: Landpartie zum Apfelwein

Zwischen Cabourg und Lisieux führt die 40 Kilometer lange Route du Cidre zu rund zwei Dutzend Produzenten des Lieblingsgetränks von König Franz I. Bei ihnen lässt sich der cidre fermier noch frisch aus dem Fass, naturtrüb und unvergoren vor Ort probieren. Für den Export muss das Nationalgetränk der Normandie pasteurisiert werden.

Die Apfelhaine des Pays d’Auge

Im Mai blühen die Apfelbäume. Foto: Hilke Maunder
Im Mai blühen die Apfelbäume. Foto: Hilke Maunder

Die Heimat des normannischen Apfelweins ist das Pays d’Auge, das sich über die Départements Calvados und Orne und ein Stückchen auch im Département Eure erstreckt. Sechs bis sieben Millionen Liter Cidre erzeugt das Pays d’Auge alljährlich. Hauptabnehmer für den Cidre aus dem Pays d’Auge sind neben der Normandie vor allem die spanischen Provinzen Baskenland und Asturien.

Mit seinen hügeligen Landschaften und den grünen Wiesen gilt das Pays d’Auge zwischen den Flüssen Touques und Dives als Quintessenz der Normandie. Rotbunte und schwarzbunte Milchkühe lagern zwischen Gänseblümchen und Löwenzahn und den Apfelbäumen im hohen Gras.

Rot blühende Geranien lockern die fast würdevolle Strenge des normannischen Fachwerks mit seinen parallelen, dunklen Holzstreben und seinem hellweißen Putz auf. Moos und Flechten haben die tönernen Dachziegel erobert. Enten und Gänse schnattern hinter wettergegerbten Holzzäunen. Stille Beschaulichkeit liegt über dem Land. Unvergänglich und ursprünglich ist es bis heute.

La Route du Cidre: Hin zu den Höfen!

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In unzähligen Kehren verbindet die Route du Cidre von Cambremer aus als Netz schmaler Straßen und holpriger Landwege die kunstvollen, oft wehrhaften Manoirs, Herrenhäuser von Gutsherren und Geistlichen, mit alten Marktflecken wie Cambremer und Beuvron-en-Auge.

Im Frühling legen die Blüten der knorrigen Apfelbäume einen rot-weißen Schleier über das Land. Im Herbst reifen kleine, feste Äpfel an ihren Ästen. Dann umhüllt Morgennebel die Senken und Täler und glitzern Tautropfen auf dem Grün. Die Erntezeit beginnt!

La Route du Cidre: die schönen Ziele

Cambremer

Das meistfotografierte Haus von Cambremer... steht direkt neben der Dorfkirche. Foto: Hilke Maunder
Das meistfotografierte Haus von Cambremer… steht direkt neben der Dorfkirche. Foto: Hilke Maunder

Beginnt eure Reise auf der Route du Cidre in Cambremer. Der beschauliche Marktflecken ist als Heimat des Cru de Cambremer eine Hochburg der Cidre- und Calvados-Herstellung und seit 2014 ein Site Remarquable du Goût für Cidre.

Alljährlich am ersten Maiwochenende organisiert das Dorf ein AOC/AOP-Festival. Sonntagmorgens, zu Ostern, zu Pfingsten sowie im Juli und August findet direkt an der Route du Cidre vor der Kirche von 10 bis 13 Uhr ein Marché à l’ancienne statt.

Im Schatten der Dorfkirche hat ein Kneipenwirt Tische und Stühle aufs Pflaster gestellt. Neben ihm lockt die Épicerie de Cambremer mit lokaler Feinkost. Hinter der Kirche zeigt die Grange aux Dîmes als Kunstscheune heute wechselnde Ausstellungen.

Raphaella Mantegna-Bouquet zeigte im August 2023 ihre Frauen-Skulpturen und Bilder in der Grange aux Dîmes von Cambremer. Foto: Hilke Maunder
Raphaella Mantegna-Bouquet zeigte im August 2023 ihre Frauen-Skulpturen und Bilder in der Grange aux Dîmes von Cambremer. Foto: Hilke Maunder

Etwas außerhalb liegen die Jardins des Pays d’Auge, ein drei Hektar großer Garten in hügeligem Gelände mit viel Fachwerk. Mittendrin versteckt sich eine Crêperie, deren Terrasse für mich zu den schönsten Plätzen der Normandie gehört, um Galettes und Crêpes zu genießen – sogar Bretonen schwärmen von der Crêperie des Jardins du Pays d’Auge.

Das Stammhaus der Distillerie Huet in Cambremer an der Route du Cidre. Foto: Hilke Maunder
Das Stammhaus der Distillerie Huet in Cambremer an der Route du Cidre. Foto: Hilke Maunder

Nur einen Katzensprung von dort entfernt stellt Pierre Huet seit 1865 Calvados her – wie, verrät eine Führung der Distillerie Huet. Die Brennerei birgt in ihren Kellern einige der ältesten Calvados-Fässer der Region.

Mit 30 Hektar Obsthainen – 28 Hektar Apfel, 2 Hektar Birne – ist das Unternehmen im Vergleich mit den Großen der Branche wie Château de Breuil klein – und holt doch in Paris und weltweit auf den Messen immer wieder Gold- und Silbermedaillen für seine Produkte.

Im Calvados-Keller der Distillerie Huet. Foto: Hilke Maunder
Im Calvados-Keller der Distillerie Huet. Foto: Hilke Maunder

Dort findet ihr in nächster Nähe gleich acht Höfe und Brennereien, die ihre Tore für Besucher geöffnet haben. Dazu gehören auch Michèle und Patrice Giard von der Domaine du Manoir de Montreuil en Auge. 

In den Apfelhainen der Domaine Giard grasen schwarzbunte Rinder. Foto: Hilke Maunder
In den Apfelhainen der Domaine Giard (Manoir de Montreuil) grasen schwarzbunte Milchkühe. Foto: Hilke Maunder

Drei Kilometer außerhalb von Cambremer stellt der Manoir de Montreuil  seit 14 Generationen  Cidre du Pays d’Auge AOC, Pommeau aus der Normandie und eine sehr große Auswahl an Calvados du Pays d’Auge AOC her, deren Sortiment von vier  Jahre alten Apfelbränden bis zu sehr alten Jahrgängen von 1989 bis 1969 reicht.

Der Cidrehof von Grandouet. Foto: Hilke Maunder
Der Cidrehof von Grandouet – auch Calvados wird dort hergestellt. Foto: Hilke Maunder

Nur wenige Minuten entfernt findet ihr in einer Talsenke den Manoir de Grandouet. Die Kelterei aus dem 18. Jahrhundert gehört seit 1856 der Familie Grandval. Großvater Yvon übernahm den Wiederaufbau des Herrenhauses und entwickelte ab 1945 die Cidre-Produktion.

Sein Sohn François setzte diese Entwicklung fort und ist noch heute bei der Destillation und Reifung von Calvados mit dabei, wenngleich heute mit seinem Sohn Stéphane und dessen Frau Lucile bereits die dritte Generation die Zügel hält.

Auch zahlreiche Gestüte säumen die Route du Cidre im Pays d'Auge. Foto: Hilke Maunder
Auch zahlreiche Gestüte säumen die Route du Cidre im Pays d’Auge. Foto: Hilke Maunder

Auf kleinen, gewundenen Landstraßen durchquert die Route du Cidre das Pays d’Auge. Häufig versperren hohe Hecken und grüne Wände aus Sträuchern und Bäumen, die regelmäßig zurückgeschnitten werden, den Blick über das Land. Öffnet sich einmal der Blick, entpuppt sich das Apfelland als überraschend hügelig.

Neben den Obsthainen und Maisfeldern sind auch die haras zahlreich hier, renommierte Zuchtanlagen von Sportpferden. Ihre Pferde tragen selbst in der Sommerwärme schützende Decken; häufig sind auch der Kopf und die Augen nahezu verhüllt. In Beuvron-en-Auge gibt es sogar dank drei großer Gestüte mehr Pferde als Einwohner!

Beuvron-en-Auge

Malerische Fachwerk-Perle an der Route du Cidre: Beuvron-en-Auge. Foto: Hilke Maunder
Malerische Fachwerk-Perle an der Route du Cidre: Beuvron-en-Auge. Foto: Hilke Maunder

Im Herzen des Pays d’Auge, etwa dreißig Minuten von Caen oder Deauville entfernt, liegt Beuvron-en-Auge und präsentiert sich als Juwel der Route du Cidre.  Nur 193 Einwohner zählt das Dorf. Doch seine bezaubernden Gassen, seine bunten Fachwerkhäuser, seine Markthalle und seine auf dem Land verstreuten Herrenhäuser locken jährlich mehr als zweihunderttausend Touristen an!

Seit 1982 gehört die ehemalige Hochburg der adligen Familie Harcourt zum erlauchten Kreis der schönsten Dörfer Frankreichs – und ist im Sommer entsprechend gut besucht.

Le label nous a donné de la notoriété. C’est comme un restaurant qui a une étoile au guide Michelin, ça amène beaucoup de monde.
Das Label verschaffte uns Bekanntheit. Es ist wie ein Restaurant mit einem Michelin-Stern, das viele Leute anzieht.

Jérôme Bansard, Bürgermeister von Beuvron-en-Auge

Im Zentrum von Beuvron-d'Auge an der Route du Cidre. Foto: Hilke Maunder
Im Zentrum von Beuvron-d’Auge an der Route du Cidre. Foto: Hilke Maunder

Sein Zentrum bildet eine 1958 zerstörte Markthalle aus dem 19. Jahrhundert, die 1975 auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters Michel Vermughen wieder aufgebaut wurde. Ihm ist der zentrale Dorfplatz gewidmet.

Rund um die überdachte Fachwerkhalle findet ihr zahlreiche Terrassen-Cafés, Bars und Boutiquen. Die alte Schule von Beuvron-en-Auge birgt heute als espace des métiers d’art vier Werkstätten für Kunsthandwerker und einen Ausstellungsraum.

Etwas außerhalb erhebt sich auf einer Anhöhe die Chapelle Saint-Michel-de-Clermont. Von der Kapelle aus dem 12. Jahrhundert auf den Höhen eröffnet sich ein herrlicher Panoramablick auf das Pays d’Auge!

Der Manoir de Sens

Der Manoir de Sens. Foto: Hilke Maunder
Der Manoir de Sens. Foto: Hilke Maunder

In der Nähe von Beuvron züchtet der Haras de Sens an der Route du Cidre seit 1985 Pferde für Trabrennen. 45 Tiere umfasst die Herde des 100 Hektar großen Gestüts. Das Gestüt ist jedoch viel mehr als eine Pferdezucht.

Sein Herrenhaus hat als Hotel den diskreten Charme eines britischen Herrenhauses des letzten Jahrhunderts bewahrt und ist ein sehr beliebter Ort für Hochzeiten und Familienfeiern. Seine Grandes Écuries bieten bis zu 1.200 Gästen Platz bei einer Cocktailparty – und immerhin noch 500 von ihnen bei einem Bankett.

Die Traber des Haras de Sens. Foto: Hilke Maunder
Die Traber des Haras de Sens. Foto: Hilke Maunder

Im Mai und im Oktober werden zwei Steinway-Klaviere in die „Großen Ställe“ gerollt, und berühmte Pianisten bringen, begleitet vom Orchester, den Stall zum Swingen: Seit 1996 feiert der Manoir de Sens dort Frankreichs berühmtestes Boogie-Woogie-Festival!
• 875, route des Forges de Clermont, 14430 Beuvron-en-Auge, www.manoirdesens.com

Beaufour-Druval

Die Besonderheit dieses kleinen Dorfes sind seine Kirchen. Für die 450 Einwohner gibt es gleich drei große Gotteshäuser: die Église Notre-Dame de Druval, deren älteste Teile aus dem 12. Jahrhundert stammen, die Église Notre-Dame de Beaufour und die Église Saint-Aubin. Schuld daran ist der Zusammenschluss der drei Gemeinden Beaufour, Druval und Saint-Aubin-Lébizay im Jahr 1972.

Bonnebosq

Bonnebosq an der Route du Cidre. Foto: Hilke Maunder
Bonnebosq an der Route du Cidre. Foto: Hilke Maunder

Je suis fou de Bonnebosq schrieb im Jahr 1901 der Maler Jacques-Emile Blanche ( 1861-1942) aus Dieppe in einem Brief an André Gide. Der Schriftsteller Pierre-Jean Pénault  (927-2003) meinte sogar, Bonnebosq sei geradewegs  Flauberts Roman „Madame Bovary“ entsprungen. Was beide begeisterte, war der beschauliche und authentische Charme dieses Dorfes an der Route du Cidre, dessen Name im lateinischen boscum für Wald wurzelt.

Das Herz des Ortes bildet eine neogotische Kirche, die seit dem 19. Jahrhundert sich am Standort des zerstörten romanischen Gotteshauses erhebt. Gegenüber schlägt entlang der D 16 das Leben des Dorfes. Morgens trifft man sich zum Schlangestehen vor der Boulangerie Guillouet, danach zum Kaffee oder ersten Glas Bier, Wein oder Cidre bei Dorette, kratzt mit einem Geldstück oder Fingernagel das Glückslos bei Le Normandie, futtert bodenständig im Bras d’Or. Und erzählt den staunenden Fremden, warum gerade hier Yul Brynner (1920-1985) ein Denkmal gewidmet ist.

Der berühmte amerikanische Schauspieler russischer Abstammung hatte in den 1970er-Jahren den Manoir de Criqueboeuf im Herzen von Bonnebosq erworben. Immer wieder kam er dorthin, um sich von den  Dreharbeiten zu erholen.

Yul Brynner liebte sein normannisches Refugium und unterstützte das Dorf großzügig – und besonders beim Bau eines neues Stadions für den Fußballverein L’étoile sportive de Bonnebosq.

Auf dem Hof von Grandouet entdeckt: die Auszeichnung als bemerkenswerter Ort des Geschmacks. Foto: Hilke Maunder
Auf dem Hof von Grandouet entdeckt: die Auszeichnung als bemerkenswerter Ort des Geschmacks. Foto: Hilke Maunder

La Route du Cidre: meine Reise-Infos

Cidre kosten und kaufen

Aurélien Le Page

• La Briqueterie, Tel. 02 31 65 12 75, 14340 Beaufour Druval, Tel. 02 31 65 12 75, mobil 06 88 18 28 37

Domaine Dupont

• Lieu-dit, La Vigannerie, 14430 Victot-Pontfol, Tel. 02 31 63 24 24, www.calvados-dupont.fr

La Ferme au Bout du Chemin

• Église de Saint-Pair du Mont, Saint-Laurent-du-Mont, 14340 Cambremer, Tel. 02 31 62 27 24, www.lafermeduboutduchemin.fr

La Ferme de la vallée au Tanneur

• 14340 Auvillars, Tel. 02 31 64 38 69, mobil 06 18 87 34 94, www.facebook.com/valleeautanneur

Manoir de Grandouet (Familie Grandval)

• 14340 Cambremer, Tel. 02 31 63 08 73, www.manoir-de-grandouet.fr

Pierre Huet

• 5, Avenue des Tilleuls, 14340 Cambremer, Tel. 02 31 63 01 09, www.calvados-huet.com

Extratipp: Cidre aus dem Perche

Grégoire Ferré gehört zu den Pionieren des Apfelweinbaus im Perche, der jüngsten normannischen Cidre-Appellation. Auf dem Hof seiner Eltern, die  ursprünglich Milchbauern in Mauves-sur-Huisne waren und sich 1980 mit ersten Apfelhainen für Cidre diversifiziert hatte, erlernte er das Handwerk der Herstellung. Mit knapp über 30 kaufte er Ende der 2000er-Jahre in Comblot einen 20 Hektar großen, für die Perche typischen Bauernhof, gründete La Maison Ferré und sorgt seitdem mit seinen Cidres für Aufsehen.
• Les Mares, 61400 Comblot, Tel. 06 64 50 96 88, www.lamaisonferre.fr

Schlemmen und genießen

Le Pavé d’Auge

Das Restaurant Le Pavé d’Auge im Herzen des alten Dorfes an der Route du Cidre ist eine Institution. Sein Chefkoch, Jérôme Bansard, ist stolzer Besitzer des ältesten Michelin-Sterns im Calvados.
• Le bourg, 14430 Beuvron-en-Auge, Tel. 02 31 79 26 71, www.pavedauge.com/la-carte-menus-restaurant

La Crêperie des Jardins du Pays d’Auge

Sonntagmittags trifft man sich hier mit Kind und Kegel, um erst eine herzhafte Galette, dann eine süße Crêpe zu genießen – natürlich mit Cidre!
• route des 3 rois, 14340 Cambremer, Tel. 02 31 31 67 40, www.lesjardinsdupaysdauge.com

Die Crêperie des Jardins du Pays d'Auge. Foto: Hilke Maunder
Die Crêperie des Jardins du Pays d’Auge. Foto: Hilke Maunder

Hier könnt ihr schlafen

Entlang der Route du Cidre gibt es zahlreiche chambres d’hôtes. Zu finden sind sie hier: https://routeducidre.com/chambres-hotes. Unterkünfte im Pays d’Auge oder an der Route du Cidre lassen sich auch auf der Website der Normandie recherchieren und auf der Karte anzeigen: https://de.normandie-tourisme.fr/reise-planen/unterkuenfte.

Noch mehr Betten*

 

Schon gewusst?

Neben der Normandie und der Bretagne ist auch das französische Baskenland eine Cidre-Hochburg. Ins Pays Basque kam der moussierende Apfelwein durch eine Ehe. Als im 12. Jahrhundert Eleonore von Aquitanien den englischen König Henri Plantagenêt heiratete, wurde Aquitanien englisch – wie auch die Normandie.

Hüben wie drüben war am Ärmelkanal der Cidre das Nationalgetränk – und kam so auch ins Baskenland. Die Basken waren begeistert. Und lassen ihn mit hoch erhobenem Arm aus dem Krug ins tief gehaltene Glas rauschen.

Entlang der Route du Cidre gibt es hier und da thematische Wanderwege – und mitunter, wie hier bei Cambremer, auch Picknickplätze. Foto: Hilke Maunder
Entlang der Route du Cidre gibt es hier und da thematische Wanderwege – und mitunter, wie hier bei Cambremer, auch Picknickplätze. Foto: Hilke Maunder

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Im Blog

Cidre – das Nationalgetränk der Normannen

Hintergrund zum normannischen Apfelwein gibt es hier.

Château de Crèvecoeur

Alte einheimische Apfelsorten könnt ihr auch auf dem Château de Crèvecoeur entdecken, einem typisch normannischen Gut.

Der Zaubertrank der Bretonen

Alles über den bretonischen Cidre erfahrt ihr hier.

Im Buch

Glücksorte in der Normandie*

Steile Klippen und weite Sandstrände, bizarre Felslandschaften und verwunschene Wälder, romantische Fachwerkstädtchen und moderne Architektur – die Normandie hat unzählige Glücksorte zu bieten.

Gemeinsam mit meiner Freundin Barbara Kettl-Römer stelle ich sie euch in diesem Taschenbuch vor. Wir verraten, wo die schönste Strandbar an der Seine liegt, für welche Brioches es sich lohnt, ins Tal der Saire zu fahren, und wo noch echter Camembert aus Rohmilch hergestellt wird.

Unser Gemeinschaftswerk stellt euch insgesamt 80 einzigartige Orte vor, die oftmals abseits der eingetretenen Pfade liegen. Wer mag, kann es hier* bestellen.

Normandie: 50 Tipps abseits der ausgetretenen Pfade*

Hilke Maunder_Normandie_Abseits

Die Netflix-Serie „Lupin“ hat die Normandie zu einem touristischen Hotspot gemacht. Garantiert keine Massen trefft ihr bei meinen 50 Tipps. Sie sind allesamt insolites, wie die Franzosen sagen – ursprünglich, authentisch und wunderschön.

Die Landpartie durch die andere Normandie beginnt im steten Auf und Ab der Vélomaritime, führt zu den Leinenfeldern der Vallée du Dun, zu zottigen Bisons und tief hinein ins Bauernland des Pays de Bray, Heimat des ältesten Käses der Normandie.

Im Tal der Seine schmücken Irisblüten auf hellem Reet die Giebel alter chaumières, und Störche brüten im Marais Vernier. Von den Höhen vom Perche geht es hin zur Normannischen Schweiz und bis zur Mündung des Couesnan an der Grenze zur Bretagne. Hier* könnt ihr den handlichen Führer bestellen.

* Durch den Kauf über den Partner-Link, den ein Sternchen markiert, kannst Du diesen Blog unterstützen und werbefrei halten. Für Dich entstehen keine Mehrkosten. Ganz herzlichen Dank – merci !

4 Kommentare

  1. Hallo Frau Maunder,
    wie immer sehr schön zu lesen und zu genießen. Überhaupt ist Ihre Seite das Beste im WEB was es in dieser Art gibt.
    Magnifique.
    Klaus Bauer, Fotograf und (mein)Frankreich Fan.

  2. Hallo Hilke,
    ein wunderbarer Bericht über den Cidre und die Normandie. Ich habe den Newsletter sogleich einer in Californien lebenden Freundin empfohlen, die für einen geplanten Lebensabschnitt in FR jeden Tag 10 Minuten französisch lernt.
    Besten Dank

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