Sète: Das Venedig des Languedoc

Ein Sommersonntag im August in Sète: Dicht an dicht drängen sich die Menschen am Quai de la Résistance, auf dem mehrere Tribünen aufgestellt sind. Sie blicken gebannt auf die beiden gondelartigen Boote, die sich – bewegt von je zehn Ruderern – in hohem Tempo im Canal Royal aufeinander zu bewegen.

Am Bug der Barke spielen Musiker Tamburin und Oboe, auf der Tribüne an Land heizt eine Kapelle die Stimmung ein. Jetzt sind die beiden Boote nur noch wenige Meter voneinander entfernt.

Auf der „Tintaine“, einer Plattform am Ende des Schwebebalkenträgers, macht sich der Fischerstecher („jouteur“) bereit für den Zweikampf. Vor seine Brust hält er schützend sein Schild, in der anderen Hand die 2,80 m lange Lanze. Beim „Passe d’Honneur“, dem Ehrengang vor jedem Zweikampf, kreuzen sich nur die Lanze-

Doch dann wird die Stahlspitze auf den Gegner gerichtet und versucht, ihn ins Wasser zu stoßen. Er wankt, fängt sich wieder, und landet dann doch im Nass des königlichen Kanals. Das Publikum klatscht, die Kapelle spielt einen Tusch, und schon machen sich die beiden nächsten Teams bereit.

Sète im Ausnahmezustand

Seit mehr als 350 Jahren versetzt das Fischerstechen beim St. Louis-Fest Sète in einen Ausnahmezustand. Erstmals ausgetragen wurde es zur Gründung des Hafens am 29. Juli 1666, und seitdem gehört es fest zu jedem Sommer in Sète. Erst seit dem 18. Jahrhundert ist es jedoch Tradition, dass bei den Turnieren die verheirateten gegen die ledigen Männer kämpften.

Die Farben der Verheirateten war Rot, der Ledigen Blau – und kennzeichneten die Barken, als farbiges Band die Kleidung sowie die Lanzen und Schilde. Jedes Stadtviertel stellte dabei eigene Teams.

Den Siegern der „Joutes“ ist Unsterblichkeit garantiert – seit Gründung des Turniers werden ihre Namen auf ein Schild eingraviert, dass im Musée Paul Valéry ausgestellt wird.

Sète ist eine Stadt vom Reißplan, auch wenn man es ihr heute nicht mehr ansieht, und wurde von drei Männern gemeinsam aus der Taufe gehoben: Paul Riquet brauchte einen Umschlagplatz am Ende seines berühmten Canal du Midi, Ludwig XIV. einen Exporthafen samt Reede für die königlichen Galeeren – und Chevalier de Clerville fand den passenden Standort: die Landspitze von Sète.

Fischer, Künstler, Feriengäste

Die Zufahrt am Mittelmeer sichert seit 1666 die 650 m lange Môle St-Louis. Die Verbindung zum Étang de Thau, und damit zum Canal du Midi ge-währleistet seitdem der Canal Royal, der die Stadt bis heute teilt: in einen riesigen Hafenbereich und die quirlige, lebendige Ferienstadt rund um den Mont St-Clair. Hinauf auf den 183 m hohen Hausberg führt eine Autostraße und eine städtische Buslinie, hinunter zum Hafen ein Treppenweg mit 400 Stufen.

An den Hang schmiegt sich das alte Quartier haut, das Viertel der Fischer und Lanzenstecher mit dem Cimétière Marin des französischen Dichter Paul Valéry (1871 1945) – er hat seiner letzten Ruhestätte 144 lyrische Zeilen gewidmet.

Tunfischtrawler, Fischkutter und kleine Arbeitsboote sind am Quai Général Durand vertäut, landseitig die Restaurantmeile der Stadt. Ihre frischen Fische werden täglich seit 1967 bei der Criée in der Fischauktionshalle in einem atemberaubenden Tempo versteigert – beim Office de Tourisme könnt ihr euch anmelden und sie hautnah miterleben.

An einer Ausfahrtsstraße hinter dem Hügel präsentiert ein einstöckiger Betonbau mit großem Entrée aus Glas in das Leben und Werk des zweiten großen Künstlers, der Sète  unsterblich gemacht hat: Georges Brassens.

Setzt euch die Kopfhörer auf und taucht ein in sein Leben und sein musikalisches Werk. „Quand mon âme aura pris son vol à l’horizon, vers cette de Gavroche et de Midi-Pinson….“ Auf dem Friedhof Le Py liegt Brassens heute begraben.

Nicht direkt am Strand, wie er es in seiner „Supplique pour être enterré à la plage de Sète“ sich gewünscht hatte, aber doch ganz idyllisch.

Facelift für die Küste

Die Strandbereiche von Sète haben seit der Jahrtausendwende einen umfassenden Facelift erhalten. Für 25 Millionen Euro wurde die viel befahrene Straße nach Marseillan ins Hinterland verlegt und endlich große Parkplätze an den Strandzugängen angelegt.

Ergänzt von zwei Stadtstränden, bilden „La Baleine“, „Trois Digues“, „Jalabert“, „Castellas“ und „Vassal“, den zwölf Kilometer langen Lido von Sète, an den sich nahtlos die Strände von Marseillan anschließen.

Als Gelenk zwischen Strand und Stadt fungiert das neue Villeroy-Viertel mit Luxusapartments, Promenade und Fahrradweg am Meer. Unterhalten werden die zahlungskräftigen Gäste mit einem Sommerprogramm, zu dem Animation und Party am Strand und Aufführungen im Meerestheater, das sich zum Mittelmeer öffnet, ebenso gehören wie das traditionelle Fischerstechen.

Mekka für Austern-Fans

Wie still ist dagegen der Étang de Thau, aus dessen spiegelglatter Wasseroberfläche die Seile und Tische der Austernzüchter ragen. 13.000 Tonnen Austern, zu 90 Prozent die pazifische Auster, werden in dem 21 km langen und 8 km breiten Binnenmeer kultiviert und topfrisch an seinen Ufern genossen.

Am besten schmeckt sie in den einfachen Straßenlokalen von Bouziques und Mèze. Junge Männer mit scharfen Austernmessern öffnen dort die Huîtres von mittags bis spätnachts öffnen, stapeln sie auf Pappteller oder Metallplatten, drapieren Algen und Eis, füllen  Zitrone, Essig und Mayonnaise in kleine Schälchen, werfen frisches Baguette in einen Brotkorb und öffnen den kühlen Weißen Picpoul de Pinet AOC. Doch bis sie auf dem Tisch stehen, genießen die Einheimischen einen feinwürzigen, trockenen Wermut, der nur wenige Kilometer weiter westlich heimisch ist: einen Noilly Prat.

Seit 1813 wird er in Marseillan nach dem Rezept der Firmengründer hergestellt, die ihm auch seinen Namen verliehen haben: Joseph Noilly und sein Schwiegersohn Claudius Prat. Die Grundzutat bilden zwei Blancs de Blancs aus den Rebsorten Clairette und Picpoul de Pinet.

Zwölf Monate lang ruhen sie im Eichenfass, ehe etwas einmaliges und ungewöhnliches in der Weinherstellung geschieht. Die Tropfen werden ein Jahr lang Wind und Wetter ausgesetzt – der sommerlichen Hitze, aber auch der Kälte des Winters.

Wie die Jahreszeiten den Wein verändern, ist bis heute noch ein Geheimnis. Nach dem Wechselbad geht es für einige Monate zurück ins Trockener, ehe der Kellermeister in die Trickkiste greift. E

r fügt dem Weinmix ein „Mistelle“ genanntes Destillat aus Samostrauben zu, rundet die Mischung mit Zironen- und Himbeersaft ab, lässt sie 20 Kräutern und Gewürzen flirten, rührt das Ganze einmal täglich um und verordnet dem jungen Noilly eine zehnmonatige Ruhe, ehe er gefiltert und auf die Flasche gezogen wird. A votre santé – so leicht und unbeschwert ist südfranzösische Lebenslust.

Sète: meine Reisetipps

Erleben & anschauen

Les Halles

Baltard würde sich verwundert die Augen reiben? Was ist denn nur mit den alten Markthallen geschehen, die 1890 nach seinem Vorbild erbaut wurden? Antwort: Sie wagten unter François Fontes den Sprung ins 21. Jahrhundert, um auch in Zukunft das lebendige Herz der Innenstadt von Sète zu bleiben. Bis heute sind sie eine einzige Verführung – besonders im Sommer, wenn der Wochenmarkt auch die umliegenden Straßen erobert und sich die Städte unter den Köstlichkeiten des Südens nur so biegen.
www.halles-sete.fr

Stadtrundfahrt mit dem Mini-Zug

Auch durch Sète fährt eine weiße Bimmelbahn und präsentiert auf ihrer 40-minütigen Rundfahrt in acht Sprachen die vielen Facetten der Stadt – vom Handels- und Fischereihafen über die Innenstadt und das Théâtre Molière bis zum Strand.
• Abfahrt: Apr. – Okt., gegenüber vom Office de Tourisme, Quai Maximin Licciardi, Tel. 04 67 46 00 10, www.petittrainsete.com

Bootstouren mit Sète Croisières

Der Anstrich der Schiffe verrät, wohin es geht: Hafenrundfahrt (blau), Hafen und Küste (rot), Austernbänken im Étang de Thau (gelb), Schiffs-Shuttle nach Balaruc-les-Bains (weiß/rot/türkis)
• Tel. 04 67 46 00 46, www.sete-croisieres.com

Erlebnisbad Centre Balnéaire Raoul Fonquerne

• Chemin des Poules d’Eau/Avenue Jean Monnet, Tel. 4 99 04 76 50, www.tourisme-sete.com

Kunst & Kultur – die Hotspots

Centre Régional d’Art Contemporain (CRAC)

In einem einstigen Kühlhaus für Fisch, vom Pariser Architekt Lorenzo Piqueras behutsam umgebaut, hat sich seit seiner Eröffnung 1997 hat sich Zentrum für Zeitgenössische Kunst der Region Languedoc-Roussillon als mutiges Labor für künstlerisches Schaffen einen Namen gemacht. Gezeigt werden aktuelle Arbeiten und Werke, die z. T.  vor Ort entstanden sind.
• 26, quai Aspirant Herber, Tel. 04 67 74 94 37, http://crac.languedocroussillon.fr

Galerie Dock Sud

Nur wenige Schritte weitere eröffnete 2006 der Fotograf Martin Bez seine Galerie, die den Schwerpunkt auf Kunst aus dem Süden setzt. Gezeigt wurden hier u.a. bereits Gilles Marie Dupuy,Rouzaud, Champieux. Vivi Navarro und Maurice Sarthou, ferner Bronzeskulpturen von Stéphane Gantelet sowie natürlich auch die Fotografien von Martin Bez.
• 2, quai de l’Aspirant Herber, Tel. 04 67 740077, www.dock-sud.com

Espace Don Quichotte

Entlang des Rhône-Kanals reihten sich Weinlager, auf dem Wasser dümpelten Fischerboote mit verblichenem Anstrich. Dann kam die Promeo AG, heute TOHAPI, Bauherr und Kunstsammler, auf die Idee, genau hier ihren Firmensitz mit 6000 m² Büroräume zu bauen – und beauftragten die Architekten des Ateliers Patrick Vidal.

Sie verhalfen dem Quai des Moulins mit dem farbenfrohen Gebäude der Espace Don Quichotte zu neuer Attraktivität. Der geometrisch gestaltete Bau beherbergt nun ein Ausstellungszentrum für zeitgenössische Kunst. Hinter der Fassade aus einem gelungenen Zusammenspiel von Glas, Metall und Holz werden neben der Sammlung von Gilbert Ganivenq Wechselausstellungen bekannter und viel versprechender Künstler gezeigt.
• 547, Quai des Moulins, www.archicontemporaine.org

MIAM – Musée International des Arts Modestes

Alltagsobjekten haben Hervé Di Rosa und Bernard Belluc ihr Musée International des Arts Modestes gewidmet.
• 23, quai Maréchal de Lattre de Tassigny,Tel. 04 99 04 76 44, www.miam.org

Musée Paul Valery

Dass der Autor Paul Valery auch ein talentierter Maler und Zeichner war, beweist das Musée Paul Valery.
• 148, rue François Desnoyer, Tel. 04 99 04 76 16, www.museepaulvalery-sete.fr

Espace Brassens

An den Chansonnier von „La mauvaise reputation“ und „Les copains d’abord“ erinnert die Espace Georges Brassens. Seine letzte Ruhestätte fand Brassens gegenüber auf dem Friedhof Le Py.
• 67, boulevard Camille Blanc. Tel. 04 99 04 76 26, www.espace-brassens.fr

Les Amis de Georges

Im Kabarett-Restaurant gibt es regelmäßig Dîner-Konzerte.
• 38, rue Maurice Clavel, Tel. 04 99 04 72 33, www.resto-brassens.com

Schlemmen

La Coquerie

Sternebekrönte Fischküche von Anne Majourel – sie lässt sich bei ihrer Arbeit in der offenen Küche über die Schulter schauen.
• 1, chemin du Cimetière-Marin, Tel. 06 47 06 71 38, www.annemajourel.fr

Gastromeile am Kanal

Zu den besten Adressen entlang der Restaurant-Meile am Hafen gehörten„Les Sirenes“ (26, promenade J.B. Marty, Tel. 04 67 74 67 81) und „Au Bord du Canal“ (9, quai Maximin Licciardi, Tel. 04 67 51 98 39).

Tielle

Fischer aus dem Norden von Neapel brachten im 19. Jahrhundert das Rezept für die „Tielle“ nach Sète, wo die Krakenpastete zur kulinarischen Spezialität aufstieg. Adrienne Virducci war der erste, der die Tielle Sètoise herstellte. Heute sind die Familien Dacé und Cianni (besucht ihren Stand in der Markthalle!) für ihre köstliche Tielle bekannt. Wer sie nachbacken möchte, findet hier das Rezept.

Schlafen

L’Orque Bleue*

Lasst euch nicht von der wetterbedingten Patina der Fassade täuschen – die Zimmer sind geräumig, sauber und ansprechend. Und der Blick auf den Canal Royal einfach traumhaft.
• 10, quai Aspirant Herber, Tel. 04 67 74 72 13, www.hotel-orquebleue-sete.com

Port Marine*

Direkt an der Mole liegt das moderne Dreisternehotel Port Marine.
• Le Môle St-Louis, Tel. 04 67 74 92 34, http://fr.hotel-port-marine.com

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Der Reisebegleiter vor Ort: Ralf Nestmeyer, Languedoc-Roussillon*

Zwischen dem Delta der Camargue und den Gipfeln der Pyrenäen hat Ralf Nestmeyer nahezu jeden Strand gesehen, jeden Stadt besucht, jedes Wehrdorf besichtigt – im Languedoc etwas intensiver, im Roussillon fokussiert er auf bekannten Highlights.

Dennoch: Das gut 560 Seiten dicke Werk ist der beste Führer für Individualreisende, die diese Region entdecken möchten und des Französischen nicht mächtig sind. Wer möchte, kann den Band hier* direkt bestellen. In Ergänzung empfehle ich den Band von Petit Futé.

Michael Müller Verlag, 8. Auflage 2018, ISBN 978-3-89953-997-4, www.michael-mueller-verlag.de

Das ganze Land: MARCO POLO Frankreich*

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3 Kommentare

  1. Merci für die ausführliche Beschreibung dieser wundervollen Stadt, die wir gestern Dank der Hinweise hier etwas genauer kennenlernen könnten. Mit den Fahrrädern via Marseillan lässt sich Sète wunderbar erkunden

  2. Ein toller Bericht! Einen Teil davon habe ich in meinen Kriminalroman eingebaut, der Ende Januar 2018 im Oldib-Verlag erscheinen wird. Im „(Der) Schwan von Sète“ dreht sich alles um Kunst und um das Leben im Hérault.

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