Winter-Wellness: Ski & Spa in den Pyrenäen

Die Bains Couloubret von Ax-les-Bains

Ski & Spa: Erst durch den Tiefschnee stoben, dann in der Therme auftanken – das hat in den Pyrenäen Tradition. Die Ski-Orte im französischen Grenzgebirge zu Spanien sind nicht nur schneesicher, sondern zudem äußerst idyllische Spielplätze zum Schwingen und Schneeschuh-Wandern, Tourengehen und Träumen in Wellness-Thermen.

Zwischen zwölf und zwei Uhr mittags sind die Pisten in Saint-Lary Soudain jedoch menschenleer. Hungrig schweben die Skiläufer im Sessellift hinab zur Berghütte am Lac de l’Oule. Offenes Feuer prasselt im Kamin, in den Tellern dampft Garbure, ein herzhafter Gemüseeintopf mit Entenfleisch – kein Fast Food, sondern tief verwurzelt in der Region.

Saint Lary 1700. Foto: Hilke Maunder

Saint-Lary Soulan: Muße statt Stress

Trotz allen Trubels geht es im größten Alpinskigebiet der Pyrenäen geruhsam zu, sind Warteschlangen an den Liften selten. Dies liegt auch an der Struktur. Bewusst wurde das 600 Hektar große Ski-Areal in drei Gebiete aufgeteilt – je höher, desto schwieriger. So wurde für Familien und Anfänger am Pla d’Adet in 1.700 Meter Höhe ein Schneespielplatz, Rodelbahn und einfache Übungshänge angelegt.

Ski auf drei Etagen

Auf 1.800 Meter Höhe folgt mit Espiaube ein Terrain für Fortgeschrittene, während in 2.400 Meter Höhe am Vallon du Portet sämtliche Wintersportangebote versammelt sind. Snowboarder finden eine 120 Meter lange Halfpipe, Langläufer eine Hochroute, Abfahrtsläufer blaue bis schwarze Pisten, Slalom- und Tiefschneehänge. Mehr zum Skigebiet findet ihr in diesem Blogbeitrag.

Wieder warm werdet ihr bei einer „Remise en Forme“ und dem „Bien-Être“, wie die Franzosen die Wellness nach dem Wintersport nennen. Sauna und Solarium, Schwefelbäder und Schlammpackungen gehören zum Standard. In Saint-Lary-Soulan lassen lauter feine Düsen im Sensoria Rio die Haut beim Baden prickeln. In Bagnères-de-Bigorre werden müde Knochen im Hammam und Palmarium wieder fit.

Barèges: Sternenträume im Sprudelbad

Entspannung auf höchstem Niveau bietet auch Barèges, mit 1.250 Meter das höchst gelegene Thermalbad Frankreichs. 42 Grad warm sprudelt das Thermalwasser nach seiner Passage durch uraltes Granitgestein in Brunnenschalen und die Reihe der Wannen und Becken, die beiderseits eines großen Ruhebereiches mit dunklen Holzliegen das Untergeschoss des Kurbades einnehmen.

Madame de Maintenon, Gouvernante des Duc du Maine und Mätresse dessen Vaters – Sonnenkönig Ludwig XIV. –  die ersten, die bereits 1675 die heilende Wirkung der Wasser von Barèges genossen. Fünf Jahr später kam Staatsminister Louvois, ließ sein gebrochenes Bein kurieren – und gewährte einen Kredit für den Ausbau der Thermalbäder.

Cielo, Himmel, nennt sich der Wellness-Pool der Thermen von Barèges. Foto: Pressebild, Thermen von Barèges.

Sein Schmuckstück versteckt sich im dritten Stock: CIELéO – ein sprichwörtlich himmlischer Wellnesspool unter dem nachempfundenen Firmament der Pyrenäen, wo wie man es vielleicht des Nachts auf dem Pic du Midi sehen können. „Doch nur hier, im CIELéO, zeigen sich die Sternbilder in immer neuen Farben“, sagt Bademeister Daniel stolz und zeigt per Knopfdruck die Tagesansicht: Selbst dann funkeln die Sterne über Barèges… Hier gibt es ein paar Eindrücke vom Bad, hier mehr zu Barèges im Blog.

Ax-les-Thermes: Dampfender Skiort

In Ax-les-Thermes sprudelt und dampft es in allen Brunnen. Auf der Place Saint-Jérôme lehnen die Wintersportler Ski oder Board gegen die Fassaden, öffnen die Skistiefel, krempeln die Skihose, ziehen die Socken aus. Das Thermometer zeigt Minusgrade. Doch das Wasser dampft mit fast 40 Grad im länglichen Brunnen, belebt die müden Füße, wärmt den Körper wieder durch. Zufriedene Trägheit macht sich breit.

Brunnen und Skigebiet trennt nur eine Gondel, die wenige Schritte entfernt sich neben der wild über Felsen schießenden Oriège hinauf schwingt zur Bergstation von Ax-3Domaines, auf 1231 m Höhe Tor zu drei Teilgebieten, die sich optimal ergänzen. Den Einstieg ins Skigebiet bildet die Bergstation Bonascre mit einer Handvoll moderner, holzverkleideter Bauten, die Ferienwohnungen, Skiverleih und Lokale bergen.

Direkt vor der Haustür tummeln sich Kinder und Anfänger auf einem Areal, das zu ihrer Sicherheit vom restlichen Terrain abgegrenzt wurde. 17 Lifte vernetzen das Skigebiet mit 35 Pisten von insgesamt 80 Kilometer Länge. „An jedem Liftende gibt es Abfahrten für alle Niveaus“, sagt Cyril Bardin stolz. „So kann die ganze Familie zusammen Skilaufen – jeder findet die passende Abfahrt.“

Kinder sind auch in den Bains de Couloubret willkommen, dem an die Römerzeit angelehnter Wellnesstempel des Kurbades. Wem der Trubel im Badebereich mit seinen Wasserbett-Düsen, Wasserfällen und Massagestrahler zu viel wird, verzieht sich in den ersten Stock und genießt Dampfbad und Sauna in aller Ruhe. Oder badet im Außenbecken, wo der Dampf die Gesichter nahezu verdeckt.

Luchon: Jetset in der Grotte

Reichskanzler Bismarck, aber auch Flaubert und selbst Mata Hari zog es in ein Heilbad, das vor einer schneefunkelnden Kette 13 gletscherglänzender Dreitausendern den mondänen Glanz der Belle Époque aufleben lassen: Bagnères-de-Luchon, von Einheimischen nur Luchon genannt. Seit der Antike – damals hieß das Heilbad noch Ilixo – lockt die stärkste Schwefelquellen der Pyrenäen Gäste aus aller Welt, die im einzigen Natur-Hammam Europas beim Spazieren schwitzen.

Heiße Gänge

150 m lang ist das Vaporarium in den Fels gebaut und setzt in unterirdische Felswände von Gängen mit gefilterte Thermalwasser eine berauschende Wärme von 38 bis 42 Grad Celsius frei. Wer nach der obligatorischen Dusche jedoch direkt ins kreisrunde Thermalbecken mit seinen Sprudelbetten, Hydrojets und Schwanenhälsen, aus denen Wasser prasselt, steigen will, wird von der Bademeisterin ermahnt: erst schwitzen, dann baden.

Luxus unten wie oben

Im Feriendomizil der Schönen und Reichen hat alles seine Ordnung. Wohnen sie nicht in feudalen Villen dicht am Thermenviertel, haben sie sich vielleicht im Grand Hotel einquartiert, das seit 1922 in 1804 m Höhe residiert und von den Zimmer wie der Terrasse den Gästen der Villages Clubs du Soleil  traumhafte Ausblicke auf das Maladeta-Massiv, den Grenzbergen zu Spanien, mit dem Pic de l’Aneto (3.404 m) als höchster Spitze der Kette eröffnet.

Hinauf zum Balkon der Pyrenäen nicht nur eine kurvenreiche Zufahrtsstraße, die an einem Großparkplatz endet, sondern auch eine Gondel, die in acht Minuten nach Superbagnères schwebt, dem Portal zu einem ebenfalls dreigeteilten Terrain für Ski und Snowboard – Téchous (Anfänger), du Lac, Céciré – mit 28 Abfahrten und 35 km Piste, 4 km Loipe sowie markierten Wegen zum Schneeschuhwandern.

Schwingen mit Aussicht

Cracks werden vom Angebot enttäuscht, Anfänger und Genuss-Skifahrer umso begeisterter sein: zwei grüne, 13 blaue, sieben rote und sechs schwarze Pisten – da kann man die Bretter laufen lassen. Doch Achtung: Wer zurück zur Bergstation schweben will, sollte am Lac d’Arabesques den richtigen Sessellift (TS du Lac) nehmen – und nicht den Télésiège d’Arabèsques, denn dann darf man weiter liften oder laufen, ehe man zurück zum Grand Hotel und den drei, vier anderen Terrassencafés gelangt.

Cauterets: Belle Époque & Puder-Pisten

Auch in Cauterets wird bereits seit Jahrhunderten gekurt. Wer Leiden lindern möchte, sucht die sechs Marmorsäulen und majestätischer Eingangstreppe schmückte César-Therme auf, wo bis zu 60 Grad heißer, schwefelhaltiger Schlamm die Kurgäste zum Schwitzen bringt.

Wer jedoch nur warme Wasserfreuden genießen möchte, pilgert zum einstigen Kindersanatorium, heute als Bains du Rocher ein Wellnesstempel vom Feinsten: mit Natursteinwänden, die schneeweiße Kiesel schmücken, Jademosaik auf dem Fußboden und trendigen Umkleidekabinen in Weiß und Lindgrün.

Eine Massage mit Jetstrahl-Duschen vertreibt erste Ansätze von Muskelkater; das Bad im 38° Celsius warmen Außenbecken weckt aussichtsreich Erinnerungen: Die Gipfel der alpinen Ski-Schaukel „Cirque de Lys“ sind zum Greifen nah.

Cirque de Lys: auf der Höhe

Auch hier schwebt direkt aus der Stadt über die Dächer der kleinen Bäderstadt und weiten Almen eine Gondel hinauf zur Bergstation des Cirque du Lys.

Sie ist seit ihrem Facelift vom letzten Jahr ein wahres Schmuckstück geworden: mit Kindergarten, Picknickbereich, Caféteria und Restaurant im Hipster-Ambiente sowie großer Freiterrasse mit trendig-buntem Femob-Mobiliar, kostenlosem WLAN und Liegestühlen mit Paradeblick auf den Felskessel, dessen 23 sonnige Pisten mit 36 km Länge sechs Lifte und drei „rollende Teppiche“ erschließen – blaue und rote Abfahrten dominieren.

Langläufer und Schneeschuhwanderer zieht es zur Pont d’Espagne. 37 Kilometer gespurter Loipen von anderthalb bis zwölf Kilometer Länge folgen dort in 1.500 Meter Höhe dem Lauf der Gave, die gemeinsam mit Schmelzwasser und unterirdischen Zuflüssen den malerischen Lac de Gaube gebildet hat. Auf der glatten Eisfläche des Bergsees spiegelt sich der Vignemale, mit 3.298 Metern höchster Gipfel der französischen Pyrenäen.

Kaskaden in Klein-Kanada

Eisrinnen, Schluchten und Gletscher durchbrechen die Steilwand. Im späten Frühling ziehen Tourenskigänger über die Firnfelder an seinen Flanken. Tiefer im Tal schießt das Wasser der Gave über blankpolierte Felsen, tost und rauscht und inszeniert ein feuchtes Spektakel mit faszinierenden Kaskaden: Cauterets – das Klein-Kanada der Pyrenäen.


Begeistert beobachte George Sand die Wasserfälle und schreibt in ihrem Reisetagebuch: „Die Pyrenäen haben mich verändert.“ Ähnliches erlebte Victor Hugo: „Unter dem Vorwand, mich in heißem Wasser zu baden und Schwefel zu trinken, erlebe ich jeden Tag ein neues Naturschauspiel. Unerwartet und wunderbar“, schwärmte Frankreichs Nationaldichter 1843.

Auf den Geschmack gekommen

Um den schlechten Geschmack, der nach den Schwefelbädern den Gaumen belegt, zu vertreiben, werden damals wie heute Berlingots gelutscht, kleine kunterbunte Bonbons. Sechs Bonbonkochereien fertigen sie noch heute vor Ort – und jeder kann dabei zusehen.

In der Confiserie Marinette stellt Eric Millet die Drops nach altem Rezept her. Im Kupferkessel erhitzt Monsieur, der zuvor in der Hotellerie gearbeitet hat, Wasser, Zucker, Sirup und Glukose zu 150 Grad heißem, zähflüssigem Karamell, sucht aus 25 Düften das gewünschte Aroma aus, rollt die heiße Masse auf einer Marmorplatte zu einer süßen Schlange aus und schiebt sie durch eine Berlingotière, die sie in kleine Würfel hackt. „Goutez – probieren Sie!“ Miam… lecker! Ski & Spa in den Pyrenäen – für alle Sinne ein Hochgenuss!

Ski & Spa in den Pyrenäen: meine Reisetipps

Saint-Lary Soulan

Bett & Spa

Mercure Sensoria Hotel*

Sehr beliebt ist das Mercure Sensoria-Hotel. Die Gäste schätzen vor allem drei Dinge: den verlässlichen komfortablen Standard der Zimmer, den integrierten Thermen-, Spa- und Badebereich, und die Nähe des Komforthotels zu den Liften.
• Parc Thermal, 65170 Saint-Lary Soulan, Tel. 05 62 99 50 00,

Rustikal schlafen & schlemmen

Refuge de l’Oule

Die rustikale Berghütte auf 1.820 m Höhe mit Blick auf den tief verschneiten Lac de l’Oule bietet von Mitte Dezember bis Mitte April auch 34 einfache Betten mit Halbpension. Was auf der Karte steht? Poulet aux écrevisses, Petit salé à la Provençale, Souris d’agneau en infusion de cèpes, Blanquette de veau aux girolles, Garbure – schmackhafte, grundehrliche Traditionsküche.
• 65170 Saint-Lary Soulan, Tel. 05 62 98 48 62, www.saintlary-vacances.com

Barèges


Schlafen

Le Grand Bivouac

Das Hôtel Le Grand Bivouac ist ein einfaches Einsternehaus mit 19 Zimmern – vier davon mit Blick auf die Bergspitzen der Pyrenäen – etwas vom Zentrum entfernt Richtung Skigebiet. Im Speisesaal wird morgens das Frühstück serviert, abends ordentliche Traditionsküche. Wer nur ein ruhiges, sauberes Bett sucht, aber sein Geld anders ausgeben möchte, ist hier richtig.
• 1, chemin du Duc de Maine, 65120 Barèges, Tel. 05 62 92 68 20, www.hotel-grand-bivouac.com

Schlemmen

Chez Louisette

Skiteller oder Spanferkel, Foie Gras oder feinstes Lamm aus der AOC Barèges, gewürzt mit Engelwurz, Minze, Génepi und Feldthymian? In der Berghütte von Louisette auf 1600 Meter Höhe, die um 1905 noch eine einfache Sennhütte war, schmeckt einfach alles köstlich! Mehr dazu hier im Blog!
• Auberge du Lienz chez Louisette, 65120 Barèges, Tel. 05 62   92 67 17, https://chezlouisettebareges.com

Ax-les-Thèrmes

Schlafen & schlemmen

Le Chalet*

Neben dem Wildwasser der Oriège, gegenüber vom Parc du Teich, haben Magalie und Frédéric Debèves seit 1998 ihr Zweisternehaus zu einer Topadresse für Genießer gemacht. Was Frédéric mit seinem Team in der Küche aus den Produkten des Départements zaubert, sieht appetitlich aus und schmeckt grandios. Ausgeschenkt werden vor allem lokale Weine – rund um Mirepoix wird auch in Ariège Wein angebaut!
• 4, Avenue Turrel, 09110 Ax-les-Thermes, Tel. 05 61 64 24 31, www.le-chalet.fr

Pisten-Genuss

Auf den Pisten von Ax-3 Domaines gibt es am „pieds des piste“ viele, auf den Pisten drei weitere Einkehrmöglichkeiten. Diese beiden kenne und schätze ich – das Tetras muss ich beim nächsten Skitag einmal besuchen.

Le Louzat

Das Höhenrestaurant im Saquet-Sektor von Aix-3 Domaines serviert mittags herzhafte Gerichte in opulenten Portionen. Und auch die Salat und „planches“, Schieferbretter mit Charcuterie, Käse und anderen Kleinigkeiten, die gerne als Vorspeise geteilt werden, fallen üppig aus.
• Bereich Saquet, Tel. 06 74 24 38 20, www.lelouzat.fr

Waffel-Träume

La Belgerie

Mitten im Skigebiet von Ax-3 Domaines hat Lucien Boucart seinen hölzernen Pferdewagen gestellt, vor dem ein Hund angeleint im Schnee liegt. Und auch hier dampft es gewaltig: Die Roulotte ist ein Waffelstand – und drinnen bäckt Julien, der völlig autark als Selbstversorger in den Bergen lebt, wahre Waffelträume – klassisch süß oder herzhaft gefüllt, aber immer garantiert bio.
• Bereich Saquet, nahe der Bergstation des Lièvre-Blanc-Sesselliftes, Tel. 06 04 45 21 32, www.facebook.com/labelgerie

Luchon

Schlafen

Alti Hotel*

Zentral gelegenes, modern-komfortables Hotel Garni mit 47 recht kleinen Zimmern – gleich neben dem Hotel findet ihr das Terrassenrestaurant Café de la Paix für das Mittag- oder Abendessen, im Untergeschoss einen Fitnessraum mit Jacuzzi.
• 19, allée d’Etigny, 31110 Bagnères-de-Luchon, Tel. 05 61 79 56 97,

Castel de la Pic

Gegenüber von den Thermen, und nur 100 m vom Park entfernt, haben Solange und Alain in einer Belle-Époque-Villa zehn Gästezimmer eingerichtet – wer länger bleibt, kann Halbpension buchen. Nichtraucherhotel!
• 31, cours des Quinconces, 31110 Bagnères-de-Luchon, Tel. 05 61 88 43 66, www.castel-pique.fr

Insgesamt mehr als 500 Betten in Ein- bis Viersternehäusern – im Winter unbedingt vorab reservieren!

Cauterets

Schlafen & schlemmen

Hôtel Le Lion d’Or

Ideal zwischen Thermen und Innenstadt gelegen, verwöhnt das Dreisternehaus in einer ruhigen Gasse seit 1850 die Gäste – mit 18 geräumigen Zimmern, die Nostalgie, Charme und Komfort perfekt vereinen, einer köstlichen Traditionsküche und einem herzlichen, persönlichen und doch zurückhaltenden Empfang, wie man ihn selten in Hotels erlebt – Madame Bernadette, Sie waren wunderbar! Praktisch: der zweite Ausgang gegenüber von den Thermen.
• 12, Rue Richelieu, 65110 Cauterets, Tel. 05 62 92 52 87, www.hotel-cauterets.fr

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Mein Reiseführer-Tipp

Annette Meiser, die u.a. die ers­te müll­frei­e Schu­le Deutsch­lands mitbegründete, hat in Midi-Pyrénées ihre Wahlheimat. Dort lebt und arbeitet sie seit vielen Jahren und bietet erdgeschichtliche und kulturhistorische Wanderreisen an.

Ihre Expertise hat sie auf 432 Seiten zwischen die Buchdeckel eines Reiseführers gepackt. Ihr erstes Buch stellt eine Ecke Frankreichs ausführlich vor, die in klassischen Südfrankreich-Führern stets zu kurz kommt. Für mich der beste Reiseführer auf Deutsch für alle, die individuell unterwegs sind – sehr gut gefallen mir die eingestreuten, oftmals überraschenden oder kaum bekannte Infos. Wie zum einzigen Dorf Frankreichs, das sich in zwei Départements befindet: Saint-Santin liegt genau auf der Grenze von Aveyron und Cantal.

Annette Meiser, Midi-Pyrénées, Michael-Müller-Verlag, ISBN 978-3-89953-750-5. Wer mag, kann den Band hier* direkt online bestellen.

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