Unterwegs auf der Route Napoléon

Die Napoleon-Stele an der Route Napoleon von La Fare-en-Champsaur. Foto: Hilke Maunder
Die Napoleon-Stele an der Route Napoleon von La Fare-en-Champsaur. Foto: Hilke Maunder

Ein kleiner Adler markiert die Legende: Die Nationale 85 folgt als Route Napoléon im Groben der historischen Strecke, die Napoléon Bonaparte bei seiner Rückkehr aus dem Exil auf Elba für seinen Marsch auf Paris von Cannes nach Grenoble genommen hat. 335 Kilometer lang ist die Route Napoléon ein sagenhafter Roadtrip, der atemberaubende Berglandschaften und pittoreske Orte berührt.

Die historische Route ist viel zu schade, auf ihr nur Kilometer abzureißen. Die Strecke wird auch Voie Impériale, kaiserlicher Weg, oder Vol d’Aigle, Adlerflug genannt nach dem napoleonischen Wappenadler.

An der Route Napoléon lebt die Erinnerung an den Kaiser - und wird mit Festen und Re-Enactments lebendig gehalten. Foto: Hilke Maunder
An der Route Napoléon lebt die Erinnerung an den Kaiser – und wird mit Festen und Re-Enactments lebendig gehalten. Foto: Hilke Maunder

Die schönsten Etappen der Route Napoléon

Nach seinem fast einjährigen Exil auf der italienischen Insel Elba setzte der geschasste Kaiser am 1. März 1815  wieder seinen Fuß auf französisches Land. Mehr als 1000 Mann umfasste das Heer, mit dem Napoleon nach letzten Vorbereitungen in Antibes seinen Marsch auf Paris begann, um erneut den Gipfel der Macht zu erklimmen.

Nur sechs Tage brauchte er für den Gewaltmarsch via  Grasse, Digne, Sisteron und Gap nach Grenoble, wo ihn die Menge begeistert empfing. Bis zu 50 Kilometer waren Napoleon und seine Anhänger täglich unterwegs.

Bis Grenoble war ich noch ein Abenteurer, in Grenoble wurde ich zum Fürsten.

Napoleon Bonaparte, 1815

Zwei Wochen später war der Korse am Ziel: Am 20. März 1815 erreichte Napoleon Paris und stand im Innenhof des Tuilerienpalastes. Die Herrschaft der 100 Tage begann. Sie endete auf dem Schlachtfeld von Waterloo im Juni 1815. Nach seiner Abdankung vier Tage später wurde Napoleon nach St. Helena im Südatlantik verbannt.

Vallauris Golfe-Juan

Die Route Napoléon beginnt direkt am Mittelmeer in Vallauris Golfe-Juan an der Côte d’Azur. Die Bucht liegt genau zwischen Cannes und Antibes. Sie war damals noch kaum erschlossen und ermöglichte es Napoleon, heimlich und überraschend französischen Boden zu betreten.

Die Wahl von Vallauris Golfe-Juan war nicht nur strategisch, sondern auch politisch motiviert. Napoleon wusste, dass es dort Menschen gab, die ihn unterstützen – und nicht verraten – würden. Ihm war bewusst, dass er seine ehemaligen Anhänger und Truppen mobilisieren musste, um seine Rückkehr zur Macht voranzutreiben.

Bis heute wird Napoleon in Vallauris Golf-Juan als Held verehrt. Alljährlich am ersten Märzwochenende lässt der Küstenort die Landung Napoleons mit Militärparaden und Seeschlachten wieder aufleben.

Grasse

Sonnengelb und Ockerrot: die Fassaden von Grasse künden vom Süden - und dem nahen Italien. Foto: Hilke Maunder
Sonnengelb und Ockerrot: die Fassaden von Grasse künden vom Süden – und dem nahen Italien. Foto: Hilke Maunder

Auf dem Weg Richtung Norden erreicht die Route Napoléon als nächstes Ziel nun Grasse, die Welthauptstadt des Parfums. Napoleon selbst war ein Liebhaber von Düften und förderte während seiner Herrschaft die Parfumindustrie in Frankreich.

Napoleon betrachtete Parfum als einen wichtigen Teil seiner Persönlichkeit und seiner öffentlichen Präsenz. Er sagte einmal:

Eine Frau, die sich nicht parfümiert hat, hat keine Zukunft.

Napoleon hatte bestimmte Parfums, die er bevorzugte. Eines seiner Lieblingsparfums war das Eau de Cologne von Jean-Marie Farina. Er liebte auch das Parfum Jasmin de Grasse, das aus Grasse stammte.

In Grasse könnt ihr die traditionelle Parfümherstellung hautnah erleben, die Düfte entdecken, die Napoleon einst trug – und bei Fragonard und anderen Parfümherstellern selbst einen eigenen Duft kreieren. Warum gerade Grasse die Dufthaupftstadt Frankreichs wurde, verrät ein Besuch im Internationalen Parfum-Museum Grasse.

Mehr zu Grasse erfahrt ihr hier.

Haute-Provence: Die Kapelle von Séranon. Foto: Hilke Maunder
An der Route Napoléon: die Kapelle von Séranon. Foto: Hilke Maunder

Nach Grasse verabschiedet sich die Côte d’Azur. Die Route Napoléon passiert Séranon mit seinem malerischen Kirchlein. Das dortige Château de Broundet, das Napoleon als Nachtlager diente, ist heute eine Ruine.

Ganz fürstlich könnt ihr im 32 Kilometer entfernten Château de Trigance nächtigen – und von dort direkt nach Castellane weiterfahren. Die historische Route Napoléon überquert nach Séranon den Col de Luens (1054 m) und strebt dann Castellane zu.

Haute-Provence: Die Route Napoléon bei Séranon. Foto: Hilke Maunder
Die Route Napoléon bei Séranon. Foto: Hilke Maunder

Castellane

Das Wahrzeichen von Castellane ist sein Roc, der 184 Meter steil am Dorf aufragt. 40 Minuten braucht ihr hinauf zum Gipfel, wo ihr die Glocke der Chapelle Notre-Dame du Roc läuten und die Statue einer  Jungfrau bewundern könnt, die vermutlich im Jahr 1970 vom Blitz getroffen wurde. Ebenfalls hier oben erhalten sind die Überreste der mittelalterlichen Stadt Petra Castellana. Doch das Schönste ist die 360°-Aussicht!

Zurück im Dorf empfiehlt sich die Place Maréchal-Sauvaire mit ihren Arkaden als Start für einen Bummel durch die Fußgängerzone mit ihren gut erhaltenen provenzalischen Häusern.

Castellane ist nur wenige Kilometer von den atemberaubenden Verdon-Schluchten entfernt – ihre corniche lohnt einen Ausflug!
Gorges du Verdon: Der Verdon kurz vor der Mündung in den Lac de Sainte-Croix. Foto: Hilke Maunder
Das Ende der Gorges du Verdon: der Verdon kurz vor der Mündung in den Lac de Sainte-Croix. Foto: Hilke Maunder
Auch die Route Napoléon bietet nun grandiose Aussichten und schlängelt sich als kurviges Auf und Ab durch die Berge und hinauf zum Col des Lèques (1.148 m).

Digne-les-Bains

Nicht mehr so richtig provenzalisch, aber auch noch nicht alpin ist die Präfektur des Départements Alpes-de-Haute-Provence. Ihre Thermalquellen sind seit der Antike berühmt und begründen bis heute den Ruf von Digne-les-Bains.

Im Vallon des Eaux Chaudes östlich von Digne-les-Bains sprudeln gleich fünf Heilquellen. Die 37 bis 52 °Celsius heißen Quellen, die schon der römische Geschichtsschreiber Plinius lobte, lindern mit ihrem hohen Gehalt an Schwefel, Brom, Chlor, Jod und Kalzium besonders Erkrankungen der Atemwege und chronisches Rheuma. Vom Kurmittelhaus, das direkt am Austritt der Quellen erbaut wurde, pendeln Busse in die Stadt.

Auch nahe der Ardèche-Schlucht gibt es noch Lavendel-Felder. Foto: Hilke Maunder
Im Juli blühen die Lavendel-Felder rings um Digne-les-Bains. Foto: Hilke Maunder

Ihr seid im August auf der Route Napoléon unterwegs? Dann verpasst nicht den Lavendelkorso sowie die Lavendelmesse von Digne-les-Bains. Und fahrt hinaus zu den Lavendelfeldern des Plateau de Valensole !

Die Route Napoléon wendet sich nun gen Westen und erreicht bei Malijai das breite Tal der Durance. Zur Linken könnt ihr dort eine geologische Kuriosität bewundern: die Pénitents des Mées. Die Erosion formte die Felsen so, dass sie an eine Prozession vermummter Mönche erinnern.

Sisteron

Tor zur Provence an der Durance: Sisteron. Foto: Hilke Maunder
Tor zur Provence an der Durance: Sisteron. Foto: Hilke Maunder

Sisteron ist das Nadelöhr an der Route Napoléon und klemmt sich eindrucksvoll in einer engen Schlucht der Durance an die Flanken eines ungeheuer eindrucksvollen Felsens. Hier endet die Provence und beginnt die Dauphiné. Das Land der Olivenbäume weicht nun Schwemmlandterrassen, auf denen Obstbäume wachsen.

Seit Urzeiten ist dieser strategische Ort befestigt. Die Altstadt von Sisteron am Fuße ihrer Zitadelle ist ein Labyrinth aus Gassen, Rampen und Treppen, in dem man sich herrlich beim Schlendern verlieren kann und so immer wieder Ausblicke auf die Durance genießen kann.

Am spektakulärsten ist jedoch der Blick von der Zitadelle mit ihrer in den Felsen gehauenen Treppe mit 365 Stufen. Hier oben erinnert ein kleines Museum an Napoleons Aufenthalt in Sisteron.

Wenige Kilometer vor Tallard verlässt die Route Napoléon das Durance-Tal und führt nach Norden in Richtung Grenoble. Nun wird die Landschaft zunehmend alpiner.

Gap

Der terrassierte Garten der Domaine de Charance - hier. die Buchsbaumebene. Foto: Hilke Maunder
Der terrassierte Garten des Domaine de Charance – hier die Buchsbaumebene. Foto: Hilke Maunder

Gap war ein wichtiger Zwischenstopp für Napoleon. Die alpine Landschaft ringsum präsentiert sich besonders schön vom Domaine de Charance, der über der Stadt thront. Von der 220 Hektar große Parkanlage, zu der ein stattliches Herrenhaus mit seinem terrassierten Garten, der als jardin remarquable ausgezeichnet ist, eröffnen sich weitläufige Blicke auf die Stadt und die französischen Alpen.

Nach Gap steigt die Route Napoléon steil an, um in weniger als acht Kilometern die Höhe von 1.248 Metern am Col Bayard zu erreichen. Noch höher hinauf führt von hier eine kleine Straße zum  1.696 Meter hohen Col de Gleize. Von hier eröffnen sich Paradeblicke auf die Bergspitzen des Écrins-Nationalparks.

Die Landschaft zur Linken kurz vor dem Col de Bayard. Foto: Hilke Maunder
Die Landschaft zur Linken kurz vor dem Col Bayard. Foto: Hilke Maunder

Wie köstlich die Berge sind, verrät ein Besuch der Laitière du Col Bayard von Jean Bertrand in Laye. Seine Großeltern besaßen einen zehn Hektar großen Bauernhof mit zehn Kühen, deren Milch sie bis auf einen kleinen Anteil, den sie für die Käseproduktion reservierten, an Nestlé verkauften.

Diese Abhängigkeit missfiel Jean Betrands Vater. Er war es, der in den 1930er-Jahren die hofeigene Käseproduktion intensivierte und dazu auch Milch von umliegenden Bauernhöfen einsammelte. Nestlé war nicht begeistert.

Doch der Champsaur-Käse und die Blauschimmelkäse gefielen den Kunden. Der Familienbetrieb wuchs. Nach einer Boutique eröffnete er schließlich auch noch ein Restaurant mit Blick auf die  Vallée du Champsaur und die Skistation von Laye.

Die <em>Route Napoléon</em> bei Poligny. Foto: Hilke Maunder
Die Route Napoléon bei Poligny. Foto: Hilke Maunder

Aus dem Quellwasser des Massif des Écrins braut die Brasserie des Gaillards in Aubessagne ihre Bio-Biere. Ihre Boutique samt kleinem Biergarten liegt direkt an der Route Napoléon.

Zwischen dem Dévoluy-Massiv auf der linken Seite und den Bergen des Écrins verläuft die Route Napoléon nun durch eine alpine Bilderbuchlandschaft. In der Nähe von Saint-Firmin könnt ihr tiefer ins Valgaudemar vordringen.

Folgt der schmalen D985A, die von der Kapelle zum Oratorium und zum Weiler Chapelle-en-Valgaudemar führt. Dort habt ihr den 3.564 Meter hohen Olan-Gipfel direkt vor euch.

Corps

Ich fühle mich bei euch zu Hause, sagte Napoleon Bonaparte in Corps. Foto:Hilke Maunder
Ich fühle mich bei euch zu Hause, sagte Napoleon Bonaparte in Corps. Foto:Hilke Maunder

Vom 6. auf den 7. März 1815 übernachtete Napoleon Bonaparte in Corps in einem Haus, das heute als Maison Napoléon ausgeschildert ist. Von seinen Gärten eröffnen sich traumhafte  Ausblicke auf den Lac du Sautet, dessen Fluten tief unten in der Sonne silbern glitzern.

Stand-up-Paddler und Tretbootfahrer sind auf seiner Wasserfläche unterwegs. Imposant erhebt sich über ihnen die  imposante Silhouette des Obiou. Das Ufer des Stausees säumt ein kleiner Kieselstrand, eine der wenigen Naturbadestellen an der Route Napoléon.

Der Blick auf den Lac du Sautet bei Corps: Foto: Hilke Maunder
Der Blick auf den Lac du Sautet bei Corps: Foto: Hilke Maunder

Um das Panorama zu genießen, schlendert auch einmal den alten Wallweg entlang. Er eröffnet nicht nur traumhafte Ausblicke auf den türkisfarbenen Sautet-See, sondern führt euch entlang der alten Stadtmauer auch zu einem galloromanischen Brunnen.

Einmalig schön ist auch ein Sonnenuntergang an der Chapelle Saint-Roch mit Paradeblicken auf den Obiou und die umliegenden Massive.

Die maison Napoléon von Corps. Foto: Hilke Maunder
Die Maison Napoléon von Corps. Foto: Hilke Maunder

14 Kilometer außerhalb von Corps liegt auf einer Höhe von 1.800 Metern der Wallfahrtsort Notre Dame de La Salette. Dort ist die Aussicht geradezu paradiesisch. Weit schweift der Blick über den Dévoluy, den Obiou, den Lac du Sautet, das Plateau du Pellafol und den Mont Aiguille. 

Der Gewölbekeller der Brennerei <em>La Salettin</em>a. Foto: Hilke Maunder
Der Gewölbekeller der Brennerei La Salettina. Foto: Hilke Maunder

Wahrhaft himmlisch sind auch die Aromen der Destillerie La Salettina. Sie residiert im Geburtshaus von Maximin Giraud, der zusammen mit Mélanie Calvat Zeuge der Marienerscheinung in La Salette in Isère am 19. September 1846 gewesen war.

Im Gewölbekeller seines mittelalterlichen Haus komponieren Florence und Raoul Attanasio seit 1961  aus den Kräutern der Berge diverse Aperitifs und brennen köstliche Schnäpse. Die Alambics im Gewölbekeller sind mehr als 100 Jahre alt!

Florence Attanasio mit einem Génépi aus ihrer Brennerei. Sein Name erinnert an Napoléon. Foto: Hilke Maunder
Florence Attanasio mit einem Génépi aus ihrer Brennerei. Sein Name erinnert an Napoléon. Foto: Hilke Maunder

La Mure

Auf dem Weg nach Grenoble kommt ihr dann nach La Mure, das Feinschmecker für seinen murçon schätzen, eine große Kochwurst mit Kümmel und Fenchel. Der Ort ist die Hauptstadt der Matheysine, eines Plateaus auf rund 900 Metern Höhe. Als Napoleon am Morgen des 7. März 1815 einmarschierte, warteten dort bereits auf ihn die königstreuen Truppen.

Auch zahlreiche Royalisten standen in La Mure seiner Rückkehr skeptisch gegenüber. Diese Gruppen waren treue Anhänger des bourbonischen Königshauses und sahen in Napoleons Rückkehr eine Bedrohung für die Restauration der Monarchie.

Der große See von Laffrey, gesehen vom Aussichtspunkt bei Pétichet an seinem Südende. Foto: Hilke Maunder
Der große See von Laffrey, gesehen vom Aussichtspunkt bei Pétichet an seinem Südende. Foto: Hilke Maunder

Laffrey

Auch in Laffrey traf Napoleon auf königliche Truppen, die ihn aufhalten wollten. Hier hielt er seine berühmte „Verteidigungsrede von Laffrey“, in der er versuchte, die Loyalität seiner Truppen zurückzugewinnen.

Hoch zu Ross reitet Napoleon, das Denkmal mit einem verschlossenen Gatter geschützt, am Champ de Rencontre und blickt gen Paris. Gen Süden funkeln die Fluten des Grand Lac de Laffrey im Sonnenlicht.

Das champs de rencontre von Laffrey. Foto: Hilke Maunder
Der champ de rencontre von Laffrey. Foto: Hilke Maunder

Vizille

Bei Vizille künden Gewerbeflächen und Burger-Buden von der Nähe der Großstadt  Grenoble. Die Route Napoléon überquert hier die Romanche und führt hin zu einem majestätischen Schloss, das bis 1975 Sommerresidenz der französischen Staatspräsidenten war. Heute birgt es das Musée de la Révolution française.

Grenoble

Die Place aux Herbes ist der älteste Platz von Grenoble. Foto: Hilke Maunder
Die Place aux Herbes ist der älteste Platz von Grenoble. Foto: Hilke Maunder

Grenoble markiert den Endpunkt der Route Napoléon. In der Alpenstadt verbrachte Napoleon vom 7. bis zum 10. März 1815 vier Tage. Er logierte im Hôtel des Trois Dauphins in der Rue Montorge 7, das sich später zur Auberge Napoléon wandelte.

Das Restaurant betreibt seit Frühjahr 2020 die Association de Recherche et d’Insertion Sociale des Trisomiques (ARIST) – und damit ein Verein, der sich der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen verschrieben hat.

Nur einen Steinwurf von dort entfernt liegen der Stadtgarten (jardin de ville) mit der Abfahrtsstation der Bastille-Seilbahn und die Place Grenette, das pulsierende Herz des alten Grenoble. Mehr zu Grenoble erfahrt ihr hier.

So reitet Napoleon am Champs des Rencontres von Laffrey auf seinem Ross. Foto: Hilke Maunder
So reitet Napoleon am champs de rencontre von Laffrey auf seinem Ross. Foto: Hilke Maunder

Die Route Napoléon: meine Reisetipps

En route

Die Route Napoléon überwindet sechs Pässe und 1.248 Höhenmeter – das verlangt eine gewisse Motorisierung, besonders bei Wohnmobilien und Caravans. Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen und einer Höhe von mehr als 2,60 Metern müssen zwischen Laffrey und Vizille (Rampe de Laffrey) eine Ausweichstrecke  nehmen.

Die Strecke ist ganzjährig geöffnet. Die beste Reisezeit  liegt zwischen Ostern und Ende Oktober.

Schlemmen und genießen

n Corps ist das Logishotel für grundsolide lokale Küche geschätzt. Foto: Hilke Maunder
In Corps ist das Logishotel für grundsolide lokale Küche geschätzt. Es liegt direkt an der Route Napoléon. Foto: Hilke Maunder

Laiterie du Col Bayard

• RN 85, 05500 Laye,  Tel. 04 92 50 50 06, www.laiterie-col-bayard.com

Brasserie des Gaillards

• RN 85, 05800 Aubessagne, Tel. 06 48 94 79 26, https://brasseriedesgaillards.fr

Maison de Pays – Producteurs du Valgaudemar

• Pont des Richards, 05800 Saint-Firmin, Tel. 07 82 22 64 19, www.facebook.com

Distillerie La Salettina

• Rue du Four, 38970 Corps, Tel. 04 76 30 05 02,  www.salettina.com

Wandern

Eine durchgängige Wanderroute entlang der Route Napoléon fehlt bislang. Doch ihr könnt zwischen Castellane und Digne-les-Bains auf 52 Kilometern den rot-weißen Streifen der Grande Randonné GR 406 folgen. Diese Voie Impériale lässt sich nicht nur erwandern, sondern auch hoch zu Ross erleben!

An der Route Napoléon ist der Kaiser allgegenwärtig - auch auf Wandbildern wie hier in Corps. Foto: Hilke Maunder
An der Route Napoléon ist der Kaiser allgegenwärtig – auch auf Wandbildern wie hier in Corps. Foto: Hilke Maunder

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Weiterlesen

Im Web

Die offizielle Seite zur Route Napoléon mit Infos zu den einzelnen Stationen:  https://route-napoleon.com

Im Blog

Eine zweite, sehr schöne Touristenstraße durch die französischen Alpen ist die Route des Grandes Alpes. Erfahrt hier mehr!

La Route des Grandes Alpes: Paradestrecke!

Napoleon fand seine letzte Ruhestätte im Invalidendom zu Paris. Erfahrt hier mehr.

Invalidendom: Ruhmeshalle für Napoleon

Im Buch

Roadtrips FrankreichRoadtrips Frankreich*

Das zweite gemeinsame Werk mit Klaus Simon stellt euch die schönsten Traumstraßen zwischen Normandie und Côte d’Azur vor. 14 Strecken sind es – berühmte wie die Route Napoléon durch die Alpen oder die Route des Cols durch die Pyrenäen, aber auch echte Entdeckerreisen wie die Rundtour durch meine Wahlheimat, dem Fenouillèdes.

Von der Normandie zur Auvergne, vom Baskenland hin zu den Stränden der Bretagne und dem wunderschönen Loiretal laden unsere Tourenpläne ein, Frankreich mobil zu entdecken – per Motorrad, im Auto, Caravan oder Wohnmobil. Hier* gibt es das Fahrtenbuch für Frankreich!

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2 Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen Beitrag!!
    Die Route Napoleon war eine meiner Lieblingsrouten in Frankreich und es sind wundervolle Erinnerungen aufgekommen. Die vielen kleinen Orte, die Natur, die Menschen … einfach nur wunderschön

  2. Guten Morgen, liebe Hilke,
    die landschaftlich beeindruckende Strecke Sisteron – Serres – Grenoble im Tal der Buech wird in manchen Reiseführern auch als Route Napoleon „verkauft“. Kannst Du dazu etwas sagen!
    Beste Grüße Bernd

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