Die Juwelen der Romanik im Roussillon

Saint-Martin-du-Canigou. Foto: Hilke Maunder
Tierisch schön: ein Kapitell des Klostes Saint-Martin-du-Canigou. Foto: Hilke Maunder

Um 1000 n. Chr. kam die Romanik aus der Lombardei nach Okzitanien. Zum Labor des neuen italienischen Kunststils wurden die Klöster in den Hochtälern des Roussillon.

Dort ließen die Grafen von Barcelona Abteien wie Saint-Martin-du-Canigou schmücken – mit figurenreichen Kapitellen, Tympana, Kreuzgängen, Fresken oder Schmiedearbeiten im Stil der Romanik.

Friese, gefertigt vom Meister von Cabestany. Foto: Hilke Maunder

Der neue Stil verband sich dort mit älteren maurischen Einflüssen. Es entstand eine Romanik, deren reich verziertes, florales Rankenwerk mit menschlichen Figuren und phantastischen Tieren auf die orientalischen Wurzeln verweist.

Ein Lamm, aus dem Stein geholt vom Maître de Cabestany. Foto: Hilke Maunder

Erst danach eroberte die Romanik das restliche Languedoc. In Saint-Gilles schuf sie einen Ausnahmebau. Neben einer kunstvoll gestalteten Fassade mit drei Portalen erhielt er eine steinerne Spindeltreppe – die freistehende „Schraube von St-Gilles“.

Die Hand Gottes. Foto: Hilke Maunder

Der Star jener Jahre unter den romanischen Bildhauern war der Meister von Cabestany. Sein Markenzeichen sind die riesigen Hände, die er seinen Figuren verlieh. Hier habe ich den bedeutendsten romanischen Künstler des Roussillon vorgestellt.

Ursprünglich waren die Skulpturen des Meisters von Cabestany farbig bemalt. Foto: Hilke Maunder

Das Erbe der Romanik im Roussillon: die schönsten Zeugnisse

Elne

Die Kathedrale Sainte-Eulalie-et-Sainte-Julie. Foto: Hilke Maunder

Elne ist die älteste Stadt im Roussillon. Mehr als 1000 Jahre lang war sie ein Bischofssitz – vom Jahr 568 bis 1602. Erst dann musste Elne diesen Status an ihre reichere Rivalin Perpignan abgeben.

Über den Dächern der Kleinstadt inmitten der Aprikosen- und Pfirsichplantagen erhebt sich der Turm der Kathedrale Sainte-Eulalie-et-Sainte-Julie d’Elne. Der Sakralbau aus dem 11./12. Jahrhundert gehört zu den wichtigsten Bauzeugnisse der katalanischen Romanik.

Die Kathedrale Sainte-Eulalie-et-Sainte-Julie. Foto: Hilke Maunder

An ihrem Marmorportal könnt ihr bis heute die Spuren der Flammen aus dem Jahr 1285 entdecken. Damals hatten die Truppen von Philippe le Hardi, besser bekannt als Philipp II. der Kühne, bei dessen Kreuzzug gegen den König von Aragon Elne belagert.

Die Einwohner flüchteten in die Kathedrale und verbarrikadierten sich dort. Philipp ließ das Kirchentor aufbrechen und alle Bewohner ermorden. Dann steckte er das Gotteshaus in Brand.

Auch die geschmiedeten Beschläge eines Seiten-Portals sind sehr kunstvoll gestaltet. Foto: Hilke Maunder

Der Wiederaufbau bescherte dem mittelalterlichen Bau gotische Elemente. Doch bis heute sind die Kapitelle im Osten der Kathedrale mit wunderschönen romanischen Skulpturen geschmückt.

Ebenfalls romanisch ist der Tischaltar aus rosa Marmor, der mit der Neugestaltung des Hochaltars seinen ursprünglichen Platz wiedergefunden hat.

Verpasst auch nicht den Kreuzgang! Während die Kirche ein architektonischer Stilmix ist, weist der Kreuzgang des Klosters eine erstaunliche Geschlossenheit auf. Beim Bau des gotischen Teils hat man sich hier streng an das romanische Vorbild gehalten.

Monastir del Camp

Aprikosenblüte beim Monastir del Camp. Foto: Hilke Maunder

Das Kloster, das sich in der Nähe  des kleinen Ortes Passa inmitten ausgedehnter Obsthaine vor der Schneekappe des Canigou erhebt, ist für das romanische Portal seiner Klosterkirche berühmt. Es stammt vermutlich aus der Werkstatt des Meisters von Cabestany.

Leider lassen sich die Figuren des Portals nur schwer betrachten. Bereits seit dem 17. Jahrhundert verstecken sie sich hinter einem wehrhaften schmiedeeisernen Gittertor.

Saint-Martin-du-Canigou

Saint-Martin-du-Canigou. Foto: Hilke Maunder

Nur zu Fuß oder im Allradwagen kommt ihr zu der Abtei der Benediktiner  am Canigou. Wie ein Adlerhorst hockt das mittelalterliche Kloster in 1094 m Höhe auf einem Felsvorsprung inmitten einer nahezu unberührten Naturlandschaft am heiligen Berg der Katalanen.

Foto: Hilke Maunder

Das Kloster gilt es eines der frühesten Beispiele für die romanische Kunst des Roussillon. Bereits im Jahr 997 begann sein Bau. 1009 wurde es offiziell eingeweiht und in Betrieb genommen. Damals waren die Pyrenäen dichter besiedelt als heute.

Christen fanden dort Zuflucht vor den Mauren und ihrem Islam. Im 12. Jahrhundert waren viele Gebiete aus der Hand der Araber zurückerobert worden. Eine Völkerwanderung begann. Saint-Martin-du-Canigou verlor seinen Einfluss. Der lange Niedergang begann.

Foto: Hilke Maunder

Ein Erdbeben zerstörte 1428 Teile des Klosters, des Glockenturms und der Kirche. Gläubigen, die beim Wiederaufbau mithalfen, versprach der Bischof von Elne Ablass. Doch das lockte nur wenige. Der Verfall ging weiter. 200  Jahre später beschlagnahmte der König das Kloster, das  zwischen 1649 und 1698 so aufhörte zu existieren.

Doch auch, als der Klosterbetrieb wieder aufgenommen wurde, blieb Saint-Martin ein Problemfall. Im September 1783 verließ der Abt mit den letzten fünf Mönchen das Kloster.

Die Einheimischen nutzten Saint-Martin-du-Canigou als Steinbruch. Das Kloster wandelte sich zur romantischen Ruine, die Dichter und andere Künstler inspirierte. 1902 begann der Wiederaufbau. Was alt, was neu ist, könnt ihr deutlich an den unterschiedlichen Gesteinsfarben erkennen.

Foto: Hilke Maunder

Bahnbrechende Innovation

So viel zerstört, so viel wieder aufgebaut: Was macht Saint-Martin-du-Canigou dennoch zur Perle der abendländischen Romanik? Dafür gibt es drei Gründe. Erstmals gelang dort konsequent die Überwölbung größerer Räume in Stein.

Auch der freistehende Glockenturm markiert – zumindest für Katalonien – eine Premiere. Doch die größte architektonische Innovation war die Errichtung von zwei übereinander liegenden Kirchen.

Die Unterkirche. Foto: Hilke Maunder

Durch den Ideenreichtum ihres Baumeister-Mönches Sclua erhielt das Kloster nicht nur eine beeindruckende Krypta mit ihrer Gewölbekuppel und einen lombardischen Glockenturm. sondern auch eine oberirdische wie unterirdische Basilika. Sie ist zur Hälfte unter der Erde begraben!

❤ Ihr könnt euch für eine persönliche Auszeit ins Kloster zurückziehen. Infos & Impressionen von dort gibt es hier. ❤

Saint-Michel-de-Cuxa

Die Abtei von St-Michel-de-Cuxa. Foto: Hilke Maunder

Das Benediktinerkloster in einem Tal am Canigou war bereits in vorromanischer Zeit ein kultureller Mittelpunkt des Roussillon. Noch vor Saint-Martin-du Canigou, bereits 974, wurde die Kirche ihrem Patron Saint-Michel geweiht geweiht. Ihr vierstöckiger Glockenturm mit Zwillingsfenstern und Zinnenkranz ähnelt Saint-Martin, ist hier aber noch mit der Abtei verschmolzen.

Viele weltliche Führer suchten einst hier Einkehr. Andere versteckten sich dort. Wie Pietro Orseolo. Zwei Jahre lang – vom 12. August 976 bis zum 31. August 978 – war er Doge von Venedig. Zu seinen größten Feinden zählte die Familie Candiano, die selbst vor Anschlägen nicht zurückschreckte und mit der Unterstützung des Kaisers rechnen konnte.

So floh Orseolo. Und verbrachte die letzten zehn Jahre seines Lebens in diesem Pyrenäenkloster. Am 10. Januar 987 verstarb er dort. Sein Grab  findet ihr in einer schlichten Nische mit Grabplatte im Boden.

Während der Französischen Revolution säkularisiert und verkauft, wurden die Kunstschätze verschleudert. Seinen ursprünglichen Kreuzgang könnt ihr heute in New York bewundern. Dort ist es mit anderen Architekturfragmenten aus Frankreich Teil von The Cloisters, der Mittelaltersammlung des Metropolitan Museums.

❤ Alljährlich Ende Juli bis Mitte August findet in der Abtei das Festival Pablo Casals der Kammermusik statt. Der Cellist, Komponist und Dirigent war 1936 wegen des spanischen Diktators Franco nach Prades ins Exil gegangen. ❤

Prieuré de Marcevol

Die romanische Kirche von Marcevol. Foto: Hilke Maunder

Was für eine Lage! Die Kanoniker von Saint-Sépulcre, Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem, haben sich im 12. Jahrhundert wirklich ein wundervolles Plätzchen für ihre schlichte romanische Kirche ausgesucht.

Es erhebt sich auf einem 650 m hohen Bergplateau 11 km nördlich von Vinça mit traumhaftem Panorama. Das breite Tal der Têt, dahinter das imposante Massiv des Canigou: beeindruckend!

Zauberhaft ist auch die mediterrane Umgebung. Olivenbäume und Grüneichen, duftende Kräuter, sonnengelbe Gräser und Trockensteinmauern: Marcevol strahlt eine unglaubliche Ruhe aus, die nur das Zirpen der Grillen unterbricht.

Marcevol ist eine Etappe des Jakobsweges. Foto: Hilke Maunder

Das Gotteshaus am Jakobsweg haben Ehrenamtliche restauriert. Ihr 2001 gegründeter Verein hat die dreischiffige Kirche als Bühne für Musik- und andere Veranstaltungen belebt. Neben Konzerten steht auch Natur-Kino auf  dem Programm.

❤ Chambre des certitudes ❤

Wolfgang Laib ist ein deutscher Bildhauer aus Metzingen, der mit Naturmaterialen wie Reis, Pollen oder Wachs arbeitet. Oberhalb von Marcevol gestaltete er am Roc del Maure mit Unterstützung des Carré d’Art, Musée d’art contemporain de Nîmes, seine chambre des certitudes.

Er sprengte dazu eine künstliche Höhle in den Fels und kleidete sie vollständig mit Bienenwachs aus. Das Bienenwachs kam in großen, schweren Platten per Hubschrauber auf den Berg. Vor Ort schnitt Laib die Platten in kleine Stücke, schmolz sie in einem großen Kessel und brachte das Wachs mit Kellen an die Wände  an.

Bei der Bearbeitung der Oberflächen kam ein heißes Bügeleisen zum Einsatz. Im Juli 2000 war der Kunstraum fertig und wurde eingeweiht Wer ihn betrachten möchte, benötigt dazu den Schlüssel. Ihr erhaltet ihn von der Association pour l’ermitage de Wolfgang Laib, Mobil-Tel. 06 15 13 16 12, www.waxroom.fr.

Prieuré de Serrabone (Santa Maria de Serrabona)

Priorat von Serrabona. Foto: Hilke Maunder

Tief versteckt im grünen Hügelland der Aspres versteckt sich dieser stille Ort der Einkehr. Kurvig ist die Landstraße, die zu diesem kleinen Kloster führt.

Nur, wenn das Festival Les Troubadours chantent l’art roman en Occitanie mal wieder dort gastiert, wird es turbulent. Dann muss eine Wiese als Zweitparkplatz herhalten.

Augustiner gründeten im 11. Jahrhundert das Kloster und lebten dort in der Askese. Anders als die Zisterzienser, die auf jeglichen Schmuck ihrer Klöster verzichteten, liebten die Augustiner die Kunst und engagierten die Bildhauer und Steinmetze des Roussillon für die Ausschmückung ihres Klosters.

Die Kapitelle sind gerade zu überbordend in ihrem Schmuck. Foto: Hilke Maunder

Sie machten das Priorat von Serrabone zu einer Perle der Romanik. Ihr Baustil zitiert die typisch katalanischen Trockenmauern aus geschichtetem Stein. Für den Sakralbau wurden Schieferblöcke flach aufeinander geschichtet.

Ein Hingucker im Inneren ist die Empore aus rosarotem Marmor. Doch wahrlich einzigartig sind die romanischen Kapitelle! Neben Greif, Adler und Löwe schmücken auch Engel, Monster und Mörder die Darstellung der Apokalypse.

Prieuré de Serrabone, Troubadourfestival. Foto: Hilke Maunder

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12 Kommentare

  1. Liebe Hilke,

    Dieser Beitrag ist gerade für uns so interessant. Ein wirklich tolles Erlebnis all diese Hintergründe zu erfahren.

    Wir sind sozusagen wesensverwandte Liebhaber Frankreichs. Auch wir sind Hamburger und unsere Wahlheimat seit 4 Jahren ist am Fuße der Pyrenäen 8 km vom Mittelmeer entfernt. Wir haben dort ein Haus gekauft und lieben und genießen jeden möglichen Tag, den wir dort verbringen dürfen.

    Lieben Gruß auch in diesen schwierigen Corona-Zeiten
    Christina

  2. Der Artikel erinnert uns an viele schöne Urlaubswochen. Die beschriebenen Kulturstätten haben wir fast alle besucht. In besonderer Erinnerung ist uns das Kloster vor dem Canigou weil wir den Bergipfel (mit und ohne Schnee) jeden Tag beim Einkaufen gesehen haben. Eine wunderschöne Gegend und ein großartiger Bericht.

  3. Hallo Hilke,
    danke für den tollen Artikel und die stimmungsvollen Fotos.
    Wir waren im Mai 2016 im Roussillon und sind von Collioure aus nach Saint-Martin-du-Canigou gefahren. Schon der steile „Aufstieg“ zu Fuß aus dem Tal ist ein Teil des Erlebnisses. Eine Frau trugt ihren Hund quer über den Schultern, da er nicht mehr laufen wollte. Da bekommt das Wort „Kreuzgang“ gleich noch eine andere Bedeutung. Der Geistliche, der uns durch die Anlagen geführt hat, war übrigens der selbe, wie auf deinem Foto (der mit der Baskenmütze). 🙂 Er sprach sogar etwas Deutsch mit uns, da er m. W. einen Ordensbruder in Karlsruhe hat.
    Die anderen Klöster und Orte sehen auch sehr interessant aus. Wir wollten dieses Jahr wieder in die Pyrenäen und mussten das wegen Corona leider auf 2021 verschieben. Hoffentlich klappt das dann nächstes Jahr, dann werden wir auch ein paar deiner Anregungen besichtigen.

    Viele Grüße,
    Sibylle

  4. Beim Lesen dieses Artikels kommen wunderschöne Erinnerungen in uns hoch. Wir sind schon oft auf den Spuren der Romanik durch Frankreich gereist und kennen, mit Ausnahme von Marcevol, auch die hier beschriebenen Kirchen, Klöster und Kapellen. Ob im Burgund, in der Auvergne, im Poitou oder sonstwo – diese Bauwerke haben für uns eine ganz eigene Magie. Die wunderschönen Kapitelle und Tympanons, z.B. in Moissac, Souillac oder Conques machen uns immer wieder stumm vor Ehrfurcht vor dieser Kunstfertigkeit. Vielen Dank für diesen wieder mal so inspierierenden Artikel!

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