Ein Wochenende in … Nantes

Nantes: Le Grand Éléphant. Foto: Hilke Maunder
Nantes: Le Grand Éléphant. Foto: Hilke Maunder

Früher hat Nantes Jules Verne inspiriert. Später bauten reiche Reeder verspielte Verrücktheiten („Folies“) an die Ufer der Erdre. Die  frische Brise der alten Hafenstadt inspirierte die Surrealisten und lockte Männer wie Jean Blaise an, der gemeinsam mit den Einheimischen Kunst und Kultur aus den Museen holt, auf die Straße stellt und zu Leben erweckt.

Reitet auf einem Elefanten die Kais der Loire entlang oder spielt Feydball! Neugierig geworden? Hier kommt euer Reiseplan für ein ungewöhnliches Wochenende. Eure Voyage à Nantes: nur nur während des gleichnamigen Kultursommers von Juli bis September ein außergewöhnliches Erlebnis!

Feydball: Fußball im Bogen – am Carrée Feydeau von Nantes. Foto: Hilke Maunder

Ein Wochenende in … Nantes: euer Reise-Plan

FREITAG

Erst einmal ankommen! Das Gepäck schnell ins Zimmer gestellt, und rein ins Gewühl der Innenstadt, die in vielen Bereichen bereits verkehrsberuhigt ist und zum Flanieren abseits des Verkehrs einlädt.

16 Uhr: Lust aufs „crébillonner“?

Nach der verkehrsberuhigten Rue de Crébillon ist die Lieblingsbeschäftigung der Nantaiser benannt: crébilloner – an Schaufenstern vorbei zu schlendern, das Savoir-vivre genießen, zu schauen, zu shoppen, zu schlemmen.

Startet an der Place du Commerce. 1792-1812 auf dem zugeschütteten Weinhafen angelegt, ist sie lebendige Mittelpunkt der Stadt. Hier kreuzen sich die Tram- und Buslinien, startet und endet der Flughafen-Shuttle, sind die Stühle und Tische der Cafés bis auf den letzten Platz besetzt.

Fliegende Händler verkaufen Blumen oder Baguettes. Straßenmusiker klimpern für wenige Cents. Die Westseite des Platzes dominiert eine Filiale der fnac, Frankreichs größtes Medienkaufhaus.

Nantes: Shopping-Nostalgie – die Passage Pommeraye. Foto: Hilke Maunder

Passage Pommeraye: Shopping mit Stil

Folgt gen Norden der Rue François Sablières.  Sie bringt euch schnurstracks zur Passage Pommeraye. Die nostalgische Einkaufspassage von 1843 wurde frisch saniert und erstrahlt wieder im Glanz von einst: mit  drei eleganten Säulengalerien, ihren verschnörkelten Eisentreppen, Stuck und Putten.

Schon Gustave Flaubert schwärmte in seinen Reisetagebüchern: „Es gibt Vorhänge aus China, Sandalen aus der Türkei oder Körbe vom Nil.“ Später inspirierte die verglaste Galerie Filmemacher wie Jasues Demy, den Comic-Texter Jacques Tardi oder den surrealistischen Schriftsteller André-Pierre de Mandiargues, der ihr eine Novelle widmete.

Miam! Die besten Macarons aus Nantes findet ihr bei Georges Larnicol in der Passage Pommeraye. Foto: Hile Maunder

Ihre Architekten Jean-Baptiste Buron und Hippolyte Durand Gasselin entwarfen sie in einem Wohnblock. Mit der Sanierung hat sie heute auch einen trendigen Nebenausgang erhalten. Und einen Aufzug für alle, die die vielen Treppen nicht meistern können oder wollen.

Am oberen Ende der Passage erreiche ihr die Rue Crébillon mit ihren eleganten Bistros, Boutiquen und feinen Chocolatiers wie Debotté-Gautier. Ihr Stammhaus in Nr. 15 ist so opulent wie nostalgisch – mit Holz in Schokotönen, Lüstern und Leuchtern. Köstlichem lokalem Backwerk wie dem Gâteau Nantais. Und feinsten Kreationen aus Kakao, die bis heute vor Ort handgefertigt werden.

Der Meister feinster Schokoladen heißt in Nantes Debotté. Pauline hält eine Packung hausgemachter Verführer. Foto: Hilke Maunder

Gute Stube, autofrei: Place Royale

Bummelt die Rue Crébillon zunächst gen Osten hin zur Place Royale, die Crucy 1790 am Standort der mittelalterlichen Porte St-Nicolas als Halbkreis anlegen ließ.

In der Platzmitte sprudelt imposant die Fontaine de la Loire, die Henri Diolett 1865 aus bläulichem Granit meißelte. Seine Marmorfigur auf der Spitze symbolisiert die Stadt Nantes. Seine vier Eckfiguren von Ducommun de Locle stellen die Nebenflüsse der Loire dar: Cher, Erdre, Loiret und Sèvre.

Der Hingucker der Place Royal: der monumentale Brunnen aus bläulichem Granit. Foto: Hilke Maunder

Aus dem Häusermeer ragt seit 1882 85 m hoch der Glockenturm der Basilique Saint Nicolas auf. Sie gehört nicht nur zu den ersten neugotischen Kirchen in Frankreich, sondern auch zu den wenigen in Nord-Süd-Ausrichtung: Das Gefälle des Geländes erforderte dies.

Bühne der Stadt: Place Graslin

Gen Westen mündet die Rue Crébillon auf die halbkreisförmige Place Graslin, die Mathurin Crucy nach Vorbild des Pariser Odéon gestaltete. Crucy war der Hauptarchitekt des Quartier Graslin, das der reiche Finanzier Jean-Joseph Louis Graslin Ende des 18. Jahrhundert außerhalb der Stadtmauern anlegen ließ.

Place Graslin. Foto: Hilke Maunder

Der oberste Steuereinnehmer für die königlichen Landgüter hatte der Stadt den Grund und Boden abgekauft und den Nantaiser Stadtplaner mit der Architektur des Viertels und seine Plätze Place Royale, Place du Commerce und Place Graslin beauftragt.

Mathurin Crucy war es auch, den François-Frédéric Lemot 1808 bat, in Clisson einen italienisch geprägten Traum zu bauen: La Garenne. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Die Nordseite der Place Graslin dominiert das Theater, das Stendhal wegen seiner „colonnes disgracieuses“, dem gewaltigen Säulenportikus mit acht Musen auf dem Vordach, verabscheute. Das Theater, 1788 eingeweiht und acht Jahre später vollständig abgebrannt, wurde 1810 nach Originalplänen wieder aufgebaut.

Die Treppen des Theater sind beliebte Sitzplätze. Auf der Place Graslin findet immer wieder Freilichtkino statt. Decke mitbringen und Picknick einpacken!

Cours Cambronne: Skulptur-Traditionen im Wettstreit… Foto: Hilke Maunder

Grüne Promenade: Cours Cambronne

Direkt an die Place Graslin grenzt der Cours Cambronne. Vorbild für die öffentliche Promenade, die abends hohe Gitter verschließen, waren die Gärten des Palais Royal von Paris. Mit ihren neoklassizistischen Fassaden und der Baumallee ist der kleine Park eine beliebte Oase in der City. 2019 stellte Philippe Ramette seine „Élogie de la Transgression“ dort hinein – als spannender Kontrast zur Statue des Generals Cambronne.

19 Uhr: Seafood-Träume in Le Cigale

Was für ein Dekor! Foto: Hilke Maunder

Für den Filmemacher Jean-Louis Trintignant war sie „die schönste Brasserie der Welt“: La Cigale – die „Grille“.  Die Brauerei aus der Belle Epoque  (1895) ist mit ihrem opulenten Kachelschmuck in Blau, Gold und Rot, ihren Spiegeln und Statuen, Medaillons und Mosaiken bis heute Treff der Stadt. Feinschmecker pilgern hierher für topfrische „Fruits de Mer“.
• 4, Place Graslin, Tel. 02 51 84 94 94, www.lacigale.com

Die Brasserie Le Cigale an der Place Graslin ist für frische Meeresküche berühmt. Foto: Hilke Maunder

21 Uhr: Entdeckt lokale Weine!

La Comédie des Vins ist für mich eine der urigsten, schönsten Weinbars der Stadt. Nicht schick, sondern authentisch. Nicht modisch, sondern mit ausgesprochen guten, ausgesuchten Weinen. Sogar die Tropfen von Bruno Duchêne, einem der besten unabhängigen Winzer aus Banyuls, stehen hier auf der Karte.

Dazu mundet der Jambon Ibérico, der vor euren Augen frisch aufgeschnitten und mit etwas Olivenöl auf ein frisch getoastetes Baguette gelegt wird. Auch die Käseauswahl ist köstlich!
• 4, rue Suffren, Tel. 02 40 73 11 68, www.facebook.com/lacomediedesvins

Beste Tropfen aus den Weinbaugebieten bei Nantes und anderen Ecken des Landes: La Comédie des Vins. Foto: Hilke Maunder

23 Uhr: Bonne nuit!

Nur wenige Schritte von der Place Graslin findet ihr das privat geführte Hôtel Voltaire Opéra*. Bevor ihr hinein geht, schaut einmal auf die Fassade, hin zu vermeintlichen Uhr. Sobald jemand auf dem Bürgersteig an der Fassade vorbei geht, springt dort ein Schaf über einen Zaun. Schäfchen zählen einmal anders…

Die Schäfchen-Hüpf-Uhr des Hôtel Voltaire Opéra. Foto: Hilke Maunder

SONNABEND

Für jeden echten Bretonen ist Nantes bis heute die eigentliche Hauptstadt der Bretagne – auch, wenn die siebtgrößte Stadt Frankreichs 1962 durch einen Verwaltungsakt administrativ dem Pays de Loire zugeschlagen und zur Hauptstadt des Départements Loire-Atlantique erhoben wurde.

Nantes liebt das Spiel mit Kontrasten. Foto: Hilke Maunder

Warum die Großstadt an beiden Ufern der Loire indes einst als „Venedig Frankreichs“ berühmt war, ist heute kaum zu ahnen, seitdem die Nebenarme von Loire und Erdre unter Asphalt verschwanden und Autoabgase die leichte Brise vom nahen Atlantik überdecken.

Doch das Neue bildet mit dem Alten spannungsreiche Kontraste: Nantes gehört zu den wenigen Städten Frankreichs, deren Stadtkern eine mittelalterliche Altstadt mit einer „Neustadt“ aus dem späten 18. Jahrhundert vereint.

9.30 Uhr: Ab ins Mittelalter!

Beginnt eure Zeitreise dort, wo einst die weltliche und geistliche Macht der bretonischen Herrscher vereint war: am Herzogschloss und der nahen Kathedrale.

Von der Burg zum Renaissance-Palais: das Schloss der bretonischen Herzöge. Der Innenhof. Foto: Hilke Maunder

Château des Ducs de Bretagne: Das Stammhaus der Herzöge

„Donnerwetter! Unsere lieben Herzöge der Bretagne waren aber keine mickrigen Gesellen!“ soll Heinrich IV. 1598 beim Anblick des Herzogschlosses ausgerufen haben.

Alles ist wehrhaft-trutzig: die mächtigen Wehrmauern, die bulligen Bastionen, das doppeltürmige Eingangskastell mit Tour du Pied-de-Biche (links) und Tour de la Boulangerie (Bäckereiturm, rechts) und die Zugbrücke über den Burggraben.

Umso stärker überrascht der Innenhof mit fast graziösen Formen, einst als Turnierplatz genutzt. Die letzte Residenz der bretonischen Herzöge wurde 1466 von Herzog Franz II. über den römischen Wällen und den Resten einer Burg aus dem 12./13. Jh. errichtet. 1477 kam Anne de Bretagne, Tochter von Franz II., im Schloss zur Welt.

Anne de Bretagne vor dem Herzogsschloss in Nantes. Foto: Hilke Maunder

1499 musste die 22-jährige Witwe in der Schlosskapelle ihren Cousin König Ludwig XII. heiraten. Die Bretagne fiel an Frankreich. 1532 schrieb das Edikt über die „ewige Union von Ländern und Herzogtum der Bretagne mit dem Königreich Frankreich“ die Heiratspolitik fest.

Ein Denkmal vor dem Schloss erinnert heute an Anne. Sie wohnte einst im Grand Logis (Großer Wohnbau) mit den fünf reich verzierten Lukarnen auf dem Dach.

Wo gibt es sonst schon noch eine Rutsche am Schloss? Foto: Hilke Maunder

Das Schloss birgt heute das Musée d’Histoire Urbaine. Wunderschöne Aussichten auf die Stadt, die prunkvollen Reederhäuser der Insel Feydeau und den verkehrsberuhigten Cours J. Kennedy, der einst als Seitenarm der Loire, die Burggräben speiste, genießt ihr beim Rundgang auf dem Wehrgang.

Ihr seid mit dem Nachwuchs unterwegs? Der einstige Wehrgraben ist ein toller Platz zum Spielen, Toben, Picknicken! Die auffällige große  Rutsche aus Stahl ist als „Voyage Glissé“ ein Projekt des Kunstsommers „Le Voyage à Nantes“ und nur von Juni bis September geöffnet. Saust aus 12 m Höhe hier in die Tiefe (ab 1.30 m Körpergröße)!

Nantes: Blick von der Wehrmauer des Herzogsschlosses auf die Kathedrale. Foto: Hilke Maunder

Das Herzogsgrab in der Kathedrale

Auf der Rue Mathelin Rodier kommt ihr direkt zur Cathédrale St-Pierre-et-St-Paul, die dank des verwendeten Kalksteins sehr licht und hell wirkt. Mit ihren gewaltigen Ausmaßen – 37,7 Meter hoch und 102 Meter lang – gehört sie zu den größten Kirchen Frankreichs.

457 Jahre Bereits 1434 hatte Herzog Jean V. den Grundstein gelegt, doch erst  1891 wurde die Kirche geweiht. Trotz der langen Bauzeit wirkt die Kathedrale sehr einheitlich.

Die Bretonen pilgern hier zum Grab von Herzog Franz II. (gest. 1488), der hier mit seiner  Gattin Marguerite de Foix (gest. 1507) seine letzte Ruhestätte fand.

Franz II. und seine Frau Marguerite de Foix – bewundert die Liegefiguren des Herzogpaares von der kleinen Plattform. Foto: Hilke Maunder

Anne de Bretagne hatte den bretonischen Künstler Michel Colombe mit  dem Monument für ihre Eltern beauftragt. 1505-1507 aus italienischem und belgischem Marmor gefertigt, zeigt es die Liegefiguren des Herzogs und seiner zweiten Frau. Engel halten die Kopfkissen.

Zu Füßen des Herzogs symbolisiert ein Löwe seine Macht; der Windhund der Herzogin ihre Treue. Die Ecke des Grabes schmücken Allegorien der Kardinaltugenden: Gerechtigkeit (Schwert) und Kraft (Helm und Harnisch) beim Herzog, Vorsicht (Doppelgesicht) und Mäßigung (Zügel) bei der Herzogin.

Tipp: Seit kurzem gibt es eine kleine Leiter am Grabmal – von ihrer Plattform könnt ihr das Grab viel besser bewundern!

Opulent mit himmlischen Bläsern geschmückt: die Spitze der Église Saint-Croix. Foto: Hilke Maunder

In den Altstadtgassen des Quartier Bouffay

Auf der Rue de la Marne kommt ihr tief hinein ins Quartier Bouffay mit seinen engen Gassen, hohen Fachwerkhäusern und der Sainte-Croix-Kirche mit ihrem eindrucksvollen Turm.

Auf der Place du Bouffay stand im 10. Jh. die Burg der Grafen der Bretagne. Seit dem 15. Jh. findet hier jeden Vormittag außer montags ein bunter Gemüsemarkt statt.

Vor den Terrassencafés hat Philippe Ramette mit einem Augenzwinkern das berühmte Bild „Wanderer über dem Wolkenmeer“ von Caspar David Friedrich mit einer ungewöhnlichen Bronzeskulptur für Le Voyage à Nantes interpretiert.

„Éloge du pas de côté“ nennt sich die ungewöhnliche Bronzeskulptur von Philippe Ramette. Foto: Hilke Maunder

Seine Éloge du pas de côté zeigt einen Mann im Anzug, den Blick zum Horizont gerichtet. Nur ein Fuß ruht auf dem Sockel, der andere tappt ins Leere.

Doch der Mann fällt nicht, so bleibt aufrecht. Die Skulptur wird zum Sinnbild. Und zur Aufforderung. Wagt einen Schritt zur Seite! Verlasst die Norm. So wie Nantes es mit Le Voyage à Nantes in der Kultur umsetzt. Und das ist hier in den Gassen selbst an den Fassaden der Geschäfte und humorvollen Straßen- und Ladenschildern zu sehen…

Schick frisiert: die Tiere eines Schlachters im Quartier Bouffay. Foto: Hilke Maunder

12 Uhr: Bistronomie an der Burg

Wer auf einer Terrasse mit Blick auf das Château der Herzöge schlemmen möchte, ist beim Bistronome Nantais goldrichtig. Freut euch auf frische lokale Küche und französische Klassiker!
• 1, rue du Château, Tel. 0 2 40 35 10 20, www.lebistronomenantais.com

Frisch und französisch: das Terrassenlokal Bistronom am Herzogsschloss. Foto: Hilke Maunder

Wer gerne Pfannkuchen isst, ist bei Heb Ken richtig. Die Crêperie ist seit 1976 Kult in Nantes. Das Menü: zum Auftakt eine herzhaft gefüllte Galette aus Buchweizenmehl, zum Dessert eine süße Crêpe… und natürlich Cidre aus der Keramiktasse!
• 5, Rue de Guérande, Tel. 02 40 48 79 03, www.heb-ken.fr

Kult seit 1976: die Crêperie Heb Ken.

13.30 Uhr: Bereit fürs Insel-Abenteuer?

Leiht euch für restlichen Tag ein Fahrrad und radelt über eine der vielen Brücken hinüber auf die Île de Nantes. Die riesige Insel in der Loire, 337 ha groß, ist seit der Jahrtausendwende ein spannendes urbanes Labor. Hier findet ihr außergewöhnliche Architektur, angesagte Bars und Clubs, zahlreiche Installation des Kunstparcours L’Estuaire – und die fantastische Kunst-Tiere der Machines de l’Île.

Er bläst zornig die Ohren auf und verteilt nasse Duschen: der Grand Éléphant der Île de Nantes. Foto: Hilke Maunder

Direkt neben den Machines de l’Île könnt ihr jeden Donnerstag die Kreativen von  La Fabrique entdecken. Sie öffnen dann ihre Ateliers, zeigen zeitgenössische Kunst, Musik, Theater und Tanz und freuen sich über den Dialog mit den Besuchern.

In den 150 m langen, weißen Schuppen des Hangar à bananes, wo ab 1950 Bananen aus Guinea und Guadeloupe reiften, sind heute neben einer Ausstellungsfläche zahlreiche Restaurants, Bars und Cafés gezogen. Einige bieten Live-Musik!

Ebenfalls dort findet ihr den das Warehouse Nantes – den größten  Live-Club und Tanztempel im Westen Frankreich. Noch mehr Livemusik gibt es im HUB, der in einem einstigen Bunker auf der Île de Nantes residiert.

Vor den Lokalen des Quai des Antilles schmücken Les Anneaux von Daniel Buren die Kaikante. Nachts leuchten die großen Ringe in vielen Farben!

Les Anneaux, die Ringe von Daniel Buren auf der Île de Nantes. Foto: Hilke Maunder

Reich dank „Ebenholz“

Über die Pont Anne de Bretagne erreicht ihr wieder das nördliche Festland. Seit erinnert dort das Mémorial de l’Abolition de l’Esclavage an das Ende des Sklavenhandels. Im 16.bis 18. Jahrhundert hatte Nantes kräftig an einem unrühmlichen Dreieckshandel mit der afrikanischen Westküste und Amerika verdient.

Im Auftrag Nantaiser Reeder tauschten Kapitäne vor der Küste Afrikas billigen Schmuck und Glaswerk gegen Negersklaven ein, abfällig „Ebenholz“ genannt, die anschließend auf den Antillen gegen begehrte Rohstoffe wie Rohrzucker, Kakao, Tee und Tabak  mit den Plantagenbesitzern gehandelt wurden.

Das Geschäft – Reingewinn: 200 Prozent –  florierte: 10.000 Neger wurden von 1715-1785 auf  787 Slavenschiffen verschifft, so die Annalen.Bis zur Französischen Revolution (1789) war Nantes der größte Hafen Frankreichs, die „Négriers“ (Neger-Reeder) die mächtigsten Menschen der Stadt. Erst 1794 wurde der Sklavenhandel offiziell abgeschafft.

MIt den Gewinnen aus dem Sklavenhandel errichteten sich die Reeder prunkvolle Stadtpalais auf der île Feydeau. Foto: Hilke Maunder

16 Uhr: Beste Aussichten – die Butte Sainte-Anne

Radelt danach an der Wasserkante weiter flussabwärts. Langsam beginnt die Steigung hinauf zur Butte Sainte-Anne, dem einzigen richtigen Hügel der Stadt. Für die Voyage à Nantes 2019 hat die Stadt Tadashi Kawamata beauftragt, dort eine Aussichtsplattform anzulegen. Weit reicht sein Belvédère de l’Hermitage die den Prallhang: Toll, der Blick auf die Loire, die Île de Nantes und die Innenstadt.

Das Nest von Tadashi Kawamata auf der Butte Sainte-Anne. Foto: Hilke Maunder

Kawamata hat für Nantes zudem sieben Vogelnester geschaffen, die ihr in exponierter Lage in der Stadt seht – auch auf der Butte Sainte-Anne gleich neben der Statue der Heiligen!

Im benachbarten Steinbruch könnt ihr ab 2022 auf dem Arbre aux Herons der Machines de l’Île luftige Spaziergänge zwischen Fantasievögeln in einem Baum aus Stahl und frischem Grün machen! Gleich daneben erhebt sich schon heute strahlend weiß der Mondbaum des Künstlerduos Myrzk & Moriceau als Beitrag zu L’Estuaire.

Estuaire in Nantes: der Mondbaum von Mrzyk & Moriau im Stadtteil Chantenay. Foto: Hilke Maunder

Direkt neben der Aussichtsplattform findet ihr das Sternerestaurant L’Atlantide 1874 von Jean-Yves Gueho. Der Küchenchef, der viele Zutaten im eigenen Küchengarten hoch über der Loire anbaut, ist berühmt für innovative Kochkunst.

Bei ihm paart sich Entenleber mit Aal, Kokos mit Alge, reimt sich Caviar auf Ceviche. Schön: Seit dem Umzug von der City auf die Butte Sainte-Anne könnt ihr bei Guého in schicken Gästezimmern logieren.

Sterneküche auf der Butte Sainte-Anne: L’Atlantide. Foto: Hilke Maunder

Das rote Viertel

Die Butte Sainte-Anne bildet das Herz von „Chantenay la Rouge“, das 1908 Nantes angegliedert wurde. Dennoch hat das Viertel bis heute seinen Geist einer „freien Gemeinde“ mit rebellischem Geist bewahrt.

Das zeigen nicht nur die vielen Straßen mit von der Revolution inspirierten Namen oder Literaten, sondern auch die Street-Art. Und die Gespräche in den Cafés entlang der Avenue Sainte-Anne. Mit Les Butteneries, die alle zwei Jahre auf dem Hügel gefeiert werden, begann 2004 die Wiederbelebung der Stadtteilfeste in Nantes.

Daheim bei Jules Verne

Die Butte Sainte-Anne ist die Heimat von Jules Verne. In einer großen Villa im maurischen Stil erinnert das Musée Jules Verne seit 1978 an den Schriftsteller. Neben der Villa könnt ihr neben der Statue von Statue von Sainte-Anne als Schutzpatronin der Seeleute 121 Stufen hinab zur Gare Maritime steigen. Oder mit dem Rad wieder bergab radeln und bis zur Haltestelle des Navibus nach Trentemoult rollen.

1z Uhr: Mit dem Navibus nach Trentemoult

Nantes: Blick vom Navibus auf der Loire auf die Île de Nantes. Foto: Hilke Maunder

Genug gelaufen! Jetzt gibt es zehn Minuten lang Sightseeing-Shipping. Euer Ziel: Trentemoult. Früher war das Örtchen am linken Ufer der Loire die Heimat der Kap-Hoorn-Fahrer. 

Heute ist es ein beliebtes Ausflugsziel – besonders für einen Appero. Am Anleger haben sich Gaststätten gruppiert, einige mit kleiner Terrasse am Fluss. Andere stellen Liegestühle für die Gäste am Ufer auf.

Zu den Klassikern der Gastroszene vom Quai Marcel-Boissard gehört La Guingette, In den Gassen jenseits der Restaurantmeile am Ufer hat das alte Fischerörtchen seinen Charme bewahrt. Schlendert durch die  engen Gassen!

Frieden! fordert diese Street-Art in vielen Sprachen. Foto: Hilke Maunder

Unzählige Stockrosen blühen vor nostalgischen Sommervillen. In den alten Fischerkaten hat heute auch manch ein (Lebens-) Künstler sein Heim. Seit gut zehn Jahren haben auch die „Bobos“ haben Trentemoult in ihr Herz geschlossen – und erobert. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Um 20 Uhr fährt der letzte Navibus zurück nach Nantes. Doch auch danach kommt ihr zurück in die Stadt – mit Bus oder Taxi.

Die Vorgärten verraten viel über die Bewohner. Foto: Hilke Maunder

22 Uhr Absacker mit Aussicht: Nid

Wie eine einsame Speerspitze der Moderne ragt der 24-stöckige, 1975 erbaute Tour de Bretagne zwischen der Place de Bretagne und dem Cours des 50 Otages aus dem Häusergewirr auf. Schon früher gab es dort in 120 m Höhe eine Aussichtsplattform.

Nach vielen Jahren der Schließung eröffnete sie als cool gestylte Bar mit Weitblick: Le Nid – gibt es einen schöneren Ort für einen Absacker?

Die Aussichtsplattform in der Tour de Bretagne. Foto: Hilke Maunder

Ich war bereits nachmittags dort oben in der Bar von Jean Jullien im 21. Stock. Ein riesiger Vogel – halb Storch, halb Reiher – begrüßte mich. „Sein Auge klappte früher auf und zu“, erzählt der Barmann.

Und ergänzt: „Nichts ist schöner, als nachts hier oben zu sein. Der Ausblick auf das Lichtermeer der Stadt und die Lichter der fahrenden Schiffe auf der Loire sei einmalig.  So wie das Craft Beer, das hier ausgeschenkt wird: La Goudale, made in Nantes.“

Doch auch am Nachmittag schmeckt es schön süffig, denke ich. Und hocke mich auf eines der übergroßen, aufgeschlagenen Eier, die als Sitze dienen. Was für ein gemütliches „nid“, Nest!

Aussichtsreich: die Bar von Le Nid in der Tour de Bretagne. Foto: Hilke Maunder

SONNTAG

Ab 8.30 Uhr: Rein ins Markttreiben!

Der Marché de Talensac ist eine Institution. Seit 1937 trifft man sich in der überdachten Markthalle, kauft regionale Lebensmittel und internationale Spezialitäten bei den rund 100 Händlern und 30 lokalen Erzeugern, die auch unter dem 9 m breiten Vordach ihre Stände aufgestellt haben. Täglich außer Montag könnt ihr dort eine Genussreise durch Nantes und die Pays de la Loire erleben.

Was ihr als kulinarisches Mitbringsel mitnehmen könntet? Zum Beispiel köstlichen Käse wie den Curé Nantais, den die Händler für den Transport auch gerne vakuumdicht verpacken.

Für die Reise gedachte Kuchen  wie den Gâteau Nantais oder den Fondant Baulois aus La Baule, der sogar drei Wochen lang frisch bleibt. Honig von den Wiesen der Loire von der Familie Helye. Und ganz viel Obst, Gemüse, Muscadet-Wein, Taschen…

Vor dem Eingang der Markthalle findet ihr diesen Taschenhändler. Foto: Hilke Maunder

11 Uhr: Kunst-Reise im Palais

Sechs Jahre lang renovierten das britische Architektenbüro Stanton Williams das das Kunstmuseum von Nantes und setzte an seinen prunkvollen Palais von 1900 einen marmornen „Cube“, dessen feine Blätter das Tageslicht durchlassen: eine Premiere in Europa! Auch die renommierte Sammlung von der Renaissance bis heute verjüngte sich.

Imposant: die Treppe des Kunstmuseums. Foto: Hilke Maunder

Zu Rubens, Ingres, Watteau, Monet, Courbet und Kandinsky gesellte sich aktuelle Kunst: „La Belle Mauve“ von Martial Rasse und die „Rue de Seine“ von Jacques Villeglé. Verpasst auch nicht die Werke der bretonischen Malerschule von Pont Aven mit ihrem Hauptvertreter Paul Gauguin!

Im Foyer findet ihr zudem einen gut sortieren Museumsshop und das Café du Musée d’Arts von Sternekoch Eric Guérin.

Der „Planet Man“ von Bevis Martin und Charlie Youle schmückt den Parivs du Musée d’Arts. Foto: Hilke Maunder

12.30 Uhr:  Lunch im Grünen

Erholt euch vom Kunstmuseum im nahen Jardin des Plantes. Der einstige Apothekergarten, den der Sonnenkönig Ludwig XIV. 1688 anlegen ließ, birgt zahlreiche Exoten, die Nantaiser Kapitäne von ihren Reisen mitbrachten. Mehr als 400 Kamelienarten und die ältesten Magnolien Europas wachsen im Stadtpark.

Der Dormanron des Jardin des Plantes. Foto: Hilke Maunder

70.000 Blumen verwandeln ihn in einen Blütentraum. Mitten ins Grün, auf kleine Bäche und zwischen die Gewächshäuser, hatte der Kinderbuch-Illustrator Claude Ponti seine fantastischen Objekte gesetzt: ein schlafender Grasbär, eine Reihe an Bänken von winzig bis riesig, und Origami-Vögel …

Nantes: Gewächshaus im Jardin des Plantes. Foto: Hilke Maunder

Als Gesamtkunstwerk von Natur und Kunst gehört der Stadtpark heute zum exklusiven Kreis von 45 Anlagen, die das internationale Label „jardin d’excellence“ tragen dürfen. Mittendrin finden ihr ein Freiluftrestaurant, das mit seiner leckeren Küche die Pause im Park zu einem rundum schönen Erlebnis macht.

Eure Kinder wollen lieber spielen? Der Parkspielplatz Dépodépo mit seinen Blumentöpfen in XXL und Klettern und Verstecken ist nur einen Steinwurf entfernt. Bon appétit!

Nachmittags

Wer erst später aus Nantes abreist, kann noch tiefer ins Stadtleben eintauchen. Oder ganz bei einem Bootsausflug auf „Frankreichs schönstem Fluss“ entspannen. Mehr zu einem Ausflug auf der Erdre erfahrt ihr hier!

Auf der Île de Versailles an der Erdre könnt ihr Boote ausleihen! Nur wenige Schritte entfernt starten geführte Bootsausflüge.

Ein Wochenende in… Nantes: meine Reise-Infos

Ankommen und unterwegs

Der Aéroport Nantes-Atlantique liegt rund acht Kilometer südwestlich des Zentrums – Anbindung mit Shuttlebussen. Vom Gare de Nantes mitten in der Stadt verkehren u.a. TGVs nach Paris (2 Std. Fahrzeit). Die Stadt erschließen  drei Tram- und 54 Buslinien sowie Fähren auf der Loire und der Erdre.
www.nantes.aeroport.fr
www.tan.fr

Pass Nantes

Kostenloser Nahverkehr mit Tram, Bus und Boot, Leihrad für einen Tag, kostenlose Ausflüge, Eintritt und Führungen: Der City-Pass für Nantes bündelt die wichtigsten Angebote und ist perfekt, wenn ihr ein Wochenende lang viel ansehen und erleben wollt. 24, 48 und 72 Stunden sind im Angebot.
www.nantes-tourisme.com

Bicloo

Das Stadtrad-Angebot von Nantes ist hervorragend!
www.bicloo.nantesmetropole.fr

Nantes war die erste Stadt, die wieder eine Straßenbahn einsetzte. Foto: Hilke Maunder

Schlemmen

Les Tables de Nantes

Der Online-Gastronomieführer stellt euch 167 Adressen zum Essen und Trinken – von einfach gut bis zur Sterneküche.
www.lestablesdenantes.fr

L’Atlantide 1874

Das Sternerestaurant von Nantes. Berühmter (und kreativer) als Guého ist keine Chef in der Stadt.
• 5, Rue de l’Hermitage, Tel. 02 40 73 23 23, www.atlantide1874.fr

Les Chants d’Avril

In nächster Nähe zum Lieu Unique haben  Véronique und Christophe im Olivettes-Viertel ihr „restaurant bistronomique“ eröffnet und verführen euren Gaumen mit einem „menu mystère“ zu grundsoliden Preisen.
• 2,  rue Laënnec, Tel. 02 40 89 34 76, http://leschantsdavril.fr

Le Pickles

Dominic Quirke ist Brite. Und bereitet lokale Produkte aus der französischen Küche zu, die er mit Aromen und Texturen aus anderen Ländern, insbesondere aus Asien, Italien, Nordafrika und natürlich auch der britischen Inseln, kombiniert.
• 2, rue du Marais, Tel. 02 51 84 11 89, www.pickles-restaurant.com

Lulu Rouget

Der Fischzauberer der Stadt: Ludovic Pouzelgues.
• 4, place Albert Camus, Tel. 0240 47 47 98, www.lulurouget.fr

Wok

Frische Asien-Küche serviert das Restaurant Wok nahe der Place Graslin.
• 1, Rue Gresset, Tel. 02 40 73 11 51, http://lewok-restaurant.com

Foto: Hilke Maunder

Schlafen

Hôtel Amiral*

100 m vom Theater an der Place Graslin entfernt findet ihr dieses grundsolide, komfortable Dreisternehaus, das einige Zimmer mit Klimaanlage ausgestattet hat.
• 26, rue Scribe, Tel. 02 40 69 20 21, www.hotel-nantes.fr

Hôtel Voltaire Opéra*

Privat geführtes, nahe der Place Graslin gelegenes Dreisterne-Boutiquehotel mit Bushaltestelle vor der Tür.
• 10, rue Gresset, 44000 Nantes, Tel. 02 40 73 78 82, www.hotelvoltaireoperanantes.com

Künstlerzimmer

Seit 2017 gestaltetet jeweils ein Nantaiser Künstler für ein Hotel vor Ort ein Künstlerzimmer. Justin Weiler hat das Hôtel de France* das Zimmer 107  kühl gestreift.

Makiko Furuichi schuf im Hôtel Amiral einen „Dream Jungle“. Elsa Tomkowiak gestaltete im Mercure Nantes Centre Grand Hotel* poppig bunt ein kariertes Schlafgemach.

Einen der Lastkähne, die in den 1930er-Jahren Loire und Erdre befuhren, verwandelte Karina Bisch in „Amours“ – zu erleben auf der Péniche Le Dô*. Oder schlaft als Selbstversorger im kleinsten Stadthaus von Nantes, dem Micr’Home.

Das Künstlerzimmer des Hôtel de France in Nantes (Nr. 107). Foto: Hilke Maunder

Noch mehr Unterkünfte*


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Auskunft

www.levoyageanantes.fr

www.nantes-tourisme.com

Weiterlesen

Zur Einstimmung: Marco Polo Frankreichs Flüsse*

Seine, Loire, Rhône und Saône heißt das Quartett, das Flusskreuzfahrer träumen lässt. Die schönsten Erlebnisse und Zielorte habe ich – gemeinsam mit anderen Autoren – im Marco Polo Frankreichs Flüssevorgestellt. Natürlich kommen neben Aktiv- und Ausflugstipps auch die kulinarischen Hinweise nicht zur kurz.

How to cruise verrät euch, was ihr bei einer Kreuzfahrt alles beachten sollten. Dazu noch praktische Tipps und Karten: So seid ihr kompakt informiert. Oder lasst euch einfach inspirieren.

Wer mag, kann den Reiseführer hier* bestellen.

Das ganze Land: MARCO POLO Frankreich*

MARCO POLO Frankreich: praktisch und kompakt, bearbeitet von Hilke Maunder.Einfach aus dem Besten auswählen und Neues ausprobieren, ist das Motto der Marco Polo-Reiseführer. Den MARCO POLO Frankreichhabe ich gemeinsam mit Barbara Markert verfasst. Gleich zu Beginn geben wir unsere  Insider-Tipps für Frankreich preis: vom größten Flohmarkt Europas in Lille bis zur Schwimmen in der Piscine Olympique in Montpellier.

Das Kapitel „Im Trend“ verrät, was es Neues zu erleben gibt im Hexagon: vom Skijöring in den Skigebieten bis zum Übernachten im Baumhaushotel. Alle Hintergrundinformationen zu Frankreich und seinen Menschen findet ihr unter Fakten, Menschen & News. Es folgen: Tipps für Bars und Boutiquen, Erlebnissen für  Familien, Paare oder Alleinreisende.Wer mag, kann ihn hier direkt bestellen.

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Offenlegung

Bei meiner Recherche vor Ort unterstützte mich die Dachgesellschaft Le Voyage à Nantes mit Kost, Logis und unglaublich kenntnisreichen, hilfsbereiten und herzlichen Mitarbeitern. Ihnen allen sage ich „merci“ und ganz dicken Dank. Einfluss auf meine Blogberichte hat dies nicht. Ich berichte subjektiv, wie ich es erlebt habe, mache kein Merchandising und werde erst recht nicht für meine Posts bezahlt.

Merci für's Teilen!

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