Der Katharer-Weg: die schönste Etappe

Sentier Cathare: Château de Peyrepertuse. Foto: Hilke Maunder
Ein wehrhaftes Adlernest: das Château de Peyrepertuse. Foto: Hilke Maunder

Die Katharer haben dem Süden Frankreichs ihren Stempel aufgedrückt: mit ihrem Weltbild, ihren Burgen und anderen Bauten.  Packt eure Wanderstiefel ein und lauft ein paar Tage lang durch eine legendäre Landschaft: das Pays Cathare im Süden des Languedoc. Euer Wegweiser: der rot-weiß markierte Sentier Cathare, der Katharer-Weg.

In zwölf Tagesetappen verläuft er von Port-la-Nouvelle am Mittelmeer hin nach Foix am Fuße der Pyrenäen. 250 Kilometer geht es ziemlich bergauf und bergab, denn die Katharer bauten ihre Schutzburgen auf den Gipfeln der Kalkspitzen.

Pech de Bugarach: wandern. Foto: Hilke Maunder
Ihr braucht gute Wanderschuhe für die Tour. Gute Hilfe leistet auch ein Stock. Foto: Hilke Maunder

Doch es gibt ja genügend Brunnen mit kühlem Quellwasser, Wildbadeplätze und tolle Weingüter, um den Durst zu stillen. Meine Lieblingsstrecke verläuft von Durban-Corbières nach Duilhac.

Warum sie mir so gut gefällt? Die Landschaft verändert sich hinter jeder Biegung, mal ist sie offen und weit, ein riesiger Weingarten.

Dann wieder gibt es Schluchten, Wälder und Garrigue. Und immer wieder guten Wein, ehrliche Küche und Gastgeber, die einem das Gefühl geben, wirklich willkommen zu sein. Kommt mit!

Der Katharer-Weg: die Paraderoute

Die Katharer waren eine religiöse Gemeinschaft, die im 12. und 13. Jahrhundert in Südfrankreich lebte. Sie verfolgten eine Form des christlichen Glaubens, die als Katharismus bekannt ist und von der römischen Kirche als ketzerisch angesehen wurde. Die Katharer lehnten viele kirchliche Hierarchien und Rituale ab, glaubten an die Dualität von Gut und Böse sowie die Wiedergeburt.

Der Katharer-Weg führt euch heute auf den Spuren dieser faszinierenden Gemeinschaft durch die atemberaubende Landschaft Südfrankreichs. Dieser historische Pfad führt durch malerische Dörfer, üppige Weinberge und majestätische Berglandschaften. Beim Wandern taucht ihr  anfang noch ein in eine mediterrane Landschaft, die sich im ozeanischen und alpinen Einfluss allmählich verändert. Unterwegs kommt ihr beeindruckenden Burgen und Festungen vorbei, die einst wichtige strategische Punkte im Kampf zwischen den Katharern und den königlichen Truppen waren.

Fitou: der Keller der Maitres Vignerons in Cascastel. Foto: Hilke Maunder
„Die Meisterwinzer des Paradies“: der Keller der Maîres Vignerons in Cascastel. Foto: Hilke Maunder

Tag 1 (Anreise)

Los geht’s auf der schönsten Etappe des Katharer-Weges im 200-Seelen-Dorf Cascastel sechs Kilometer südwestlich von Durban. Auf der Domaine Grand Guilhem könnt ihr in vier komfortablen Gästezimmer und zwei Ferienwohnungen euch von der Anreise erholen und gleich richtig einstimmen.

Das Weingut hat auf biologischen Anbau umgestellt – so wie auch die nahe Cave Coopérative, deren Tropfen seit 2012 das ECOCERT-Label tragen. Probiert die Weine, lauft ein wenig durch die Weingärten und genießt die Sonne des Südens!

Cascatel gehört zur ältesten Rotwein-Appellation des Languedoc. Entdeckt hier das Fitou, seine Weine, Dörfer und Landschaften!

Domaine Grand Guilhelm: 1, chemin du Col-de-la-Serre, Tel. 04 68 45 86 6, www.grandguilhem.com
Cave Coopérative: Grand-Rue, 11360 Cascastel, Tel. 04 68 45 91 74, www.vin-cascastel.com

Sentier Cathare: Durban-Corbières: die Ruine der Katharerburg. Foto: Hilke Maunder
Durban-Corbières: die Ruine der Katharer-Burg. Foto: Hilke Maunder

Tag 2: Cascastel – Tuchan

Nun wird gewandert! Mitten durch die Weinberge erreicht ihr nach sechs Kilometern Embres-et-Castelmaure, wo an den Hängen des trockenen und kahlen Serre-Gebirges zwischen Rosmarin, Thymian und Lavendel Reben gedeihen, aus denen die örtliche Kooperative originelle Tropfen keltert.

Wein, Karsthügel und einsame Weite begleiten euch, bis ihr nach 15 Kilometern das nächste Weingut erreicht: Château de Nouvelles in der Appellation Fitou.

Tuchan: Château d'Aguilar. Foto: Hilke Maunder
Erhebt sich aus den Weinbergen: das Château d’Aguilar bei Tuchan. Foto: Hilke Maunder

Das Château d’Aguilar

Nach drei Kilometern erreicht ihr einen Hügel, auf dem die erste Burg thront. Geradezu bescheiden niedrig erhebt sie sich aus dem Rebenland. 240 Meter höher als die Trauben und aus insgesamt 480 Metern über dem Rebenland bietet der Hügel eine überraschend weite Fernsicht von der Terrasse des Château d’Aguilar.

Die katalanischen Grafen von Barcelona ließen es im 11. Jahrhundert aus groben Steinen erbauen, um die Grenze zu Frankreich zu sichern. 1260 wurde die Burg bei Tuchan eine königliche Festung.

Sentier Cathare: Tuchan: Château d'Aguilar. Foto: Hilke Maunder
Die Ruine des Château d’Aguilar. Foto: Hilke Maunder

Obwohl das Chateau d’Aguilar nicht direkt mit den Katharern verbunden ist, spielte es eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Häresie der Katharer im 13. Jahrhundert. Die Burg war Teil eines Verteidigungssystems, mit dem Frankreich und seine Verbündete die Ausbreitung des Katharismus  stoppen wollten.

Ihr wollt höher hinaus? Dann macht einen Tandem-Gleitschirmflug mit Didier Trocquemé aus Tuchan! Er ist ein erfahrener Pilot und bringt euch in der Luft ganz nah an die Felsgrate und Katharerburgen. Ein echter Nervenkitzel!
• Tandem-Flug: 22, rue de la barricade, Mobil-Tel. 06 76 75 18 91, www.facebook.com

Sentier Cathare: Tuchan: Château d'Aguilar. Foto: Hilke Maunder
Vom Château d’Aguilar eröffnen sich 360°-Rundblicke. Foto: Hilke Maunder

Direkt am Katharer-Weg verbringt ihr die Nacht. Elisabeth Madaule hat in einer ehemaligen Schäferei ihren Gîte d’Étape Saint-Roch eingerichtet. Neben zwei Doppelzimmern gibt es auch einen großen Schlafsaal für bis zu zwölf Personen.
• route de Faste, Tuchan, Tel. 04 68 45 47 91, www.gitesaintroch.fr

Tag 3: Tuchan – Quéribus – Cucugnan

Verdouble: Überall in und um die Schlucht wächst wilder Fenchel. Foto: Hilke Maunder
Hasenohn heißt diese Pflanze in der Garrigue am Verdouble. Foto: Hilke Maunder

Vom Gästehaus wandert ihr am nächsten Morgen hinunter ins Winzerdorf Tuchan – es lohnt einen Bummel! Die engen Gassen und gepflasterten Straßen führen vorbei an hübschen, blumengeschmückten Häusern, die einen authentischen und gemütlichen Charme versprühen.

Die typischen mediterranen Elemente wie bunte Fensterläden, schmiedeeiserne Balkongeländer und blumengeschmückte Balkone verleihen dem Dorf eine idyllische Atmosphäre.

Verpasst dabei nicht die Église Saint-Étienne aus dem 12. Jahrhundert. Während der Zeit der Katharer wurde die Kirche von den Katholiken genutzt, um die katholische Lehre zu verbreiten und die „Häresie“ zu bekämpfen. In Tuchan fand Sandy Neumann mit ihrem Mann eine neue Heimat. Und schrieb als Bloggerin, Foodstylistin udn Autorin gleich ein Buch darüber: Wo die wilden Kräuter blühen*.

Fitou: Der 2009 eröffnete Verkaufs- und Dégustationsraum der Kellerei Mont Tauch in Tuchan. Foto: Hilke Maunder
Fitou: Der 2009 eröffnete Verkaufs- und Dégustationsraum der Kellerei Mont Tauch in Tuchan. Foto: Hilke Maunder

Im Zentrum von Tuchan betreiben die Genossenschaftswinzer des Mont-Tauch ein schönes Besucherzentrum mit Verkostung. Große Schwarzweißfotos stellen die Winzer vor; viele Weine dürfen probiert werden.

 Abstecher zum Mont Tauch

Namensgeber der Kellerei ist ein abgeflachter Berg, der sich wie ein Schiff aus der weiten Landschaft mit den Weinbergen abhebt. Sein Gipfel, der Pech de Fraysse, erreicht eine Höhe von 917 Metern und bietet weite Ausblicke!

Badespaß und Schluchtenträume am Verdouble

Am Verdouble: Padern. Foto: Hilke Maunder
Am Verdouble: Padern. Foto: Hilke Maunder

Der Katharer-Weg folgt nach Tuchan delf Kilometer lang bis zum Grau de Padern, einer wildromantischen Stelle zum Wildbaden, dem Lauf des Verdouble.

Er entspringt im Bergland der Hautes Corbières, sprudelt unterhalb der Katharerburg Château de Peyrepertuse fröhlich nach Osten, ehe kurz nach Paziols ein Hügelrücken ihn gen Südwesten ablenkt.

Tief hat er sich dort in den Karst gefräst und dort mit den Gorges de Gouleyrous eine wunderschöne wilde Schlucht geschaffen.

So wird das Wasser des Verdouble in der Schlucht zu den Häusern und auf die Felder geleitet. Foto: Hilke Maunder
So wird das Wasser des Verdouble in der Schlucht zu den Häusern und auf die Felder geleitet. Foto: Hilke Maunder
Am Nordende der Verdouble-Schlucht. Foto: Hilke Maunder
Am Nordende der Verdouble-Schlucht. Foto: Hilke Maunder

Sie ist nicht nur wunderschön zum Wandern, sondern birgt auch herrlich erfrischende, versteckte Badestellen.

Felsen verblocken im Norden der Schlucht den Verdouble. Foto: Hilke Maunder
Felsen verblocken im Norden der Schlucht den Verdouble. Foto: Hilke Maunder
Blick auf den Verdouble am Südende der Schlucht. Foto: Hilke Maunder
Blick auf den Verdouble am Südende der Schlucht. Foto: Hilke Maunder
Am Verdouble in den Gorges du Gouleyrous. Foto: Hilke Maunder
Am Verdouble in den Gorges du Gouleyrous. Foto: Hilke Maunder

Wo ihr sie findet? Dort, wo Autos und Motorräder an der D 14 am Straßenrand parken. Folgt den kleinen sandigen Wegen, die vom Straßenrand hinab zum Fluss führen.

An der Moulin de Ribaute zwängt sich der Verdouble durch verblockte Felsen. Foto: Hilke Maunder
Am Moulin de Ribaute zwängt sich der Verdouble durch verblockte Felsen. Foto: Hilke Maunder

Eine zweite Badestelle findet ihr in der Nähe von Duilhac-sous-Peyrepertuse. In einer Kehre zweigt dort an der Brücke eine Stichstraße zum Moulin de Ribaute ab.

Die Zufahrt endet an einem gebührenpflichtigen Parkplatz. Von dort sind es nur wenige Schritte zu einem Badebereich, in dem ihr richtig große Runden schwimmen könnt. Während der Saison ist dort auch eine Badewacht tätig

Badesee und Felssprung-Pools

Der Badesee des Verdouble an der Moulin de Ribaute. Foto: Hilke Maunder
Der Badesee des Verdouble am Moulin de Ribaute. Foto: Hilke Maunder
Ein Naturpool bei der Moulin de Ribaute am Verdouble. Foto: Hilke Maunder
Ein Naturpool beim Moulin de Ribaute am Verdouble. Foto: Hilke Maunder

Am rechten Ufer bringt euch ein schmaler Saumpfad zu den cascades. Dort verengt sich das Tal, sprudelt der Verdouble munter über Felsen, und zwängt sich hindurch. Eiskalt, auch im heißesten Sommer.

Mutige springen von Felsklippen in Gumpen und Naturpools. Andere lassen sich von der Strömung Rücken oder Schulter massieren.

Wer hier springt, muss genau aufpassen – es gibt Felsen auch unter der Wasseroberfläche. Foto: Hilke Maunder
Wer hier springt, muss genau aufpassen – es gibt Felsen auch unter der Wasseroberfläche. Foto: Hilke Maunder

Der Badeplatz beim Moulin de Ribaute ist in den letzten Jahren recht bekannt geworden. Im Sommer kann es voll werden – früh kommen! Ab 17 Uhr wird es schattig. Dann verschwindet die Sonne hinter den Felskanten der Schlucht. Nach 47 Kilometern mündet der Bergbach bei Estagel als linker Nebenfluss in den Agly.

Ebenfalls sehr beliebt ist das kühle Nass des l’Oeil de Mer am Ortsausgang Richtung Cucugnan. Bis ins 20. Jahrhundert waren die Minen von Padern aktiv, in denen Erze gefördert wurden. Bis ins 11. Jahrhundert reichen die Wurzeln der Burgruine zurück, die ihr kostenlos besichtigen könnt.

Das Château de Quéribus

Sentier Cathare: Château de Quéribus. Foto: Hilke Maunder
Das Château de Quéribus. Foto: Hilke Maunder

Danach ist Kondition gefragt auf dem Sentier Cathare: Acht Kilometer lang geht es durch lichten Wald und Wiesen vorbei an Erdbeerbäumen, die um Weihnachten herum ihre orangefarbenen Früchte tragen, stramm bergauf zum Château de Quéribus. In 784 Metern Höhe throng das Adllernest der Katharer schwindelerregend auf einem Karstgrad.

Die Burg wurde nach dem Fall von Montségur ials letzte katharische Bastion nach kurzer Belagerung m Jahr 1255  gegen freies Geleit übergeben.

Der französische König baute sie danach flugs umfangreich aus und sicherte damit im Roussillon die Grenze zum Königreich Aragón. Quéribus besteht aus drei übereinander gelegenen Befestigungen. Kernstück ist der mächtige Donjon. Die Aussicht von hier oben über die südlichsten Ausläufer der Corbières ist fantastisch!

Zu Füßen der Katharer-Burg von Quéribus liegt in Aude das Dörfchen Cucugnan mit seiner bekannten Mühle. Foto: Hilke Maunder
Zu Füßen der Burg von Quéribus liegt das Dörfchen Cucugnan mit seiner bekannten Mühle. Foto: Hilke Maunder

Angekommen in Cucugnan

Heutiges Tagesziel ist das wunderschöne Dorf Cucugnan. Es liegt auf einem kleinen, von Weinbergen umgebenen Hügel und lockt immer wieder Besucher an, denn Alponse Daudet hat es in Le Curé de Cucugnan literarisch verewigt. Nicht minder berühmt ist Roland Feuillas von Maîtres de mon Moulin, der Getreide aus der Antike anbaut, in seiner malerischen Feldsteinmühle mahlt und zu Bio-Brot, Gebäck und Nudeln verarbeitet – unbedingt kosten!
• 3, rue du Moulin, Tel. 046 83 35 50, https://lesmaitresdemonmoulin.com

Maitres de mon moulin: Die berühmte Mühle von Cucugnan. Foto: Hilke Maunder
Die berühmte Mühle von Cucugnan. Foto: Hilke Maunder

Als Unterkunft empfiehlt sich Les Santolines mit drei Doppelzimmern und zwei Ferienwohnungen.
• 12, rue Alphonse Daudet,Tel. 04 68 45 00 04, www.santolines-cucugnan.fr

Mehr zu Ort

Der Pfarrer von Cucugnan – und sein Müller

Tag 4: Cucugnan – Château de Peyrepertuse

Sentier Cathare: Château de Peyrepertuse. Foto: Hilke Maunder
Auch als Ruine ungeheuer eindrucksvoll: das Château de Peyrepertuse. Foto: Hilke Maunder

Der nächste Tag beginnt mit dem letzten großen Aufstieg. Auch zur königlichen Festung Château Peyrepertuse geht es zunächst nur sanft, ab Duilhac-sous-Peyrepertuse dann steil bergauf. Euer Lohn für die fast 600 Höhenmeter: ein mittelalterliches Juwel, groß wie keine andere Burg der Katharer.

Das Château de Peyrepertuse

90.000 Quadratmeter groß ist die Burganlage: eine kleine Stadt auf schroffem Fels. 2,5 Kilometer lang ist ihr schützender Mauerring.

Sentier Cathare: Château de Peyrepertuse. Foto: Hilke Maunder
Château de Peyrepertuse: die Basse Cour. Foto: Hilke Maunder

Als der Krieg gegen die Katharerer begann, lag sie noch im Königreich  Aragón und war daher vom Kreuzzug gegen die Katharer zunächst nicht betroffen. Erst als sich 1240 mehrere Führer der Katharer dorthin flüchteten, wurde die Burg belagert, und Guilhem de Peyrepertuse ergab sich dem französischen König.

Auf dem höchsten Punkt der Anlage erhebt sich die Kapelle Sant Jordy. Aus  796 Metern Höhe eröffnen sich tolle Ausblicke bis zum Mittelmeer. Im Sommer beleben allerlei Animationen die Burganlage, und Falkner Patrice  Potier lässt während der Spectacles de la Fauconnière Raubvögel hautnah über die Köpfe der Zuschauer fliegen-

Alljährlich Anfang August feiert das Château de Peyrepertuse ein riesiges Mittelalterfest mit mehr als 60 Straßenkünstlern, Ritterkämpfen und Feuerwerk. Und jetzt? Heimreise? Oder weiterwandern? Die gesamte Route habe ich euch hier kompakt vorgestellt.

Mehr zum Château de Peyrepertuse

Größte Festung der Katharer: Peyrepertuse

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Im Blog

Die Höhepunkte des Sentier Cathare könnt ihr hier ausführlich entdecken.

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Im Buch

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Zwischen dem Delta der Camargue und den Gipfeln der Pyrenäen hat Ralf Nestmeyer nahezu jeden Strand gesehen, jede Stadt besucht, jedes Wehrdorf besichtigt – im Languedoc etwas intensiver, im Roussillon fokussiert er auf bekannten Highlights. Inzwischen ist der wohl beste Führer für diese wunderschöne Ecke Frankreichs 2021 in 9. Auflage erschienen.

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1 Kommentar

  1. Liebe Frau Hackebeil, das ist schade zu hören! Aber vielleicht gibt es Die Möglichkeit, eine Reisebegleitung mit ähnlichen Interessen zu finden – vielleicht über eine Annonce in der Zeitung, eine Anfrage beim Institut Français – oder in Internetforen? Ich drücke Ihnen die Daumen! Bien cordialement, Hilke Maunder

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