Ein Wochenende in Toulouse 6


Toulouse, la ville rose. Fast zärtlich wird der Name genannt, fast, als könne der Zauber verfliegen. Toulouse, die rötliche Stadt. Wenn das Licht des Tages über die Fassaden und Dächer der Großstadt im Bogen der Garonne gleitet, leuchtet der Backstein von Gold bis Tiefrot, brennt „Tolosa“ (459.000 Einw.) in den Farben des Südwestens.

Färberwaid (Pastel) machte Toulouse im Mittelalter reich. Heute ist Toulouse Hauptstadt der Großregion Occitanie, zweitgrößte Unistadt des Landes mit  115.000 Studenten und Kapitale der Luftfahrt. Wie anspruchsvoll und vielseitig auch die Kulturszene ist, beweist die Boomtown Tag für Tag, Monat für Monat mit einem prall gefüllten, immer wieder spannenden und überraschendem Veranstaltungs- und Festivalkalender.

FREITAG

Von Deutschland aus jettet u.a. eurowings in nicht einmal drei Stunden direkt nach Toulouse. Der Flughafen Toulouse-Blagnac liegt rund acht Kilometer nordwestlich. Mit der im April 2015 eröffneten Tramlinie oder der Navette Aéroport kommt ihr schnell ins Zentrum.

Erste Eindrücke

Treffpunkt, Marktplatz und Zentrum der Macht ist die Place du Capitole mit dem Rathaus, das hier Capitole (1759) heißt – wegen der acht Ratsherrn (Capitouls), die seit dem 12. Jh. die acht Viertel der Stadt regierten und in den Säulen der Fassaden symbolisiert sind. Im rechten Flügel des 128 m langen klassizistischen Prunkbaus präsentiert das Théâtre du Capitole Kammermusik, Ballet und Opern. Das Rathaus von Toulouse ist neben dem Hôtel de Ville Le Havre das einzige in Frankreich, das Macht und Musik vereint!

Die bewegte Geschichte von Toulouse erzählt die „Galerue“, 29 Deckengemälde in den Arkaden der Place du Capitole. Sie berichten vom Wirken der „Capitouls“ genannten Ratsherren und der „trobadors“; vom Katharerkreuzzug, Luftfahrtpionieren, Musikersöhnen wie Carlos Gardel und Claude Nougaro und der Rugby-Leidenschaft.

Als das Areal vor dem Rathaus neu gepflastert wurde, beauftragte die Stadt den französischen Künstler Raymond Moretti, ein fast 20 Tonnen schweres Kreuz der Languedoc mit seinen zwölf Spitzen anzufertigen. Im Licht der Abendsonne erstrahlt das Bodenmotiv aus Bronze als leuchtender Stern.

So schmeckt Okzitanien

Für die richtige Einstimmung ins Wochenende lauft vorbei an den Geschäften der Fußgängerzone Rue de Rome und Gassen der Altstadt hin zu Traditions-Weinbar Père Louis (45, rue du Tourneurs), wo die Einheimischen zu Weinen der Region Käse und Charcuterie auf Schiefertafeln (planches) futtern.

Tief im Terroir ist auch die Küche von Michel Sarran verwurzelt. Doch der Zwei-Sterne-Koch  und Masterchef-Juror liebt Experimente –  er serviert seine Foie-Gras-Suppe mit rohen Austern und inszeniert seine Trüffel-Fantasie als Frühstücks-Trio. Neugierig? Dann schau doch mal hier rein.

Wer bei ihm schlemmen möchte, muss rechtzeitig reservieren und die Buchung mit 50 Euro absichern, die mit dem Mahl dann verrechnet werden. Eine Konsequenz auf die no shows, die reservierten – und dann nicht kamen. Im Sommer serviert Michel seine wundervolle Küche auch im Innenhof seines Stadtpalais  (21, boulevard Armand Duportal, Tel. 05 61 12 32 32).

Köstlich ist auch die Küche von Christian Constant. Sein Restaurant ist bereits optisch ein Juwel: opulente Belle Époque mit Terrasse an der Place du Capitole. Sonntags speisen hier die etwas betuchteren Toulouser Familien mit der gesamten Familie.

Was für ein Nachtspaziergang!

19 Gebäude, Straßen, Brücken und die Garonne werden für Toulouse by night stimmungsvoll mit Licht in Szene gesetzt – mal poppig bunt in Bau und Rot, dann wieder ganz klassisch in warmem gelben Licht. Meine ganz persönlichen Highlights: das Bazacle-Wehr, die Brücke Pont Neuf, die Basilika Saint-Sernin und die Place du Capitole.

Sämtliche Stationen stellt ein kostenloses Faltblatt des Office du Tourisme vor.Wer nicht gut zu Fuß ist, kann die nächtlich illuminierte Stadt auch auf einer Busrundfahrt entdecken, die das Office de Tourisme anbietet.

Ab ins Bett!

Sympathischer Service, leckeres Frühstück, ruhige Zimmer und zentrale Lage vereint das **Hôtel du Taur nahe der Place du Capitole (2, rue du Taur, Tel. 05 61 21 17 54, www.hotel-du-taur.com). Ende 2008 eröffnete nach Jahren des Dornröschenschlafs an der Place du Capitole das legendäre ****Hôtel du Grand Balcon, in dem einst Flugpioniere wie Mermoz, Delaunaye und Saint-Exupéry logierten (8-10, rue Romiguières, Tel. 05 61 21 48 08, https://grandbalconhotel.com). Das Zimmer von Saint-Exupéry ist original erhalten – ihr könnt es besichtigen!

Nur wenige Schritte von der Place Wilson mit ihrem beleuchteten Springbrunnen und dem nostalgischen Karussell entfernt findet ihr das ****Mercure Toulouse Centre Wilson (7, Rue Labeda, Tel. 05 34 45 40 60www.accorhotels.com). In der Lobby leuchtet Pink im Schwarz, die Zimmer zitierten mit Akzenten in Violett das Veilchen, die Traditionsblume von Toulouse. Von den 19 Zimmern des ***Hôtel des Beaux-Arts liegt das schönste unter dem Dach – und bietet vom Balkon einen Paradeblick auf die Garonne (1, place du Pont Neuf, Tel. 05 34 45 42 42, www.hoteldesbeauxarts.com).

SONNABEND

Markttreiben zum Frühstück

Der Bauch von Paris ist der Marché Victor Hugo – startet in einem der vielen Cafés in und um der Markthalle, von außen ein hässlicher Klotz mit Parkdeck, euren Tag! Drinnen erwartet unzählige Stände mit den Delikatessen des Südens: schwarze Trüffel aus Quercy, Foie Gras aus dem Gers, weiße Bohnen aus dem Lauragnais für das traditionsreiche Cassoulet, Wurstwaren und köstliche Käse von Betty und Xavier. Sein Sohn, Käsemeister François Bourgon, ein Meilleur Ouvrier de la France, hat ein Ladengeschäft direkt am Markt (6, place Victor Hugo). Wer später aufgestanden ist, kann mittags im ersten Stock in bodenständigen Lokalen die Küche der Region entdecken. 2017 wurde die Markthalle restauriert.

Auf zum Stadtbummel

Toulouse ist eine Hochburg des Rugby – samstags spielen die Rot-Schwarzen im Stade Ernest Wallon. Kappen, Shirts, Sweatern und Bechern des berühmten Rugbyclubs am Stadtshop des Stade Toulousain. Vorbei am Medienhaus der fnac erreicht ihr über die rue Bellegarde die riesige romanische Basilika Saint-Sernin. Rund um das UNESCO-Weltkulturerbe mit achteckigem Glockenturm finden Sonntagvormittags ein Kram- und Trödelmarkt statt. Bis 2019 wird auch hier eine Fußgängerzone eingerichtet.

Über die Rue A. Lautmann und Rue Valade geht es zur idyllischen Place St-Pierre, tagsüber wie abends mit ihren drei Bars ein beliebter Treffpunkt. Nun müsst ihr euch entscheiden: direkt am Ufer der Garonne entlang, oder auf dem Hochuferweg Quai Lucien Lombard bis zur Daurade, mit der gleichnamigen Basilika.

Appetit auf Cassoulet?

Wenige Schritte weiter serviert Jean-Marc in seiner Cave au Cassoulet (54, rue Peyrolières, Tel. 05 61 13 60 30), einem rustikal-gemütlichen Gewölbekeller aus roten Backstein, das berühmte Bohnengericht von Midi-Pyrénées. Ebenfalls auf der Karte: Magret de Canard (Entenfilet), Foie Gras (Stopfleber) und Salate.

Auf der anderen Straßenseite seht ihr bereits den hohen Turm der Kaufmannsresidenz Hôtel de Bernuy (1, rue Gambetta), die 1530 – 1550 für Jean Bernuy erbaut wurde zum Lycée Pierre-de-Fermat gehört. Das prachtvolle Renaissance-Palais zählt zu den eindrucksvollsten Zeugen jener Zeit, die die Basis für den Reichtum und Unabhängigkeitswillen der Stadt legte. Das Geheimnis liegt im unscheinbaren Pastel oder Färberwaid.

Es lieferte ab 1463 den Tuchmachern Europas die damals meist verwendete Farbe: Blau. Die Händler, Pastellprinzen genannt, verewigten ihren schnellen Reichtum in Steinen, die himmelwärts wiesen: in Türmen aus Backstein, die nur eine Botschaft kannten – je höher, desto reicher. Biegt danach in die Rue Lakanal ein.

Juwel der Gotik

Dort rettete  Prosper Mérimee den in den Religionskriegen stark beschädigten Couvent des Jacobins (1230) vor dem Verfall – und damit ein Meisterwerk der Gotik, das mich jedes Mal gefangen nimmt. Und dass nicht durch durch das den  Spiegel in XXL, in dem sich das  „Palmengewölbe“ in 28 m Höhe, die schlanken Säulen und die Glasfenster spiegeln. Sondern auch durch den idyllischem Kreuzgang – besonders in der Sommerhitze eine herrliche grüne und kühle Oase!

Sight-Shipping

Die Rue Sainte-Ursule bringt euch zum zweiten berühmten Palais der Pastelhändler: dem Hôtel d’Assézat. Im prächtigen Renaissancepalast mit wunderschönem Innenhof zeigt die Fondation Georges Bemberg heute Meisterwerk von Canaletto bis Bonnard. Die Einkaufsstraße Rue Metz bringt euch zur Pont Neuf – die „neue Brücke“ über die Garonne ist die älteste Flussquerung der Stadt. Achtung Autofahrer: Die Brücke ist jetzt verkehrsberuhigt – ihr dürft mit eurem Fahrzeug nur stadtauswärts fahren!

Ihr mögt Foie Gras? Dann parkt an der Place Olivier in der Nähe und genießt Gänsestopfleber im Le Rond de la Serviette (Tel. 05 61 42 64 14) à volonté, nach Herzenslust, mit typischer Charcuterie des Südens!

Danach oder gleich: Siesata. Am Quai de la Daurade starten die Ausflugsschiffe der Bateaux Toulousains zur 70-minütigen Törns auf der Garonne und dem Kanal – Sightseeing ganz entspannt. Oder leiht euch bei VélÔToulouse ein Stadtrad – 228 km markierte Radwegen warten auf euch!

So klingt und swingt Toulouse

Toulouse besitzt eine enorm spannende Musikszene mit kleinen Kunst, experimentierfreudigen Bar-Cafés und dem Restaurant RestoJazz, wo ihr in der Nähe des Bahnhofs die Küche des Südwestens genießt – und zum Dessert ein Live-Konzert erlebt mit New Orleans-Jazz vom Feinsten (8, rue Amélie, Tel. 05 61 57 96 95). Wenige Schritte weiter Richtung Place Wilson findet ihr Connexion Live, Bar, Galerie und Bühne für Konzerte, Videoprojektionen und andere Events. Im Salon gibt’s Cocktails, aus dem Fass süffiges Bier, an der Bar kleine Tapas.

Am Wochenende ist der Kulturtreff im Stil eines New Yorker Lofts brechend voll (8 Rue Gabriel Péri, Tel. 09 77 08 59 64). Auf der großen Flussinsel Île d’Empalot findet ihr das Casino Théâtre Barrière de Toulouse mit 20 Spieltischen, 600 einarmige Banditen, Theatersaal, drei Bars und drei Restaurants, in dem ebenfalls regelmäßig Live-Konzerte und glamouröse Bühnenshows stattfinden. Größte Konzerthalle der Stadt ist Le Zénith de Toulouse, die 2014 auf 12.000 Plätze erweitert wurde und mit einem Konzert von Stromae eingeweiht wurde.

SONNTAG

Brunch

Nach einer langen Nacht beginnt der Sonntag mit einem ausgiebigen Brunch. Zu meinen Lieblingsadressen gehört Les Fils à Maman (1, Rue Pharaon, Tel. 05 62 26 40 12), Le Péry mit seiner beheizten Terrasse (22, rue Gabriel Péri, Tel. 05 61 62 13 62) und das Bapz (13, rue de la Bourse, Tel. 05 61 23 06 63), das sonntags ein britisches „Sunday Brunch“ serviert – mit scones, cheese cake, muffins, marmalade toast und scrambled eggs. So gestärkt, stellt euch nun die Frage:

Kunst…

Die ehemaligen Schlachthöfe zeigen heute als Espace d’Art Moderne et Contemporains zeitgenössische Kunst (
76, allées Charles-de-Fitte). Jean Dieuzaide verwandelte den 1823 erbaute Wasserturm Château d’Eau (Cours Dillon/Pont Neuf) in eine hervorragende Foto-Galerie. In einem Kloster von 1795 präsentiert das Musée des Augustins (21, rue de Metz) seine außergewöhnliche Skulpturen- und Gemälde-Sammlung – 4.000 Werke, darunter Arbeiten von Rubens, Delacroix und Corot.

Der Kunstsammler Paul Dupuy begeisterte sich vor allem für Zeichnungen – sein Musée Paul Dupuy im alten Stadtpalais Hôtel Besson (13, rue de la Pleau) besitzt u. a. Arbeiten von Ingres und Toulouse-Lautrec. In die Zeit, in der Toulouse noch Tolosa hieß, entführt das Musée des Antiques Saint-Raymond (place St-Sernin) mit römischen Skulpturen und mittelalterlichen Objekten.

… oder Technik?

Der Traum vom Fliegen hat schon früh die Stadt geprägt. 1890 erhob sich Clément Ader mit seiner „Eole“ in Toulouse in die Luft. Heute bildet die Clément-Ader-Halle auf dem Airbus-Gelände den größten Montagekomplex Europas – 277 Tennisplätze hätten in der Fabrikhalle Platz. Wie die Superflieger gebaut werden, zeigt Airbus hautnah beim 90-minütigen „Circuit A380“.

Bei der Führung „Visite Verte“ dreht sich alles um Nachhaltigkeit im Flugzeugbau; der Circuit Panoramique gewährt Einblicke in alle Bereiche von Airbus. Sämtliche Touren starten am Aéroscopia-Museum, wo seit 2015 fliegende Legenden wie Caravelle, Concorde, Super Guppy und Airbus A300B und 30 weitere historischen Maschinen zu bewundern sind (Allée André Turcat, Blagnac, Tel. 05 34 39 42 00).

Die 55 Meter hohe Kopie der Trägerrakete Ariane V ist das Wahrzeichen des multimedialen Erlebnismuseums Cité de ‘Espace (Parc de la Plaine, Av. J. Gonord), das in fremde Galaxien entfernt – mit 170 interaktiven Exponaten, Planetarium, Wetterstation, IMAX-Kino und einer Welthalbkugel mit 3 D-Animation. Dort könnt ihr auch schwerelos wie Astronauten über den Mond laufen!

Toulouse: weitere Reisetipps

Schlafen

Mercure Wilson

Außen typisch Toulouser Backstein, innen stylisches Design mit Schwarz, Lila und Pink – in der Lobby wie in den 95 Zimmern, zwei mit Behindertenstandard. Die Auswahl am Frühstücksbüffet ist opulent, der ruhige Innenhof im Sommer der beste Ort, um es ausgiebig zu genießen.
• 7, Rue Labeda, 31000 Toulouse, Tel. 05 34 45 40 60www.mercure.com

Schlemmen

Brasserie Le Bibent

5, Place du Capitole,  www.maisonconstant.com/bibent

Le Capoul

13, Place du Président Wilson, www.capoul.com

Weiterlesen

Die Terrassencafés rund um Toulouse habe ich hier vorgestellt.

Schöne Ausflugsziele sind der Canal du Midi, die Katharerhochburg Albi und die Schlemmerregion Gers.

Zur Einstimmung: DuMont Bildatlas Frankreich Süden (Languedoc – Roussillon)

„Dieser Bildatlas ist sehr sehenswert und ist wunderbar beschrieben“ schrieb Ingrid Beck im Januar 2017 als Kundenrezension auf Amazon über die vierte Auflage meines DuMont-Bildatlas „Frankreich Süd“, in den besonders viel Herzblut geflossen ist.

Ihr Kompliment hat mich riesig gefreut, behandelt er doch auf 118 Seiten in sechs Kapiteln meine Herzensheimat im Süden.Den Band gibt es zudem nicht nur gedruckt, sondern auch als e-Book für Kindle!

DUMONT REISEVERLAG, 4. Auflage (11. März 2016), ISBN: 978-3770194100, Buch: 9,95 €, Kindle: 7,99 €

Mein Reiseführer-Tipp

Auch wird in diesem Reiseführer ausführlich vorgestellt.

Annette Meiser, die u.a. die ers­te müll­frei­e Schu­le Deutsch­lands mitbegründete, hat in Midi-Pyrénées ihre Wahlheimat. Dort lebt und arbeitet sie seit vielen Jahren und bietet erdgeschichtliche und kulturhistorische Wanderreisen an.

Ihre Expertise hat sie auf 432 Seiten zwischen die Buchdeckel eines Reiseführers gepackt. Ihr erstes Buch stellt eine Ecke Frankreichs ausführlich vor, die in klassischen Südfrankreich-Führern stets zu kurz kommt. Für mich der beste Reiseführer auf Deutsch für alle, die individuell unterwegs sind – sehr gut gefallen mir die eingestreuten, oftmals überraschenden oder kaum bekannte Infos. Wie zum einzigen Dorf Frankreichs, das sich in zwei Départements befindet: Saint-Santin liegt genau auf der Grenze von Aveyron und Cantal.

Annette Meiser, Midi-Pyrénées, Michael-Müller-Verlag 2015, ISBN 978-3-89953-750-5. Wer mag, kann den Band hier direkt online bestellen.


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6 Gedanken zu “Ein Wochenende in Toulouse

  • Claudine Albrecht

    Merci für die vielen unterschiedlichen und interessanten Tipps. Das Hôtel du Taur kann ich ebenfalls empfehlen. Die Lage ist wirklich optimal zur Altstadt. Klasse, dass Du die Weinbar Père Louis erwähnst. Dort bin ich auch schon eingekehrt. Die Atmosphäre ist sehr ungezwungen, und man kommt schnell mit den anderen Gästen ins Gespräch. Ich bin bereits einige Male in der Stadt gewesen, aber Du hast wieder viele neue Anregungen aufgeführt, so dass es bald wieder heißen wird – Reiseziel Toulouse. Ich freue mich schon auf die nächsten spannenden Reisetipps, Claudine

  • Elke

    Seufz… Danke für diesen genussvollen gedanklichen Kurztripp. Am liebsten würde ich gleich los um einen Flug zu buchen und mit Deinen Tipps ausgestattet losziehen, sie Punkt für Punkt nachgehen… Herzliche Grüsse, Elke