Médoc: Weinbarone & Bürgerwinzer
Zwischen Atlantik und Gironde-Mündung liegt die Heimat berühmter Rotweine: das Médoc mit aristokratischen Spitzengewächsen und Cru Bourgeois.

Von den Surfstränden der Silberküste, den tiefen Seen und Wäldern des Limousin über die Weingärten des Bordelais bis zu den Schneespitzen der Pyrenäen reicht die Palette der Landschaften in Nouvelle-Aquitaine.

An der Côte d’Argent, der Silberküste am Atlantik, schwingt sich Frankreichs höchste Wanderdüne mehr als 100 Meter hinter dichtem Kiefernwald auf. Zwischen der Girondemündung bis nach Bayonne säumt sie 230 km lang feinster Sandstrand.

Hinter den Dünen geht er in den riesigen Kiefernwald des Département Landes über, mit dem Napoleon den Sandflug eindämmen wollte. Dort verstecken sich flache, warme Seen, die zu Ferienparadiesen für Familien wurden: Biscarosse und Mimizan sind fest in der Hand von Urlaubern auf Campingplätzen und Ferienhütten.

Die Brandung der baskischen Küste machte die Côte Basque zwischen Anglet und Hendaye zum Surferparadies und Frankreichs Kalifornien. Das Baskenland im äußersten Süden ist durch die Grenze zu Spanien zweigeteilt, in Kultur, Sprache und Leben aber vereint.

Das eigene Heim ist für die Basken von großem Wert; rot-weiß leuchten sie im Grün des Pyrenäenvorlandes. Wer hier wandert, folgt vielleicht dem Jakobsweg hinüber nach Spanien. Oder pilgert nach Lourdes weiter östlich.
Zwischen Atlantik und Gironde-Mündung liegt die Heimat berühmter Rotweine: das Médoc mit aristokratischen Spitzengewächsen und Cru Bourgeois.
1001 Weingüter auf 5400 Hektar: 40 Kilometer östlich von Bordeaux erzeugen die Winzer von Saint-Émilion seit Jahrhunderten Weine voller Emotionen. Als erstes Weinbaugebiet weltweit wurde Saint-Émilion mit seinen acht Dörfern 1999 als UNESCO-Welterbe geadelt. Bereits 1884 schlossen sich Winzer von Saint-Émilion zusammen, um die erste Weinbaugenossenschaft Frankreichs zu gründen: die Jurade. 1936 führt die Weinbaugenossenschaft…
Cap Ferret gilt als Saint-Tropez des Atlantiks. Erfahre mehr über die berühmten 44 hectares und das Engagement von Benoît Bartherotte.
Die Baïse schlängelt sich durch die Gascogne, vorbei an Bastiden, Weinbergen und Armagnac-Kellereien – ein idyllischer Fluss voller Geschichte und Genuss.
Im Hochtal der Vallée d’Aspe verdichten sich zwischen dem Fort du Portalet und dem Col du Somport Erdgeschichte, Schmuggelpfade und Wildnis zur Quintessenz der Pyrenäen.
Vauban war der Festungsbaumeister Ludwigs XIV., der Frankreich mit seinem „Gürtel aus Zitadellen“ – der ceinture de fer – militärisch absicherte und damit das europäische Festungswesen revolutionierte. Mit mehr als 300 neu gebauten oder ausgebauten Festungen und einem Standardwerk zur Belagerungs- und Verteidigungskunst prägte Sébastien Le Prestre de Vauban nicht nur die Militärarchitektur, sondern auch das strategische…
Espelette: Dieses kleine Dörfchen im Baskenland, nahe an der spanischen Grenze in den Pyrenäen versteckt, sorgt für sanftes Feuer auf der Zunge. Espelette ist die Heimat der aromatischen Chili-Sorte Capsicum annum L. var. Gorria. Die scharfe Schote der Basken Gorria nennt heißt die baskische Paprikasorte, was nichts anderes heißt als „die Rote“. Sie ist milder…
Niort ist das Tor zum Marais Poitevin – und lockt mit kostenlosem Nahverkehr, tollem Wochenmarkt und Paddel-Sightseeing. Die Top Ten der Sehenswürdkigkeiten und Erlebnisse gibt es hier!
Die Vallée d’Ossau ist das östlichste und größte Tal der drei Gebirgstäler des Béarn. Entdeckt es hier auf einer Landpartie von Nord nach Süd!
In der Vallée de Barétous, dem westlichsten und kleinsten der drei großen Pyrenäentäler im Béarn, verschmelzen Béarn und Baskenland in einer Landschaft, die bereits auf den ersten Blick vom Übergang erzählt – und als Kulturraum den ältesten europäischen Friedensschluss Jahr für Jahr ganz praktisch lebt. Am Horizont verabschieden sich die Zentralpyrenäen mit schneefunkelnden Gipfeln. Davor…
Die Vallée d’Aspe ist das mittlere Gebirgstal des Béarn: ursprünglich, bäuerlich und sehr abwechslungsreich. Entdeckt es hier bei dieser Landpartie von Nord nach Süd.
Was oben auf dem Hochplateau von La Pierre Saint-Martin verschwindet, taucht 660 Meter tiefer wieder auf: in der Salle de la Verna. Über mehrere Kaskaden stürzt hier die Rivière Saint-Vincent in Frankreichs größte unterirdische Halle – 245 Meter breit und 194 Meter hoch. Ein Raum, so gewaltig, dass die ersten Entdecker im Kerzenlicht nur ahnen konnten, was sie gefunden hatten. Heute führt ein Tunnel direkt ins Herz dieser Unterwelt im Béarn.
Lascaux ist für seine prähistorische Höhlenkunst berühmt. Im originalgetreuen Nachbau Lascaux IV trifft sie auf Virtual Reality.
Die Île d’Oléron nennt sich selbst La Lumineuse. Erfahrt hier, wie die größte der vier Charente-Insel zu ihrem Namen kam und entdeckt ein faszinierendes Reiseziel an der Atlantikküste. Mit ihrer reichen Geschichte, unberührten Natur und authentischen Lebensweise bietet die Insel eine einzigartige Mischung mit Salzbauern und Austernfischern, Traumstränden und charmanten Dörfern, garniert mit dem Savoir-vivre des Südwestens.
ier noch täglich gepflegt und gefeiert werden – von der Handpelota bis zur spektakulären Cesta Punta.
Mehr Bücher als Einwohner? Acht Bücherdörfer in Frankreich machen genau dies vor. In diesen villes, villages et cités du livre duften verlassene Bäckereien nach altem Papier. Andernorts hallt der Lärm historischer Druckerpressen durch enge Gassen, und Buchbinder zeigen hautnah, was die Weltliteratur im Innersten zusammenhält. Alle acht Orte standen einst kurz vor dem Aussterben –…
Eine Stadt, die tagsüber von Pendlern belebt wird und abends leise atmet. Ein Baron in Brokatgewand als Stadtführer. Versteckte Quellen hinter Plattenbauten und ein Fluss, der seinen Namen wechselt. Mont-de-Marsan, die „Hauptstadt der Skulptur“, hütet ihre Geheimnisse gut. Kommt mit auf eine faszinierende Zeitreise durch die Hauptstadt des Département des Landes, wo mittelalterliche Geschichte auf moderne Kunst trifft und ein urbaner Naturpark die perfekte Oase für Erholungssuchende bietet.
Wo Kunst und Natur verschmelzen, entsteht etwas Magisches. Rund ein Dutzend Skulpturenwege in Frankreich laden inzwischen zum Wandern und Entdecken – und es werden immer mehr! Von monumentalen Kalksteinskulpturen in der Charente über restaurierte Schutzhütten in der Haute-Provence bis hin zu naiven Holzfiguren im Lot – überall im Land verbinden sich zeitgenössische Kunst und Landschaft zu…
Sie war die erste Frau in Frankreich, die ein Staatsbegräbnis erhielt: Sidonie-Gabrielle Claudine Colette. Die katholische Kirche hatte ihr wegen unsittlichen Benehmens ein religiöses Begräbnis verweigert. Als Colette wurde die Schriftstellerin, Varietékünstlerin und Journalistin weltberühmt. In Deutschland hatte sie vor allem mit ihren Claudine-Romanen Erfolg. Sie hat das menschlichste Herz der modernen französischen Literatur. Ich,…
Das Département Creuse bietet viel Freiraum für Kreative. Nur wenige Landstriche in Frankreich sind so dünn besiedelt und leben im Takt von la France profonde: beschaulich und herrlich provinziell. Verträumte Marktflecken mit mittelalterlichen Mauern wechseln mit tiefen Wäldern, sanften Hügeln und weiten Flussauen, charmanten Herbergen und Schlössern voller Historie. Die unbekannte Mitte Frankreichs, die viele auf dem Weg gen Süden links liegen lassen, ist seit Jahrhunderten ein Idyll für Kreative.
Moutier-d’Ahun: 160 Einwohner, drei Straßen und eine Brücke an der Creuse. Das klingt nach verschlafen. Doch das Minidorf im Süden des Départements Creuse überrascht erstaunlicher Kunst damals wie heute. Ein Ortsbesuch in einem Bilderbuchdorf des Limousin.
m abgelegenen Vallée des Aldudes, dort wo die Pyrenäen sanft ins Baskenland übergehen, schlummert ein uraltes Erbe: das Kintoa-Schwein. Fast wäre diese prachtvolle Schweinerasse der Moderne zum Opfer gefallen – bis ein Metzger aus dem Tal den Kampf um ihr Überleben aufnahm. Heute prägt Pierre Oteiza das Bild einer Region, die mit Leidenschaft, Tradition und handwerklichem Können ihren Platz in der französischen Genusswelt behauptet.